Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
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Zitat:
@andi.36 schrieb am 29. September 2017 um 10:25:55 Uhr:
Unten mal ein Bild vom Aspen Kanister.
Ich hab' als Kind auch gern Pittiplatsch geschaut, aber Deiner hat glaub ich Holzaugen |-) .
Für den 2-Takter Aspen2 bitte, enthält Öl 1:50 - genau richtig für den Trabbi.
Oh, falsches Bild .
Das war meine Wurschtsuppe gestern und das Kanister Bild ist direkt daneben. Kann es leider nicht mehr ändern, darum jetzt hier das richtige.
Zitat:
@Leon596 schrieb am 29. September 2017 um 12:00:34 Uhr:
Zitat:
@Johnes schrieb am 29. September 2017 um 11:58:11 Uhr:
Ist nur blöd so zu fahren. Ständig mit dem Pedal zu wippen ist anstrengend.Den Teil verstehe ich jetzt nicht ganz.
Und generell ist immer die niedrigste Drehzahl am Besten außer beim Beschleunigen.
Weißt du selbst auch. Und wahrscheinlich meinst du es auch so?
Tatsächlich ist der Wirkungsgrad miserabel, wenn man bei 1100 U/min. max. 1/3 Gas gibt! Wenn man bei 1500-2000 U/min und ca. 2/3 Pedalstellung beschleunigt, ist der Wirkungsgrad deutlich höher. Wenn man also zwischen Schubabschaltung und Beschleunigen hin und her trampelt, spart man mehr Sprit, als wenn man nur mit geringer Pedalstellung die Geschwindigkeit hält.
Ich muss jetzt erst mal Sprit verbrennen gehen! Der Tank ist noch zu voll... (Muss zur Arbeit!)
MfG
Zitat:
@Johnes schrieb am 29. September 2017 um 12:22:44 Uhr:
Zitat:
@Leon596 schrieb am 29. September 2017 um 12:00:34 Uhr:
Den Teil verstehe ich jetzt nicht ganz.
Und generell ist immer die niedrigste Drehzahl am Besten außer beim Beschleunigen.
Weißt du selbst auch. Und wahrscheinlich meinst du es auch so?Tatsächlich ist der Wirkungsgrad miserabel, wenn man bei 1100 U/min. max. 1/3 Gas gibt! Wenn man bei 1500-2000 U/min und ca. 2/3 Pedalstellung beschleunigt, ist der Wirkungsgrad deutlich höher. Wenn man also zwischen Schubabschaltung und Beschleunigen hin und her trampelt, spart man mehr Sprit, als wenn man nur mit geringer Pedalstellung die Geschwindigkeit hält.
Ich muss jetzt erst mal Sprit verbrennen gehen! Der Tank ist noch zu voll... (Muss zur Arbeit!)MfG
Das ist definitiv falsch.
Das ist mit Abstand das Schlimmste was man für den Verbrauch machen kann.
Wenn, dann müsste man schon auskuppeln und segeln.
Da hätte man in der Tat wiederum einen guten Vorteil den ich bei etwa 10% gegenüber Konstantfahrt verorten würde.
In Schubabschaltung massakriert man die Dauer der Rollphase deutlich spürbar.
Man spart aber nur minimal Sprit ein.
Muss dafür aber dann deutlich öfters bei mehr Verbrauch wieder beschleunigen.
Dazu bin ich bereits eine ausführliche Versuchsreihe gefahren.
Das machte gegenüber Konstantfahrt über 20% Mehrverbrauch.
Das würde an dieser Stelle aber zu weit führen!
Ersterer Teil ist völlig richtig.
In der Realität sind die Unterschiede aber am Ende doch eher sehr gering!
Der Wirkungsgrad ist zwar deutlich! schlechter. Das ist völlig richtig!
Dafür ist man länger langsam und verbraucht durch geringere Fahrwiderstände (Luft und Rollwiderstand) wiederum weniger Kraftstoff wodurch sich das angleicht.
Das ist in einer Dimension wo man das an der Zapfsäule nicht spüren können wird
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Zitat:
@Johnes schrieb am 29. September 2017 um 12:22:44 Uhr:
Tatsächlich ist der Wirkungsgrad miserabel, wenn man bei 1100 U/min. max. 1/3 Gas gibt! Wenn man bei 1500-2000 U/min und ca. 2/3 Pedalstellung beschleunigt, ist der Wirkungsgrad deutlich höher. Wenn man also zwischen Schubabschaltung und Beschleunigen hin und her trampelt, spart man mehr Sprit, als wenn man nur mit geringer Pedalstellung die Geschwindigkeit hält.Ich muss jetzt erst mal Sprit verbrennen gehen! Der Tank ist noch zu voll... (Muss zur Arbeit!)
