Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Zitat:
@Hunter123 schrieb am 12. August 2017 um 13:11:17 Uhr:
Rikki007Grüße dich.
Was sie Sparsamkeit betrifft müsste ich meinen Schwager mal fragen was der so braucht bei ihm aber wohl immer so um die 10 Liter und ich meine bei konstant 100 kommt auch mal an die 7.5 dran .Der motor ist der Hammer das stimmt. Der rennt wie Sau und ausser die KGE die wir letzer Wochenende gemacht haben weil er öl gesoffen hat ohne Ende noch nie was drann . Ist vor 100000 km auf Gas umgebaut worden und selbst auf Gas keine Probleme ohne Zusatz Additiv.
Laut Ba kann der motor ab 10w40 mit alles fahren was so geht . Fährt aber wie gesagt schon immer 5 und 0w40 .
10w40 nur eins mit BMW spezialöl Freigabe. Wie das motul 6100 z.B
Ansonsten Top Auto
Mein das fährt auch einen alten 6 Zylinder einen e36 2 Liter 150 PS. Auch ein geiler motor noch nie was dran gewesen .
grüß dich,
ja BMW baut die besten Motoren, Leistung laufkultur einfach ein traum. von der Verarbeitung der Bauteile mal ganz zu schweigen.
wir haben gerade den f11 530d . . . der verbrauch ist bei der möglichen Leistung und den Sechszylinder 3 Litern ein Witz . . . 6,5 liter . . . ich konnte und wollte es nicht glauben und habe die anzeige des boardcoumpters nachgerechnet, es stimmte auf die kommastelle genau. wenn man spass hat sind es um die 8,0 liter, aber selbst das ist nen Witz . . . bei 140 hat er so auf dem Drehzahlmesser ca. 1500 Umdrehungen . . . erhöhtes Standgas sozsuagen . . . der motor hat ein klasse sound, man hört im kaum noch an das er ein diesel ist.
der 28 i benzin 6 Zylinder ist ein toller motor, ein freund hat 370 tkm mit seinem, nichts dran, gar nichts. er zieht sauber ohne zu rucken bis in den begrenzer hoch. keine Vibrationen, nichts gar nichts.
er verbraucht auch um die 9 liter bei ehr durchschnittlicher Fahrweise, was in Anbetracht der Fahrleistung wirklich ok ist.
wegen des öls hätte ich ehr gedacht, dass man wegen der steuerkette ehr ein höher viskoses öl nehmen sollte ?
viele grüße
Zitat:
@foxstream schrieb am 12. August 2017 um 12:37:20 Uhr:
HI Rob337
Glückwunsch zum tollen VR6 Maschinchen!
Wär das meiner würde ich ihm unbedingt ein vollsynthetisches Xw40 gönnen.
Kroon oil Polytech 10w40
Wenn ich mich richtig erinnere war 10W bei den VR6 mit ein Grund für die Kettenprobleme weil die Spanner damit die Kette beim Kaltstart zu stark spannten.
Aber mit 0/5W sollte es wenig Probleme geben. 😁 Von den üblichen technischen Glanzleistungen des Konzerns abgesehen.
Zitat:
@Sir Donald schrieb am 12. August 2017 um 14:56:52 Uhr:
Zitat:
@foxstream schrieb am 12. August 2017 um 12:37:20 Uhr:
HI Rob337
Glückwunsch zum tollen VR6 Maschinchen!
Wär das meiner würde ich ihm unbedingt ein vollsynthetisches Xw40 gönnen.
Kroon oil Polytech 10w40Wenn ich mich richtig erinnere war 10W bei den VR6 mit ein Grund für die Kettenprobleme weil die Spanner damit die Kette beim Kaltstart zu stark spannten.
