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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 19:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 2. März 2004 um 0:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Habe grad gesehen, dass das 5W50 nur nach VW-Norm 505.00 zugelassen ist. Die Norm finde ich im Bordbuch nicht wieder! Ausschlusskriterium?

Zitat:

Original geschrieben von cs32

Ist das 0w40 nicht insbesondere im Winter und in der Kaltstartphase schonender für den Motor? Ist das 0w40 für die Maximaldrehzahl schon ein Risiko?

Das Mobil1 0W40 ist bei allen AMG-Motoren die Werksbefüllung (und auch einzig freigegebene Ölsorte) - und die haben sicherlich nicht geringe Anforderungen an das Öl als ein VW Golf... ;)

Auch ist das 0W40 mit einem HTHS-Viskoindex von 3,6 angegeben. Dann kann ich doch auch schon wieder das LL3 mit 3,58 fahren oder überseh ich da jetzt noch was anderes?

Zitat:

Original geschrieben von cs32

Habe grad gesehen, dass das 5W50 nur nach VW-Norm 505.00 zugelassen ist. Die Norm finde ich im Bordbuch nicht wieder! Ausschlusskriterium?

5W50 erfülllt wegen seines erhöhten HTHS-Wertes nicht die Leichtlaufanforderungen der 502.00 und anderer VW-Normen, deshalb der Ausschluß. Ist aber ansonsten sehr wohl tauglich.

Zitat:

Original geschrieben von christians

5W50 erfülllt wegen seines erhöhten HTHS-Wertes nicht die Leichtlaufanforderungen der 502.00 und anderer VW-Normen, deshalb der Ausschluß. Ist aber ansonsten sehr wohl tauglich.

Das heißt der R32 mag das Öl nicht bzw. ich darf das Öl nicht fahren?

Das Öl fällt durch das Spritsparpotential der Norm 502 00 ist allerdings vom Inhalt mit dem 0W40, das die Norm bei weitem übertrifft identisch. Was das beduetet kannst Du Dir doch denken. Es ist ein Spitzenöl, welches alle Anforderungen der 502 00 bzw. 503 01 deutlich übertrifft, aber Viskositätsbedingt durch das Spritsparpotential durchfällt, denn hier sind keine 50er Öle zugelassen.

Für den Motor ist es sicher das beste was du tun kannst! Der Porsche Carrera GT bekommt das ab Werk auch...

Zitat:

Original geschrieben von cs32

Auch ist das 0W40 mit einem HTHS-Viskoindex von 3,6 angegeben. Dann kann ich doch auch schon wieder das LL3 mit 3,58 fahren oder überseh ich da jetzt noch was anderes?

Die HTHS-Messung ist beim Mobil 1 0W40 angeblich wegen der Reibwertverbesserer verfälscht, sei effektiv höher.

Gruss

Zitat:

Original geschrieben von Balimann

Das Öl fällt durch das Spritsparpotential der Norm 502 00 ist allerdings vom Inhalt mit dem 0W40, das die Norm bei weitem übertrifft identisch. Was das beduetet kannst Du Dir doch denken. Es ist ein Spitzenöl, welches alle Anforderungen der 502 00 bzw. 503 01 deutlich übertrifft, aber Viskositätsbedingt durch das Spritsparpotential durchfällt, denn hier sind keine 50er Öle zugelassen.

Für den Motor ist es sicher das beste was du tun kannst! Der Porsche Carrera GT bekommt das ab Werk auch...

Hallo Balimann,

woher hast Du die Information, daß der Porsche Carrera GT das Mobil 1 0W40 werksmäßig verfüllt hat?

Gruß Sven

Zitat:

Original geschrieben von msdeichmann

Hallo Balimann,

woher hast Du die Information, daß der Porsche Carrera GT das Mobil 1 0W40 werksmäßig verfüllt hat?

Gruß Sven

Glaube er hat das 5W-50 gemeint! Woher er das weiß soll er aber lieber selbst sagen.

Zitat:

Original geschrieben von martins42

Ich beziehe mich da auf den Thread in diesem Mercedesforum, wo das MP von Sterndocktor quasi in höchsten Tönen gelobt wurde, Hochdruckadditive, Reibverbesserer etc etc, nur das Mobil 1 wäre da ausgenommen, weil das - so sinngemäß - "zumindest ausreichend" viel davon intus hätte.

Beim MP wäre aber soviel drin das Langzeitwirkung, Reserven auch für kritische Situationen etc etc

Es blieb vom Eindruck her recht offen, ob ein günstiges Synthetiköl mit diesem Zusatzpaket nicht sogar Sinn machen könnte.

Das muss der Sterndoc schon selbst beantworten. ;)

Andererseits sagt er ja nicht dass Motor-Protect mit dem Meguin schädlich ist, er sagt ja nur das man es nicht machen sollte. Weil es (denke ich) finanziell total unsinnig wäre. Wie gesagt, dann lieber gleich das Mobil1.

