Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
@HL66
Das Problem mit dem Mathy ist doch nicht, dass es wirkungslos wäre, sondern dass es nur im Zusammenhang mit Uralt-Ölformulierungen sinnvoll ist. Eine total veraltete Additivtechnik.
Geprüft ist da eine "Kraftstoffverbrauchsreduzierung im Kaltstart" durch den TÜV Nord, allerdings unter Nutzung von Gabelstaplern und deren Motoren .
Wieweit das auf sein Fahrzeug übertragbar ist, muss jeder selber entscheiden.
Sie behaupten nur "Die Aussage zur Ölersparnis ist übertragbar auf Kraftfahrzeuge zur Güterbeförderung mit einem Dieselmotor."
Zum Verschleiss sagen sie nur "Der Verschleißzustand des Motors zeigte nach dem Betrieb von MATHY® UNIVERSAL trotz Nichteinhaltung der vom Hersteller vorgeschriebenen Wartungsintervalle (alle 250 Betriebsstunden) keinerlei vom normalen Verschleiß abweichende Auffälligkeiten."
Das ist faktisch eine Nicht-Aussage.
Um die Sache mit den Additivwirkung auf nochmal zu pointieren, ich weiss nicht ob das rübergekommen ist, sieht es so aus, dass auch die "Serienadditive" in Ölen wie dem Mobil 1 nicht so funktionieren, wie man sich das in diesem Thread ausgerechnet hat! Zumindest nicht, wenn man der Darstellung von lmclehmann folgt.
Es geht gar nicht um das MP im Speziellen, sondern um ein allgemeines Problem!
Gruss
Zitat:
Original geschrieben von martins42
Hallo Sterndocktor,
[...]
Wie ich schon schrieb ist da in Sachen Additivwirksamkeit "der Geist aus Flasche". Da geht es jetzt nicht um "mehr Tiefe", sondern darum dass lmclehmann mit seinen Beiträgen die bisher beschriebene Wirkmechanik negiert.
[...]
Was ich beschrieben habe, ist möglicherweise nicht die negation der Wirkmechanismen, sondern nur eine tiefere (und nicht einfache) Sicht der Dinge die da passieren. Ähnlich dem Atommodell; von Dalton über Bohr zum Orbitalmodell - man dringt immer tiefer ein und muss Vereinfachungen aufgeben bzw. sich im Klaren sein, das eine vereinfachte Betrachtung für bestimmte Beobachtungen hinreichend genau ist. Ich denke man kann sich das ganz einfach selbst erklären (ich habe ja schon darauf hingewiesen): würden Öle bzw. Additive eine Schutzschicht aufbauen, so würde man im Öl keinen anderen Abrieb fesstellen können. Übrigens kann jeder selbst sein Öl analysieren lassen, bei
http://www.wearcheck.de/Die sind Analyseprofis und können über Partikel im Öl den Motorenverschleiß interpretieren.
@lmclehmann
Ich bin mit Modellkonzepten vertraut. Habe damals Studium in theoretische Chemie (Quantenmechanik) vertieft.
Um auf diese Beispiel einzugehen, hat man es da mit einer stufenweisen Verfeinerung des Modellsystems zu tun (für das man Erkenntnistheoretisch aber einen hohen Preis bezahlt 😉 ). Die jüngeren und komplexeren Modelle widersprechen den älteren aber nicht, sondern schlüsseln deren Aussagen weiter auf, oder gehen in kausale Aspekte. (Z.B. konnte das bohrsche Atommodell prima zur Berechnung von Spektrallinien dienen, aber nicht erklären warum ein Elektron im "Orbit" um einen Atomkern überhaupt stabil ist, nicht als elektrischer Dipol kontinuierliche Energie abstrahlt und in den Kern stürzt. Auch warum die Energiepotentiale gequantelt sind, gab es nicht her. Ooops, ich verliere mich ...)
