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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 19:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 2. März 2004 um 0:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

@Laurin-2008 schrieb am 21. Juni 2022 um 13:08:16 Uhr:

BMW 5W-30 TwinPower Turbo

7 :Liter 70€ + 5,95€

https://www.motoroel100.de/.../?...

Total Ineo Longlife 5W30

8 Liter 52€ + 5,95€

https://www.motoroel100.de/.../?...

Wie ist denn euer Eindruck zum Motoröl100?

Ich habe dort gute 10 Jahre meinen Ölbedarf gedeckt. Beruflich komme ich min. 2 x jährlich an Ennepetal vorbei. Da gute Entsorgunfsmöglichkeit des Altöls.

Zuverlässig ist der gute Mann sicher noch, dennoch bin ich zusehends unzufrieden. Wenn mal ein Produkt nicht lieferbar ist, erhält man nur eine kurze u. knappe Antwort: "Zurzeit nicht lieferbar". Kein Ausblick zu einem Liefertermin oder es ganz aus dem Portfolio genommen.

Vor Jahren hat er dann Fuchs ins Programm genommen. Jetzt bekommt man nicht mal ne ordentliche Antwort.

Diese unübersichtliche Art der Produktpräsentation (1, 2, 3, 4, 5, ...... mal das gleiche Produkt mit jeweils 1 u. 5 Liter Gebinde, ist zwar ärgerlich, aber auszuhalten.

Aktuell ist das Total Ineo Longlife als 5 Liter Gebinde nicht lieferbar, wieder ohne nähere Angaben.

Ich bin auf Mein-Motorölshop umgestiegen.

https://www.mein-motoroelshop.de/.../fuchs-titan-gt1-pro-c-3-5w-30?...

Passt leider nicht so zum Standort. Genauso zuverlässig wie Motoröl100.

Vielleicht interessiert es jemanden.

 

Gruß

Zitat:

@FritzTheCat2014 schrieb am 23. Juni 2022 um 20:14:37 Uhr:

...

Was mir noch nicht ganz klar ist: Ein sagen wir 5w40 muss ja auch irgendwelche Nachteile haben gegenüber einem 5w30, abgesehen vom Spritverbrauch. Frage bezieht sich natürlich nur auf Diesel.

MUSS gar nicht sein. Der geringere Spritverbrauch (CO2-Ausstoß) reicht als Begründung für die Festlegung der Automobil-Hersteller auf eine niedrigere Viskositätsklasse für ihre Motoren.

Ein zu hoher Flottenverbrauch kostet die Auto-Hersteller Millionen! Da wird um jedes Gramm gekämpft.

Zitat:

@Florian48 schrieb am 19. Juni 2022 um 19:02:44 Uhr:

Der Ölkühler hat eher nichts damit zu tun, weil die hohen Temperaturen lokal z.B. am Turbo auftreten und ein Ölkühler maximal weit vom Turbo entfernt verbaut ist.

Ich spreche hier von der Öltemperatur allgemein.

Selbst ein normaler Golf 3 erreicht auf der BAB je nach Aussentemperatur ohne weiteres seine 120-130° Öltemperatur wenn man ihn prügelt.

Das Öl in einem gesunden Temperaturbereich zu halten ist das A und O für den Motor, bei zu hohen Öltemperaturen beschädigt man die Schicht der Lagerschalen.

Hier ein sehr gutes Beispiel: Bmw e90 M3

https://www.youtube.com/watch?v=6dK-2NwEkbM

Wer schonmal ein längeren Burnout gemacht hat weiß wie schnell die Wasser und vor allem Öltemperatur steigen. Ohne Fahrtwind geht das ganze noch viel schneller.

Der hat das Öl im M3 so richtig abgekocht.

Irgendwann ist das Öl so heiss und es reißt eben die Schmierung ab.

Das Pleuellager verschweisst sich an die Kurbelwelle.

Dann bricht das Pleuel und zerschlägt den Block.

Man achte auch auf das Öl auf dem Boden, komplett schwarz gebrannt und wer genau hin hinschaut sieht wie der Pleuelfuss aufgrund der Hitze dunkel verfärbt ist.

