Wer hat Erfahrung mit Stromerzeuger - Stromaggregat

Hi allerseits,

Da wir oft da stehen wo keine Steckdose ist wollen wir uns einen Moppel (Stromaggregat) zulegen. Hat einer eine Empfehlung? Wir wollen keine Brennstoffzelle, da die preislich uninteressant sind. 🙁
Vor allem leise, sparsam und billig sollte das Teil sein. Es gibt ja etliche im www, aber welcher taugt auch was? Wer Erfahrung hat (gute oder schlechte) bitte mitteilen. Danke

Gruß Sollingpoldi 😎

Beste Antwort im Thema

ich habe jetzt alle 14 seiten durchgelesen, und war sehr überrascht, daß die generatoren von yamaha mit keiner silber erwähnt wurden...sind preislich identisch mit honda (also sehr hoch), qualitativ aber besser, nur halt geringer verbreitet...und im falle eines mangels kann man auf kommunikation mit dem hersteller hoffen, welche bei honda erfahrungsgemäß quasi nicht vorhanden ist (man sitzt offenbar auf einem hohen ross)..und ja, auch die geräte von honda fallen manchmal früh aus

..eine weitere sehr gute, und dabei auch noch günstige alternative wären stromerzeuger von hyundai, gibt´s in der 1 kw einsteiger klasse bereits ab rund 400 euro, was ein sehr guter preis ist (honda und yamaha kosten hier rund 1000)

leute, traut eucch was, nicht nur immer nur das kaufen, was ´alle´ kaufen, sondern ruhig mal probieren..sonst gibts irgendwann nur noch einen einzigen hersteller, der die preise dann quasi willkürlich bestimmen kann 😉

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Um mal aus der Realität zu plaudern.

Hängt man nicht am Landstrom geht man ganz anders mit dem Verbrauch um.

Da werden die Haare im Waschraum geföhnt. Der Küli läuft auf Gas und der Fernseher nur bei wirklichem Bedarf mit meinem Auge auf den Stromverbrauch eingeschaltet.

Dazu kommt dann noch eine evtl. Diskussion mit dem CP Betreiber, weil schon oft miterlebt der Zählerstand nciht auf Null gestellt worden ist.
Mal gerade den Strom vom Vorgänger noch einmal bezahlen.

Dazu noch die Trägheit vieler Platzbetreiber bis man mal angeschlossen wird, oder auch auf Antrag wieder abgeklemmt wird.

Deine rechnung mit dem tatsächlich eingesparten Kosten auf die Leistung der Solaranlage ist völlig ok, aber Praxisfremd.
Wirklich sparen tut man s.o.

Hallo,

vielleicht sollte man auch wieder auf das eigentliche Thema ( "Wer hat Erfahrung mit Stromerzeuger - Stromaggregat" ) zurückkommen. Das Solar eine Alternative ist wird ja nicht bezweifelt. Aber darum geht es ja gar nicht.

Gruß Volker

Die Rechnung ist doch sehr einfach:
Auf Camping- und Stellplätzen sind mittlerweile rund 3 €/Tag pauschal durchaus üblich. Bei 20 Tagen im Jahr macht das 60 € aus.

Ein 100 W Solarmodul mit Regler und Montagematerial bekommt man heute für maximal 300 €. Wenn man etwas sucht bekommt man das alles sicher auch für 200 €.

D.h., für die meisten hat sich das nach 3-5 Jahren amortisiert.

Voraussetzung ist natürlich dass einem die 100 W wirklich ausreichen.

Moin moin,

machen wir mit den Moppels weiter. 😁

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@egn, @Taxler222 schrieb:

Zitat:

das mit den teils hohen Stromkosten auf CP`s ist nur ein Beispiel wo es nützlich sein kann dort etwas weniger von der Steckdose zu nehmen,..

Das

halte ich für marginal und allein deswegen würde ich die Solaranlage nicht mal aufstellen.