MfG
Das lässt sich auf Passtrassen mit konstanter leichterer Steigung und mit nur wenigen Kurven ideal nutzen. Ich habe täglich eine lange solche Strecke. Dies spart mit meinem Fahrzeug mit konstantem Tempo (Rauf und runter) 8 Deziliter / 100 km gegenüber einer flachen Strecke mit gleicher Geschwindigkeit. Dies obwohl beim Runterfahren das Fahrzeug gebremst werden muss. Auf einer flacheren Strecke wäre der Effekt noch stärker.
Die Erklärung ist (vereinfacht) relativ einfach: Beim Runterfahren entsteht im Motor kein Wärmeverlust durch die Auskühlung der Gase an der Zylinderwand. Hinzu kommt er bessere Wirkungsgrad beim Rauffahren.
Bei Benzinern mit AGR bringt ein Fahren mit niedriger Drehzahl und weit niedergetretenem Fahrpedal nicht wirklich was, weil das weite Öffnen der Drosselklappe (zur Vermeidung der Drosselverluste) in vielen Fahrzuständen bereits vom MSG erledigt wird. D.h. man macht mit dem Fuß am Fahrpedal nur das, was das MSG vorher schon gemacht hat.
Man teilt dem MSG mit dem Fahrpedal ja nur mit, wie man beschleunigen möchte (negativ, positiv, neutral) das MSG stellt diesen Fahrzustand her und mischt dazu die maximale Menge Abgas bei, um die Drosselklappe maximal weit öffnen zu können.
Dann könnte man sich die Drosselklappe auch sparen.
Es stimmt schon, dass das AGR die Drosselverluste mindert, sie kann sie aber nicht vollständig eliminieren.
Selbst Diesel ohne Drosselklappe (Vor Euro 4) sind bei niedertouriger Fahrt sparsamer.
Zitat:
@Johnes schrieb am 29. September 2017 um 12:22:44 Uhr:
Zitat:
@Leon596 schrieb am 29. September 2017 um 12:00:34 Uhr:
Den Teil verstehe ich jetzt nicht ganz.
Und generell ist immer die niedrigste Drehzahl am Besten außer beim Beschleunigen.
Weißt du selbst auch. Und wahrscheinlich meinst du es auch so?Tatsächlich ist der Wirkungsgrad miserabel, wenn man bei 1100 U/min. max. 1/3 Gas gibt! Wenn man bei 1500-2000 U/min und ca. 2/3 Pedalstellung beschleunigt, ist der Wirkungsgrad deutlich höher. Wenn man also zwischen Schubabschaltung und Beschleunigen hin und her trampelt, spart man mehr Sprit, als wenn man nur mit geringer Pedalstellung die Geschwindigkeit hält.
Ich muss jetzt erst mal Sprit verbrennen gehen! Der Tank ist noch zu voll... (Muss zur Arbeit!)
MfG
Du vergisst den Bremseffekt bei Schubabschaltung, der das ganze zunichte macht. Man kann natürlich auch Gas geben, auskuppeln, rollen lassen, und wieder beschleunigen. Nennt sich pulse and glide, und mit 80-100 hinterm LKW komm ich so auf Verbräuche unter 5L, beim Passat 3BG 2.0 116PS Sauger. Normverbrauch sind 8,4L.
Ist aber zu anstrengend als Pendler.
Aber, es funktioniert!
Der Bremseffekt ist geringer, als der Gewinn durch den höheren Wirkungsgrad. Bei Motoren mit Ventilverstellung sogar deutlich höher, weil das Abgas nicht durch das AGR muss und man so die Drosselung minimieren kann.
MfG
Zitat:
@Johnes schrieb am 29. September 2017 um 17:48:03 Uhr:
Aber, es funktioniert!
Bei mir nicht 😉
Aber egal - das sind hier schon 3 Seiten OT.
Was ist eigentlich von Pennasol (Avista) zu halten? Upcycling klingt nicht schlecht, hab ich auch nichts dagegen. Selbst wenn das Öl marginal schlechter ist.
Zitat:
@Johnes schrieb am 29. September 2017 um 17:48:03 Uhr:
Aber, es funktioniert!Der Bremseffekt ist geringer, als der Gewinn durch den höheren Wirkungsgrad. Bei Motoren mit Ventilverstellung sogar deutlich höher, weil das Abgas nicht durch das AGR muss und man so die Drosselung minimieren kann.
MfG
Das ist einfach falsch. Pulse and glide ohne Gang rausnehmen funktioniert nicht.
Ich weiß nicht wie oft ich das schon erklärt habe.
