Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

@matmi schrieb am 14. Januar 2019 um 17:04:17 Uhr:



Frage:
Die TFSI Motoren waren doch mal echte Problemmotoren bezügl. Ölabstreifringe und sehr hohem Ölverbrauch. Wurden die Probleme gelöst? Gibt es da Erkenntnisse?

Die Verkokung der Einlassventile bei Benzindirekteinspritzern TSI, TFSI. Gibt es da eine Lösung oder neue Erkenntnisse z.Bsp. zusätzliche Saugrohreinspritzung?

Die Probleme mit den Ölabstreifringen, waren nur von 2008 - 2011.

Die aktuellen TSi,TFSI sollten keine Probleme mehr mit Verkokung haben. Einfach auch rechtzeitig das Öl wechseln und nicht bis 30tkm warten.

mit der Verkokung wäre ich vorsichtig, denn die neuen Motoren mit OPF sind wieder reine DI und haben keine zusätzliche Saugrohreinspritzung mehr!

Zitat:

@Fresh_Thing schrieb am 15. Januar 2019 um 09:28:04 Uhr:



Zitat:

@matmi schrieb am 14. Januar 2019 um 17:04:17 Uhr:



Frage:
Die TFSI Motoren waren doch mal echte Problemmotoren bezügl. Ölabstreifringe und sehr hohem Ölverbrauch. Wurden die Probleme gelöst? Gibt es da Erkenntnisse?

Die Verkokung der Einlassventile bei Benzindirekteinspritzern TSI, TFSI. Gibt es da eine Lösung oder neue Erkenntnisse z.Bsp. zusätzliche Saugrohreinspritzung?

Die Probleme mit den Ölabstreifringen, waren nur von 2008 - 2011.

Die aktuellen TSi,TFSI sollten keine Probleme mehr mit Verkokung haben. Einfach auch rechtzeitig das Öl wechseln und nicht bis 30tkm warten.

da glaube ich nicht dran . . .

freund sein a4 ist von 2013 . . . wenn er schnell fährt tankt er öl und schüttet benzin auf . . .

glaubst du wirklich bei der vag würde sich in den nächsten 20 jahren etwas grundlegend ändern . . . ich glaube daran nicht . . .

viele grüße

Zitat:

@jw61 schrieb am 14. Januar 2019 um 15:19:13 Uhr:



Diese Diskussion zum Temp-/Visco-Verhalten haben wir hier schon mehrfach durchgekaut, zumindestens im Kaltbereich hat sich da am bisher erarbeiteten Wissenstand nix geändert.

Bis -15°C sind 0/5W-xx in ihrem Visco-Verlauf nahezu identisch, darunter also -15 bis in Richtung PP nochmals kälter sind beide Viscos schon auf ihr Additivpaket, dort die Reibungsverminderer und AW-Additive, angewiesen, praktisch spielt es dann keine Rolle, ob ein 5W-xx bis -30°C nun 0-3 Sek. später an jeder Schmierstelle ist, als ein 0W-xx.

Die Qualität des Addidivpaketes/Grund-und Stellöles und eben nicht die Visco entscheidet letztlich darüber, ob nun ein 5W-xx oder ein 0W-xx im Verschleißverhalten und Spriteinsparung besser ist (vgl. die Anforderungen an MB 229.3 und 229.5).

Ein kalter Motor verfügt in allen Schmierstellen über einen dünnen Ölfilm, dieser muss nicht für einen hydrodynamischen Schmierkeil ausreichen, reicht aber eben (für 0-3 Sek.!) immer für Mischreibung aus.
Selbst ein Golf bei -15°C mit einem 15W-40 überlebt dort 50 Sek. Mischreibung.

Selbst wenn im extremst denkbar schlechtesten Fall fern jeglicher Praxis ein Motor nach jahrelangem Nichtgebrauch mit trockenen Schmierstellen bei -30°C gestartet wird, verhindern diese Additive noch Schlimmeres.