Was meinst Du denn mit "günstiges Synthetiköl"? Irgendein totales Billigöl und dann MP rein? Glaube, selbst das wäre teurer... man weiß ja nicht in welchen Mengenverhältnissen man das wirtschaftlich sinnvoll dosieren sollte. Das wäre ja voll umständlich.

Tatsache ist das es einen merklichen Qualitätsunterschied zwischen Castrol-Ölen und Mobil1-Ölen gibt. (eigene Erfahrung)

Das Castrol TWS 10W60, das Castrol 5W40 und das AVIA 10W40 habe ich lange Zeit gefahren und die Motoren wurden undicht und innen mehr oder weniger stark verschmutzt. Nachdem ich das Mobil1 in dem einen und in dem anderen Wagen das Meguin einige 1000km gefahren bin, waren die Motoren wieder dicht. Aufgemacht und es war auch innen um einiges sauberer. Ich kann Dir das per PN auch näher erläutern.

Habe glaub ich sogar eine Video-Aufnahme davon. (vorher/nachher)

Darum hat mich Sterndoc überzeugt. Inzwischen hab ich noch mehr Autos mit Erfolg "behandelt". ;)

Ausserdem ist es schon beeindruckend wenn man jahrelang teure "Spitzenöle" alla Castrol fährt und dann doch recht früh "Ärger" bekommt, andererseits dann ein in einem Internet-Thread empfohlenes Produkt nimmt und "plötzlich" diese Probleme verschwinden. :)

Zitat:

Na ja, mit derselben "best of bread" Argumentation müssten auch alle Dieselfahrer Aral Ultimate tanken, weil die höhere Cetanzahl und sonstige Eigenschaften gut für ihren Motor sind. Sind auch nur 100€ im Jahr. Wenn das mit dem im Prinzip ja gegebenen Spritspareffekt klappt, sogar noch weniger. Macht aber trotzdem keiner.

Wenn man mit Aral Ultimate sparen kann, werden das mit Sicherheit auch viele tun.

Dank Sterndoc fahren die Diesel-Leute hier meist mit Liqui-Moly 2-Takt-Öl im Tank. Das ist billiger und auf Dauer mindestens genausogut wie das "Ultimate".

Kann ich übrigens bestätigen.. und Leute in meinem Bekanntenkreis auch.

Das mit dem Ultimate kann jeder schnell für sich selber überprüfen obs was bringt..

bei Motoröl vertrauen die meisten eben auf Sterndocs Empfehlungen... weil seine Ausführungen ja auch Sinn ergeben. Und wenn es stimmt das diese Öle die Motoren haltbarer machen, dann spart man den Mehrpreis wieder ein. Ist natürlich im Endeffekt auch eine Vertrauenssache.

Mein Vertrauen geniesst er jedenfalls aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen. ;)

Zitat:

Für mich persönlich kommt halt in's Spiel, dass ich ohnehin für andere Zwecke Meguin-Produkte über das Ölportal beziehe, da versandkostenmäßig besser dastehe und last not least sind mir zumindest diese eBay-Mobil-1-Händler irgendwo suspekt, wirken unseriöus.

Gruss

Versteh ich natürlich. Ich kaufe auch nicht bei EBAY obwohl ich es für recht sicher halte. Man bekommt schließlich Rechnung und es gibt ja auch ein Bewertungssystem. Ausserdem gibts einige gewerbliche Öl-Verkäufer mit eigenem Online-Shop die auch bei Ebay Produkte anbieten.

Gruß

kik :)

Hallo kik,

Zitat:

Original geschrieben von krankimkopf

Das muss der Sterndoc schon selbst beantworten. ;)

Andererseits sagt er ja nicht dass Motor-Protect mit dem Meguin schädlich ist, er sagt ja nur das man es nicht machen sollte. Weil es (denke ich) finanziell total unsinnig wäre. Wie gesagt, dann lieber gleich das Mobil1.

Was meinst Du denn mit "günstiges Synthetiköl"? Irgendein totales Billigöl und dann MP rein? Glaube, selbst das wäre teurer... man weiß ja nicht in welchen Mengenverhältnissen man das wirtschaftlich sinnvoll dosieren sollte. Das wäre ja voll umständlich.

Ich rede schon von dem Meguin, wenn ich günstiges Synthetiköl schreibe.

Die Ausführungen des Sterndocktors haben mich bezüglich des MotorProtect stark beeinflusst, als dass er sich da über die Thematik Mischreibung bei Kaltstarts etc ausführlich auslässt, und dass die in der Praxis häufiger sind als man sich allgemein vorstellt. (Wird übrigens auch von Gebrauchtölanalysen bestätigt, da finden sich immer Abriebanteile drin, die symptomatisch für Kaltstartverschleiss sind.)