Die Leute die professionell driften haben zusätzlich öl/wasserkühler mit Lüfter im Kofferraum verbaut um den Temperaturen abzufangen auch wenn das Fahrzeug wenig Fahrtwind bekommt.

https://...s.summitmedia-digital.com/.../...rift-car-05-1586532088.jpg

Oder sie fahren Methanol wie Australien bei Burnout Events.

https://www.youtube.com/watch?v=cTwI8igL-lw

 

 

Zitat:

@FritzTheCat2014 schrieb am 23. Juni 2022 um 20:14:37 Uhr:

Danke für die Antworten.

Was mir noch nicht ganz klar ist: Ein sagen wir 5w40 muss ja auch irgendwelche Nachteile haben gegenüber einem 5w30, abgesehen vom Spritverbrauch. Frage bezieht sich natürlich nur auf Diesel.

---------

Ich dachte immer dass bei Dieselmotoren ein 5W30 oder 0W30 aus Gründen des DPF praktisch unumgänglich ist (Asche)

 

Ich kenne kein 5W40, dass z.B die Freigabe 50700 für Dieselmotoren mit Partikelfilter von VW erfüllt.

Zitat:

@Golfschlosser schrieb am 23. Juni 2022 um 20:45:23 Uhr:

 

Wie ist denn euer Eindruck zum Motoröl100?

Ich habe dort gute 10 Jahre meinen Ölbedarf gedeckt. Beruflich komme ich min. 2 x jährlich an Ennepetal vorbei. Da gute Entsorgunfsmöglichkeit des Altöls.

Zuverlässig ist der gute Mann sicher noch, dennoch bin ich zusehends unzufrieden. Wenn mal ein Produkt nicht lieferbar ist, erhält man nur eine kurze u. knappe Antwort: "Zurzeit nicht lieferbar". Kein Ausblick zu einem Liefertermin oder es ganz aus dem Portfolio genommen.

Vor Jahren hat er dann Fuchs ins Programm genommen. Jetzt bekommt man nicht mal ne ordentliche Antwort.

Diese unübersichtliche Art der Produktpräsentation (1, 2, 3, 4, 5, ...... mal das gleiche Produkt mit jeweils 1 u. 5 Liter Gebinde, ist zwar ärgerlich, aber auszuhalten.

Aktuell ist das Total Ineo Longlife als 5 Liter Gebinde nicht lieferbar, wieder ohne nähere Angaben.

Vielleicht interessiert es jemanden.mit gleichem Nam

 

Gruß

.

Unter der Adresse, Milsper Str. 142

58256 Ennepetal firmiert eine Familie rechtlich als 3 +1 eigenständige Händler.

Vergleiche Siehe Impressum

https://www.ebay.de/usr/alphaoel24 unter Fadime Özüm

https://www.motoroel100.de/.../?...

https://www.oilexpress.de/.../quartz-ineo-long-life

https://www.longlife100.de/.../quartz-ineo-long-life

Denke, die wollen mit guten Preisen nur schnell umschlagen, haben für Beratung wohl keine Zeit.

 

 

Zitat:

@Eiskurve schrieb am 26. Juni 2022 um 01:35:09 Uhr:

 

---------

Ich dachte immer, dass bei Dieselmotoren ein 5W30 oder 0W30

aus Gründen des DPF praktisch unumgänglich ist (Asche)

Ich kenne kein 5W40, dass z.B die Freigabe 50700 für Dieselmotoren mit Partikelfilter von VW erfüllt.

.

VAG hat die Freigabe 50700/400 an die Viskosität XW30 gebunden.

Das dient zur Co² Einsparung beim Kaltlauf auf Kurzstrecken.

Mit entscheidend für die Beladung des DPF ist Noack, der Verdampfungsverlust des Motoröls.

Hallo – ich habe gestern Euren Tread gefunden – der ja glaube ich 2004 begann und bis zur Neuzeit durchgehalten hat – klar bei dem Thema ist das ja wirklich kein Wunder, aber trotzdem Respekt. Wir sind alle auf gute Schmierung angewiesen und das zu bezahlbaren Preisen. Natürlich habe ich jetzt noch nicht alle Seiten durch - deshalb hier meine Anfrage.

Nun zu mir und meinem derzeitigen Fahrzeug:

Ich fahre seit kurzem einen VW Caddy 3 mit 1,9 ltr. Hubraum als TDI Ausführung mit 75 PS aus Baujahr 2008. Der hat jetzt etwas über wahre 145.000 km auf der Uhr.

Wie kann ich nun herausfinden , ob der einen Dieselpartikelfilter verbaut hat oder eben nicht?

