Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Zitat:
@Leon596 schrieb am 12. Juni 2018 um 14:28:14 Uhr:
Post war da.
Öl fürn Aero
… gute Wahl, habe das im B207L, 9.3 MY2006 mit Werkstuning (175 Pferde) drin, funzt gut …. Hatte da auch das ASL von Addinol drin, klang etwas brummig, Motor nicht so spritzig und musste früher raus (zw. 12-15000 km), aber auch ok.
… im B205 2001er mit Geweih (210 Zugtiere) fahr ich 50/50 5W40 VST und 5W50 RRS (jetzt wos heiß ist), funzt ebenfalls, hatten Wanne nach 60t km unten wegen Undichtigkeit… war wie neu. Im Winter bekommt er das VST pur, oder das RCS beide 5W40. In dem fahr ich kein HC, wenns nicht sein muss im Sommer.
Allzeit guten Flug
@ ole-boy
Also zum BMW gibt's vorab zu sagen das mein Schwager den motor mit doppelvanos hat M52tu28s6 und diesen mit 80000.km vor 10 Jahren gekauft hat . Leider hat der Ochse und das habe ich ihm so auch schon gesagt ihn nicht immer sehr pfleglich behandelt. AB immer vollgas wenns geht immer schön mit jedem angelegt um hinter her zu kommen und den motor immer gedroschen. Gerne auch mal kalt oder eben nicht wirklich warm
Man muss dazu sagen bei 170000 km wurde er auf Autogas umgebaut professionell und auch absolut Top eingestellt 3 mal kontrolliert und nachkodiert. BMW motorn sind gasfest alles gut . Ob die das allerdings auch auf Gas längere Zeit vollgas können und die Verbrennung wirklich so viel heisser ist weiß ich nicht. Gas macht angeblich keinen motorn kaputt die anständig gefahen werden .
Bei 240000 km fing es dann an mit sporadischen aussetzer an Zylinder 6 . Der der thermisch auch am belastetsten ist und es kamm öl und wasserverbrauch dazu . Öl ca 1 Liter auf 900 km und Wasser ca 1 Liter auf 1000 km . Das ganze Spiel ging weiter 10000 km gut bis er nur noch auf 5 Zylinder lief . Ein selbst durch geführter kompresionstest brachte dann an licht das das Zylinder 6 so gut wie tot war und Zylinder 5 grenzwertig.
Also im November dann angefangen den Kopf runter zu machen und die Ventile waren erst mal einwandfrei. Aber in Zylinder 6 eine tiefe 1cm breite Riefe von oben bis unten. Zylinder 5 und 4 fast kein kreuzschliff und viel borepolish. Zylinder 1 bis 3 absolut ok .
Also letze Woche om Hof motor raus geholt ölwanne runter Kolben raus. Zylinder 6 beide kolbenringe gebrochen und vom Kolben ein kleines Stück weg gebrochen. Was da jetzt auch immer die Ursache war wir wissen es nicht. Kurzzeitige mangelschmierung? Extreme Überhitziung?
Auf jeden Fall werden wir morgen den neuen motor bzw gebrauchten motor einbauen zuvor aber neue Kupplung etc rein. Das waren auch die 500 km die ich mit Hänger gefahen bin um den motor zu holen.
Bilder hänge ich mal an .
Zum öl : es wurde ca 120000 km immer M1 0w40 gefahren Wechsel alle 15000 km dann 3x addinol 5w40 und zum Schluss 0w40 von Aral .
@laurin mich würde deine Meinung mal als mögliche Ursache des motorschadens interessieren.
Aber auch gerne jeder darf und soll was sagen wenn er möchte .
Gruß Hunter
Zitat:
@Hunter123 schrieb am 13. Juni 2018 um 23:13:00 Uhr:
@ ole-boy…
@laurin mich würde deine Meinung mal als mögliche Ursache des motorschadens interessieren.
Aber auch gerne jeder darf und soll was sagen wenn er möchte .
