Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Zitat:
@stahlwerk schrieb am 17. Dezember 2016 um 17:50:41 Uhr:
@sachte: ...ich bin hier ab und an mal "drüber geflogen" und konnte meist nur noch mit dem Kopf schütteln was hier zum Teil abgeht und in welcher Weise. Und einige Leute haben sich regelrecht in dieses Thema "verbissen" wie Terrier bzw wäre sowas in einer Runde "live" von Angesicht zu Angesicht diskutiert worden so hätte es mit Sicherheit dabei die ein oder andere handfeste Schlägerei gegeben und das wegen Motoröl...unmöglich sowas !
egal in welchem Thema Sachte mitmischt es gibt nur Ärger mit ihm,seine arrogante Art ist einfach zum ko.......
...AN DIE MODERATOREN.
Am besten macht ihr hier die Schublade zu bzw das Licht aus und und löscht bzw sperrt in Zukunft beim nächsten Fred dieser Art sofort den Zugang !
Ist nur ein gut gemeinter Rat...
Zitat:
@stahlwerk schrieb am 17. Dezember 2016 um 18:01:23 Uhr:
...AN DIE MODERATOREN.
Am besten macht ihr hier die Schublade zu bzw das Licht aus und und löscht bzw sperrt in Zukunft beim nächsten Fred dieser Art sofort den Zugang !
Ist nur ein gut gemeinter Rat...
Es wurden zwar schon einige Threads hier wegen Nonsense gelöscht (Welche H7 Birne ist die hellste ist so ein Beispiel). Aber Soweit müsste man hier glaube ich nicht gehen.
In Anlehnung an das Thema "Fake News" sollte die Moderation nur sicher stellen, dass an dieser Stelle nicht Unbedarften regelmäßig Ölempfehlungen erteilt werden, die wissentlich den Herstellervorgaben widersprechen und somit den Fragenden schaden. Zumindest nicht ohne auf mögliche Schäden hinzuweisen. Für eventuelle Schäden und deren Kosten kommt hier schließlich keiner der Wohnzimmerexperten auf.
Zitat:
@juschi2 schrieb am 17. Dezember 2016 um 18:34:35 Uhr:
In Anlehnung an das Thema "Fake News" sollte die Moderation nur sicher stellen, dass an dieser Stelle nicht Unbedarften regelmäßig Ölempfehlungen erteilt werden, die wissentlich den Herstellervorgaben widersprechen und somit den Fragenden schaden.
Schon immer meine Meinung gewesen. Das andere ist nur Beiwerk. Viele guten wie auch viele schlechten Sachen. Wie z.B. die faszinierenden MT-Reinkarnationen des Soziopaten 🙂
Für die nächsten 7 Tage reicht das hier aber wirklich. Man liest sich.
Ähnliche Themen
Zitat:
MT-Reinkarnation des Soziopaten 🙂
Eine Wortschöpfung, die es verdient, als MT-Wort des Jahres vorgeschlagen zu werden!
Ja ist das hier eine wissenschaftliche Fakultät. 😕 - Selbst bei denen wäre nicht alles richtig ! Wer als erwachsener Mensch das ganze Stammtischgelaber glaubt, ist wohl selber dran schuld. Für einen Wissensdurstigen gibt es genügend Fachbücher o.ä.
Zitat:
@juschi2 schrieb am 17. Dezember 2016 um 17:11:10 Uhr:
Dann diese Empfehlungen an Motorradfahrer. Kipp 5W rein, Yamaha weiß nicht was sie sagen. Besondere Anforderungen an gemeinsame Schmierung von Kupplung Motor und insbesondere (!) Getriebe? Hat von den Spezialisten hier überhaupt mal einer eine Motoröffnung von einer Yamaha gemacht? Wisst ihr das Verschleißbild zu interpretieren? Warum gibt es 5W Moppedöle mit Freigabe nur für Getrenntschmierung?
Du meinst solche?
http://www.idealo.de/.../12752F918905-2035099-2035100.html?...
Gibt es eigentlich viele Motorräder mit Nasskupplung und Getrenntschmierung? Falls ja, warum wird in den Datenblättern nicht darauf hingewiesen, dass Getriebeschmierung nicht gewährleistet ist? Und wie heißt eine Motorradfreigabe nur für Getrenntschmierung? JASO MB vielleicht?