Aber mit 0/5W sollte es wenig Probleme geben. 😁 Von den üblichen technischen Glanzleistungen des Konzerns abgesehen.
ich weiss ehrlich gesagt nicht wie man bei den vr6 Maschinen von einer "Glanzleistung des Konzerns" sprechen kann . . . aber du wirst das sicher ehr ironisch gemeint haben . . . ;-)
der motor ist meines erachtens weder fisch noch fleisch . . . er ist kein v motor er ist kein reihen motor. er hat einen sehr hohenverbrauch und verschleiss, auch aufgrund von thermischen Problemen der innen liegenden Zylinder.
viele grüße
Zitat:
@rikki007 schrieb am 12. August 2017 um 15:07:41 Uhr:
ich weiss ehrlich gesagt nicht wie man bei den vr6 Maschinen von einer "Glanzleistung des Konzerns" sprechen kann . . . aber du wirst das sicher ehr ironisch gemeint haben . . . ;-)
😁 Richtig erkannt. Hat schon seinen Grund weswegen Lancia diese Bauweise 1976 sterben lies.
Wobei das Konzept sicher seine Vorteile hat, nur kommt es auf die Ausführung an.
Grund für die Bauweise bei VW war ja weil man a) einen Sechszylinder im Golf wollte und b) zu Blöd war mit Audi zusammen Einen zu entwickeln der auch Quer reinpasst. Peinlich war dann das Volvo später Reihenfünfer und Sechser Quer in die Autos packte die auch nicht Breiter als ein Golf waren und später Yamaha noch einen V8 für Quereinbau entwickelte.
Aber zur Steuerkette beim VR6, bekanntlich das Hauptproblem. Seltsam ist das Mercedes dieses Problem für ihren Bus relativ kostengünstig abstellte, einfach auf Duplexkette umgestellt. Da der Platz offensichtlich vorhanden ist hätte VW/Audi diese Lösung übernehmen können, einige VR6 Besitzer haben ja in Eigenregie umgebaut.
Das Problem bei VW ist eher der Unwille Fehler abzustellen.
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huhu,
hat wer schon Erfahrungen gemacht mit dem Addinol 5w 40 Öl in einem Ford Focus MK3 DYB, 1.6L Diesel Motor, gemacht? 🙂
MfG
Vielen Dank an alle für die zahlreichen Antworten!
@foxstream:
Die Nähe des a3q - Forums zu Addinol ist mir nun auch erst richtig bewusst geworden, was zwar natürlich nichts Negatives zu bedeuten hat, jedoch vllt. kritischeres Hinterfragen der Lobpreisungen für Addinol rechtfertigt.
Dort wird bspw. diese "Rangliste" genannt:
0W40 Öle
1.) Shell Helix Ultra 0w40
2.) Mobil 1 New Life 0w40
3.) Addinol Ultra Light MV046 0w40
4.) Shell Helix Ultec 0w40
5w40 Öle
1.) Addinol super light MV 0546 5w40
2.) megol Super-Leichtlauf SAE 5w40
3.) Praktiker Highstar SAE 5w40
Vor dem Hintergrund ist Dein Satz "Falls du das Addinol schon haben solltest eignet es sich wunderbar zum Zwischenspülen nach der Motorspülung." recht amüsant, da ich bis dato glaubte, mit dem Addinol nun das Beste, das ich dem Motor antun kann, gekauft zu haben - das wurde damit mal eben auf allenfalls Spülmitteltauglich degradiert 😉 Besten Dank auch für die Nennung der von Dir bevorzugten Öle. Jetzt muss ich nur noch irgendwie eine Entscheidung treffen, langsam glaube ich, dass ich durch das viele Lesen hier & bei a3q allmählich zu viel Geschiss um das richtige Öl mache... und doch will man ja irgendwie die beste Wahl treffen.