Kaltstart mit 0W-40/30 oder 5W-40/30,
hier wird immer das Marketing-Gespenst der zu langsamen Durchölung beschworen.
Vereinfacht kann man sagen,
Wenn die Ölpumpe 50 Liter bei 6000U/min fördert sind das 8,34 Liter pro tausend Umdrehungen.
der Anlasser dreht mit Mindestdrehzahl 200 bis 290U/min => 1,67 Liter bei 200U/min
oder 1,67 Liter/min : 60 sec = 0,028 Liter/sec
oder in 7 sec ein Bierglas voll.
Da man davon ausgehen kann, das nicht alle Schmierleitungen über austropfen und Expansion der im Öl gelösten Luft leerlaufen, baut sich der Öldruck bei intakter Rücklaufsperre beim Anlassen nach ca. 3 bis 5 sec auf.
Dabei sollte man nicht vergessen das beim Kaltstart der statische Öldruck viel höher ist als beim Kaltstart im Sommer. Für die Motorenbauer ist der Öldruck beim Kaltstart so unwichtig das die Meldung im Motorsteuergerät unterdrückt wird.
Motorschäden gab es früher weil Konstruktionsfehler vorlagen,
z.B. das Ansaugrohr war ca. 1 Meter lang,
Im Winter wurde mit Einbereichsöl gefahren
Wasser im Motoröl vereiste den zu kleinen Saugkorb der Pumpe
oder die Ablaufbohrungen im Zylinderkopf zur Ölwanne waren zu klein (Umstellung Kette auf Zahnriemen )
Kurbelgehäuseentlüftung war fehlkonstruiert, Ölabscheidung ungenügend.
Besser als sich Gedanken über die Durchölung zu machen wäre für Kurzstreckenfahrer mit Ölfüllungen unter 5Liter der jährliche Ölwechsel im Herbst bzw alle 10000km. Manchmal habe ich den Eindruck das bei jeder neuen Motorkonstruktion frisch abgegangene Bachleore am Werk waren.
Es ist einfach zuviel Bockmist auffällig, nichts ist mehr ausgereift durchkonstruiert.

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Man kann durch ein gut konstruiertes Schmiersystem, Rücklaufsperren, Syphons, keine Ahnung was das Thema Kaltstart deutlich entschärfen...

Leider ist das Video zu groß zum Hochladen, ich habe letzten Winter das Handy auf den Motor gelegt , Öldeckel offen.. Kaltstart so -5°C, Öl damals sogar ein 10W60

Wenn man das Video oft und langsam abspielt erkennt man: Bereits nach 1 Umdrehung der Nockenwelle durch den Anlasser erscheint Öl auf dem Nocken.. eine Umdrehung später kommt Öl aus dem NW Lager.. dann springt der Motor auch schon an und zeitgleich setzt voller Ölfluß ein.
Es gibt da keine Durchölungszeit... das kommt sofort Öl und das wird an anderen Stellen im Motor genau so sein.

Das Warmfahren, schonende Belastung und die Belastbarkeit des Schmierfilms im im kalten Zustand ist wieder ein anderes Thema.. aber Durchölung ist bei unserer Witterung kein wirkliches Thema mehr , wenn der Motor gut gemacht und alles intakt ist... ist es kälterm dauer es eben ein paar Umdrehungen mehr... aber da ist ja auch noch ein bisschen Öl vom letzten Mal an den Schmierstellen... die heutigen Öle u Motoren sind da schon um Welten besser als ein 15W40 im Golf 1

Ich habe das 10W60 trotzdem wieder rausgemacht weil die Ölpumpe damit in den ersten Sekunden sehr gequält geklungen hat und ich kein Risiko eingehen wollte

Sag ich doch.

Im Gegensatz zu i-welchen praxisfernen Videos befindet sich ab den ersten Anlasserumdrehungen mind. 1/3 des Ölvolumens bereits im Ölkreislauf, das läuft auch nicht minutenlang der Erdgravitation folgend von oben nach unten, sondern wird ab der 1. Sek. mit Druck gepumpt.