Zitat:
@juschi2 schrieb am 17. Dezember 2016 um 17:11:10 Uhr:
Mir rollen sich die Fußnägel auf, wenn es hier unter den "Spezialisten" Commom Sense zu sein scheint, dass die Freigaben von Ford "Plörre" sein sollen und man eine solche Freigabe bloß nicht einfüllen solle, wenn einem etwas an seinem Auto liegt. Statt dessen wird einem dann ein Mercedes Öl ohne Freigabe empfohlen.
Wenn's dazu wenigstens statistische Datenreihen gäbe - 100 Ford Motoren mit Sonstwas Öl vs 100 Ford Motoren mit Ford Freigabe Öl. Nein, nicht mal das hat man, aber empfiehlt Newbies hier voller Selbstsicherheit Öle ohne Herstellerfreigabe.
Statistisch gesehen gibt es hier so einige Ford-Fahrer die diese schwachsinnige Plörre weder im Ecoburst noch im Subaru fahren. Und mit einem 5W-30 alles perfekt funzt. Auch Moderatoren wie auch Forenpaten 😉
Ja wir konnten uns auf einem noch höheren Niveau unterhalten 😎 , wenn unseren seltenen Anfragen an die Ölhersteller und Autohersteller brauchbare Antworten folgen würden. Dann hätte man eine Grundlage für eine fachliche Weiterentwicklung. Meistens bekommt man aber nur MÜLL zu hören. Warum eigentlich? DAS fiel dir hier bestimmt auch noch nie auf oder?...
Über DIESE mal so richtig abzuledern, daß die Schuld daran sind, daß sich hier so einiges im Kreis dreht, auf diese Idee kommst du nicht von alleine?
Warum erzählen die also soviel Müll? Weil alles immer bestens ist?
Wenn man nach dir geht, und dem Glauben an das Beste und Sinnvollste für den Kunden, könnte man bei JEDER Frage die auf MT gestellt wird "Mach dir ein Termin beim Vertragshändler" antworten.
Und ob man dafür 10, 20 oder 50 volltrübe Daumen bekommt spielt überhaupt keine Geige. Selbst 1001 würden leider nichts daran ändern.
Wobei, eigentlich bin ich bei dir. Deine rein konzernwirtschaftliche Sicht der Dinge kommt ja aus der gleichen Ecke die befindet, daß der Markt schon alles regeln wird. Und das passt grad gut, denn WIR sind der Markt.
Also weg mit der schwachsinnig wässrigen Plörre und den vollversenkten HTHS-Werten bei Ford.
Geregelt.
Zitat:
@Jan0815 schrieb am 17. Dezember 2016 um 19:11:15 Uhr:
Zitat:
@juschi2 schrieb am 17. Dezember 2016 um 17:11:10 Uhr:
Dann diese Empfehlungen an Motorradfahrer. Kipp 5W rein, Yamaha weiß nicht was sie sagen. Besondere Anforderungen an gemeinsame Schmierung von Kupplung Motor und insbesondere (!) Getriebe? Hat von den Spezialisten hier überhaupt mal einer eine Motoröffnung von einer Yamaha gemacht? Wisst ihr das Verschleißbild zu interpretieren? Warum gibt es 5W Moppedöle mit Freigabe nur für Getrenntschmierung?Du meinst solche?
http://www.idealo.de/.../12752F918905-2035099-2035100.html?...
Gibt es eigentlich viele Motorräder mit Nasskupplung und Getrenntschmierung? Falls ja, warum wird in den Datenblättern nicht darauf hingewiesen, dass Getriebeschmierung nicht gewährleistet ist? Und wie heißt eine Motorradfreigabe nur für Getrenntschmierung? JASO MB vielleicht?
Inwiefern unterscheiden sich die wenigen Getriebe von Motorrädern, die ausnahmsweie für 5W Gemischtschmierung freigegeben sind, von der Überzahl der Getriebe, die nicht für 5W freigegeben sind? Hast du da irgendwelche handfesten Informationen seitens der Hersteller? Erzähl mal!
Die Argumentation auf diese Frage hier lautete ganz hemdsärmlich: "Die haben vergessen, ihre Ölempfehlung zu überarbeiten".