Gruß Hunter
bin zwar nicht Laurin, aber der Motorschaden ist durch den gebrochenen Ring entstanden (Kolben vom 6 Zyl.)… das Stück das sich aus dem Kolbenring verabschiedet hat, hat sich zw. Zylinderwand und Kolben geschoben und sich dann dort, vermutlich unter hoher Hitzeeinwirkung an den Kolben geklebt… bis sich der abgeschliffen hat an der Zylinderwand gabs die Riefe eben dort. Das der Kolbenring so ausbricht würde ich auf Materialermüdung (hohe Hitzebelastung, Mangelschmierung) zurückführen.
Zitat:
@Hunter123 schrieb am 13. Juni 2018 um 23:13:00 Uhr:
@laurin mich würde deine Meinung mal als mögliche Ursache des motorschadens interessieren.
Aber auch gerne jeder darf und soll was sagen wenn er möchte .
Gruß Hunter
https://www.motor-talk.de/.../kolben-6-jpg-i209227453.html
Erstmal danke für die schönen Bilder.
Man kann sagen, das der Motor im Ventiltrieb sauber bis zu letzt ohne Verkokung gelaufen ist.
Bild 3 zeigt Auswaschungen am Kobennutsteg,
könnte über Verschmutzung aus dem Brennraum verursacht sein
Auch die Ölabstreifringe im Bild 2&3 waren sauber und frei.
Selbst die Beschichtung am Kolbenhemd Bild 6 war noch gut erkennbar.
Bild 12&13 zeigt das die Kühlwassertemperatur auch im roten Bereich des Drehzahlmessers noch im optimalen Bereich lag.
Umbau auf Flüssiggas, Am besten sind immer die Anlagen mit Flüssiggaseinspritzung über Krümmerbohrungen. Diese vermeiden Magerlauf und sind wartungsfrei.
Was nun den Bruch der Kolbenringe verursacht hat kann man in dem Fall nicht eindeutig bestimmen. Liegt der Bruch auf der heißeren Druckseite am Kolben oder wo anders. Es gibt dazu Erfahrungen, unter anderem Ölwechselintervall überzogen, nachlassender Entschäumer, Ölmangel, Öldruck an der Spritzdüse zu gering, Aussetzer an Zündkerze, Montageschaden beim Einsetzen des Kolben ab Werk, Konstruktionsfehler in der Kühlwasserführung.
Schadensberichte siehe auch Seite 50
http://www.werkstattportal.org/pdf/kolbenringe-defekt-ursachen.pdf
Gruß
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Zitat:
@Hunter123 schrieb am 13. Juni 2018 um 22:46:34 Uhr:
Guten Abend..also erst mal vielen lieben dank von mir und meiner Frau für die Glückwünsche zum neuen erdenbürger.@ laurin
In der Tat beeinflusst der öl Wasser wärmetsuscher das betriebsverhalten des Motors.
Grade auf der Autobahn so bei Reisegeschwindgkeit 130 / 140 kmh läuft der motor irgendwie ruhiger und sanfter . Geschuldet warscheinlick weil die betriebsvisko höher liegt . Auch meine ich das Gefühl zu haben das der Motor ab der Geschwindigkeit wenn man diese längere Zeit gefahren ist das Gas besser annimmt und er spritziger ist . Eventuell höhere visko besserer abdichtung an den Kolbenringen?
In der Tat beobachte ich das das öl viel länger hell bleibt und die thermische Belastung wirklich weit aus niedriger ist . Mit dem aktuellen öl ravenol vst 5w40 habe ich jetzt 3000 km in 2 Monaten zurückgelegt und es ist noch hell wie am ersten Tag.
