Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von martins42
PS: Mir ist grad auch wieder eingefallen, warum ich den Beitrag gedanklich ganz schnell wieder ausgeblendet habe. Da (und auch schon irgendwo anders) refereriert SD länglich drüber, dass die Sulfatasche ja irrelevant wäre - u.a. weil kein nennenswerter Schwefel in Treibstoff und Öl -, dass ihn nur die Oxidasche interessieren würde.Zitat:
Original geschrieben von martins42
[...]
Ist aber völliger Humbug, weil die Angabe als Sulfatasche hat so oder so nichts mit Schwefelanteilen in Öl oder Treibstoff zu tun. Die Sulfatierung der Verbrennungsrückstände des Öls - schwerpunktmäßig eben aus metallorganischen Verbindungen - ist ein Standardverfahren der Analytik. Die Rückstände werden da mit rauchender Schwefelsäure behandelt.
Grundsätzlich könnte man die Rückstände auch als Oxid-Asche quantifizieren, die Sulfatierung hat aber diverse analytische Vorteile. Unter anderem steigt die Genauigkeit (das Sulfation ist schwerer) und es ist einfacher Wasserrückstände zu eliminiere, die in Oxidaschen gerne als Hydratkomplexe zurückbleiben und die Messung verfälschen.
Ob man nun als Sulfatasche oder als Oxidasche misst und angibt ist am Ende völlig egal, man muss eben dieselbe Skala verwenden.
Einer der Beiträge wo SD fachlich leider völlig entgleist ist, warum auch immer. Leider gibt es in seiner Beitragshistorie mehrere eigenartige Dinge, die ich aber schon länglich rekapituliert habe, wo dann ohnehin nur wieder irgendwelche sakral orientierten Erklärungen gesucht werden.Ciao
Na ja wenn du das so genau weist oder besser weist wie er warum schreibst du es ihm nicht in dem Form wo er noch aktiv ist ? Warum hier wo er sich nicht wehren kann ? Oder hast du Angst er könnte es dir auch so erklähren das du nichts mehr dazu sagen kannst ? Ist nicht bös gemeint ich weis nicht was du beruflich machst ist nur die Frage ob du das von deinem Wissenstand her anzweifeln kannst was er da schreibt ?
Ich kanns nicht dehalb kann ich da nicht aber das ist ja auch nicht das Thema im mom .
Gruß Hunter
Zitat:
Original geschrieben von MasterA4
Hallo!Hat schon jemand Erfahrungen mit diesem Motoröl gemacht:
http://www.castrol.com/.../productdetailmin.do?...Mich würde speziell der Vergleich zum LiquiMoly Synthoil HighTech 5W-40 interessieren.
Muss man bei einem 0W-40 mit einem anderem Ölverbrauch rechnen als beim 5W-40?
LG,
MasterA4
Da empfehle ich die mal ein paar seiten zurück zu blättern da war gerade die rede davon an sonsten nimm mal die Sufu steht jede Menge drinn .
Mit nem anderen Verbrauch wirst du wenn du vorher eine gutes Vollsynt. gefahren bist und der Motor sauber ist wohl nicht rechnen müssen .
Gruß Hunter
Zitat:
Original geschrieben von martins42
PS: Mir ist grad auch wieder eingefallen, warum ich den Beitrag gedanklich ganz schnell wieder ausgeblendet habe. Da (und auch schon irgendwo anders) refereriert SD länglich drüber, dass die Sulfatasche ja irrelevant wäre - u.a. weil kein nennenswerter Schwefel in Treibstoff und Öl -, dass ihn nur die Oxidasche interessieren würde.Zitat:
Original geschrieben von martins42
[...]
Ist aber völliger Humbug, weil die Angabe als Sulfatasche hat so oder so nichts mit Schwefelanteilen in Öl oder Treibstoff zu tun.
Wo steht denn in genanntem SD-Beitrag etwas von Schwefel im Treibstoff? Da steht nur, dass im Motor keine Sulfatasche entsteht. Von daher finde ich in dem Beitrag keinen Humbug, was ich von Deinem nicht behaupten möchte.
Offenbar legst Du anderen gern Worte in den Mund. Mir antwortest Du weiter oben, als ob ICH behauptet hätte, die reduzierte Kolbentemperatur bei Verwendung von M1 hätte mit besserem Wärmeabtransport zu tun, was ich aber weder geschrieben noch gedacht hatte.