Da ich ein Streckenprofil mit extrem viel Kurzstrecke habe (plus regelmäßige Langstreckenfahrten, aber eben nichts "normales") bin ich interessiert dran den Motorschutz in diesem Bereich zu maximieren, quasi eine Superdosierung dieser Additive über den Level von Mobil 1 hinaus zu haben.

Ein Mix aus dem Meguin plus MP schien mir im Prinzip sinnig. Andererseits findet man wieder Warnungen - auch vom Sterndocktor - , dass jedes (!) Zusatzadditiv - auch das MP - die Balance der Additive in hochwertigen Ölen durcheinander bringen kann, die Funktion beeinträchtigt.

Resultierende Frage: Wäre das für das Meguin der Fall, würde man das mit MP verschlimmbessern?

Zweite Frage (koresspondierend zur Ersten): Hat das Meguin ein Additivpaket in diesem Bereich (Hochdruckschutz, Reibwertverminderer etc) was mit dem im MP oder Mobil 1 zumindest grundsätzlich funktional vergleichbar ist? Oder ist da da etwa noch der alte metallbasierte Kram ´a la "Mathy"?

 

Zitat:

Original geschrieben von krankimkopf

Tatsache ist das es einen merklichen Qualitätsunterschied zwischen Castrol-Ölen und Mobil1-Ölen gibt. (eigene Erfahrung)

Das Castrol TWS 10W60, das Castrol 5W40 und das AVIA 10W40 habe ich lange Zeit gefahren und die Motoren wurden undicht und innen mehr oder weniger stark verschmutzt. Nachdem ich das Mobil1 in dem einen und in dem anderen Wagen das Meguin einige 1000km gefahren bin, waren die Motoren wieder dicht. Aufgemacht und es war auch innen um einiges sauberer. Ich kann Dir das per PN auch näher erläutern.

Habe glaub ich sogar eine Video-Aufnahme davon. (vorher/nachher)

Darum hat mich Sterndoc überzeugt. Inzwischen hab ich noch mehr Autos mit Erfolg "behandelt". ;)

Ausserdem ist es schon beeindruckend wenn man jahrelang teure "Spitzenöle" alla Castrol fährt und dann doch recht früh "Ärger" bekommt, andererseits dann ein in einem Internet-Thread empfohlenes Produkt nimmt und "plötzlich" diese Probleme verschwinden. :)

Ich glaube das gerne, auch wenn ich persönlich mit undichten Motoren noch keine Probleme hatte. Vielleicht hatte ich schlicht Glück, dass in den Ölen passende Dichtungspflegeadditive drin ware. Wobei ich nie "Spitzenöle" fuhr. ;) Selbst mein Sierra Cosworth musste mit dem Standardöl aus der Werkstatt leben. ;)

Ich vertraue auch den Aussagen von Sterndocktor, habe bezüglich den oben beschriebenen einfach eine Informationslücke, wo ich mir nicht ganz klar bin.

--- Ende Teil 1 - Längenproblem ??? - Weiter im Nächsten ----------------

--- Hier gehts weiter - Teil 2 -------------------------------------

Zitat:

Original geschrieben von krankimkopf

Wenn man mit Aral Ultimate sparen kann, werden das mit Sicherheit auch viele tun.

Dank Sterndoc fahren die Diesel-Leute hier meist mit Liqui-Moly 2-Takt-Öl im Tank. Das ist billiger und auf Dauer mindestens genausogut wie das "Ultimate".

Kann ich übrigens bestätigen.. und Leute in meinem Bekanntenkreis auch.

Das mit dem Ultimate kann jeder schnell für sich selber überprüfen obs was bringt..

Das Problem mit dem Ultimate ist, dass man mit üblichen Fahrzeugen die Mehrkosten (ca 10%) nicht über die Spritersparnis (so ca. 4%) auffängt. Einzelfälle mal ausgenommen. Und nur wegen dem Komforteffekt - Nagelreduzierung etc - steigen die wenigsten drauf ein. Es gibt aber laut Aral bei deren Dieselkunden irgendeine Nutzungsquote im niedrigen zweistelligen Prozentbereich (genauer habe ich es nicht mehr im Kopf).

Ich fahr auch in meinem TDCi 1:200 teilsynthetisches Megol 2Takt-Öl. Die Argumentation von Sterndocktor und Ferrocen waren schlüssig und überzeugend. Die Argumente der Gegenfraktion schlicht nicht.

Selbst falls es nicht nötig wäre (kann ja auch ohne alles gut gehen), kann es keinesfalls schaden. Und da der wirtschaftliche Mehraufwand eben nur bei etwas über 1% liegt, ist das einzig logische es zu tun.

