Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Zitat:
@HL66 schrieb am 13. Juli 2016 um 08:42:56 Uhr:
Zitat:
Nach dem Ölwechsel mit neuem Filter kanns jetzt wieder losgehen, der nächste ist dann wieder in 2 Jahren.
Wenn ich so ein schickes Gerät hätte würd ich ihm schon 1x pro Jahr nen Ölwechsel gönnen....
Ja, muss mal ich mal überlegen 🙂 Und danke
Entweder alle 500h oder jedes Jahr sagt die Anleitung, mache immer alle 2 Jahre, da er dann ca. 500h gelaufen hat
Zitat:
@Jan0815 schrieb am 13. Juli 2016 um 08:41:28 Uhr:
Zitat:
@schelle1 schrieb am 13. Juli 2016 um 02:01:47 Uhr:
.
Kannst du mir den Grund nennen, warum du diese Frechheit nicht jedem Fragesteller unterstellst. 😕Natürlich kann ich das! Du bist kein Fragesteller. Du bist ein lernresistenter "Behaupter", der seit gefühlten zwei oder drei Jahren seine von jeglichem Fachwissen unbehelligte Stammthese zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit ins Forum klöppelt.
danke, ich sag nix mehr dazu.
lernresistenter "Behaupter"passt genau!!
Zitat:
@DeutzDavid schrieb am 13. Juli 2016 um 09:54:38 Uhr:
Zitat:
@HL66 schrieb am 13. Juli 2016 um 08:42:56 Uhr:
Wenn ich so ein schickes Gerät hätte würd ich ihm schon 1x pro Jahr nen Ölwechsel gönnen....
Ja, muss mal ich mal überlegen 🙂 Und danke
Entweder alle 500h oder jedes Jahr sagt die Anleitung, mache immer alle 2 Jahre, da er dann ca. 500h gelaufen hat
Steht wirklich sehr gut da dein Deutz. Nur halte ich 500h für etwas zu viel, ich mache an meinen Traktoren so alle 120h wechsel.
Zitat:
@210ponys schrieb am 13. Juli 2016 um 11:47:28 Uhr:
Zitat:
@DeutzDavid schrieb am 13. Juli 2016 um 09:54:38 Uhr:
Ja, muss mal ich mal überlegen 🙂 Und danke
Entweder alle 500h oder jedes Jahr sagt die Anleitung, mache immer alle 2 Jahre, da er dann ca. 500h gelaufen hat
Steht wirklich sehr gut da dein Deutz. Nur halte ich 500h für etwas zu viel, ich mache an meinen Traktoren so alle 120h wechsel.
Danke dir 😉
Deshalb hat mein Opa extra den Nachfolger gekauft 😁
Der hatte verlängerte Serviceintervalle und einen Schnellgang
Das war der Vorgänger:
Ähnliche Themen
Ich muss wirklich sagen, dass in letzter Zeit das Niveau des Threads nachgelassen hat!
Natürlich wurde alles schon mal gesagt bzw geschrieben, aber keiner kann sich alles durchlesen. Wenn der Eine den Anderen nicht mag, dann ignoriert euch doch einfach!
Und das plötzlich eigene Erfahrungen als nutzlos abgetan werden ist auch daneben! Nur davon lebt dieses Forum, wissenschaftliche Korrektheit gibt's hier nicht. Soll es auch nicht.
Zitat:
@OHCTUNER schrieb am 12. Juli 2016 um 21:00:59 Uhr:
Kann ich alles nicht bestätigen , jahrelang gefahren , auch im Winter , keine auffälligen Geräusche bei Kaltstart , bei mir verlängert das ganz klar die Lebensdauer des Motors , somit sind pauschale Aussagen ohne eigene Erfahrungen unbrauchbar !
Hallo allerseits,
Mist. Jetzt habe ich einen etwas längeren Text verfasst und bin auf die falsche Taste - alles gelöscht. Egal, vielleicht finde ich heute Abend nochmals Zeit.
Gruß
Ich habe bald ein neues Spielzeug Sorgenkind. Schwedenfiat verkauft, als Ersatz einen Schwedenvectra angelacht.
B205E, also 2Liter Vierzylinder Softturbo (max 0,5bar), 150PS. Dabei handelt es sich um die letzte Evolutionsstufe des H-Motors. Graugußblock, Leichtmetallkopf, DOHC 16V, Tassenstößel mit Hydraulischem Ventilspielausgleich, Steuerkette, Ausgleichswellen.