Zitat:
Original geschrieben von Hunter123
Na ja wenn du das so genau weist oder besser weist wie er warum schreibst du es ihm nicht in dem Form wo er noch aktiv ist ? Warum hier wo er sich nicht wehren kann ? Oder hast du Angst er könnte es dir auch so erklähren das du nichts mehr dazu sagen kannst ? Ist nicht bös gemeint ich weis nicht was du beruflich machst ist nur die Frage ob du das von deinem Wissenstand her anzweifeln kannst was er da schreibt ?Zitat:
Original geschrieben von martins42
PS: Mir ist grad auch wieder eingefallen, warum ich den Beitrag gedanklich ganz schnell wieder ausgeblendet habe. Da (und auch schon irgendwo anders) refereriert SD länglich drüber, dass die Sulfatasche ja irrelevant wäre - u.a. weil kein nennenswerter Schwefel in Treibstoff und Öl -, dass ihn nur die Oxidasche interessieren würde.
Ist aber völliger Humbug, weil die Angabe als Sulfatasche hat so oder so nichts mit Schwefelanteilen in Öl oder Treibstoff zu tun. Die Sulfatierung der Verbrennungsrückstände des Öls - schwerpunktmäßig eben aus metallorganischen Verbindungen - ist ein Standardverfahren der Analytik. Die Rückstände werden da mit rauchender Schwefelsäure behandelt.
Grundsätzlich könnte man die Rückstände auch als Oxid-Asche quantifizieren, die Sulfatierung hat aber diverse analytische Vorteile. Unter anderem steigt die Genauigkeit (das Sulfation ist schwerer) und es ist einfacher Wasserrückstände zu eliminiere, die in Oxidaschen gerne als Hydratkomplexe zurückbleiben und die Messung verfälschen.
Ob man nun als Sulfatasche oder als Oxidasche misst und angibt ist am Ende völlig egal, man muss eben dieselbe Skala verwenden.
Einer der Beiträge wo SD fachlich leider völlig entgleist ist, warum auch immer. Leider gibt es in seiner Beitragshistorie mehrere eigenartige Dinge, die ich aber schon länglich rekapituliert habe, wo dann ohnehin nur wieder irgendwelche sakral orientierten Erklärungen gesucht werden.Ciao
Ich kanns nicht dehalb kann ich da nicht aber das ist ja auch nicht das Thema im mom .
Gruß Hunter
[/quote
Hallo Hunter,
diese spezielle Aspekt - chemische Analytik - ist zufällig eben die Baustelle die ich von der Pike auf gelernt habe und wo ich einige Jahre tätig war. Auch wenn's ein halbes Menschenleben her ist. Die Sulfatierung mit rauchender Schwefelsäure ist ein ewig altes Standardverfahren in der Rückstandsbestimmung, komplett unspannend.
K.A. was den Doc da geritten hat. Vielleicht einfach vergallopiert.
Den Dialog mit ihm habe ich an dem Punkt abgebrochen, wo er angefangen hat mit Begriffsmodellen um sich zu schmeissen, die irgendwo aus der Ecke der Rosenkreuzer kommen. Sein Ausritt in Sachen Onkologie und deren sozialen Analogien war schon strange, aber das wurde dann zuviel als die tote Maus im Acker zum "Mineralreich" zählten sollte. Wenn ich Eso haben will, geh ich woanders hin.
Und nochmal: Grundsätzlich finde ich seine technischen Beiträge hervorragend - im Bezug auf üblichen Forenniveau - und auch seine Spleens sind letztlich egal. Absurd ist aber der Anspruch der gerade hier in diesem Thread daraus konstruiert wird. Da geben die von ihm gelieferten Informationen bei einer kritischen Betrachung eben nicht her. Zuviele offene Fragen die abgebügelt wurden mit "das braucht man gar nicht wissen" und zuwenig technische Details. Wahrscheinlich lacht er sich im Stillen manchmal bei nem Glas guten Rotwein darüber tot, was hier entstanden ist.
Ciao
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von Jan0815
Wo steht denn in genanntem SD-Beitrag etwas von Schwefel im Treibstoff? Da steht nur, dass im Motor keine Sulfatasche entsteht. Von daher finde ich in dem Beitrag keinen Humbug, was ich von Deinem nicht behaupten möchte.Zitat:
Original geschrieben von martins42
PS: Mir ist grad auch wieder eingefallen, warum ich den Beitrag gedanklich ganz schnell wieder ausgeblendet habe. Da (und auch schon irgendwo anders) refereriert SD länglich drüber, dass die Sulfatasche ja irrelevant wäre - u.a. weil kein nennenswerter Schwefel in Treibstoff und Öl -, dass ihn nur die Oxidasche interessieren würde.