Wenn Kawa eine Gemischtschmierung für ein Modell mit 5W als zulässig erachtet, gilt das dann automatisch für Honda Motorradmotoren?
Wie kann man sich nur entblößen ein derart komplexes Thema derart zu simplifizieren? Ohne jegliche Kenntnisse in dem Einzelfall? Manche glauben ale modernen Motoren/Getriebe sind vergleichbar mit einem Kuchen - Eier, Zucker, Mehl, fertig.
Kopfschüttelnd,
Zitat:
@juschi2 schrieb am 17. Dezember 2016 um 17:11:10 Uhr:
Dieser ganze Thread ist doch ein Witz. Ich nehme an, keiner hier war je beteiligt an der Entwicklung eines modernen Großserienmotors. Aber dann wird hier regelmäßig mit Selbstsicherheit behauptet, dass Vorgaben von Herstellern Nonsense seien, vorgegebene Viskositätsangaben oder Freigaben nochalant übergangen werden könnten, weil man sich sicher ist, an seinem PC im Wohnzimer mehr Fachwissen zu haben ohne je am Reißbrett gesessen zu haben.Hier werden teilweise Ratschläge erteilt, die den Herstellervorgaben widersprechen, während man selbst noch keinen einzigen Motor ein paar hundert Stunden auf einem Prüfstand hatte, um ihn danach auseinander zu nehmen. Vielmehr herrscht hier vollkommene Esotherik, die schlimmer ist als Homeophatie.
Moderne Motoren sind inzwischen derart komplizierte Rocket Science, dass deren Entwicklung mehrere Milliarden kostet inzwischen mehrere Milliarden kostet.In solchen, bis an die Grenze des technologisch umsetzbaren entwickelten Motoren (Alleine der OM 654 (220d) von Daimler hat 2,6 Milliarden in der Entwicklung gekostet) gibt es derart viele Interdependenzen, dass man von diesen als Laie an seinem Wohnzimmertisch gar nicht wissen kann, geschweige denn, dass man überhaupt überblicken könnte, was es es für Folgen hat, wenn man anstelle des Öls A das Öl B in diese kippt.
Hi,
das hast Du sicher recht (auch wenn die Milliarden manchmal nicht vor späteren Serienfehlern schützen...).
Das Problem ist aber auch, daß die (meisten) Hersteller ihre Ölfreigaben nicht aktualisieren. Meine Alltagsautos werden nun schon langsam Youngtimer. Und die Ölangaben bei Autos aus den 60er Jahren und früher passen auch nicht so richtig zu heute üblichen Sortiment. Man kann aber durchaus moderne (billige) Öle in alten Motoren verwenden, wenn man die richtigen auswählt, und muß nicht auf überteuerte "Oldtimer-Öle" ausweichen.
Von daher hat dieser Thread schon seine Berechtigung.
Grüße
Zitat:
Statistisch gesehen gibt es hier so einige Ford-Fahrer die diese schwachsinnige Plörre weder im Ecoburst noch im Subaru fahren. Und mit einem 5W-30 alles perfekt funzt. Auch Moderatoren wie auch Forenpaten 😉
Da kräuseln sich einem ja die abrasierten Schamhaare. Aus ein paar Anekdoten machst du nochalant eine repräsentative Statistik? Weil ein paar User aus dem Forum anstatt A das B eingefüllt haben und nichts passiert ist, soll das einen qualitativen Vergleich zwischen A und B rechtfertigen? Hast du je mal eine Vorlesung Statistik besucht? (Hint: ich 4 Semster, würde mich aber nicht trauen, aus dem Stegreif eine repräsentative Statistik zu erstellen)
Mein Großvater war Elektriker und hat in seinem Leben drei mal eine gewischt bekommen, er lebte bis 98, meine Großmutter war Hausfrau und lebte bis 80, hat nie eine gewischt bekommen, soll das jetzt heißen, dass Netzspannung harmlos ist? Wie kann man nur auf einem derart anekdotischen Niveau argumentieren?
Zitat:
Wobei, eigentlich bin ich bei dir. Deine rein konzernwirtschaftliche Sicht der Dinge kommt ja aus der gleichen Ecke die befindet, daß der Markt schon alles regeln wird. Und das passt grad gut, denn WIR sind der Markt.