Motor neigt zu Schlamm und Ölkohle. Reibungsoptimierte Kolben = mehr blow by ggü den b2x4, suboptimale Kurbelgehäuseentlüftung, Kat in der Nähe der Ölwanne (wenn auch in meinem Modelljahr schon etwas entschärft - Vorkat direkt nach dem Turbo und zweiter Kat etwas weiter weg, bis zum vorigen Modelljahr saß der Kat direkt unter der Ölwanne und hat das Öl gekocht).
Die Kolben der b2x5 heißen in Saabkreisen nicht umsonst "Origamikolben" - sie sind, jedenfalls vergleichen mit den Vorgängermotoren, ziemlich zierlich und fragil. Die höheren Leistungsstufen fallen nicht nur gerne mit Lagerschäden durch ölkohleimsiebdesansaugstutzensderölpumpebedingte Mangelschmierung, sondern auch mit zerbröselnden Kolben auf. (Dabei sollten die Dinger eigentlich kaum Klopfen können - die Trionic-Motorsteuerung kann Klopfen durch Ionenstrommessung im Plasma erkennen und zylinderselektiv die Zündung regeln).
Im Gegensatz zu ihren Vorgängern neigen diese Motoren auch zu erhöhtem Ölverbrauch (über 1 Liter/10.000km!)
Und zu der konstruktionsbedingten Schwächung (alles aus Verbrauchsgründen etwas sparsamer dimensioniert) kommt dann noch die typische GM-Qualität, d.h. die Ketten halten auch nicht mehr ohnen weiteres 500k...
Kurz: b205 und b235 sind die kaputtoptimierten kränklichen (aber sparsameren) letzten Blüten einer eigentlich großartig haltbaren Motorenfamilie.
Und weil die b205 alleine nicht anfällig genug sind hat mein (zukünftiges) Auto hat auch eine LPG-Anlage. Das war auch der Hauptgrund: eigentlich kaufe ich eine Gasanlage gekauft und das Auto gib'ts kostenlos dazu. (Die Hoffnung: über die eingesparten Spritkosten die unweigerlich kommenden 9-5-Katastrophen gegenzufinanzieren können. Die ganz verquere Hoffnung: unterm Strich damit noch Geld zu sparen.)
Saab erlaubt für die Autos zu ziemlich jede Viskositätslage von 0w30 bis 10w-40 und hatte in den ersten Baujahren noch Mobil1 0w-40 besonders empfohlen. (Das war noch vor "New Life"😉. Später wurde dann bei den meisten Händlern wohl stumpf ein 5w-30 nach Dexos2 reingekippt. Die Dexos ist jetzt aber nicht unbedingt die anspruchvollste Freigabe...
Tja, was machen wir jetzt damit? 0w-40 nach 229.5 wäre der erste Gedanke, damit macht man ja bei Benzinmotoren eigentlich nie etwas verkehrt.
Allerdings macht mir die Ölkohlenneigung und die Katheizung etwas Sorgen. Ich hätte also gerne ein möglichst temperaturstabiles Öl. Hoher Flammpunkt. Welche Normen/Freigaben bilden eine geringe Verkokungsneigung ab? Porsche A40, jetzt auch die BMW LL-04. (Wurde dem Vernehmen nach ja auf den n20-Motor umgestellt).
Der Ventiltrieb nach alter Väter Sitte mit Tassenstößeln würde sich wohl über eine brauchbare EP/AW-Additivierung freuen, also viel ZDDP. Viel Molybdän soll wohl die Verkokungsneigung erhöhen, wäre also weniger gut. Als Saugrohreinspritzer sollte der Motor eigentlich kein Superklopfen kennen, mit Gas erst recht nicht - d.h. Kalzium sollte keine Rolle spielen (eher: je mehr, desto besser, wegen der Verschlammungsneigung.)
Fällt Euch noch was ein?
Nimm doch ganz einfach das M1 NewLife und wechsle es alle 10kkm. Ölsorgen hast du dann nicht mehr!
Nur würde ich beim ersten ÖW mir die Arbeit machen und mal die Ölwanne demontieren. Mal nachsehen wie das Ansaugsieb aussieht bzw. die Ölwanne.
Weil die Reinigungswirkung des Benzins wegfällt vielleicht ein Öl für erhöhte Laufleistung.
In 5w40 kämen da Ravenol SVS oder Valvoline MaxLife 5w40 in Frage.
