Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
nein,nein, mit 0w40 meinte ich das 0w40 von m1.
unlogisch? einverstanden - ist absolut unlogisch und ich kanns mir nicht erklären wieso, weshalb... ist aber fakt, und war auch nicht nur ein mal so, sondern ist mit dem 5w50 immer so. dass 5 zyl. volvomotoren was besonderes sind und sich allen gesetzen wiedersetzen will ich ja nicht sagen, aber bezichtigt mich doch bitte nicht des lügens weil ihr (ich selbst ja auch nicht) dieses phänomen nicht versteht.
ich schreibe darüber weil ich diese erfahrung nunmal gemacht habe und das der (5zyl volvo-) welt nicht vorenthalten will. ihr braucht darauf nicht unbedingt einzugehen - dass ich ein spinner bin sollte mitlerweile jedem klar sein.
gruss
p.s.: ich 'abe gar keine auto 😉
Ich denke dein Problem sind nicht deine Erfahrungen , sondern eher diese richtig zu deuten !
Ich fahre auch seit 7tkm ein 0W40 , allerdings ne Supermarkt Marke , Reinigungswirkung ist super , denke mal nicht das dieses Öl die 10tkm erreichen wird , werde wohl früher wechseln , Ölverbrauch ist gleich zurück gegangen , vorher hatte ich ein 5W40 teilsynth drin , was die Vorbesitzer benutzt haben weiß ich nicht , aber ich bin mit dem Öl zufrieden und werde es auch weiterhin benutzen , so viel besser wird das Mobil wohl auch nicht sein das sich ein Umstieg lohnen würde !
Hallo,
zum Thema Ölverbrauch gebe ich noch folgenden Beitrag als Hilfe und Erklärung:
http://www.motor-talk.de/.../...erbrauch-2-8-l-v6-30v-t289156.html?...
Gruß
Schmudi
Meine Erfahrungen mit Meguin 5w-40 Vollsynth.
Hallo Gemeinde,
mein Focus I 1.6-16v fuhr die ersten 16tkm das vom Werk eingefüllte 5w-30 A1.
Die Werkstatt füllte beim Service nach dem ersten und zweiten Jahr das ARAL Hightronic 5w-40 (HC) ein.
Zum dritten Kundendienst brachte ich einen Kanister des Meguin mit welches eingefüllt wurde.
Meine Erfahrungen nach ca. 5tkm/3 Monate:
Farbe vergleichbar mit dem ARAL
Verbrauch unverändert
Motorgeräusch unverändert
Ölverbrauch unverändert gegen 0
Mein Fazit:
Mitbringen des Öl sparte ein paar € beim Kundendienst. Aber sonst keinerlei Auswirkungen. Mein Gewissen ist beruhigt, sonst nix.
Eventuell ist mein "Brot und Butter" Motor kein idealer Kandidat für High-Tech Öl.
Gruß Martin
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Bei den meisten Motoren wirst du selbst kaum einen Unterschied zwischen den diversen Ölen spüren.Wenn die Werkstatt so wie deine eh schon besseres als das vom Hersteller vorgegebene verwendet spürt man eh schon kaum noch Unterschiede.Der Unterschied zeigt sich dann nach vielen tausend Kilometern wenn der Eine deutlichen Verschleiß am Motor hat und der Andere noch so gut wie Neu ist.
Das ist ja das Problem,für die Garantie sollte man sich an die Herstellervorgaben halten,dummerweise treten Schäden die möglicherweise dadurch verursacht werden erst lange nach der Garantiezeit auf.
PS:Mir gegenüber wurde schon der Verdacht geäussert das Ford ab Werk oft ein Öl verwendet das nicht ihrer Norm (entspricht ACEA A1/B1) sondern Öl nach A3/B3 verwenden.
hello again,
hab' mich etwas schlau gemacht und festgestellt, dass das in .de nicht erhältliche m1 5w40 tatsächlich KEIN 1:1 mix aus 0w40 und 5w50 ist. revidiere diese aussage hiermit, ein solcher mix würde aber das definitiv beste 5w40 ergeben.