Ansonsten ist ja häufig der übliche Absorberkühlschrank der Grund, sich an den CP-E-Anschluss an zu docken.
(Für etwas (LED-) licht und sporadischen Pumpeneinsatz, reicht selbst meine kleine 18Ah-Batterie für Tage und dann lade ich sie über die Auto-Lima nach. Solartechnik brauche ich dafür nicht.)

Für den Absorberkühlschrank allein müsste man schon eine erheblich größere Solaranlage haben, wenn die gesamte 12V-Versorgung unabhängig bleiben sollte. (ca 2,5kwh pro Tag). Auf Gas möchte den Kühlschrank, zumindest da, wo man die Flaschen nicht ohne weiteres tauschen kann, nicht jeder betreiben (ca 300g pro Tag).

Um auf Taxlers Beispiel zurück zu kommen:
Falls (ich weiß ja nicht) der Absorberkühlschrank sowieso an das 230V-CP-Netz angeschlossen sein sollte (und die Pauschale schon deshalb fällig wird) und dabei rund 2,5kwh pro Tag verbraucht, wären die gesparten 0,3kwh pro Tag durch die Solaranlage eher wenig "nützlich".

Wenn man also möglichst nur mit 12V autark sein möchte, würde ein Kompressor-Kühlschrank für mich die Voraussetzung sein, um z.B. nur mit Solar klar zu kommen. Ein 90L Kompressor-Kühlschrank von Waeco kommt beispielsweise mit ca 0,45kwh pro Tag hin, so dass 2m² Solarpanel komplett ausreichen könnte, eine positive Energiebilanz zu erreichen.
Noch besser wäre eine Kompressor -Box. Eine 80L-Box käme sogar ca mit der Hälfte an Energie aus.

Von daher:
Wenn ich ohnehin wegen der Kühltechnik am E-Anschluss des CP hänge, wäre es von den Verbrauchskosten her erheblich "nützlicher" auf Kompressortechnik um zu stellen, als nur ein Solarmodul zu installieren. Ob man insgesamt, angesichts teurer Solar-/Kompressor-/Ladetechnik und Batteriekosten etwas spart, ist eine ganz andere Frage. Für mich macht Autarktechnik daher sowieso nur Sinn, wenn man wirklich autark stehen möchte.

Um auf den Threadtitel zurück zu kommen:
Mit Stromaggregat wäre es bei Kompressor-Kühltechnik in relativ kurzer Zeit möglich, die benötigte Gesamtenergie nach zu laden.
Bei Absorber-Kühltechnik müsste man schon recht lange laden (ca 5 x länger) und zudem einen recht großen Puffer (Batterie) besitzen.

Also für 2 - 300 bekommst du leider nichts richtiges, ich war anfangs auf ca 350, habe noch etwas nach, bzw umgerüstet und bin jetzt bei etwas über 400 -450. (Allerdings mit Material bis zu den Kabeln vom Besten).

Aber o.k. mein Budget lag bei 500 für die Idee und die haben gereicht.

Amortisieren wird sich das wenn überhaupt tatsächlich in ca 5 Jahren, falls ich es öfter nutze, aber darum geht es mir nicht, obwohl ich habe auf manchem Campingplatz auch schon 5 und 7 Euro pro Tag für Strom bezahlt, wie gesagt Österreich und Italien langen zuweilen anständig hin.

Mir geht es darum meine Idee umgesetzt zu haben, mal ein zwei Nächte „kostenlos” und ohne Fremdversorgung auszukommen, zwischendurch einfach so nur mit Solarstrom zu arbeiten wo es möglich ist und die Kiste auch mal für andere Zwecke, Gartenparty usw einzusetzen. Ich habe auch schon mal eine Bohrmaschine und eine Stichsäge für die Reparatur an einem Zaun in der Flur erfolgreich eingesetzt ;-), passt doch wenn man mal keine Akkumaschinen zur Hand hat.