Das SVS hat einen höheren Flammpunkt (232 Grad)
das MaxLife soll ausdrücklich auch für LPG geeignet sein.
Wie viel hat der alte Schwede den schon runter?
Zitat:
@Rothmanns schrieb am 13. Juli 2016 um 13:33:08 Uhr:
Zitat:
@OHCTUNER schrieb am 12. Juli 2016 um 21:00:59 Uhr:
Kann ich alles nicht bestätigen , jahrelang gefahren , auch im Winter , keine auffälligen Geräusche bei Kaltstart , bei mir verlängert das ganz klar die Lebensdauer des Motors , somit sind pauschale Aussagen ohne eigene Erfahrungen unbrauchbar !Hallo allerseits,
Mist. Jetzt habe ich einen etwas längeren Text verfasst und bin auf die falsche Taste - alles gelöscht. Egal, vielleicht finde ich heute Abend nochmals Zeit.
Gruß
Komm ich helfe dir noch etwas !
Pauschale Aussagen ohne Berücksichtigung der Motorkonstruktion , sind genauso unbrauchbar wie fehlende Infos zum Betriebszustand und den Betriebsbedingungen eines Motors .
Da hängen noch deutlich mehr Faktoren mit dran , wurde hier eigentlich alles schon angesprochen was das 10w60er Öl angeht , auch das man es nicht in jeden Motor kippen sollte , wegen dem 10W würde ich mir lieber bei Billigölen Gedanken machen .
Zitat:
@Jan0815 schrieb am 13. Juli 2016 um 08:41:28 Uhr:
Zitat:
@schelle1 schrieb am 13. Juli 2016 um 02:01:47 Uhr:
.
Kannst du mir den Grund nennen, warum du diese Frechheit nicht jedem Fragesteller unterstellst. 😕Natürlich kann ich das! Du bist kein Fragesteller. Du bist ein lernresistenter "Behaupter", der seit gefühlten zwei oder drei Jahren seine von jeglichem Fachwissen unbehelligte Stammthese zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit ins Forum klöppelt.
Mit entsprechender Auffassungsgabe könntest du bemerken, daß das die restlichen Schreiber ebenfalls so tun, voran du selbst !!! Einfach mal einen Spiegel besorgen, dann klappt das vielleicht auch mit dem Verstand.
@OHCTUNER : Danke für´s entgegenkommen.
Was Du schreibst klingt plausibel. Eins jedoch irritiert mich ein wenig. Du schriebst, das 10W-60ger bleibt länger am "Material" haften.
Bisher dachte ich das bei Betriebstemperatur nahezu alle Öle - auch unterschiedlicher Viskositätsklassen - gleich dünn bzw. bei hoher Temperatur die gleiche Fließeigenschaft erlangen. Somit fließt es ja gleich schnell zurück in die Ölwanne beim abstellen des warmen Motors. Oder gibt es jetzt doch Unterschiede ?
Ich fahre selber einen getunten Motor. Der Motorenbauer der mir den Motor gemacht hat, empfahl mir 10W-60. Da ich mich aber mit meiner Fahrweise nicht in einem Fenster Bewege, wo eher die Vorteile dieses Öls zum tragen kommt, bin ich lieber auf Nummer sicher gegangen und habe mich dann lieber an die "alten" Empfehlungen vom Sterndoc. gehalten.
Eingefüllt habe ich bisher 0W-40, 5W-40, 5W50...
Die Entwicklung bleibt ja bekanntlich nicht stehen, deswegen habe ich mich hier registriert um am Ball zu bleiben und ein weiterer Grund ist: da ich mein Wagen nur noch als Saisonfahrzeug für den Sommer angemeldet habe, ist die Frage des Motorenöls erneut in den Fokus gerückt.
Mein Problem ist, das ich keine Datenblätter lesen kann (vielleicht bekomme ich ja noch die ein oder andere Empfehlung). Ich tendiere zum 5W-50. Für 10W-60 ist der Groschen noch nicht gefallen. Bin noch nicht ganz überzeugt.
Ich bin Wissbegierig und freue mich auf einen regen Austausch hier im legendären Öl-Thread...😁
Ach übrigens, bevor ich es noch vergesse:
Mein Fahrprofil: mind. 15km warmfahren. Keine Kurzstrecken. Einmal die Woche weil´s im "Blut" kocht lasse ich es knallen. Ansonsten fahre ich bedacht und Materialschonend
Motor: m20 b25 (e30)