@ohctuner & hunter123:
es gibt da leider nichts was man misinterpretieren könnte; das öl wurde während ich damit experimentiert habe alle 1000-1500km (selbstverständlich mit filter) gewechselt und davor wie auch jetzt war kein öl für mehr als 10000km (meisstens wird so bei 7k gewechselt) drin, ablagerungen unmöglich.
-
Das M1 0W-40 unterscheidet sich in seiner Reinigungsfähigkeit nicht groß vom 5W-50, von daher geht die Theorie schon da nicht auf.
^-- naja, der sterndoc höchstpersönlich sprach mehrfach darüber, dass das m1 0w40 am besten reinigt. '...selbst wenn man nur 1l dazugibt merkt man's...' etc.
€dit: hab' hier nochwas bezüglich m1 5w40 besser als m1 5w50 und m1 5w40 gefunden.
man nehme diesen thread und blättere auf doof 100 seiten zurück.
weizenkeim schrieb:
Viskostitätsindex 0W-40 = 187
5W-50 = 184
5W-40 = 175
Quelle: Mobil
Also nix mit besser und stabiler.
...
die diskussion danach -sollte ich mir zuviel anmassen verzeihe man mir- zeigt, dass -egal wie wissenschaftlich man die sache angeht- ein hauch von subjektivität innerhalb der (durchaus wissenschaftlichen) erkenntnisse bestehen bleibt. auf sterndoc trifft das genau so zu wie auf alle anderen sterblichen.
obwohl ich grade auch nicht weiss, was ich damit sagen wollte ;p
spinnergrüsse
mal ne Frage zum Ölwechsel. Fahre einen Lupo 1,4 mit 60PS und habe letzten Juli nen Ölwechsel gemacht und 5W-40 Vollsynthetiköl von Valvoline benutzt. Nun sind ein Jahr bzw. ~ 12.000km rum und das Öl sieht gerade mal bernsteinfarben aus, also nichtmal braun und noch weit entfernt von schwarz.
Es ist keinerlei Öl verbraucht worden, der Wagen fährt sich auch ganz normal, verbraucht sehr wenig Sprit. Auch sonst keine Auffälligkeiten. Kein Ölschlamm, Öl riecht nicht nach Sprit, einfach nix ...
Ist es wirklich notwendig das Öl schon wieder zu wechseln? Wenn ich mir andere Referenzen ansehe (z.B. unser Marbella damals auf 15W40 oder Vaters Scorpio damals mit 10W40 fast 30.000km gefahren) würde ich ganz klar nein sagen.
Einmal wegen des Geldbeutels, aber vor allem auch der Umwelt zuliebe...
Zitat:
Original geschrieben von turbocivic
[...]
Das M1 0W-40 unterscheidet sich in seiner Reinigungsfähigkeit nicht groß vom 5W-50, von daher geht die Theorie schon da nicht auf.
^-- naja, der sterndoc höchstpersönlich sprach mehrfach darüber, dass das m1 0w40 am besten reinigt. '...selbst wenn man nur 1l dazugibt merkt man's...' etc.
Das was SD da schrieb war nicht im Vergleich zum M1 5W-50, die spielen da in derselben Liga, auch wenn sie mit unterschiedlichen Schwerpunkten formuliert sind.
Zitat:
€dit: hab' hier nochwas bezüglich m1 5w40 besser als m1 5w50 und m1 5w40 gefunden.
man nehme diesen thread und blättere auf doof 100 seiten zurück.weizenkeim schrieb:
Viskostitätsindex 0W-40 = 187
5W-50 = 184
5W-40 = 175
Quelle: Mobil
Also nix mit besser und stabiler.
...
Zum einen: Bitte mach das mit dem Quoten mal anständig. Kein Mensch kann da erkennen wer was geschrieben hat.
Zum anderen: Was soll uns das sagen? Der VI hat erstmal nichts mit "besser" oder "stabiler" zu tun.