Ist aber völliger Humbug, weil die Angabe als Sulfatasche hat so oder so nichts mit Schwefelanteilen in Öl oder Treibstoff zu tun.
Über die Thematik Sulfat- vs Oxidasche hat SD aka GF auch andersort referiert, da gibt es einen expliziten Bezug zu Schwefelanteilen in Treibstoff/Öl.
Aber selbst das ausgeklammert macht dieses Geschwurbel keinen Sinn. Es sei denn, man will sich die Welt schöner rechnen, nimmt eben Oxidasche als Metrik, weil da kleinere Zahlen bei rauskommen. Ist aber trotzdem dieselbe Menge Asche, wäre nur ein Selbstbetrug.
Zitat:
Original geschrieben von Jan0815
Offenbar legst Du anderen gern Worte in den Mund. Mir antwortest Du weiter oben, als ob ICH behauptet hätte, die reduzierte Kolbentemperatur bei Verwendung von M1 hätte mit besserem Wärmeabtransport zu tun, was ich aber weder geschrieben noch gedacht hatte.
Du hast in deinem Beitrag von 10:55:20 Uhr zitiert, wie SD unter anderem über Wärmeableitung referiert. Was soll ich denn bitte sonst annehmen, als dass (auch) du da einen signifikaten Faktor siehst. Jetzt komm mir bitte nicht, dass der Universalplatz "das Öl soll erstmal Reibung reduzieren" in dem zitierten da ja genau den gegenteiligen Sinn ausmacht.
Gruss
Unfug ist wohl eher die Methode den Aschegehalt im Reagenzglas mittels Schwefelsäure zu ermitteln da diese Methode zwar auf einfache Art ein Ergebnis bringt aber mit den Verbrennungsabläufen in einem Motor nichts gemeinsam hat.
Wenn man dann vom DFP ausgeht sollte man schon die Aschearten berücksichtigen die der Motor produziert und nicht nur das was im Labor unter zwar nachvollziebaren aber unrealistischen Bedingungen rauskommt.
ist doch ähnlich wie beim Feinstaub.Es wurden schöne Grenzwerte festgelegt aber es wurde im Labor anscheinend übersehen das die Natur ebenfalls Feinstäube produziert und das oft in erheblich höheren Mengen als der Verkehr der von den Entscheidungsträgern als alleiniger Verursacher ausgemacht wurde.
Offensichtlich siehtst du die Welt nur noch vom Schreibtisch aus während Andere die Ergebnisse zusätzlich im realen Leben überprüfen,da kommen dann oft recht abweichende Werte raus.
Aber es steht dir jederzeit frei die Aussagen des Sterndocktors mit Fakten zu wiederlegen,aber bisher kommt von dir auch nur das Wischiwaschi das du anderen gerne Vorwirfst.
Zitat:
Original geschrieben von martins42
Du hast in deinem Beitrag von 10:55:20 Uhr zitiert, wie SD unter anderem über Wärmeableitung referiert. Was soll ich denn bitte sonst annehmen, als dass (auch) du da einen signifikaten Faktor siehst. Jetzt komm mir bitte nicht, dass der Universalplatz "das Öl soll erstmal Reibung reduzieren" in dem zitierten da ja genau den gegenteiligen Sinn ausmacht.Gruss
Nicht ich
auch, sondern weder er noch ich. Ich kann mich jedenfalls an keinen SD Beitrag erinnern, in dem er von deutlichen Unterschieden in Punkto Wärmeaufnahmefähigkeit geschrieben hätte. Falls doch, bitte ich um die Zitate.
Was in besagtem Beitrag steht, ist lediglich die Antwort, dass man keine pauschalen Aussagen für mineralische/vollsynthetische Öle treffen kann, und etwas Allgemeines über die Wärmeableitung als eine wichtige Aufgabe des Öles. Ich sehe da keinen Zusammenhang zum anschließend erwähnten Test zwischen M1 und TWS. Ein Grund für den Unterschied bei den Kolbentemperaturen wird in
diesemBeitrag gar nicht genannt. Wenn man aber
nicht nur diesenBeitrag gelesen hat, weiß man eigentlich, dass nur die Reibungsminderung als Grund gemeint sein kann.
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Unfug ist wohl eher die Methode den Aschegehalt im Reagenzglas mittels Schwefelsäure zu ermitteln da diese Methode zwar auf einfache Art ein Ergebnis bringt aber mit den Verbrennungsabläufen in einem Motor nichts gemeinsam hat.
