Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Jeder Diesel sieht auf den ersten Blick schlimm aus wenn du den Deckel auf machst 🙂
So schlimm jetzt auch nicht. Aber meiner sah besser aus. Zumindest nachdem ich auf die gm-plörre verzichtete 🙂

Zitat:

@foxstream schrieb am 2. November 2017 um 08:39:55 Uhr:



Aber es gibt eine Analyse von dem Zeugs
und es gibt mich als Anwender.
Es wirkt.
Ich verwende ohnehin eine Mischung mit 17er HW
Aufdicken durch das Eurol scheidet also aus.

.

Frage an den Anwender,
mit welchen Methoden hast Du die Wirksamkeit des Ölzusatz, Eurol Engine Oil Treat geprüft.

Antimonoxid als EP-Additiv
oil-club.de/index.php?thread/2635-eurol-engine-oil-treat/
http://www.spektrum.de/suche/#!/q/Antimonoxid

Zitat:

@foxstream schrieb am 2. November 2017 um 08:39:55 Uhr:


Ganz ehrlich

Hast du Analysen vom Mathy?

Eine Laboranalyse habe ich nicht und Ottonormalautofahrer brauch auch keine Zusatzöladditive.
Damit würde er bis 200.000km Motorlaufleistung keine Wirksamkeit bemerken. Bei Oldtimern, speziell Motorrädern und Motortuning, sieht das allerdings wieder ganz anders aus. In eigener Erfahrung habe ich die echt starke Wirksamkeit von Mathy in getunten Motorrädern feststellen können.

Zitat:

@B207L schrieb am 2. November 2017 um 21:06:10 Uhr:


Jeep, selber Motor, Fahrprofil ist gemischt, 60% Überland 40% Stadt, mit auch mal Stau… Laufleistung pro Jahr zw. 40 und 50 tkm.

Vectra B ist schon in Ordnung mit ASL5W40, ist ein Sauger, hat andere Technik und keine Kette und wahrscheinlich weniger PS. Da sind 20000 km kein Problem.

… sag ja kommt drauf an wo mans einfüllen tut. 🙂

Ich würde ja behaupten, dass das nichts mit der Steuerkette oder der Leistung zu tun hat.
Das ASL hält in meinem Honda mit Steuerkette und 140PS länger durch als in einem Fiesta ohne Steuerkette und 82PS. 😉

Außerdem halten die Steuerketten bei Honda, Toyota und Mazda auch mit 0w-20 Öl völlig problemlos.

Bei mir ist jetzt das Ravenol SSO 0w-30 im Honda drin.
Beim ersten Start nach dem Ölwechsel gab es gar keine metallischen Geräusche vom Motor. Beim ASL5w40 hat es locker 1-2 Sekunden gedauert, bis er geschmeidig lief.

Also schon mal ein ordentlicher Pluspunkt. 😉

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Zitat:

@Laurin-2008 schrieb am 2. November 2017 um 23:18:06 Uhr:



Zitat:

@foxstream schrieb am 2. November 2017 um 08:39:55 Uhr:



Aber es gibt eine Analyse von dem Zeugs
und es gibt mich als Anwender.
Es wirkt.
Ich verwende ohnehin eine Mischung mit 17er HW
Aufdicken durch das Eurol scheidet also aus.

.

Frage an den Anwender,
mit welchen Methoden hast Du die Wirksamkeit des Ölzusatz, Eurol Engine Oil Treat geprüft.

Antimonoxid als EP-Additiv
oil-club.de/index.php?thread/2635-eurol-engine-oil-treat/
http://www.spektrum.de/suche/#!/q/Antimonoxid

Keine Prüfmethode

nur Anwendung nach Vorschrift und Einsatz im täglichen Gebrauch.

Zitat:

@schelle1 schrieb am 3. November 2017 um 00:58:20 Uhr:



Zitat:

@foxstream schrieb am 2. November 2017 um 08:39:55 Uhr:


Ganz ehrlich

Hast du Analysen vom Mathy?

Eine Laboranalyse habe ich nicht und Ottonormalautofahrer brauch auch keine Zusatzöladditive.
Damit würde er bis 200.000km Motorlaufleistung keine Wirksamkeit bemerken. Bei Oldtimern, speziell Motorrädern und Motortuning, sieht das allerdings wieder ganz anders aus. In eigener Erfahrung habe ich die echt starke Wirksamkeit von Mathy in getunten Motorrädern feststellen können.

Das sehe ich eigentlich genauso Bei dem Eurol stellt sich eine positive Wirkung ein die m.M.N. Über "muß ja wirken" hinausgeht.

Zukünftig werde ich Öl mit Wolfram und Antimon Add nutzen da hat sich das Eurol erübrigt.

Es dient nur um die noch vorhandenen Restbestände zu verstärken.