Wie gesagt ich seh das eher sportlich, nicht so verbissen und Spaß macht`s auch noch. ;-)

Wenn es wirklich in der Praxis sehr eng wird, kommt ein 2. Modul dazu, dann sind es eben 200W

Den Absorberkühlschrank kann man problemlos mit Gas betreiben. Der läuft meiner Erfahrung nach wochenlang mit einer Gasflasche, inklusive Kochen und Warmwasser zum Duschen. Uns hat eine 11 kg Flasche völlig autark immer rund 3 Wochen gereicht. Der Absorber war ein großer 130 l Dometic mit Gefrierfach.

Vom Umbau auf Kompressor wurde ich bei kleinen Fahrzeugen abraten, da das dann wirklich einen größeren Aufwand bedeutet diesen ganzjährig zu versorgen. Man braucht dann mindestens 200 W Solar und eine größere Batteriekapazität. Der Tagesverbrauch liegt in der Realität bei warmen Temperaturen von deutlich über 25° C bei etwa 50 Ah/12V, also rund 600 Wh.

Und natürlich bekommt man für weniger als 300 Euro ein für diesen Zweck völlig ausreichendes Solarset.

Und wie schon geschrieben findet man wenn man sucht das noch viel günstiger. Wer heute für ein Solarmodul noch mehr als 1 €/Watt bezahlt ist selbst schuld. Für die meisten Leute tut es dann ein preiswerter PWM-Regler für ein paar Euro und der Rest ist Installationsmaterial. Wobei auch bei den Befestigungen kräftig hingelangt wird, obwohl ein paar Aluwinkel auch völlig ausreichen.

@Taxler222:

Zitat:

Wie gesagt ich seh das eher sportlich, nicht so verbissen und Spaß macht`s auch noch

das ist ja in Ordnung und so soll das Campen ja auch sein.

2 Nächte mit Absorberkühlschrank nur auf 12V bekommst du aber mit deiner Technik nicht hin und für 2 Nächte nur mit Licht und Pumpen bedarf es weder Solar- noch Generatorladung.
Das sollte jede Batterie üblicher, in WoWa verbauter Versorgungs-/Moverbatterien auch so hin bekommen. Geladen wird danach, nahezu kostenlos (ca 5 Cent für 10Ah), über die LiMa des Autos, wenn die Tour weiter geht.

Zitat:

@egn schrieb am 30. März 2015 um 06:47:06 Uhr:


Die Rechnung ist doch sehr einfach:

Die Rechnung ist nur einfach, wenn man wesentliche Dinge weglässt, um sich die Sache schönzurechnen.

Zitat:

Auf Camping- und Stellplätzen sind mittlerweile rund 3 €/Tag pauschal durchaus üblich. Bei 20 Tagen im Jahr macht das 60 € aus.

Also ich stand noch nie auf einem Platz, wo 3 €/Tag Strom verlangt wurden. Im Gegenteil ist der Strom auf vielen Plätzen in den Stellplatzpreisen inklusive.

Zitat:

Ein 100 W Solarmodul mit Regler und Montagematerial bekommt man heute für maximal 300 €. Wenn man etwas sucht bekommt man das alles sicher auch für 200 €.

Diese Rechnung berücksichtigt keinerlei Kosten für Montage, Wartung, Ausfälle, Reparaturen, usw. der Solaranlage.

Zitat:

Voraussetzung ist natürlich dass einem die 100 W wirklich ausreichen.

Wesentliche Voraussetzung ist auch, dass der Wagen dann in der Sonne steht. Ich bin im Hochsommer immer froh, wenn der Wagen im Schatten steht und habe bisher auch noch nie jemanden getroffen, der den Wagen bei 35-40°C drei Wochen lang in die Sonne stellt, um für 1 EUR/Woche Strom zu produzieren. Ganz abgesehen von der viel schnelleren Alterung des Fahrzeugs durch die Extradosis UV-Strahlung, welche allein mit Sicherheit den Strompreis überkompensiert.

Zitat:

D.h., für die meisten hat sich das nach 3-5 Jahren amortisiert.