Ab der ersten Verbrennung nach Start liegt zu diesem Druck an genau diesem Drittel des Ölvolumens Verbrennungstemperaturen an, so dass zu mindestens die Ölteilmenge in diesen Bereichen (den Schmierstellen!) von -30°C (oder was auch immer für Kälterekorde hier in die Diskussion eingebracht werden) bereits zügig auf deutlich höhere Temperaturen als diese niedrigeren Umgebungstemperaturen in der Ölwanne gebracht wird, was das Temperaturverhalten des Öles stetig begünstigt bis letztlich die gesamte Ölmenge die Betriebstemperatur erreicht hat.

Zitat:

@jw61 schrieb am 15. Januar 2019 um 17:45:42 Uhr:


Ab der ersten Verbrennung nach Start liegt zu diesem Druck an genau diesem Drittel des Ölvolumens Verbrennungstemperaturen an ...

Verbrennungstemperaturen herrschen nur im Zylinder und das auch nur beim Arbeitstakt. Und im Zylinder ist nicht ein Drittel des ganzen Ölvolumens, sondern vielleicht weniger als 1/1000.

Servus zusammen,

ich wollte mal nachhorchen, welches Motoröl für den 1.0 TSI 81kw (110 PS) mit OPF (Ottopartikelfilter) aus dem VW Konzern empfohlen wird?

In der Betriebsanleitung steht leider, dass man sich an einen Fachbetrieb wenden soll. Falls dieser das passende Motoröl nicht vorrätig hat, dann kann man notfalls bis maximal 0.5 L von Motorölen mit folgenden Spezifikationen nachfüllen: VW 504 00, VW 502 00, VW 508 00, ACEA A3/ACEA B4 oder API SN, (API SM).

Ich habe das Fahrzeug erst kürzlich gekauft und es hat erst 500km drauf. Nach vielen Empfehlungen würde ich gerne nach der Einfahrphase bei circa. 2500-3000km einen ersten Ölwechsel durchführen sowie nach weiteren 15000km, bevor der erste planmäßige Ölwechsel nach 2 Jahren (ca. 30 tkm) stattfindet. Besten Dank!

Zitat:

@Paladschinken schrieb am 15. Januar 2019 um 23:00:13 Uhr:


In der Betriebsanleitung steht leider, dass man sich an einen Fachbetrieb wenden soll. Falls dieser das passende Motoröl nicht vorrätig hat, dann kann man notfalls bis maximal 0.5 L von Motorölen mit folgenden Spezifikationen nachfüllen: VW 504 00, VW 502 00, VW 508 00, ACEA A3/ACEA B4 oder API SN, (API SM).

Das kann so nicht in der Betriebsanleitung stehen. Ein Öl nach der Norm 508 00 ist für diesen Motor vorgesehen, es darf auch ein 504 00 verwendet werden, wodurch der Kraftstoffverbrauch geringfügig steigen kann. Beide Normen dürfen aber uneingeschränkt verwendet werden, sowohl zum Nachfüllen als auch für den Ölwechsel. Die Einschränkung "notfalls bis maximal 0.5 l" kann sich nicht auf diese beiden Normen beziehen.

Zitat:

@Florian333 schrieb am 15. Januar 2019 um 22:58:00 Uhr:



Zitat:

@jw61 schrieb am 15. Januar 2019 um 17:45:42 Uhr:


Ab der ersten Verbrennung nach Start liegt zu diesem Druck an genau diesem Drittel des Ölvolumens Verbrennungstemperaturen an ...

Verbrennungstemperaturen herrschen nur im Zylinder und das auch nur beim Arbeitstakt. Und im Zylinder ist nicht ein Drittel des ganzen Ölvolumens, sondern vielleicht weniger als 1/1000.

So wie du das verstanden hast, war das nicht gemeint. 😉

Zitat:

@Florian333 schrieb am 15. Januar 2019 um 23:04:00 Uhr:



Zitat:

@Paladschinken schrieb am 15. Januar 2019 um 23:00:13 Uhr:


In der Betriebsanleitung steht leider, dass man sich an einen Fachbetrieb wenden soll. Falls dieser das passende Motoröl nicht vorrätig hat, dann kann man notfalls bis maximal 0.5 L von Motorölen mit folgenden Spezifikationen nachfüllen: VW 504 00, VW 502 00, VW 508 00, ACEA A3/ACEA B4 oder API SN, (API SM).