Ein maximaler VI ist bestenfalls theoretisch "besser", in der Praxis geht er oft zu Lasten der Stabilität. Da ist die Frage ob der VI im Laufe der Langzeitbetriebs leidlich konstant bleibt.
Ciao
Zitat:
Original geschrieben von sego
mal ne Frage zum Ölwechsel. Fahre einen Lupo 1,4 mit 60PS und habe letzten Juli nen Ölwechsel gemacht und 5W-40 Vollsynthetiköl von Valvoline benutzt. Nun sind ein Jahr bzw. ~ 12.000km rum und das Öl sieht gerade mal bernsteinfarben aus, also nichtmal braun und noch weit entfernt von schwarz.
Wundert mich immer wieder. Bedeutet eigentlich für mich, dass die Detergentien und Co. nicht richtig (mehr) funktionieren. Der "Dreck" soll ja üblicherweise in Schwebe gehlaten werden, welches das Öl sehr schnell recht dunkel macht (beim Diesel halt noch viel schneller als beim Benziner). Aber auch bei meinem Zweit-wagen (Ford Fusion 1,4, Benziner) war das Öl sehr schnell recht dunkel (Mobil 1 natürlich). Vielleicht kann mir da mal jemand auf die Sprünge helfen !
Zumindest kann man in den "Ölweisheiten" nachlesen, dass das vollsynthetische von Valvoline nicht das allerschlechteste ist.
Zitat:
[...]verbraucht sehr wenig Sprit.
Beim 1,4er kein Wunder 😉
Zitat:
[...]Kein Ölschlamm,
Ölwanne abgebaut ??? Ölkanäle im Motor kontrolliert ???
Zitat:
[...]Ist es wirklich notwendig das Öl schon wieder zu wechseln?
Ja.
Nach einem Jahr wird sich einiges am Öl getan haben, was man von außen nicht sieht / schmeckt / riecht.
Das Grundöl ändert sich zwar nicht, aber die zugegebenen Additive werden verbraucht / zerstört. Auch wenn Du erst 12.000 km gefahren bist und Dein Motor (wenn es der 8V ist) sehr "schonend" mit dem Öl umgeht empfehle ich einen Ölwechsel.
Zitat:
Einmal wegen des Geldbeutels,
Also bei Ölkosten von rund 22 cent / 100 km gibts doch da nichts mehr zu sparen im Gegensatz zu den Spritkosten (rund 60 oder 70 cent / 100 km), oder ?
Zitat:
aber vor allem auch der Umwelt zuliebe...
Das ist ein lobenswerter Gedanke, aber das Altöl wird ja gesammelt und weiter verarbeitet bzw. verbrannt.
Grüße
Schmudi
bei 12.000km und 40€ für Öl+Filter komme ich auf 33cent/100km.
bei 6,5L/100km komme ich bei 1,30€/L Super auf rund 8,50€/100km.
Das macht das Kostenverhältnis im Grunde sogar noch "lächerlicher" wenns um das Sparen am Ölwechsel geht. Stimmt schon.
Auf der anderen Seite hab ich letztes Jahr das Öl bei nem Bekannten gewechselt (arbeitet bei MB in Düsseldorf). Da sah das Öl (laut VW war irgendein 5W-30 eingefüllt) genauso aus. Damals fragte er mich schon komisch, wie lange der letzte Wechsel her sei, weil das Öl noch sehr neu aussähe...
Hab gerade mal die Ölweisheiten duchgelesen, da steht ja sogar speziell drin, dass der 1,4 8V sehr schonend mit Öl umgeht. Interessant. Im Grunde aber auch kein Wunder, wo man bei Vollgas in den 4. zurückschalten kann und selbst dann noch Paar Hundert Touren Platz bis in den Roten Bereich sind.
Ich werd einfach mal online 4L Mobil1 kaufen und wechseln, wenn ich mal wieder bei ihm vorbeichaue. So dringend ists dann wohl doch nicht.
Danke übrigens für den Hinweis zu den Ölweisheiten. Ist im Grunde dieser Thread in übersichtlich ;-)
@sego:
Das vollsyn. 5W-40 von Valvoline heisst SynPower und ist schon ein Spitzenöl, durchaus vergleichbar mit Mobil 1.
