Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Zitat:
@Tequila009 schrieb am 23. Dezember 2017 um 22:21:03 Uhr:
Zitat:
@aero84 schrieb am 23. Dezember 2017 um 21:22:32 Uhr:
Bitte sehr:Und jetzt teste mal bitte das Kroon Oil Poly Tech 10W-40. 😉
Dann können wir einen weiteren Schluss ziehen. 😁Also das ist ernst gemeint.
Es wäre ein Unding, wenn das Poly Tech mehr Verschleiß als die anderen Öle verursachen würde.
Ich wäre sogar bereit um 10€ zu wetten, dass die Verschleißwerte mit dem Poly Tech geringer als alle 4 vorigen ausfallen.@aero84
Das können wir gerne offiziell festhalten.
Können wir gerne irgendwann mal machen - sobald ich mal die Zeit und Muße hatte, den Ventildeckel abzunehmen und dem klackernden Hydro den Garaus zu machen. Das niedrige Viskosität des 0w-30 war ja gewissermaßen nur Notwehr...
Zitat:
@RtTechnik schrieb am 23. Dezember 2017 um 22:41:32 Uhr:
...
Ich wünsche allen ein besinnliches Weihnachtsfest.
dem schließe ich mich an 🙂
Zitat:
@aero84 schrieb am 23. Dezember 2017 um 21:22:32 Uhr:
Wie man sieht, ist das Experiment mit einem modernen low-SAPS 0w-30 in einem 32 Jahre alten Motor fürchterlich danebengegangen. 😎😁
Hättest du statt einem C3 ein 0W30 nach C1 oder C2 genommen hätte das Ergebnis anders aussehen können, sollte man beiläufig anmerken.
Die ganzen xW30 sind wohl zwangsläufig darauf angewiesen das der Schmierfilm stabiler bleibt als bei den Ölen mit höherer Heißviskosität.
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Zitat:
@aero84 schrieb am 23. Dezember 2017 um 22:51:50 Uhr:
Zitat:
@Tequila009 schrieb am 23. Dezember 2017 um 22:21:03 Uhr:
Und jetzt teste mal bitte das Kroon Oil Poly Tech 10W-40. 😉
Dann können wir einen weiteren Schluss ziehen. 😁Also das ist ernst gemeint.
Es wäre ein Unding, wenn das Poly Tech mehr Verschleiß als die anderen Öle verursachen würde.
Ich wäre sogar bereit um 10€ zu wetten, dass die Verschleißwerte mit dem Poly Tech geringer als alle 4 vorigen ausfallen.@aero84
Das können wir gerne offiziell festhalten.Können wir gerne irgendwann mal machen - sobald ich mal die Zeit und Muße hatte, den Ventildeckel abzunehmen und dem klackernden Hydro den Garaus zu machen. Das niedrige Viskosität des 0w-30 war ja gewissermaßen nur Notwehr...
Wie wäre es mal mit einem 0w20?
#wahnsinnig
Naja, ich denke das das 0-30 bei Aero's Saab nicht all zu viel ausgemacht hat, lag wohl an der recht starken Norm 504.00 bzw 507.00 die das Öl hat und an Shell's Pureplus Öl. Ansonsten würde ich eher nicht 0w-30 testen...
Och, bei einem 0w-30 nach A3/B4 und mit MB 229.5 hätte ich jetzt auch wenig Bedenken. Wichtig wäre mir HTHS >3.5...
Einem A5/B5 bzw C2 oder gar C1 traue ich bei meiner Fahrweise (gerne viel Last bei wenig Drehzahl) nicht so recht über den Weg.
Zitat:
@aero84 schrieb am 24. Dezember 2017 um 21:12:00 Uhr:
Och, bei einem 0w-30 nach A3/B4 und mit MB 229.5 hätte ich jetzt auch wenig Bedenken. Wichtig wäre mir HTHS >3.5...
Einem A5/B5 bzw C2 oder gar C1 traue ich bei meiner Fahrweise (gerne viel Last bei wenig Drehzahl) nicht so recht über den Weg.
.
Dein Saab hat doch zur Erhöhung des Luftdurchsatz eine Luftstauhutze am Ölkühler.