Ohne zu wissen was drinnen ist (Analyse ) hätte ich es nicht eingefüllt.

Hatten die Tuning Krads Trockenkupplung?

Zitat:

@andi.36 schrieb am 2. November 2017 um 21:16:38 Uhr:


Nur stellt sich doch die Frage,
warum haben so viele VW Fahrer mit Schmotter und Kettenproblemen,
auf das ASL0540 gewechselt,
wenn es laut einigen hier nichts taugt und angeblich frühzeitig fertig ist.
Da passt was nicht und ich glaube kaum,
daß die sich das alle nur einbilden und Müll erzählen.

.

Schmodder resultiert aus der Zusammensetzung
des Blow-by und dem Abgas aus der Abgasrückführung.
Bei VAG, wo die Zusammensetzung des Abgas bekannt ist wurde das in den Öl-Spezifikationen berücksichtigt. Von allen PKW-Hersteller
fordert nur VAG fürn Benzin- und Diesel Motor den höchsten Leistungswert gegen die oxidativen Eindickung.

Probleme mit Steuerketten, sind meist hausgemacht.
Fertigungsfehler, zu schwache Auslegung, schlechte Konstruktion der Kettenspanner und Gleitschienen, unzureichende Werkstoffe und Güte der Kettenräder.

So kann es durchaus sein,
das je nach Fahrprofil,
ein Öl in Motor X gut seinen Zweck erfüllt aber sich im Motor Y vorzeitig erschöpft.

Mannol Elite hat jetzt auch eine offizielle MB 229.5 erhalten.
Für alle die günstiges klaglos HC mit top Freigabe suchen.

@B207L
Wieso nicht das Kroon Oil Poly Tech 10W40?
Vollsynthetisch, niedriger NOAK (4,7), auch bei niedrigen Temperaturen gute Eigenschaften.

Zitat:

@foxstream schrieb am 3. November 2017 um 10:32:17 Uhr:


Mannol Elite hat jetzt auch eine offizielle MB 229.5 erhalten.
Für alle die günstiges klaglos HC mit top Freigabe suchen.

Aha das Mannol ist klaglos HC und hat top Freigaben, aber sich übers ASL0540 aufregen, das hat glaube schon ewig diese MB Freigabe und dazu noch zich andere.

Zitat:

@andi.36 schrieb am 3. November 2017 um 11:25:02 Uhr:



Zitat:

@foxstream schrieb am 3. November 2017 um 10:32:17 Uhr:


Mannol Elite hat jetzt auch eine offizielle MB 229.5 erhalten.
Für alle die günstiges klaglos HC mit top Freigabe suchen.

Aha das Mannol ist klaglos HC und hat top Freigaben, aber sich übers ASL0540 aufregen, das hat glaube schon ewig diese MB Freigabe und dazu noch zich andere.

Genau das dachte ich eben andi. Er meint warscheinlick für die feld Wald und Wiesen motorn. Addinol hat schon wieder über 5 Jahre die MB 229.5 .

Aber es kommt ja bei mir bald das ravenol rein ich min mal gespannt ob ich damit dem gleichen Effekt habe wie damals beim originalen vollsynt Meguin 5w40 als es noch vollsynt war . Da ist der motor echt gespenstisch ruhig und seidig gelaufen .

Zitat:

@Hunter123 schrieb am 3. November 2017 um 12:13:29 Uhr:



Zitat:

@andi.36 schrieb am 3. November 2017 um 11:25:02 Uhr:


Aha das Mannol ist klaglos HC und hat top Freigaben, aber sich übers ASL0540 aufregen, das hat glaube schon ewig diese MB Freigabe und dazu noch zich andere.

Genau das dachte ich eben andi. Er meint warscheinlick für die feld Wald und Wiesen motorn. Addinol hat schon wieder über 5 Jahre die MB 229.5 .

Aber es kommt ja bei mir bald das ravenol rein ich min mal gespannt ob ich damit dem gleichen Effekt habe wie damals beim originalen vollsynt Meguin 5w40 als es noch vollsynt war . Da ist der motor echt gespenstisch ruhig und seidig gelaufen .

Und bei mir das Petronas Syntium 7000 0W40 mit dem Ölfilter von Filtron, der ein extra Rücklaufventil verbaut hat und im russischen Foren haben sie festgestellt, das durch diesen Ölfilter die Nockenwellenversteller auch nach Tagen nicht leerlaufen und somit das Klappern für 1-2 sec. nach dem Kaltstart komplett verschwunden ist.