Da bracht man keine Sorgen zu machen - es entstehen so wenige Verunreinigungen bei einem 8V Benzinmotor und das Motoröl bleibt deshalb lange sauber. Nicht weil SynPower ein Öl mit schlechter Reinigungswirkung ist. Das vollsyn. Öl kann auch ruhig rund 5000 km länger als vorgeschrieben in deinem Lupo Motor bleiben.
@Schmudi:
Wenn im Motor ein gutes Öl schon immer war, dann hat man einfach nicht den volldreckigen Motor, bei dem das Öl gleich "erfolgreich schwarz" wird.
Zitat:
Original geschrieben von R19TXE
@sego:
Das vollsyn. 5W-40 von Valvoline heisst SynPower und ist schon ein Spitzenöl, durchaus vergleichbar mit Mobil 1.
Hallo,
das Valvoline Syn Power ist durchaus
nichtvergleichbar mit Mobil 1, da die Mobil 1 Öle eine deutlich bessere Performance haben. Diese Erkenntnis gewinnt man u. a. aus diesem Thread.
Gruß.
@sego
Ich würde das Öl noch ein Jahr drin lassen. Die heutigen Öle haben soviele Reserven, sodaß keinerlei Gefahr besteht.
Bedenke hier sind die Öl-Fetischisten unterwegs 😉
Ich erinnere nur an den Test von AMS in 1977, als ein Golf I 1,5 mit 70 PS 50 Tkm ohne Ölwechsel ( nur Nachfüllung) betrieben wurde.
Im Labor stellte sich dann heraus, das Öl war chemisch am Ende. Der Golf -Motor war einwandfrei und das nach 50 Tkm und der Ölqualität von 1977.
Zitat:
Original geschrieben von ChromeVanadiumM
Hallo,
das Valvoline Syn Power ist durchaus nicht vergleichbar mit Mobil 1, da die Mobil 1 Öle eine deutlich bessere Performance haben. Diese Erkenntnis gewinnt man u. a. aus diesem Thread.
Gruß.
Stimme ich dir vollkommen zu .
Ich habe bei meinem Motor siehe sig . immer schon von anfang an das shell helix 5w40 gefahren bis 140 tkm auf dem Tacho wahren weil ich es für lau bekam . Dann einmal das shell helix 0W40 . Bei beiden Ölen war es so das es recht lange gedauert hat bis es dunkel wurde ich sage mal so ca 6000 Km , aber schwarz wars da noch lange net .
Motor als ich die VDD gemacht habe blitzesauber da kann ich neicht meckern und bis dato auch kein ölverbrauch .
Seid dem ich das M1 drinne habe ( seid ca 5000 km und ihr durch den therad drauf gekmmen ) ist es schon fast schwarz und war nach 1000 Km schon dunkler als die beiden shell öle mit 5000 Km .
Kann jetzt entweder sein das ich wiklich noch dreck im Motor hatte was ich mir aber nicht vorstellen kann so schlecht war das öl ja vorher auch nicht oder aber das M1 saugt die Ablagerungen wirklich auch wie ein Schwamm wovon ich auch ausgehe da die M1 gefahrenen Motoren immr so extrem sauber sind .
Werde jetzt mal bei 7500 Km einen zwischenwechsel machen und dann sehen ob die nächste Ladung auch so schnell schwarz wird , fahr im mom 100 Km am Tag davon 90 % Autobahn und keinen sichtbaren ölverbrauch bis jetzt .
Was mir aber sehr stark aufgefallen ist das der Spritverbrauch den ich immer im Auge behalte seid den letzten 6 Jahren wo ich das Auto fahre um gut einen dreifirtel Liter zurückgegeangen ist also im Schnitt fahre ich mit einer Tankfüllung ca 80 - 100 Km mehr wie vorher . Das spart man im Intervall locker das Geld für den nächsen öw
Ich werde auf jeden fall beim M1 bleiben komme was wolle . Dem Motor zu liebe
Gruß an alle Hunter