Wenn man dann vom DFP ausgeht sollte man schon die Aschearten berücksichtigen die der Motor produziert und nicht nur das was im Labor unter zwar nachvollziebaren aber unrealistischen Bedingungen rauskommt.
ist doch ähnlich wie beim Feinstaub.Es wurden schöne Grenzwerte festgelegt aber es wurde im Labor anscheinend übersehen das die Natur ebenfalls Feinstäube produziert und das oft in erheblich höheren Mengen als der Verkehr der von den Entscheidungsträgern als alleiniger Verursacher ausgemacht wurde.
Offensichtlich siehtst du die Welt nur noch vom Schreibtisch aus während Andere die Ergebnisse zusätzlich im realen Leben überprüfen,da kommen dann oft recht abweichende Werte raus.
Aber es steht dir jederzeit frei die Aussagen des Sterndocktors mit Fakten zu wiederlegen,aber bisher kommt von dir auch nur das Wischiwaschi das du anderen gerne Vorwirfst.
Du hast es schlicht nicht verstanden. Sulfataschebestimmung ist eine Standardmetrik für Reststoffbestimmung, die angewandt wird völlig unabhängig auf welchem Weg die Reststoffe in der Praxis entstehen. Mineralölrestaschebestimmung ist auch nur eine Anwendung von unzähligen.
Irgendwelche standardisierten Meßverfahren sind nun mal notwendig. Andere Skalen wie z.B. Oktan- oder Cetanzahl sind ähnlich entstanden. Die Angabe einer Oktanzahl heisst auch nicht, dass zwangläufig die entsprechende Menge Isooktan im Sprit ist.
Es ist für die Ölrestaschediskussion völlig unerheblich, dass die Asche in praxi als Oxid anfällt, da es nun mal so nicht gemessen wird. Und an der Menge ändert sich dadurch nichts, da es letztlich die Metallkationen sind, die gemessen werden soll. Deren Menge (Mol) verändert sich durch das Bestimmungsverfahren nicht.
Aber ich will euch nicht weiter stören. Macht in Ruhe weiter.
Ciao
Den Spassvögeln und Skeptikern hier ist doch gemeinsam, die
ausnahmslos positiven Erfahrungen des SD und anderer User mit
vollsyth. Ölen als Märchenerzählungen und die Öle deshalb als überflüssig
abzuqualifizieren, ohne überhaupt über eigene Erfahrungen mit diesen
Ölen zu verfügen. Beweise hierfür bleiben sie schuldig.
Nun gut, möge sich jeder seine Meinung bilden, aber hier geht es ja darum,
was das beste Motoröl ist und welche Erfahrungen in Bezug auf Motoröl gemacht wurden.
Damit interessierte Leser sich mal ein Bild davon machen können, bitte
ich unsere Spaßvögel und Skeptiker doch einfach mal um eine Antwort
auf die (Ausgangs-)Frage.
Welches konkrete Produkt zu welchem Preis?
Überzeugt mich, ich lerne gerne dazu und bin ganz gespannt auf eure Antworten!
Zitat:
Original geschrieben von Jan0815
Nicht ich auch, sondern weder er noch ich. Ich kann mich jedenfalls an keinen SD Beitrag erinnern, in dem er von deutlichen Unterschieden in Punkto Wärmeaufnahmefähigkeit geschrieben hätte. Falls doch, bitte ich um die Zitate.Zitat:
Original geschrieben von martins42
Du hast in deinem Beitrag von 10:55:20 Uhr zitiert, wie SD unter anderem über Wärmeableitung referiert. Was soll ich denn bitte sonst annehmen, als dass (auch) du da einen signifikaten Faktor siehst. Jetzt komm mir bitte nicht, dass der Universalplatz "das Öl soll erstmal Reibung reduzieren" in dem zitierten da ja genau den gegenteiligen Sinn ausmacht.Gruss
Was in besagtem Beitrag steht, ist lediglich die Antwort, dass man keine pauschalen Aussagen für mineralische/vollsynthetische Öle treffen kann, und etwas Allgemeines über die Wärmeableitung als eine wichtige Aufgabe des Öles. Ich sehe da keinen Zusammenhang zum anschließend erwähnten Test zwischen M1 und TWS. Ein Grund für den Unterschied bei den Kolbentemperaturen wird in diesem Beitrag gar nicht genannt. Wenn man aber nicht nur diesen Beitrag gelesen hat, weiß man eigentlich, dass nur die Reibungsminderung als Grund gemeint sein kann.