Interessant ist auch ein Vergleich der Spülungen. Das von Dir genannte Produkt kostet keine 3 Euro für eine Spülung, während bei dem mir urspr. empfohlenen Lambda Oil Primer die 250ml Dose ca. 22 EUro kostet, und man davon zwei benötigt. D.h. 3 Euro gegenüber 44 Euro. Da fragt sich doch, ob/wie ein solch vergleichsweise hoher Preis gerechtfertigt ist... ich neige häufig zur Denke "teurer = besser", was sicherlich häufig falsch ist. Das Lambda-Mittel wird auch über die a3q-Shop vertrieben.
Jürgen:
Besten Dank für die Hinweise. So werde ich es aufjedenfall auch tun, ich stürze mich nur zu tief in die Frage des korrekten Öles bevor es endlich an die Umsetzung geht 😉
Grüße
Zitat:
@Sir Donald schrieb am 12. August 2017 um 15:21:09 Uhr:
Zitat:
@rikki007 schrieb am 12. August 2017 um 15:07:41 Uhr:
ich weiss ehrlich gesagt nicht wie man bei den vr6 Maschinen von einer "Glanzleistung des Konzerns" sprechen kann . . . aber du wirst das sicher ehr ironisch gemeint haben . . . ;-)
😁 Richtig erkannt. Hat schon seinen Grund weswegen Lancia diese Bauweise 1976 sterben lies.
Wobei das Konzept sicher seine Vorteile hat, nur kommt es auf die Ausführung an.
Grund für die Bauweise bei VW war ja weil man a) einen Sechszylinder im Golf wollte und b) zu Blöd war mit Audi zusammen Einen zu entwickeln der auch Quer reinpasst. Peinlich war dann das Volvo später Reihenfünfer und Sechser Quer in die Autos packte die auch nicht Breiter als ein Golf waren und später Yamaha noch einen V8 für Quereinbau entwickelte.
Aber zur Steuerkette beim VR6, bekanntlich das Hauptproblem. Seltsam ist das Mercedes dieses Problem für ihren Bus relativ kostengünstig abstellte, einfach auf Duplexkette umgestellt. Da der Platz offensichtlich vorhanden ist hätte VW/Audi diese Lösung übernehmen können, einige VR6 Besitzer haben ja in Eigenregie umgebaut.
Das Problem bei VW ist eher der Unwille Fehler abzustellen.
genau aber ganz genau so sieht es aus . . . nach dem motto banana . . . die ware reift beim kunden . . .
bei Audi gab es wenigstens nen paar gescheite Motoren, obwohl es ja die konzerntochter ist. aber ich finde die vw Motoren sowieso nicht so prall . . . mit der kette, das ist eine never ending storry, kürzlich hat es wieder einen freund von mir erwischt . . . 1,4 tsi aus 2012 . . . 70 000 km . . . einfach nur traurig. 1000 euro soll er zahlen laut Vertragswerkstatt.
ja ich weiss nicht wie es sein kann das ein so bekannter fehler bei dieser lächerlichen laufleistung auch nur irgendetwas kosten kann . . .
und dabei wäre es ja einfach, die Sache abzustellen indem man wirklich was standfestes reinbaut. wenn man denn will . . .
viele grüße
Zitat:
@rob337 schrieb am 12. August 2017 um 16:01:32 Uhr:
Vielen Dank an alle für die zahlreichen Antworten!@foxstream:
Die Nähe des a3q - Forums zu Addinol ist mir nun auch erst richtig bewusst geworden, was zwar natürlich nichts Negatives zu bedeuten hat, jedoch vllt. kritischeres Hinterfragen der Lobpreisungen für Addinol rechtfertigt.Dort wird bspw. diese "Rangliste" genannt:
0W40 Öle
1.) Shell Helix Ultra 0w40
2.) Mobil 1 New Life 0w40
3.) Addinol Ultra Light MV046 0w40
4.) Shell Helix Ultec 0w405w40 Öle
1.) Addinol super light MV 0546 5w40
2.) megol Super-Leichtlauf SAE 5w40
3.) Praktiker Highstar SAE 5w40Vor dem Hintergrund ist Dein Satz "Falls du das Addinol schon haben solltest eignet es sich wunderbar zum Zwischenspülen nach der Motorspülung." recht amüsant, da ich bis dato glaubte, mit dem Addinol nun das Beste, das ich dem Motor antun kann, gekauft zu haben - das wurde damit mal eben auf allenfalls Spülmitteltauglich degradiert 😉 Besten Dank auch für die Nennung der von Dir bevorzugten Öle. Jetzt muss ich nur noch irgendwie eine Entscheidung treffen, langsam glaube ich, dass ich durch das viele Lesen hier & bei a3q allmählich zu viel Geschiss um das richtige Öl mache... und doch will man ja irgendwie die beste Wahl treffen.