Bei unseren Thema geht es aber eben nicht um aufeinander aufbauende Konzepte. Mit einer Trennschichtmechanik ist nun eine Mechanik zur Verschleissreduzierung gegeben, wobei ich nicht soweit gehen würde zu erwarten dass die perfekt funktioniert. Einen Restverschleiss würde ich so oder so erwarten, da die entsprechende Reaktion der Additive und Anhaftungsfähigkeit ja auch von Randparametern wie Oberflächengeometrie, Energetik der Kontaktsituation etc abhängt.
Bei diesem Materialveränderungmodell hat man es hingehen zwangsläufig mit kontinuierlichen Verschleiss zu tun. Ohne da mit Gewalt in die Tiefe gehen zu wollen sehe ich noch nicht mal was irgendeine Materialmutation da gross dran ändern soll, inwiefern die verschleissreduzierend wirken sollte. Was kann da schon stattfinden, das die Vergütungsmöglichkeiten bei der Herstellung der Lager übertrifft? (Mal so ketzerisch formuliert.)
Natürlich gibt es Oberflächenvergütungsmöglichkeiten, chemisch (z.B. klassisch Nitrierhärtung) oder physikalisch (Gefügeänderungen/Schmiedeeffekt), aber das soll so nebenläufig durch irgendwelche Additive geleistet werden unter Betriebsbedingungen im Lager ??
Das klingt alles ein bischen wie die Werbeaussagen von diesem Cera-Irgendwas (?) wo angeblich Atome der Oberfläche durch Bestandteile des Additiv substituiert werden etc. Nun ja...
Gruss
Zitat:
Original geschrieben von Thilo T.
@karnin:
Wichtig ist folgender Satz:
Das für Ihren Motor genau zu verwendende Öl ist im Kapitel "Maße und Mengen" in Ihrer Betriebsanleitung aufgeführt.
Ich bin auch erst auf die allgemeine Aussage bzgl. 503.01 und 503.00 "hereingefallen".
Bei meinem ist z.B. 503.01 NICHT als LL Öl zugelassen, obwohl es genau so wie in Deinem GIF-Bild, in der Betriebsanleitung steht. Erst wenn man dann das Kapitel "Maße und Mengen" aufschlägt und sich seinen Motor raussucht, erfährt man welche Öle genau zugelassen sind.
Bei meinem ersten LL Service lief es so ab:
ich habe Öl der Norm 503.01 mitgebracht und der Servicemitarbeiter sagte mir, daß das nicht als LL Öl zugelassen sei. Ich verwies dann auf die Betriebsanleitung und telefonierte mit Audi. Daraufhin wurde es doch als LL Öl akzeptiert.
Da ich jetzt das Mobil1 0W-40 kaufen wollte, habe ich erneut im Handbuch nachgeschlagen und bin dann bei "Maß und Mengen" darauf gestossen, daß nur das 503.00 für meinen Wagen als LL Öl zugelassen ist. Der Servicemitarbeiter hatte also Recht.
Naja, passiert ist nichts, aber vielleicht sollte Audi da doch seine Mitarbeiter besser schulen, bzw. die Angaben nicht so verwirrend machen.Gruss,
Thilo
Hi.
Ich habe nun nochmal in meiner Betriebsanleitung und im Serviceheft nachgesehen. Da steht eindeutig, daß ich meinen S3 (1,8T mit 165KW) mit dem 503.01 (und nur mit dem) als Longlife mit WIV fahren darf. Es ist also mehr als unwahrscheinlich, daß das Dein Motor nicht kann. Vielleicht ist Deine Betriebsanleitung ja älter als dein Serviceheft, so daß es damals einfach noch keine 503.01 Norm gab, als das Heft gedruckt wurde.
Gruß
Sidney71
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Hallo.
Mich würde mal interessieren wie groß z.B. bei Bosch-Ölfiltern die Porengröße ist und welche Größe am Besten ist.
Hab ein US-Fahrzeug und drüben im Amiland machen die richtige Tests was Ölfilter betrifft. Macht das eigentlich Sinn?
Mein derzeitiger Filter hat folgende Daten:
# Average largest pore size: 57 µm
# Smallest pore size: 22 µm
(Link: http://www.oilfilterstudy.com/PurPremPlus.htm)
Ist das aus europäischer Sicht gut oder soll ich mich lieber nach feineren umsehen?