Solange die Öl-Ansaugtemperatur aus der Ölwanne bei 100°C oder < 100°C liegt kein Problem.
So, hier die neuste Analyse... warum dieses Öl ? Weil der Motor neuerdings von Opel nachträglich Dexos1 Gen2 verordnet bekommt und diese auch bei HTHS min 2.9 liegt. Außerdem wollte ich mal so eine Wunder Start Stop probieren... das Ergebnis stellt mich nicht zufrieden.. nach der 2. Analyse mit so niederviskosen Ölen ist es wohl doch so, daß der Verschleiß mit solchen Ölen höher ist .. ihr seht ja an den Analysen vorher um welche Größenordnung... mir ist das zu viel... ob es für die typische Fzg Lebensdauer relevant ist, vermutlich nicht.. meine Einsatzdauer des Autos liegt aber deutlich höher.
Da alle anderen Metalle niedrig sind, könnte das Eisen von der Steuerkette kommen und auf einen Wechsel habe ich mal so gar keine Lust... also Low HTHS ist gestorben...
Subjektiv hat das Öl aber gut funktioniert. Ach ja, es war eine Dose Xado Verylube Turbo Additiv drin ... also in der Analyse ist es nicht zu sehen, gewirkt hat es auch nicht so wirklich...
Natrium kommt entweder aus dem Xado Zeug oder vom Streusalz.. ist nicht das erste Mal daß ich Natrium in meinen Winter Analysen sehe und niemand weiß, woher es kommt... Glykol ist immer negativ
So nun noch ein Paukenschlag aus einer Laune heraus: zu einem abartigen Baumarkt Preis der mein Geheimnis bleibt habe ich jetzt Castrol Supercar 10W60 drin .. so als kleines Experiment...
Ergebnis nach ca 100km : Sehr positiv überrascht..mein Vorurteil daß sich die Motoren mit so dicken Ölen wie zugeschnürt anfühlen trifft hier nicht ( mehr) zu...allerhöchstens im niedrigen Lastbereich minimal schlechteres Ansprechen.. kann aber auch Kopfsache sein...dafür bei hoher Last / Drehzahl geht subjektiv eher etwas mehr... aber eigentlich fährt das Auto ganz normal, wie vorher auch.. Momentanverbrauch im Leerlauf 0.1l/h gestiegen...für generelle Aussage zum Verbrauch is es zu früh.
Kaltstart bei den aktuellen Temperaturen problemlos... auch hier eher Kopfsache daß der Anlasser sich minimal schwerer tut... aber es klappert nichts, läuft sofort ruhig....
Sehr positiv ist, daß der Motor wirklich deutlich ruhiger läuft, das Motorgeräusch und Vibrationen sind in allen Last u Drehzahlbereichen deutlich gedämpfter.... auch nach dem Kaltstart keine schlechte Leistung oder Ansprechen wie ich es aus Anfang 90er von den 15W40 damals kenne..fühlt sich normal an
Warten wir ab,wie es sich entwickelt.
Hat jemand Info ob u was bei Castol irgendwie Wundertechnik ist ? Ich denke nämlich daran, beim nächsten Mal das Shell 10W60 zu nehmen falls es zu einem zweiten Intervall kommt... das Castrol ist nämlich auch im Netz ziemlich teuer... aber mal noch überlegen, ob ich Shell will, wenn sich das Castrol weiter so gut macht
Bedenken gegen 10W60.. wenig... es wird eh kaum mehr kalt -10° gehen auch mit einem 10W und außerdem benutze ich an solchen Tagen eh die Standheizung die ich eben erst für viel Geld instandgesetzt habe... es dürften pro Winter nur wenige einstellige Kaltstarts bei wirklich klirrenden Temperaturen sein die aus irgendeinem Grund ohne Vorwärmen stattfinden ..mein größtes bedenken , Leistungsverlust, hat sich erledigt..
Eine Analyse gibt es wenn dann aber erst nach dem zweiten 10W60 Intervall wenn sich alles etwas stabilisiert hat und "Altlasten" ausgespült sind
Danke Hl66, endlich einer der wieder schwung reinbringt. :-)
Der Eisen Verschleiß iss schon enorm, gegenüber den anderen Proben.🙄
Welche Öle hattest du vorher drinne?