Auch das Shell zuvor war mit 9500 km und 17 Monaten ( ausnahmsweise mal überfällig) grade mal braun . Als der Strahl beim ablassen dünner wurde konnte man sogar noch ein wenig das gelbliche vom öl sehen .Auch der öldruck laut vdo Instrument liegt bei 4000 upm und 130 kmh bei 5 bar konstant. Ohne den öl Wasser wärmetsuscher und den höhren temps. vorher waren das immer so 4.2 bar ja nach öltemp
Hat schon Vorteile das Ding und möchte es nicht mehr missen grade auch im Winter zieht das Kühlwasser das öl schön mit hoch. Wasser braucht zwar dann auch so einen km mehr wie vorher aber dafür kommt das öl zügig mit . Im übrigen im Winter auf der AB bei 130 kmh konstant 88 bis 90 Grad öltemp . Mehr kommt nicht. Max 98 bis 100 wenn ich bei minus graden mal richtig laufen lasse .
Gruß Hunter
.
Der Ölkühler senkt die Temperatur am Kolben und im Ventiltrieb dadurch ist die Brennraumfüllung etwas besser. Er läuft auf der AB wie du bemerkt hat ruhiger und spritziger.
Nun hast Du über den Ölkühler eine geringere Ölalterung und einen höheren Verschleißschutz.
Freue mich für Dich das der Umbau so erfolgreich ist.
Auch von mir herzlichen Glückwunsch zur Vaterschaft.
Gruß
Hallo, bei meinem Touran 1,4 TSI, Bj. 2016 steht jetzt nach 2 Jahren und 20tkm der erste Ölwechsel an. Da ich viel Kurzstrecke fahre wurde mir hier ja ein jährlicher Ölwechsel mit 5W40 empfohlen, statt longlife. Kann mir jemand kurz die Gründe für das 5W40 nennen? Die Service Dame bei VW meinte lapidar, dass 5w30 sei besser. Dass ein jährlicher Wechsel besser ist, leuchtet mir ein, aber warum 5W40? Vielen Dank
Da man normalerweise einen sehr hohen Spriteintrag im Öl hat, bedingt durch viel Kurzstrecke, kann ein dickeres Öl die Ölverdünnung besser kompensieren.
Im Anhang mal ein Video vom gebrauchten Ravenol VST 5W-40.
Zudem noch die Analyse von unserem A1 1.4 TFSI - 125PS. Die Motoren scheinen gut klar zu kommen mit dem VST. Das Öl würde ich Dir auch ans Herz legen falls Freigaben erwünscht sind. Im Moment fahren wir im A1 das ROWE Hightec Synth RS 5W-40 😉
Hallo, die VW Freigaben sind wichtig, da der Wagen 5 Jahre Garantie hat. Habe im Golf das Addinol superlight 5W40. Ist das genauso gut? Wäre einfacher, ein Öl für beide Fahrzeuge. danke!
Zitat:
@grisuhu schrieb am 14. Juni 2018 um 09:59:28 Uhr:
Hallo, die VW Freigaben sind wichtig, da der Wagen 5 Jahre Garantie hat. Habe im Golf das Addinol superlight 5W40. Ist das genauso gut? Wäre einfacher, ein Öl für beide Fahrzeuge. danke!
Ja das Öl ist ausgezeichnet, kannst du Bedenkenlos verwenden.
LG Markus
Zitat:
Der Ölkühler senkt die Temperatur am Kolben und im Ventiltrieb dadurch ist die Brennraumfüllung etwas besser. Er läuft auf der AB wie du bemerkt hat ruhiger und spritziger.
Nun hast Du über den Ölkühler eine geringere Ölalterung und einen höheren Verschleißschutz.
Freue mich für Dich das der Umbau so erfolgreich ist.
Auch von mir herzlichen Glückwunsch zur Vaterschaft.
Gruß
Eine bessere Brennraumfüllung (!) durch etwas gesenkte Öltemperatur, und dadurch ein ruhigerer und spritzigerer Lauf. Was für ein sagenhafter Blödsinn. Ich frage mich wirklich, wie lange diese unendliche Märchenstunde hier eigentlich noch geht.