Vielleicht mag mir ja jemand einen Tipp geben!? 🙂
Gruß
kik
Eieiei leider nochmal ne "kurze" Frage zu welches Öl in welchem Motor:
Habe seit nem Monat einen Opel Astra OPC II ´03 (2,0 Turbo) und bin mir unsicher welches ich bei der 60tkm Inspektion reinkippen soll. Konnte leider über die Suche nix zum Z20LET finden. Im Moment ist ein 5W-40 HC Öl von Aral drin welches der Händler bei der Übergabedurchsicht verkippt hat.
Dachte mir das reicht für den Winter 😁
Kann mich im Moment nicht zwischen dem Mobil 1 0W-40 / Meguin 5W-40 und Mobil 1 5W-50 entscheiden (im Turboforum fahren die meisten das TWS.......) Problem bei dem Motor soll eher der Lader sein der relativ schnell zu Ölen beginnen soll 🙁
Auto wird zu 90% auf Landstrassen und Autobahnen bewegt und da zu 70% "Normal"
In der Zusammenfassung hab ich auch nix gefunden *g*
Dank euch schonmal im Vorraus, eventuell hat ja jemand hier Erfahrung mitm ZLET 😉
Steht alles im Thread 😁.
Gerade Turbomotoren haben hohe Anforderung ans Öl und da ist ein HC-Öl einfach fehl am Platz. Das TWS würde ich auf keinen Fall nehmen....sondern das Mobil 1 0W-40.
Gruss Mad
Zitat:
Original geschrieben von krankimkopf
Hallo.
Mich würde mal interessieren wie groß z.B. bei Bosch-Ölfiltern die Porengröße ist und welche Größe am Besten ist.
Hab ein US-Fahrzeug und drüben im Amiland machen die richtige Tests was Ölfilter betrifft. Macht das eigentlich Sinn?Mein derzeitiger Filter hat folgende Daten:
# Average largest pore size: 57 µm
# Smallest pore size: 22 µm
(Link: http://www.oilfilterstudy.com/PurPremPlus.htm)Ist das aus europäischer Sicht gut oder soll ich mich lieber nach feineren umsehen?
Vielleicht mag mir ja jemand einen Tipp geben!? 🙂
Gruß
kik
Aktuell haben Mann&Hummel - Filter einen 100%igen Abscheidegrad bei Partikeln <=36µm, 90% bei 33µm und je nach Sättigungsgrad noch ca. 50% bei rund 20µm. Wer es noch kleiner braucht, sollte sich eine Zentrifuge in den Ölkreislauf bauen. 😉
Korrektur: http://www.mann-hummel.com/company/upload/doc/HBDFALYaGKr.pdf Seite 5 anschauen und staunen...
Übrigens Bosch Ölfilter sind auch von MANN+Hummel hergestellt, aber um einiges teurer. Von der Qualität werden sich die Filter der Markenhersteller nicht großartig unterscheiden.
Weiß ich nicht, behaupte ich aber mal!
@lmclehmann
Denke es sollte ">=36µm" heissen. 😉
@krankimkopf
Man kann wohl ohnehin nicht aus der Porengrößer direkt auf die Filterungsquote schliessen. In deinem Beispiel kann man wohl nur ableiten, dass für alles > 57 µm eine 100%ige Filterung erreicht wird. Wie es mit kleineren Partikeln aussieht hängt wohl stark noch von der konkreten Bauweise des Filters (z.B. Radial- vs Axialfilterung) ab.
Gruss
PS:
Nee, man kann noch nicht mal für die > 57 µm eine definitive Schlussfolgerung ziehen, weil das ja die "durchschnittliche maximale Porengröße ist". Da man die Streuung dieses "durchschnittlich" nicht kennt -> Pech.