Nie und nimmer. Es mag sicher Gründe für eine Solaranlage geben, jedoch keine ökonomischen. Ökonomisch rechnet sich eine Solaranlage niemals.

igs

Zitat:

Wesentliche Voraussetzung ist auch, dass der Wagen dann in der Sonne steht.

genau wie eine Satellitenschüssel, kann man auch ein Solarmodul etwas entfernt aufstellen. Das kann sich also lohnen, sofern sich das Modul später noch dort befinden sollte...

Zitat:

Also ich stand noch nie auf einem Platz, wo 3 €/Tag Strom verlangt wurden. Im Gegenteil ist der Strom auf vielen Plätzen in den Stellplatzpreisen inklusive.

dann warst du bisher vermutlich nur auf so hochpreisigen CP's, wo die teure Stellplatzgebühr die Stromkosten bereits enthält.

3€ Anschlussgebühr ist nach meiner Erfahrung gar nicht so selten. Allerdings wird dann oftmals kein Verbrauch abgerechnet (und dann spart das Solarmodul, sofern man es zusätzlich einsetzt, gar nichts)

Zitat:

Wesentliche Voraussetzung ist auch, dass der Wagen dann in der Sonne steht. Ich bin im Hochsommer immer froh, wenn der Wagen im Schatten steht und habe bisher auch noch nie jemanden getroffen, der den Wagen bei 35-40°C drei Wochen lang in die Sonne stellt,

Das ist auch ein Grund warum ich eine „Solarkiste” gebaut habe, die gibt mir die Freiheit das Modul im Umkreis von rund 15 Metern zu plaztieren, also da wo eben Sonne ist.

Meine Erfahrung ist anders. Ich kann mich z.B. an keinen persönlich Platz in ganz Europa erinnern wo der Strom inklusive war. Entweder kostete er pauschal, oder aber er wurde nach Verbrauch abgerechnet. Man ist bei den Platzbetreibern aber immer überrascht wenn man sagt dass man keinen Strom braucht.

Montage macht jeder halbwegs geschickte Heimwerker selbst. Die Anlage ist wartungsfrei und ein Ausfall ist sehr unwahrscheinlich.

Man spart nicht für 1 Euro/Woche Strom, sondern weit mehr wenn der Strom pauschal bezahlt werden muss. Ob man in der Sonne steht oder nicht ist eine persönliche Sache und hängt in den wenigsten Fällen davon ab ob man Strom sparen will.

Was nicht berücksichtigt wird ist, dass Solarmodule auf dem Dach wie ein Tropendach wirken und den Wärmeeintrag erheblich reduzieren. Das Dach von meinem Wohnmobil ist komplett mit Solarmodulen belegt und die Decke erwärmt sich überhaupt nicht. Die Innentemperatur ist innen in etwa so hoch wie die Schattentemperatur draußen.

Zitat:

Nie und nimmer. Es mag sicher Gründe für eine Solaranlage geben, jedoch keine ökonomischen. Ökonomisch rechnet sich eine Solaranlage niemals.

igs

Bekannte stehen 4 Monate/Jahr in Frankreich. Da kostet der Strom 5 €/TAg.

In Spanien bis zu 7 €/Tag.

Da sind die Kosten aber ganze schnell wieder drin.😁

Camping verbuche ich unter Hobby.
Da gibt es nicht die Frage was sinnvoll ist, das muss Spaß machen..................😰

Auf der einen Seite soll es Hobby und Urlaub sein, auf der anderen Seite schreibt Ihr ellenlange Postings über die paar Euro Stromkosten auf dem CP............

Wenn ein Stromanschluß vorhanden ist, dann wird Kabel gelegt, angesteckt und urlaube sorgenfrei.
Ist kein Stromanschluß vorhanden, ist ein Strommoped praktisch und man ist entweder allein in der Natur oder (wie bei unseren Rennveranstaltungen mit Anderen im Fahrerlager) oder die "Nachbarn" werden auch das gleiche Problem haben.
Mit einem längeren Kabel hinter Büschen, Böschung, etc. gestellt und es paßt.

@Mankra...genau so machen wir es auch.

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