Das kann so nicht in der Betriebsanleitung stehen. Ein Öl nach der Norm 508 00 ist für diesen Motor vorgesehen, es darf auch ein 504 00 verwendet werden, wodurch der Kraftstoffverbrauch geringfügig steigen kann. Beide Normen dürfen aber uneingeschränkt verwendet werden, sowohl zum Nachfüllen als auch für den Ölwechsel. Die Einschränkung "notfalls bis maximal 0.5 l" kann sich nicht auf diese beiden Normen beziehen.

doch....steht genau so da drin!
bleibt nur der Weg über den Service-Partner, dass er im System schaut!

grundsätzlich gehe ich aber auch davon aus, dass statt 508.00 ein 504.00 gefahren werden kann;
mit OPF dürfte nur kein 502.00 mehr möglich sein

Zitat:

@Paladschinken schrieb am 15. Januar 2019 um 23:00:13 Uhr:


Servus zusammen,

ich wollte mal nachhorchen, welches Motoröl für den 1.0 TSI 81kw (110 PS) mit OPF (Ottopartikelfilter) aus dem VW Konzern empfohlen wird?

In der Betriebsanleitung steht leider, dass man sich an einen Fachbetrieb wenden soll. Falls dieser das passende Motoröl nicht vorrätig hat, dann kann man notfalls bis maximal 0.5 L von Motorölen mit folgenden Spezifikationen nachfüllen: VW 504 00, VW 502 00, VW 508 00, ACEA A3/ACEA B4 oder API SN, (API SM).

Ich habe das Fahrzeug erst kürzlich gekauft und es hat erst 500km drauf. Nach vielen Empfehlungen würde ich gerne nach der Einfahrphase bei circa. 2500-3000km einen ersten Ölwechsel durchführen sowie nach weiteren 15000km, bevor der erste planmäßige Ölwechsel nach 2 Jahren (ca. 30 tkm) stattfindet. Besten Dank!

"Nach vielen Empfehlungen würde ich gerne..." Warum fragst du nicht mal dort nach wo du diese Empfehlungen her hast, wir sind doch hier auch keine Allwissenden? Was soll dieser vorzeitige Wechsel bewirken? Es gibt nicht genau dieses eine Öl. Gerade Bei Longlife 3 ist die Auswahl sehr groß aber du hast ja jetzt LL 4 drin?

Von deinem Fahrprofil und Fahrstil hängt es auch ab, Kurzstrecke, Autobahn, gemäßigt oder gerne Bleifuß.

Hier hatte auch schon mal jemand von einem vorzeitigem Wechsel berichtet und dass der BC es gemerkt hat. Er musste dann doch in die Werkstatt. Ist das LL4 bläulich eingefarbt, soll angeblich so sein?

Oder du wechselst erst mal nur den Filter und befüllst diesen vorher, falls das geht.

Zitat:

@LupoR schrieb am 16. Januar 2019 um 08:58:02 Uhr:



Zitat:

@Florian333 schrieb am 15. Januar 2019 um 23:04:00 Uhr:


Das kann so nicht in der Betriebsanleitung stehen. Ein Öl nach der Norm 508 00 ist für diesen Motor vorgesehen, es darf auch ein 504 00 verwendet werden, wodurch der Kraftstoffverbrauch geringfügig steigen kann. Beide Normen dürfen aber uneingeschränkt verwendet werden, sowohl zum Nachfüllen als auch für den Ölwechsel. Die Einschränkung "notfalls bis maximal 0.5 l" kann sich nicht auf diese beiden Normen beziehen.

doch....steht genau so da drin!
bleibt nur der Weg über den Service-Partner, dass er im System schaut!

grundsätzlich gehe ich aber auch davon aus, dass statt 508.00 ein 504.00 gefahren werden kann;
mit OPF dürfte nur kein 502.00 mehr möglich sein

Genau, kann man hier herauslesen: https://manual.skoda-auto.com/107/de-DE/Model/Fabia_NJ

Woher wisst ihr, dass ein Motoröl der Norm VW 508 00 rein muss? Wart ihr schon beim Händler gewesen? Vielen Dank!