Habe in meinem Reparaturhandbuch davon gelesen, dass das damals noch nicht Pflicht war – lasse mich gerne belehren, wenn jemand von Euch mehr den Plan davon hat.

Lege mich jetzt gleich mal drunter – müsste doch zu sehen sein, ob da die 2 Drucksensoren beim Kat abgehen – habe auf einer Zubehörseite gesehen, dass es da so einen Kombikat – Kat und DPF in einem Gehäuse gibt. Bei meinem Fahrzeug läuft untendrunter nur das Hauptrohr und hinten ist eben der Endschalldämpfer verbaut. Muss in spätestens 4000 Km einen Ölwechsel machen. Dafür ist es wichtig, ob ich aschearm verbrennendes Öl brauche oder eben nicht. Später kann ich dann besser entscheiden, welches Öl reinkommt.

Nachtrag: War gerade hier:

https://www.motor-talk.de/.../...lter-dpf-caddy-life-t4509260.html?...

Also - so leicht ist das Alles wohl doch nicht - wenn ich also einen offenen DPF - sprich einen passiven DPF - habe, hat der überhaupt keine Drucksensoren und wird wohl auch nicht voll oder eben voll und egal, weil er eben die Abgase nicht blockiert. Viele Möglichkeiten - wie krieg ich nun raus, was bei mir verbaut ist - hat VW da mit der Fahrgestellnummer Infos für den Autobesitzer?

Wahrscheinlich muss ich das Auslesen lassen, dann kann ich auch gleich den Aschegehalt checken lassen.

Werde mal Bilder machen und anhängen, wenn ich da was sehen kann, ohne alles abzubauen

Oder ist der passive immer Extra verbaut und somit sichtbar also extra Topf im Abgasstrang?

Vielen Dank für Eure Kommentare - da bin ich jetzt echt überfragt

Hallo Schrauber517,

herzlich willkommen hier auf Motor - Talk.

 

Zitat:

@Schrauber517 schrieb am 26. Juni 2022 um 12:56:31 Uhr:

 

Wie kann ich nun herausfinden, ob der einen Dieselpartikelfilter verbaut hat oder eben nicht?

Anhand der Motorkennbuchstaben, der Eintragung im COC u. in der ZUL I. Wenn nachgerüstet, ist das Datum der EZ selten mit der Nachrüstung überein.

Der nachgerüstete RPF sollte unten in der waagerechten Strecke, nah am Motor sichtbar sein.

 

Gruß

Zitat:

@Eiskurve schrieb am 26. Juni 2022 um 01:35:09 Uhr:

Zitat:

@FritzTheCat2014 schrieb am 23. Juni 2022 um 20:14:37 Uhr:

Danke für die Antworten.

Was mir noch nicht ganz klar ist: Ein sagen wir 5w40 muss ja auch irgendwelche Nachteile haben gegenüber einem 5w30, abgesehen vom Spritverbrauch. Frage bezieht sich natürlich nur auf Diesel.

---------

Ich dachte immer dass bei Dieselmotoren ein 5W30 oder 0W30 aus Gründen des DPF praktisch unumgänglich ist (Asche)

Ich kenne kein 5W40, dass z.B die Freigabe 50700 für Dieselmotoren mit Partikelfilter von VW erfüllt.

so ist es auch . . . es gibt nichts mit freigabe, ausser 0w30 oder 5w30 . . .

ich habe das 5w40 addinol premium c3 dennoch genommen im passat b6 motorkennbuchstabe bmp . . . dennoch, nach über 300 000 kein turboschaden . . . da haben manche schon den zweiten drinnen . . .

viele grüße

Danke Golfschlosser erst mal für Deine Antwort

Da es ein spanisches Fahrzeug ist - sieht das natürlich ein wenig Anders aus. Ich habe mich mittlerweile unters Auto gelegt und alles für den Tüv schon mal gecheckt - dabei ist mir aufgefallen ,wie massiv und gut der Unterbau noch aussieht.

Kaum Rost - nur die Achsschenkelbolzen und die Antriebsmanschetten aussen müssen neu. Allerdings hat der Wagen ja untendrunter eine Schürze. Es hat sich herausgestellt, dass das Getriebe aus der llinken Antriebswelleöffnung leckt. Für den Tüv muss ich das sauber machen - kurz vorher und mich nachher drum kümmer - muss ich dann wohl ausbauen, weil der Simmerring ja wahrscheinlich von innen gewechselt wird?!? Jetzt muss frisches Öl erst mal rein – oder ich mache einen kompleten Wechsel – es ist wohl noch das erste ÖL drinne.