Irgendwann bin ich es auch leid.
Probier doch einfach mal auf identischer Strecke aus.
Wenn nicht, hau ich dir hier nächste Woche ein Video rein, Diesel und Benziner.
Punkt X nehmen von 100 auf 80 segeln.
Selben Punkt am selben Tag in die selbe Fahrtrichtung nochmal nehmen und den Gang drinlassen.
Damit sich das lohnt musst du grob geschätzt sicherlich irgendwas an 90% der Strecke des Segeldurchganges schaffen damit du nicht mehr Sprit verbrauchst.
Kannst du ja einfach mit dem Taschenrechner ausrechnen wie weit du kommen musst.
In der Realität wirst du aber niemals so weit kommen!
Nehmen wir an.
600 Meter segeln, 200 Meter beschleunigen.
Fiktiv Leerlauf bei 100 auf 80km/h bei 0.6l/100km und beschleunigen bei 13l/100km
Ist jetzt nicht völlig unrealistisch.
Wenn du jetzt 100 Meter weniger rollst hast du zwar in der Zeit 0.0l/100km, beschleunigst aber 15% häufiger bei 13l/100km
Und 100 Meter weniger Rollen ist je nach Fahrzeug und Übersetzung in meinen Augen noch verdammt seeeeehr gutmütig angenommen.
Ich habe den Versuch schonmal gemacht.
War ein Saugbenziner aus dem Hause Peugeot.
120PS
Alle 3 Durchgänge am Ende 78km/h avg-Speed
Das das bei identischen Umgebungseinflüssen stattgefunden hat muss ich denke ich nicht erwähnen.
Pulse and glide mit auskuppeln -> 4.3l/100km
Konstantfahrt -> 4.6l/100km
Pulse and glide ohne auskuppeln -> 5.3l/100km
(gut, nur 15% mehrverbrauch, nicht die oben genannten 20% gegenüber Konstantfahrt, hatte die Werte nicht mehr im Kopf und hatte nicht nachgeschlagen im dazugehörigen Thread)
Das ist jetzt zwar offtopic.
Will das aber so nicht stehen lassen.
Am Ende wird zwar generell so niemand fahren. Aber das tut ja nix zur Sache
Mit Diesel bin ich diese Versuchsreihe bisher nicht gefahren.
P.S
Generell würde ich so natürlich nicht fahren.
Die allermeisten Teile des Antriebsstranges mögen konstante Drehzahlen natürlich deutlich lieber
Zitat:
@andi.36 schrieb am 29. September 2017 um 10:41:51 Uhr:
Also nicht geeignet? Geld spielt da keine Rolle, die wollen nur nicht soviel Abgase im Keller haben. Ich verwende für meinen immer das Addinol MZ406, aber damit qualmt und stinkt es zu sehr im Keller.
Ich würde mich bei der Kellerbastelei weniger auf den Qualm und mehr auf die unsichtbaren Verbrennungsprodukte konzentrieren, als da wären CO und CO2.😉
Da sind Lüftungsanlagen, da es eine Kartbahn ist und es geht nur darum, das es nicht so qualmt und stinkt. Gebastelt wird da nichts, außer es gibt einen Ausfall und die Kerle haben jetzt schon Aspen gekauft. Ich kann eh nicht mit, da wir Probleme bei der Fahrleitung hatten, die OLA Firma muss es die Nacht regulieren und ich darf morgen noch mal eine Abnahme fahren.
Zitat:
@Leon596 schrieb am 29. September 2017 um 18:45:53 Uhr:
Pulse and glide ohne Gang rausnehmen funktioniert nicht.
Ich weiß nicht wie oft ich das schon erklärt habe.
Deswegen ist deine Behauptung dennoch nicht richtig. Kannst hunderte Male behaupten. Dennoch haben die Feldversuche damals anderes gezeigt. Der Thread müsste hier noch zu finden sein. Da waren einige User dabei, die besser erklären konnten, warum es funktioniert, als du, warum es nicht funktionieren soll.
Ich halte es ebenfalls für unpraktisch und anstrengend so zu fahren. Aber, es ändert nichts daran, das die User recht haben.
Bei meinem Wagen habe ich ne Art HUD. Ich kann mir Motorlast, Momentanverbrauch, Streckenverbrauch, Gesamtverbrauch, Öltemperatur, und div. anderes Anzeigen lassen. Bei meinem Arbeitsweg macht es pulsierend ca. 0.7ltr./100km aus, wenn ich das strikt durchziehe. (Mein CVT variiert dabei mit der Drehzahl stark! Ich brauche nicht kuppeln. Segelt automatisch, wenn ich vom Gas gehe!)