Interessant ist auch ein Vergleich der Spülungen. Das von Dir genannte Produkt kostet keine 3 Euro für eine Spülung, während bei dem mir urspr. empfohlenen Lambda Oil Primer die 250ml Dose ca. 22 EUro kostet, und man davon zwei benötigt. D.h. 3 Euro gegenüber 44 Euro. Da fragt sich doch, ob/wie ein solch vergleichsweise hoher Preis gerechtfertigt ist... ich neige häufig zur Denke "teurer = besser", was sicherlich häufig falsch ist. Das Lambda-Mittel wird auch über die a3q-Shop vertrieben.
Jürgen:
Besten Dank für die Hinweise. So werde ich es aufjedenfall auch tun, ich stürze mich nur zu tief in die Frage des korrekten Öles bevor es endlich an die Umsetzung geht 😉
Grüße
dein "spühlmittel" ist eines der besten Motoröle meines erachtens . . . und werkelt bei mir schon seit jahren in den Motoren . . .
Resultat, nach der vorherigen Anwendung mit castrol longlife 5w30 werden die Motoren nun immer sauberer, Verkrustungen lösen sich und laufen gut . . .
viele grüße
Zitat:
@rikki007 schrieb am 12. August 2017 um 16:12:07 Uhr:
und dabei wäre es ja einfach, die Sache abzustellen indem man wirklich was standfestes reinbaut. wenn man denn will . . .
Da ist wohl auch das Controlling ein Problem. Wobei es bei VW ein Trauerspiel ist das gerade in den Zeiten wo technikverliebte Ingenieure Chefs waren die größten Fehlkonstruktionen auf den Markt kamen.
Thema Audi, siehe 1,8 und 2,0 TSFI. Sollte doch kein Problem sein ein solches Problem schnell in den Griff zu bekommen, ausser man ist zu Geizig für eine vernünftige Lösung.
Wobei man gesichert davon ausgehen kann das Audi bei den Kulanzreparaturen noch Geld verdient. Denn ein Kollege hat ein Angebot den Motor zu reparieren das unter 3000€ liegt, wäre auch ungefähr die Summe die er bei Audi als Eigenanteil berappen dürfte.
Zitat:
@rob337 schrieb am 12. August 2017 um 16:01:32 Uhr:
Vor dem Hintergrund ist Dein Satz "Falls du das Addinol schon haben solltest eignet es sich wunderbar zum Zwischenspülen nach der Motorspülung." recht amüsant, da ich bis dato glaubte, mit dem Addinol nun das Beste, das ich dem Motor antun kann, gekauft zu haben - das wurde damit mal eben auf allenfalls Spülmitteltauglich degradiert 😉 Besten Dank auch für die Nennung der von Dir bevorzugten Öle. Jetzt muss ich nur noch irgendwie eine Entscheidung treffen, langsam glaube ich, dass ich durch das viele Lesen hier & bei a3q allmählich zu viel Geschiss um das richtige Öl mache... und doch will man ja irgendwie die beste Wahl treffen.