Ich bin echt gespannt und im Mai ist es soweit.

unten mal paar Bilder links der Filtron mit Ventil und Gummidichtung, rechts der orig. Opel/ Hengst Filter ohne Ventil und Filzdichtung

20170928-200513
20170928-200554
20170928-200631
+2

was für ein "Triebwerk" werkelt eigentlich in Foxstream´s Fahrzeug?
weil wenn ich es richtig verstehe, mag der Motor ja `scheinbar nicht jedes Öl?

und weiter oben schrieb ja jemand....das nicht jedes Öl zu jedem Motor passt und umgekehrt!
ASL funktionierte ja in den diversen VAG mit Kette zweifelsfrei sehr gut...
schaut man sich aktuelle Analysen von Ölen aus den derzeitigen Motorgenerationen an (1.8&2.0 T(F)SI auf Basis EA888 Gen.3 z.B.) funktionieren da sogar LL-Öle mit 0/5w30 im verkürzten Intervall teils sehr gut!

Zitat:

@B207L schrieb am 2. November 2017 um 20:05:09 Uhr:



Zitat:

@Hunter123 schrieb am 2. November 2017 um 19:07:28 Uhr:


@ foxstream

… Ganz einfach es passt nicht ins weltbild das die bösen HC Öle mit den vollsynt ölen mithalten können oder genau so gut sein können . Das kann und darf nicht sein . Böse böse aber das die Motoren immer Leistungsfähiger werden und immer mehr vollsynt. Öle vom Markt verschwinden und die HC Öle zwangsläufig besser werden müssen . Und ich habe weiter hin keine Problem ein HC öl zu verwenden da ich meinen motor anständig fahre und ihn nicht misshandel . Von daher alles gut.

Und warum basteln z.B Motul, Ravenol, ROWE und einige andere Gruppe V Öle im Jahre 2017? Weil das HC so hervorragend ist? Mh....

Was HC nun betrifft (abgesehen vom Herstellungsverfahren und die damit verbundenen Eigenschaften): Mag sein, dass HC an die Leistung von Gruppe V Ölen am Datenblatt herankommt, kann diese Performance aber nicht all zu lang halten. NOAK ist im Regelfall höher (siehe Kurbelwellenentlüftung, Verbrauch), VI´s schneller verbraucht (z.b Schlammbildung,Verkokung, Abfall der Viskosität) … was in der Praxis ebenfalls auffällt, dass die Paraffine der HC´s die Kettenspanner so verkleben können, dass sie einfach aufgeben, was das heißt, brauch ich hier nicht zu erklären – hatten wir in der Häufigkeit bei PAO/Ester Grundölen nicht.

Ich bin ehrlich gesagt froh, dass sich einige Hersteller erbarmt haben und wieder PAO´s im Angebot haben. Für manche ältere Kisten ist HC keine Option (ältere Saabs und Opeln, die Langhuber z.B, ja da gibts noch welche die haben 350tkm auf der Uhr und laufen noch immer, trotz Leistungssteigerung). Da neue Motoren aber eh nicht mehr für 200tkm und mehr konzipiert sind wird's egal sein… bei anständigen Motoren machts aber schon einen Unterschied.

Naja, gerade älteren Saabs ist das Öl relativ egal (solange es in angemessenen Intervallen gewechselt wird). Die ersten 410.000km ist mein Motor mit billigen teilsynthetischen (= haupstächlich mineralischen) Ölen gelaufen... hat auchirgendwie funktioniert.
Problematisch ist die latent fehlkonstruierte Motorengeneration B205/B235. Aufgrund disfunktionaler Kurbelgehäuseentlüftungen, Kolbenringen mit erhöhtem blow-by und der Ölwannenheizung durch den Kat möchte man dort ein chemisch möglichst stabiles Öl haben, so daß PAO da auch meine erste Wahl wäre. (GTL funktioniert aber auch leidlich).
Aber B201/B202/B204/B234/B206)? Völlig egal. Mach halt Öl rein und halte die vorgeschriebenen Wechselintervalle ein, dann paßt das schon... Der wichtigste Vorteil von PAO ggü anderen Ölen wär bei den 900 turbos, daß man das Öl bei wilder Heizerei die"normalen" Intervalle fahren kann und nicht die bei so einer Fahrweise vorgeschriebenen halbierten.

Achja, ich hatte ja neulich bei Schneewittchen wieder das Öl gewechselt. Und ich hab das Ölfilter aufgesäbelt... und festgestellt, daß das Rücklaufsperrventil fehlte. Ob dieses Filter das gar nicht braucht (warum hatten dann alle anderen Filter die ich bis jetzt aufgeschnitten habe eines?), ob Purflux in dieser Baureihe generell keines verbaut oder ob das ein Montagefehler war weiß ich nicht...

1. Bild: Shell Helix Ultra 0w-30 AV-L nach 9494km
2. Bild: Shell Helix Ultra 0w-30 unmittelbar nach dem Ölwechsel
3. Bild Purflux LS 245 nach 9494km

Mehr Bilder (und mehr Text) auf meinem Blog: https://turboseize.wordpress.com/.../

Shu-0w-30-av-l-9500km
Shu-0w-30-av-l-frisch
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