Zitat:
Original geschrieben von martins42
@lmclehmann
Denke es sollte ">=36µm" heissen. 😉@krankimkopf
Man kann wohl ohnehin nicht aus der Porengrößer direkt auf die Filterungsquote schliessen. In deinem Beispiel kann man wohl nur ableiten, dass für alles > 57 µm eine 100%ige Filterung erreicht wird. Wie es mit kleineren Partikeln aussieht hängt wohl stark noch von der konkreten Bauweise des Filters (z.B. Radial- vs Axialfilterung) ab.Gruss
PS:
Nee, man kann noch nicht mal für die > 57 µm eine definitive Schlussfolgerung ziehen, weil das ja die "durchschnittliche maximale Porengröße ist". Da man die Streuung dieses "durchschnittlich" nicht kennt -> Pech.
Danke an alle für die bisherigen Antworten! 🙂
Hmm... dann ist der Filter VIELLEICHT nicht so gut... 🙁
hab grad rausgefunden das Purolator seit Anfang des Jahres zu Bosch/Mann+Hummel gehört. Das lässt ja hoffen.
Auf der Verpackung steht:
Multi Fiber - High Density Media -> 96% Multi-Pass Efficiency
(Based on SAE test performed at Purolator test lab)
Es ist leider kaum möglich bessere Ölfilter als die Standard-Ami-Filter für mein Auto in Deutschland zu bekommen. Zumindest kenne ich keinen Versand der z.B. die wesentlich feineren "Purolator Pure One" anbietet.
Wenn es keinen großen Unterschied macht gebe ich die weitere Suche auf.
Wenn meine derzeitigen Filter wirklich "Schei.." sind, werd ich mich weiterhin bemühen eine bessere Alternative zu finden. Was meint ihr denn dazu?
Hab übrigens den 350cui (5,7L) SmallBlock von GM.
Gruß
kik
Zitat:
Original geschrieben von krankimkopf
Hab übrigens den 350cui (5,7L) SmallBlock von GM.
Gruß
kik
Mit einer Ölfüllmenge von 12 Litern? 😉
Wenn du dadurch ruhiger schlafen kannst, kannst du dir überlegen, ob du einen Nebenstromfilter einschleifst. Vielleicht kann man dir ja bei [URL=
www.ami-forum.de]
www.ami-forum.de[/URL] helfen/erklären/sagen was geht.
Zitat:
Original geschrieben von krankimkopf
Es ist leider kaum möglich bessere Ölfilter als die Standard-Ami-Filter für mein Auto in Deutschland zu bekommen. Zumindest kenne ich keinen Versand der z.B. die wesentlich feineren "Purolator Pure One" anbietet.
Also ich habe mal bei Cars & Stripes einen "Ultraguard Gold" Ölfilter von ACDelco bestellt. Nach 2-3 Monaten hiess es dann, dass der wohl irgendwie doch nicht aufzutreiben sei, weil es keine ausreichenden Stückzahlen gäbe oder so. Echt doof weil C&S mir bisher alles auftreiben konnten. Dasg anze ist inzwischen aber locker 9 Monate her.
Aber du kannst es ja nochmal versuchen, einen irgendwo bestellen zu lassen. Preis wäre laut C&S allerdings knapp 20 Euro gewesen, was ich mir aber einfach mal gegönnt hätte. 😉
Hier kannst du gucken welchen du brauchst (gibt bestimmt einen denke ich mal wie ich GM kenne):
http://198.208.187.182/internet/InternetMain.jsp
Falls du eine Quelle findest wo man die bestellen kann, sag mir mal bescheid. 😉
Zitat:
Original geschrieben von krankimkopf
Hallo.
Mich würde mal interessieren wie groß z.B. bei Bosch-Ölfiltern die Porengröße ist und welche Größe am Besten ist.
Hab ein US-Fahrzeug und drüben im Amiland machen die richtige Tests was Ölfilter betrifft. Macht das eigentlich Sinn?Mein derzeitiger Filter hat folgende Daten:
# Average largest pore size: 57 µm
# Smallest pore size: 22 µm
(Link: http://www.oilfilterstudy.com/PurPremPlus.htm)Ist das aus europäischer Sicht gut oder soll ich mich lieber nach feineren umsehen?
Vielleicht mag mir ja jemand einen Tipp geben!? 🙂
Gruß
kik
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