Ich habe also eine "Konzernwirtschaftliche Ansicht". Aha. Motoröle gibt's also nur von Konzernen wie Ford?
Nebenbei, du meinst also, dass du was die Wartung eines hochtechnisierten Aggregates angeht, besser bescheid weißt als der Hersteller, der es entwickelt und gebaut hat. Würdest du dich guten Gewissens in ein Flugzeug setzen, dessen Getriebeöl abweichend von der Herstellerangabe von einem Landschaftsgärtner, einem Buchhalter oder einem Sozialpädagogen ausgesucht wurde? Sei ehrlich.
Zitat:
Also weg mit der schwachsinnig wässrigen Plörre und den vollversenkten HTHS-Werten bei Ford.
Geregelt.
Inwiefern hast du detaillierte Kenntnisse der Ford Motoren und was sie von anderen Motoren unterscheidet? Inwiefern kannst du mit absoluter Sicherheit sagen, dass deine Privatmeinung, ohne jegliche Kenntnisse über das oder die betreffende Agreggate und wie sie gebaut wurden, auch nur ein Hauch fundierter ist als die des Herstellers?
Nochmals: Wie kann man, ohne entsprechende Ausbildung, ohne Kenntnisse an der Entwicklung des entsprechenden Agreggates, ohne detaillierte Kenntnisse der Inhalte der Freigabe einen derartegen Narzisstischen Größenwahn an den Tag legen, zu glauben, es besser zu wissen als die Hersteller.
Das ist, wie wenn ein Bürokaufmann einem Anästhesisten erklärt, dass er die falschen Narkotika verwendet. Denn der Alfred, der Schwager von der Cosine, der hat mal Lack gesoffen und da war er zuverlässig zwölf Stunden nicht ansprechbar... länger als jede Narkose und ihm gehts blendend!
Ich finde das unfassbar.
Zitat:
@juschi2 schrieb am 17. Dezember 2016 um 17:11:10 Uhr:
Vor Kurzem hat hier jemand ein Paper von einem Hersteller von tribologischen Messinstrumenten gepostet. Darin stand sinngemäß, dass außerhalb der gemessenen Werte eine Viskositätserrechnung "an Wahrsagerei grenzen" würde. Wurde das aufgegriffen? Nein, es wurde übergangen.
Ob das nun stimmt oder nicht: Als Hersteller von solchen Meßgeräten würde ich das natürlich auch behaupten 😉
"Sometimes when industry leaders make alarmous statements they may have a product to sell." - Thomas Rid
Zitat:
@kat2 schrieb am 17. Dezember 2016 um 20:42:03 Uhr:
Zitat:
@juschi2 schrieb am 17. Dezember 2016 um 17:11:10 Uhr:
Vor Kurzem hat hier jemand ein Paper von einem Hersteller von tribologischen Messinstrumenten gepostet. Darin stand sinngemäß, dass außerhalb der gemessenen Werte eine Viskositätserrechnung "an Wahrsagerei grenzen" würde. Wurde das aufgegriffen? Nein, es wurde übergangen.Ob das nun stimmt oder nicht: Als Hersteller von solchen Meßgeräten würde ich das natürlich auch behaupten 😉
"Sometimes when industry leaders make alarmous statements they may have a product to sell." - Thomas Rid
Du hast das Paper offensichtlich nicht gelesen. Wundert mich nicht. In dem Paper ging es darum, wann Werte einfach errechnet werden können und wann es nicht möglich ist. Bezeichnend, dass die spärlichen fachlich fundierten Exkurse hier in diesem Laienforum nicht mal eines Blickes gewürdigt werden.
Nur mal so als Idee.
Solche Geräte kauft man sich meist nicht ohne entsprechendes Fachwissen.
Wenn also diese Aussage quatsch wäre, würde sich der Hersteller lächerlich machen und als nicht seriös eingestuft was wiederum den Verkauf seiner Geräte stark dämpfen wird.
Also der Thread hier hat echten Entertainment Faktor. Lange nicht mehr so gelacht 😁
Ich würde bei solche Brot und Butter Motoren ein 30er Öl einfüllen und gut ist.
Bei einem Ps Monster sieht das dann schon anders aus 🙂