Ausserdem muss das Motoröl neu und das Getriebeöl . Meine erste Reparatur an diesem Fahrzeug war der Nehmerzylinder von der Kupplung - bin dann eben 2 Tage ohne Kupplung rumgefahren - war nicht so toll, aber ging.

Nun gebe ich Euch noch ein persönliche Daten zu mir und zum Fahrzeug - sind wichtig , wegen der Umgebungstemperatur.

Die Daten zum Fahrzeug:

VW Caddy – 2K - Nana

Auto mit 140.000 Km übernommen

Fahrgestellnummer: WV2 ZZZ 2KZ 8X0 711 56

Caddybaureihe: 3 (2003 –2010)

Variante: ACBSUX 01

Motortyp: BSU

Hubraum: 1,896 ltr.

Zylinder: 4

Leistung: 75 PS

Verbrenner: Turbodiesel

Bisher habe ich auch noch keine deutsche Bedienungsanleitung - also so das übliche Heft im Auto. Habe versucht das runterzuladen - bisher ohne Erfolg

Allgemeine deutsche VW Seite:

https://www.volkswagen.de/.../fragen-und-antworten.html

Ergebnis am 12. 4. 22 auf https://userguide.volkswagen.de/public/vin/login/es_ES

und auch auf https://userguide.volkswagen.de/public/vin/login/de_DE

die Bediengsanleitung zum Caddy 2K aus 2008 – keine Daten verfügbar

Ich wohne auf einer europäischen Insel, wo es min. 5Grad plus im Winter hat. Also muss das Motoröl nicht extrem winter tauglich sein – Hitze, Wind und Staub hingegen gibt’s hier satt – so 50 Grad im Schatten im Sommer sind je nach Standort keine Seltenheit – dies vorab, damit Ihr wisst, wovon ich rede.

Zum Thema Motoröl gibt es soooo vieeeele Meinungen , wie Sand am Meer. Habe schon mehrfach rumgefragt und jeder hat da so seine ganz eigene Meinung -so wie ich auch.

Fahre schon lange einen Golf 1 Cabrio, Benziner, 1,6 ltr. Maschine – der hat jetzt 300000 km auf der Uhr. Noch nie geöffnet – keine Ventile, keine Hydros gewechselt. Wegen Verdeckwechsel fahre ich derzeit den Caddy.

Beim Golf habe ich fast alle anfallenden Reparaturen selbst gemacht und das Öl war vom Alcampo - 15 W 45 – Motoröl für Benziner und Diesel Apicode SF/CD. Beim Golf kam bei mir nie was anderes rein dafür aber alle 10000 km versetzt mit 10 % MOS2 Aditiv.

Nun beim Caddy soll Longlive rein oder das Castrol Edge FST - 5W·30. Klar macht der Kunde ungerne Ölwechsel, wenn das alle 10000km fällig ist und dann noch kostet. Nun die Frage an Dich- welches Öl empfiehlst Du mir – eher ein preiswerteres und dafür öfters oder das Superluxuszeugs und dafür länger. Gibt es beim Caddy wirkliche NOGOES oder ist der genauso wie der Golf genügsam.

War gestern beim Teilehändler – habe von der Firma bbr automotiv das SG 75W- 80Gl bekommen – oder soll der hintere Wert höher sein, wegen der Aussentemperatur -hat aber die Zulassung von VW allerdings ohne A2 am Schluss.

Zitat:

@Schrauber517 schrieb am 29. Juni 2022 um 00:56:12 Uhr:

 

Die Daten zum Fahrzeug:

VW Caddy – 2K - Nana Motortyp: BSU

Auto mit 140.000 Km übernommen

Leistung: 75 PS Verbrenner: Turbodiesel

Ich wohne auf einer europäischen Insel, wo es min.

5Grad plus im Winter hat. Also muss das Motoröl nicht extrem Winter tauglich sein – Hitze, Wind und Staub hingegen gibt’s hier satt – so 50 Grad im Schatten im Sommer sind je nach Standort keine Seltenheit – dies vorab, damit Ihr wisst, wovon ich rede.

Zum Thema Motoröl gibt es soooo vieeeele Meinungen, wie Sand am Meer. Habe schon mehrfach rumgefragt und jeder hat da so seine ganz eigene Meinung -so wie ich auch.

.