Zitat:
@HL66 schrieb am 25. Dezember 2017 um 23:45:33 Uhr:
Subjektiv hat das Öl aber gut funktioniert. Ach ja, es war eine Dose Xado Verylube Turbo Additiv drin ... also in der Analyse ist es nicht zu sehen, gewirkt hat es auch nicht so wirklich...
Natrium kommt entweder aus dem Xado Zeug oder vom Streusalz.. ist nicht das erste Mal daß ich Natrium in meinen Winter Analysen sehe und niemand weiß, woher es kommt... Glykol ist immer negativEine Analyse gibt es wenn dann aber erst nach dem zweiten 10W60 Intervall
wenn sich alles etwas stabilisiert hat und "Altlasten" ausgespült sind
.
Danke für die Einstellung der Analyse.
In der Tat, die Eisenwerte in der Probe vom 27.7.2017 sind hoch.
https://www.motor-talk.de/.../Attachment.html?attachmentId=759115Gehe davon aus das die erhöhten Werte von Bor und Molybän bei der Einebnung und Aufbau einer Schutzschicht dazu beigetragen haben.
Denke auch, das man nach der Umölung mindestens 3 mal das gleiche Motoröl zur Stabilisierung befüllen muß um Altlasten zu lösen und auszuspülen.
Castrol EDGE SUPERCAR 10W60 dazu habe ich kein Datenblatt gefunden, nur die normale PI ohne Supercar.
Na ja, vielleicht hat auch einer Eisenfeinstaub reingekippt, um Messwerte so zu manipulieren, dass das eigene Produkt am besten ist und die anderen alle Eisenfeinstaub drin, obwohl es gar kein Eisenabrieb aus dem Motor ist!
Diese Ergebnisse müssen absolut reproduzierbar sein! Aber das prüft eh nie jemand genau nach, da es sich nicht um medizinische Laborergebnisse handelt, sondern nur um irgendwelche Motoröle, iwo vom Ergebnis nur die Lebensdauer des Motors abhängt, aber eben nicht, ob am Ende ein Embryo mit verkürzten Gliedmaßen auf die Welt kommt. Es geht nicht um eine Contergan-Dimension, sondern bei den Laborstudien eben nur um Motoröl, dementsprechend haben Manipulationen der Laborergebnisse auch viel geringere strafrechtliche Auswirkungen für den Wissenschaftler.
man sieht es ja am Dieselskandal, zu welchen Manipulationen man in der Autoindustrie bereit ist, warum sollten sie also nicht in der Ölindustrie auch mal ein wenig Eisenabrieb künstlich in die Probe extern beifügen.
Na ja, wer glaubt, wird selig! Gerade jetzt in den Weihnachtstagen.
Zitat:
@TwoLaneBlacktop schrieb am 26. Dezember 2017 um 12:16:58 Uhr:
Na ja, vielleicht hat auch einer Eisenfeinstaub reingekippt,
um Messwerte so zu manipulieren, dass das eigene Produkt am besten ist und die anderen alle Eisenfeinstaub drin, obwohl es gar kein Eisenabrieb aus dem Motor ist!Diese Ergebnisse müssen absolut reproduzierbar sein! Aber das prüft eh nie jemand genau nach, da es sich warum sollten sie also nicht in der Ölindustrie auch mal ein wenig Eisenabrieb künstlich in die Probe extern beifügen.
Na ja, wer glaubt, wird selig! Gerade jetzt in den Weihnachtstagen.
.
Der Gedanke das ein Fremdlabor die Proben verfälscht ist schon abenteuerlich.
Einige Schmierstoffhersteller werden damit das ihre Produkte verstärkt den Motor im Schmiersystem innen abreinigen. So kann es durchaus sein, das ein Motoröl mit besserem Reingungsvermögen mehr Ablagerungen ablöst und in Schwebe hält. Dadurch die Ölanalyse am Ende der Gebrauchszeit höhere Verschleißwerte anzeigt. Leider ist die Vergleichsreihe nicht repräsentativ weil die Probe vom 27.7.2017 nach ca. 20000km die andere bei ca. 10000km gezogen wurden. Bemerkenswert ist daß das Schmutztragevermögen auch unter Einbeziehung der Nachfüllmenge mit 97% über den Durchschnitt lag.