7.4 ltr., wenn ich den Fuss auf dem Gas lasse, oder den Tempomaten nutze.
6.7 ltr, wenn ich wie erwähnt mit Pendeln fahre.
Beides die Identische Strecke zu ähnlicher Zeit, bei vergleichbarem Verkehr.
Bei meinem Mondeo mit Schaltgetriebe ist es ähnlich. Verbrauch mit Pendeln ohne auskuppeln ist geringer, als mit konstanter Fahrt. Bei deinem Wagen kann die Übersetzung bzw. Motorisierung für den Wagen schon von Haus aus ungünstig sein. Unser "Kleiner" ist z.B. auch deutlich höher mit dem Drehzahlniveau über das gesamte Band. Auf meinem Arbeitsweg verbrauche ich bei ähnlicher Geschwindigkeit fast gleich viel Sprit, wie mit meinem Allradler mit locker 300kg mehr auf den Rädern.
MfG
Zitat:
@Johnes schrieb am 29. September 2017 um 22:40:52 Uhr:
Zitat:
@Leon596 schrieb am 29. September 2017 um 18:45:53 Uhr:
Pulse and glide ohne Gang rausnehmen funktioniert nicht.
Ich weiß nicht wie oft ich das schon erklärt habe.Bei meinem Wagen habe ich ne Art HUD. Ich kann mir Motorlast, Momentanverbrauch, Streckenverbrauch, Gesamtverbrauch, Öltemperatur, und div. anderes Anzeigen lassen. Bei meinem Arbeitsweg macht es pulsierend ca. 0.7ltr./100km aus, wenn ich das strikt durchziehe. (Mein CVT variiert dabei mit der Drehzahl stark! Ich brauche nicht kuppeln. Segelt automatisch, wenn ich vom Gas gehe!)
7.4 ltr., wenn ich den Fuss auf dem Gas lasse, oder den Tempomaten nutze.
6.7 ltr, wenn ich wie erwähnt mit Pendeln fahre.Beides die Identische Strecke zu ähnlicher Zeit, bei vergleichbarem Verkehr.
Bei meinem Mondeo mit Schaltgetriebe ist es ähnlich. Verbrauch mit Pendeln ohne auskuppeln ist geringer, als mit konstanter Fahrt. Bei deinem Wagen kann die Übersetzung bzw. Motorisierung für den Wagen schon von Haus aus ungünstig sein. Unser "Kleiner" ist z.B. auch deutlich höher mit dem Drehzahlniveau über das gesamte Band. Auf meinem Arbeitsweg verbrauche ich bei ähnlicher Geschwindigkeit fast gleich viel Sprit, wie mit meinem Allradler mit locker 300kg mehr auf den Rädern.
MfG
Mit dir zu diskutieren ist müßig.
Wenn das beim CTV so ist, dass der ne Segelnfunktion hat.
Dann ist das doch auch absolut gar kein Wunder. 😉
Das andere mit dem Mondeo nehme ich dir nicht ab.
Feldversuche gab es ja nicht viele.
Ich habe getestet und Uwe hat getestet.
Die anderen haben nur blau in der Theorie geschwafelt.
Kamen aber auch darauf, dass pulse and glide mit eingelegtem Gang nicht funktionieren kann.
Die beiden Feldversuche selbst zeigten zudem ja auch das klare Gegenteil von dem was du behauptest.
Du kannst mich gerne mal auf eine gemeinsame Fahrt einladen und wir schauen uns das mal zusammen an!
Welche Ecke wohnst du?
Ich persönlich bin bisher kein Fahrzeug gefahren, was sich so verhält wie dein Mondeo.
Keine Ahnung ob Ford da was kann, was andere Hersteller nicht können und was auch tendentiell allen Aussagen von Leuten die mit Hypermiling zu tun haben wiederspricht.
Daher fällt mir das verdammt schwer zu glauben
Zitat:
Mit dir zu diskutieren ist müßig.
Und du hast die Wahrheit für dich gepachtet? Alles was du sagst, ist automatisch richtig, weil du das behauptest? Du bist top!
Zitat:
Uwe hat getestet.
Kamen aber auch darauf, dass pulse and glide mit eingelegtem Gang nicht funktionieren kann.
Weil Uwe das so sagt, muss das stimmen! Issss richtig!
Zitat:
Ich persönlich
bin bisher kein Fahrzeug gefahren, was sich so verhält wie dein Mondeo.
Und deswegen darf es das nicht geben! Ist natürlich voll logisch. Verstehe ich komplett! Natürlich leuchtet das ein!
Zitat:
Welche Ecke wohnst du?
Ich habe meine Ortskennung unter dem Benutzerbild!
MfG