Bei offenen Rußpartikelfilter würde ich bei den klimatischen Bedingungen, falls auf der Insel erhältlich, das TOTAL QUARTZ RACING 10W-50 nehmen. Es liegt an der Grenze zum 10W40, hat sich bei Motore die heiß gefahren, zum Kolbenfresser neigen, bewährt.

https://res.cloudinary.com/dbfnou8rw/raw/upload/A16327428.pdf

Ansonsten würde ich auf ein 5W40 um ölen, bei Ölwechsel alle 10000km kann es auch ein preiswertes sein.

Es sollte aber mit der Spec MB 229.5 oder VW 50501 Lizenziert sein.

https://www.idealo.de/.../12752F918409-918905.html?...

Als Getriebeöl ist ein 75W80 mit der VAG Spec völlig ausreichend.

https://www.idealo.de/.../25627F3003129.html?q=75W80&sortKey=minPrice

Repsol hat sehr leistungsstarke Öle im Programm.

https://www.idealo.de/.../5926761_-elite-tdi-5w-40-5-l-repsol.html

 

Zitat:

@Schrauber517 schrieb am 29. Juni 2022 um 00:56:12 Uhr:

 

Ich wohne auf einer europäischen Insel, wo es min. 5Grad plus im Winter hat. Also muss das Motoröl nicht extrem Winter tauglich sein – Hitze, Wind und Staub hingegen gibt’s hier satt – so 50 Grad im Schatten im Sommer sind je nach Standort keine Seltenheit – dies vorab, damit Ihr wisst, wovon ich rede.

Fahre schon lange einen Golf 1 Cabrio, Benziner, 1,6 ltr. Maschine – der hat jetzt 300000 km auf der Uhr. Noch nie geöffnet – keine Ventile, keine Hydros gewechselt. Wegen Verdeck wechsel fahre ich derzeit den Caddy.

Beim Golf habe ich fast alle anfallenden Reparaturen selbst gemacht und das Öl war vom Alcampo - 15 W 45 – Motoröl für Benziner und Diesel Apicode SF/CD. Beim Golf kam bei mir nie was anderes rein dafür aber alle 10000 km versetzt mit 10 % MOS2 Aditiv.

.

Mit welchem Alcampo Öl fährst Du, ein 15W45 ist nicht üblich?

https://www.alcampo.es/.../W153011?q=%3Arelevance%3ASAE%3A15W40&text

Ölwechselintervall 10000km

Das REPSOL ELITE Multivalvulas 10W-40 eignet sich auch für den Betrieb auf der Insel.

Laut der BEVO 28.06.2022 ist es nun mit der MB 229.3 lizenziert.

https://www.repsol.com/.../...%20Multivalvulas%2010W40_tcm11-15471.pdf

https://operatingfluids.mercedes-benz.com/sheet/229.3/de

 

Zitat:

@Schrauber517 schrieb am 29. Juni 2022 um 00:56:12 Uhr:

Zitat:

Ich wohne auf einer europäischen Insel, wo es min. 5Grad plus im Winter hat.

Beim Golf habe ich fast alle anfallenden Reparaturen selbst gemacht und das Öl war vom Alcampo - 15 W 45 – Motoröl für Benziner und Diesel Apicode SF/CD.

.

@Schrauber517

Mit welchem Alcampo Öl fährst Du, ein 15W45 ist nicht möglich?

Alcampo, hat solch eine Viskosität nicht im Lieferprogramm.

Wie hast Du Dich entschieden?

Mein Tipp wäre das Aceite semi sintético 10W40 im 10000km Ölwechsel Intervall

ACEA A3/B4 & API SN/CF

https://www.alcampo.es/.../884103

Wie lang kann man angebrochenes Öl in der Originalverpackung aufbewahren?

Zitat:

@therealrob schrieb am 5. Juli 2022 um 19:24:02 Uhr:

Wie lang kann man angebrochenes Öl in der Originalverpackung aufbewahren?

.

*Als Frischöl bezeichnet man das Öl bei zeitnaher, Abfüllung des Herstellers.

z.B. Motoröl-Gebinde, Abfüllung in 2022, Rest-Füllung im angebrochenen Kanister.

Mindestens so lange wie das vom PKW-Hersteller, zeitlich vorgegebene Ölwechselintervall.

Also max. 2 Jahre.

Je geringer der Füllstand im Gebinde, je älter die Abfüllung zurückliegt, umso schneller sollte es verbraucht werden.

 

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