Zitat:
@B207L schrieb am 13. Juni 2018 um 23:41:34 Uhr:
Zitat:
@Hunter123 schrieb am 13. Juni 2018 um 23:13:00 Uhr:
@ ole-boy…
@laurin mich würde deine Meinung mal als mögliche Ursache des motorschadens interessieren.
Aber auch gerne jeder darf und soll was sagen wenn er möchte .
Gruß Hunter
Die BMW Motoren haben manchmal das Problem dass die Zündspulen aussetzer haben. Problem es wird nicht im Fehlerspeicher abgelegt!
Das unverbrannte Gemisch sorgt für Mangelschmierung und Motorschaden . Nur wer tauscht auf verdacht sechs Zündspulen?Über wirklich effektive Prüfmöglichkeiten weiß ich jetzt leider nichts
Naja, du könntest aber auch einfach trotz LL- Einstellung einen jährlichen Ölwechsel machen, mache ich bei meinem O3 1.4TSi auch.
@ 2embeine
Also beim meinem Schwager wurden die zündausetzer über die MKL angezeigt. Erst Zylinder 1 dann Zylinder 3 . Darauf hin hat er die restlichen 4 zündspulen gleich mit getauscht bevor sie Probleme machten .
Zitat:
@Hunter123 schrieb am 13. Juni 2018 um 23:13:00 Uhr:
@ ole-boyAlso zum BMW gibt's vorab zu sagen das mein Schwager den motor mit doppelvanos hat M52tu28s6 und diesen mit 80000.km vor 10 Jahren gekauft hat . Leider hat der Ochse und das habe ich ihm so auch schon gesagt ihn nicht immer sehr pfleglich behandelt. AB immer vollgas wenns geht immer schön mit jedem angelegt um hinter her zu kommen und den motor immer gedroschen. Gerne auch mal kalt oder eben nicht wirklich warm
Man muss dazu sagen bei 170000 km wurde er auf Autogas umgebaut professionell und auch absolut Top eingestellt 3 mal kontrolliert und nachkodiert. BMW motorn sind gasfest alles gut . Ob die das allerdings auch auf Gas längere Zeit vollgas können und die Verbrennung wirklich so viel heisser ist weiß ich nicht. Gas macht angeblich keinen motorn kaputt die anständig gefahen werden .
OK, dann mal mein Senf zu der Story.
Herrlich; eine Story wie aus dem Bilderbuch. Ein Asi, der seine BMW-Prollkarre im wahrsten Sinne des Wortes verheizt.
Baut die Bastelbude vorher auf Gas um, weil man dann ja so schön hemmungslos billig heizen kann und dann gib ihm Saures. Sieht man ja schön auf dem Bild, wo der Asi-Hobel voll in den roten Drehzahlbereich geprügelt wird und das auf LPG (!), wo die thermische Belastung und der Verschleiß der Ventile bzw. Sitzringe aufgrund der fehlenden Benzinadditive besonders hoch ist.
Ganz zu schweigen davon, daß die BMW-Reihenmotoren aufgrund des Längseinbaus bekanntlich sowieso schon mit den letzten beiden Zylindern thermische Probleme haben und bei hoher Last regelmäßig lokal überhitzen.
Daß auf dem Bild die Kühlwassertemperaturanzeige einen normalen Wert anzeigt ist trügerisch; zum einen ist die Trägheit dieser Anzeige viel zu groß um in Echtzeit zu reagieren. Dann zeigt diese Anzeige natürlich keine Temperaturspitzen (Hot-Spots) in lokalen Bereichen an.
Und dann hat diese Anzeige auch noch eine Plateaufunktion. Das bedeutet, daß diese erst bei sehr deutlicher Überschreitung anfängt in den roten Bereich zu wandern, vorher bleibt diese wie angenagelt im mittleren Bereich stehen.
Was den Kolben angeht, dann ist die Diagnose klar: Die deutlichen weißen Ablagerungen/Verfärbungen sind eindeutige Zeichen von starker lokaler Überhitzung. Dadurch Kolbenringbruch mit entsprechenden Folgeschäden.