Zitat:

@matmi schrieb am 16. Januar 2019 um 09:25:29 Uhr:



Zitat:

@Paladschinken schrieb am 15. Januar 2019 um 23:00:13 Uhr:


Servus zusammen,

ich wollte mal nachhorchen, welches Motoröl für den 1.0 TSI 81kw (110 PS) mit OPF (Ottopartikelfilter) aus dem VW Konzern empfohlen wird?

In der Betriebsanleitung steht leider, dass man sich an einen Fachbetrieb wenden soll. Falls dieser das passende Motoröl nicht vorrätig hat, dann kann man notfalls bis maximal 0.5 L von Motorölen mit folgenden Spezifikationen nachfüllen: VW 504 00, VW 502 00, VW 508 00, ACEA A3/ACEA B4 oder API SN, (API SM).

Ich habe das Fahrzeug erst kürzlich gekauft und es hat erst 500km drauf. Nach vielen Empfehlungen würde ich gerne nach der Einfahrphase bei circa. 2500-3000km einen ersten Ölwechsel durchführen sowie nach weiteren 15000km, bevor der erste planmäßige Ölwechsel nach 2 Jahren (ca. 30 tkm) stattfindet. Besten Dank!


"Nach vielen Empfehlungen würde ich gerne..." Warum fragst du nicht mal dort nach wo du diese Empfehlungen her hast, wir sind doch hier auch keine Allwissenden? Was soll dieser vorzeitige Wechsel bewirken? Es gibt nicht genau dieses eine Öl. Gerade Bei Longlife 3 ist die Auswahl sehr groß aber du hast ja jetzt LL 4 drin?
Von deinem Fahrprofil und Fahrstil hängt es auch ab, Kurzstrecke, Autobahn, gemäßigt oder gerne Bleifuß.

Hier hatte auch schon mal jemand von einem vorzeitigem Wechsel berichtet und dass der BC es gemerkt hat. Er musste dann doch in die Werkstatt. Ist das LL4 bläulich eingefarbt, soll angeblich so sein?

Oder du wechselst erst mal nur den Filter und befüllst diesen vorher, falls das geht.

Hey, danke für deinen Input. Ich bin in verschiedenen Auto-"Liebhaber"-Foren darauf gestoßen, manche schwören regelrecht drauf. Und wenn es sogar der ADAC empfiehlt (Quelle: https://www.autoscout24.de/.../). Weiß aber nicht, ob der Nutzen so groß ist, wie empfohlen.

Zitat:

@jw61 schrieb am 15. Januar 2019 um 23:49:28 Uhr:


So wie du das verstanden hast, war das nicht gemeint. 😉

Wie hast du es denn gemeint? Geschrieben hast du, dass ab der ersten Verbrennung nach dem Start ein Drittel des Öls den Verbrennungstemperaturen ausgesetzt ist.

Zitat:

@LupoR schrieb am 16. Januar 2019 um 08:58:02 Uhr:


doch....steht genau so da drin!
bleibt nur der Weg über den Service-Partner, dass er im System schaut!

Stimmt, es steht tatsächlich so drin. Ich bin mir aber sicher, dass das ein Fehler ist, zumal ja die selbe Betriebsanleitung nicht nur für den 1.0 TSI OPF gilt, sondern für alle Fabia. Du kannst ja mal das machen, was vorgeschlagen wird, nämlich beim Händler nachfragen. Ich bin mir sicher, dass er dir sagen wird, was ich oben schon geschrieben hatte, also ein Öl nach 508 00, ersatzweise eines nach 504 00. Ein namen- und normenloses Spezialöl wird der Wagen bestimmt nicht benötigen.

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