Kann ich jetzt was dafür, dass du sinnverzerrend zitierst ??
Was quotest du da was wo du keinen Zusammenhang zwischen a) der Wärmeableitung und b) Kolbentemperatur M1 vs TWS siehst, obwohl es ohne Abgrenzung im selben gequoteten Beitrag steht.
Und dann "... kann [irgendwas] nur gemeint sein ...", klingt irgendwie spekulativ, meinst du nicht?
Sorry, das wird mir definitiv zu blöd mich mit solcher rethorischen Nebelkerzenwerferei auseinander zu setzen.
Ciao
also als customer nehme ich dank meiner kühltemperaturanzeige auf jeden fall wahr, dass m1 bezüglich temperatur 'etwas bringt'. erinnere ich mich dabei noch an den begriff 'hitech öl', den ich im zusammenhang mit 'm1' gehört habe, glaub' ich auch erstmal, dass es irgendwo dort im motor (kolben, was auch immer) kühler ist. was ich mich allerdings frage ist was denn nun besser ist - eine niedrigere, aber nicht konstante temperatur, oder eine konstante, die aber um ein paar grad höher ist. oder ist sie mit m1 konstanter im motor und letiet m1 die wärme so schnell ab, dass meine kühlmitteltemperaturanzeige meine 'gasstösse' registriert?;:
Vergiß Deine Kühlmitteltemperaturanzeige! Du weißt, daß die meisten heutigen Anzeigen dem Fahrer ziemlichen Bullshit vorgaukeln und auch limitiert sind, das heißt für den "dummen" Fahrer die Temperatur augenscheinlich nie über einen Maximalwert hinausgeht. Das sieht immer sehr nett aus, wenn der Zeiger um "12:00" wie angeklebt steht, nur entspricht das meist nicht der realen Motortemperatur. Die kann überaus um +/- 10 Grad schwanken. Die Öltemperatur ist sogar fast noch wichtiger, um eine zuverlässige Motortemperatureinschätzung vorzunhemen.
Ich denke auch, daß Einige hier die Ausgangsfrage aus den Augen verloren haben. Die Frage ist ja aber auch schon lange beantwortet. Ich finde es aber auch schade, daß sich hier so manche Kollegen nur noch in Anfeindungen verstricken und sich nur noch dumm anmachen- das ist sehr schade.
Grüße,
Holle
Zitat:
Original geschrieben von Zebrone
Ist es eigentlich ratsamer sich an der eigenen Herstellerfreigabe (z.B. VW an VW, MB an MB, Opel an Opel, Ford an Ford, BMW an BMW) zu halten, oder gibt es eine "REFERENZ"-Freigabe die man eingentlich an allen Fahrzeugen bzgl. Partikelfilter anwenden kann?
Ich meinte, kann ich ich mit einem VW auch ein Öl mit MB Freigabe fahren. oder eine andere Kombination?
Sonst danke für die Antwort
Zitat:
Original geschrieben von Zebrone
Zitat:
Original geschrieben von Zebrone
Ich meinte, kann ich ich mit einem VW auch ein Öl mit MB Freigabe fahren. oder eine andere Kombination?Zitat:
Original geschrieben von Zebrone
Ist es eigentlich ratsamer sich an der eigenen Herstellerfreigabe (z.B. VW an VW, MB an MB, Opel an Opel, Ford an Ford, BMW an BMW) zu halten, oder gibt es eine "REFERENZ"-Freigabe die man eingentlich an allen Fahrzeugen bzgl. Partikelfilter anwenden kann?
Sonst danke für die Antwort
Wenn du Seitens VW keine Garantie, Gewährleistung oder Kulanz mehr zu erwarten hast, kannst du sämtliche Schmierstoffe in dein Auto schütten, die dir in den Sinn kommen. Wichtig bei Fahrzeugen mit DPF (und damit zu den allgemeinen Referenzen) sind die ACEA C-Spezifikationen eines Motorenöles. Diese geben Auskunft über den Anteil des Öles, der bei seiner Verbrennung als Asche zurück bleibt und damit den DPF zu setzt. Du kannst so zum Beispiel auch die MB 229.51 fahren - es gibt einige wenige Kombiprodukte, die sowohl die MB 229.51, VW 50400/50700 und die BMW LL 04 haben. Bei einem Fahrzeug mit DPF sollten also solche Öle ohne eine ACEA C Spezifikation nicht eingesetzt werden.