I
Grüße
Das Addinol ist schon kein verkehrtes Öl. Es ist technisch nichts besonderes - ein recht dickes Hydocrack 5w-40 mit brauchbarer Additivierung und den wichtigsten Freigaben. Was das Addinol so beliebt gemacht hat waren zwei Dinge:
1. früher hatte es eine weit überdurchschnittliche Dosis Kalzium, d.h. es putzte außergewöhnlich gut (die neueren Analysen, die ich gesehen habe stachen da nicht mehr so aus der Masse raus, aber schlecht sind auch die neuen Chargen nicht)
2. das Zeugs ist spottbillig.
In der Summe ist das ein Öl, mit dessen Kauf man ziemlich wenig falsch machen kann. Und weil es so billig ist, kann man im Zweifel auch einfach die Intervalle verkürzen, ohne sich finanziell zu ruinieren. Besonders bei etwas fieseren Fahrprofilen (Kurzstrecken etc) oder bei Motoren mit unbekannter Wartungshistorie ist das sehr zu empfehlen.
Ein durchschnittliches Öl mit angemessenen Intervallen ist besser für den Motor als das "Beste" Öl, was zu lange* drin gelassen wird...
*"Zu lange" heißt "nicht auf die konkreten Betriebsbedingungen abgestimmt". Es gibt Motoren, die killen das Öl im Zeitraffer - 10.000 Langstreckenkilometer im 900 und mein Öl hat Analysewerte wie neu, die gleichen Kiloneter im 9-5 und das Öl ist am Ende. Genauso sind die Betriebsbedingungen wichtig - bei gleichem Öl und Motor kann der eine Automobilist locker 20.00er Intervalle fahren, während ein zweiter mit gleichem Öl und Auto nach 5000km wechseln sollte...
Habe gleich mehrere Fragen:
LM Synthoil High Tech 5W40, besitzt u. a. die Freigabe MB 229.3, das LM High Tech 5W40 die höherwertigere MB 229.5
1. Ist letzteres somit der Nachfolger des Synthoils, aufgrund der höherwertigeren Freigabe?
2. Ist das High Tech ebenfalls ein vollsynthetisches Öl wie das Synthoil?
Habe das Elf Evolution 900 SXR 5W40 für meinen Renault gekauft (Werksbefüllung beim Clio).
3. Wie ist das Elf qualitativ zu bewerten?, vollsyntetisch oder nur teilsynthetisch?
Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. 🙂
Ein Vollsynthetiköl (Synthoil) ist doch besser als ein hc-Öl (High Tech), richtig?
Wieso erfüllt dann das "schlechtere" High Tech die höherwertigere MB 229.5 und das "bessere" Synthoil nur die niedrigere MB 229.3??
Kann mir das jemand plausibel erklären, weil rein von der Logik müsste es ja gerade umgekehrt sein. 😕
Tut mir Leid, aber hier blicke ich nicht mehr durch.
aero84: Vielen Dank für Deine aufschlussreiche Antwort.
Jetzt kommt wohl einfach mal für 10.000 KM das Addinol rein, das ist immerhin bestellt, und dann mal schauen. Da bei mir viel Kurzstrecke zwischen 5 und 15 KM ansteht, sollte das den Motor gegenüber dem LL-Intervall mit 30.000 KM freuen.
Zitat:
@Der Autoversteher schrieb am 12. August 2017 um 19:08:38 Uhr:
Ein Vollsynthetiköl (Synthoil) ist doch besser als ein hc-Öl (High Tech), richtig?
Wieso erfüllt dann das "schlechtere" High Tech die höherwertigere MB 229.5 und das "bessere" Synthoil nur die niedrigere MB 229.3??
Kann mir das jemand plausibel erklären, weil rein von der Logik müsste es ja gerade umgekehrt sein. 😕
Meine Vermutungen: Es kann sein, dass Liqui Moly das Öl nicht zur erneuten Prüfung für 229.5 bei Mercedes vorgelegt hat. Es kann sein, dass das Synthoil gleichwertig oder besser ist. Es hat nur die Freigabe nicht. Das kann alles an firmeninternen Absatzstrategien liegen.