Bei der Probe 3395505 wurde ein rotes Ausrufezeichen im gelben Kreis gesetzt, dazu gibt es bestimmt eine Legende. Wird da Bezug auf die Nitration 30A/cm genommen ?
Eisenstaub im Öl ? Also na ja.. bisschen arg weit hergeholt.. gleich nach Elvis lebt noch
Eisen aus Reaktion von Additiven mit der Metalloberfläche ist dagegen eher denkbar... dann gleich die Frage, ob solche Additive sinnvoll sind, wenn man dann den 5x Wert an Eisen "opfern" muss als man ohne Additiv gehabt hätte.. dann wäre es nur unter wirklich extremen Bedingungen sinnvoll wie permanent extreme Kaltstarts o.ä. .. sonst würde es eher mehr schaden als gutes tun...
aus diesem Grund lasse ich das Zeug jetzt auch wieder weg....und damit sich alles wieder stabilisiert gibt's erst nach dem 2. 10W60 Intervall eine Analyse..
Das Ausrufezeichen der einen Analyse war wegen der Nitration, ja...dazu neigt der Motor irgendwie...ebenso lässt er das Öl relativ schnell eindicken oder seine ursprüngliche Visko verlieren... Castrol 0W30 soll lt Datenblatt bei 100°C 9.6 mm2/s haben , bei 40°C 45 mm2/s und nach 10.000km sind wir schon deutlich davon weg...
Nitration Oxidation & Co bei 1 ist wegen fehlendem Refenrenzöl oder weil Ester im Spiel ist ?
Datenblatt vom Castrol Supercar gibt's bei Castrol :-)
Zitat:
@Laurin-2008 schrieb am 26. Dezember 2017 um 17:13:09 Uhr:
Zitat:
@TwoLaneBlacktop schrieb am 26. Dezember 2017 um 12:16:58 Uhr:
Na ja, vielleicht hat auch einer Eisenfeinstaub reingekippt,
um Messwerte so zu manipulieren, dass das eigene Produkt am besten ist und die anderen alle Eisenfeinstaub drin, obwohl es gar kein Eisenabrieb aus dem Motor ist!Diese Ergebnisse müssen absolut reproduzierbar sein! Aber das prüft eh nie jemand genau nach, da es sich warum sollten sie also nicht in der Ölindustrie auch mal ein wenig Eisenabrieb künstlich in die Probe extern beifügen.
Na ja, wer glaubt, wird selig! Gerade jetzt in den Weihnachtstagen.
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Der Gedanke das ein Fremdlabor die Proben verfälscht ist schon abenteuerlich.Einige Schmierstoffhersteller werden damit das ihre Produkte verstärkt den Motor im Schmiersystem innen abreinigen. So kann es durchaus sein, das ein Motoröl mit besserem Reingungsvermögen mehr Ablagerungen ablöst und in Schwebe hält. Dadurch die Ölanalyse am Ende der Gebrauchszeit höhere Verschleißwerte anzeigt. Leider ist die Vergleichsreihe nicht repräsentativ weil die Probe vom 27.7.2017 nach ca. 20000km die andere bei ca. 10000km gezogen wurden. Bemerkenswert ist daß das Schmutztragevermögen auch unter Einbeziehung der Nachfüllmenge mit 97% über den Durchschnitt lag.
Bei der Probe 3395505 wurde ein rotes Ausrufezeichen im gelben Kreis gesetzt, dazu gibt es bestimmt eine Legende. Wird da Bezug auf die Nitration 30A/cm genommen ?
Wobei ich jetzt auch mal die Aussagekraft des Schmutztragevermögens hinterfrage bei oelcheck?
Zumindest habe ich das noch nie verstanden.
Angehangen. Vielleicht kannst du mir das erklären wie das sein kann.
Rechten beiden Spalten der selbe Motor mit dem selben Öl! (Mobil1 0w40)
Linke Spalte ist ein anderer Motor (Dexos2 5w30)