Zitat:

Original geschrieben von krankimkopf

bei Motoröl vertrauen die meisten eben auf Sterndocs Empfehlungen... weil seine Ausführungen ja auch Sinn ergeben. Und wenn es stimmt das diese Öle die Motoren haltbarer machen, dann spart man den Mehrpreis wieder ein. Ist natürlich im Endeffekt auch eine Vertrauenssache.

Mein Vertrauen geniesst er jedenfalls aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen. ;)

Wie schon geschrieben. Mein Problem ist nicht mangelndes Vertrauen gegenüber den Informationen vom Sterndocktor.

Ich habe nur für mein spezielles Ziel - was vielleicht sogar unsinnig sein könnte ???, selbst da wäre ich offen - eine Informations- oder Verständnislücke.

Zitat:

Original geschrieben von krankimkopf

Versteh ich natürlich. Ich kaufe auch nicht bei EBAY obwohl ich es für recht sicher halte. Man bekommt schließlich Rechnung und es gibt ja auch ein Bewertungssystem. Ausserdem gibts einige gewerbliche Öl-Verkäufer mit eigenem Online-Shop die auch bei Ebay Produkte anbieten.

Gruß

kik :)

Bei eBay habe ich kein Problem mit dem Kauf- und Zahlsystem, sondern mit dem Anbieter. Da sind halt auffällig viele Nonames, die (angeblich) Mobil 1 anbieten. Ich will da keine Paranoia konstruieren, aber wo wollen die die Gewinnspannen für diese Preis herhaben, wenn die wirklich original Mobil 1 in 1Liter-Gebinden verkaufen. So einen günstigen EK bekommen die mangels Masse auch nicht. Du verstehst was ich meine?

Aber ich werde mich da auch mal nach gewerblichen Anbietern umsehen.

Gruss und Dank für deinen Beitrag

am 5. November 2006 um 0:11

Zitat:

Original geschrieben von msdeichmann

Hallo Balimann,

woher hast Du die Information, daß der Porsche Carrera GT das Mobil 1 0W40 werksmäßig verfüllt hat?

Gruß Sven

Der "Cayman S" hat das 0W40.. zumindest laut "Porsche Times".

Gruß

kik

ich wollte vor über einer stunde ins bett gehen - musste aber erst hier noch weiterlesen...

 

mein problem - ich habe bei einem der ebay händler 12 dosen M1 0W40 gekauft (ist aus der nachbarstadt, ich habe selber abgeholt, das öl ist original + der hatte einen versandbetrieb ohne ende preis 6,50/l)

mein golf 4 tdi hat den ölwechsel schon hinter sich, vorher war auch 0W40 drin, aber shell helix, er bekommt megol 2-T Öl (mineralisch, weil der händler sich vertan hat) 1:100 - läuft super.

jetzt soll auch unser touran 2.0 140 ps dsg das M1 0W40 bekommen, VW hat es für diesen motor aber nicht freigegeben. die norm passt halt nicht.

jetzt habe ich schlicht angst, das ich meinen garantieanspruch verliere...

+ welches öl soll ich denn dann nehmen???

Moin ,

wollte mal kurz ein Statusbericht zum Öl abgeben.

Nachdem ich im September einen 200 TE gekauft habe, bin ich unverzüglich Sternedocktors Tip gefolgt und habe vor dem Ölwechsel LM Motorclean aufgefüllt und anschließend 5 L LM Synthoil 5-W40 aufgefüllt.

Ich bin das ganze jetzt ca 4500 KM gefahren.Da der Vorbesitzer wohl nicht das beste Öl genommen hat war der Motor ziemlich verdreckt.Ich habe nach ca 400 km die Ventildeckeldichtung erneuern müssen und muss sagen das es darunter einfach nur Schwarz war.Ich habe mal versucht das ganze zu Säubern aber Fehlanzeige.War wie eingebrannt.

Nun war die Kopfdichtung dran (Öl im Kühlwasser :( ) .Als wir das Öl abgelassen haben,habe ich mich gewundert das da nur eine schwarze Brühe rauskam obwohl das Öl erst 4500 km drin war.

Beim entfernen des Ventildeckels was aber klar warum.

Es war nicht mehr Schwarz sondern eher hellbraun.Wo die Kipphebel , und der Zylinderkopf vorher von Ölkohle schwarz waren , konnte man nun mit einem Lappen das ganze wegrubbeln so das man das Alu des Kopfes sah.

Das LM hat also bereits nach 4500 km ganze Arbeit verrichtet.

Bei der Gelegenheit wurden natürlich gleich der Zylinderkopf zerlegt,Plan geschliffen,die Schaftabdichtungen erneuert,Ventile gereinigt und eingeschliffen und der Kopf in 3 stündiger Arbeit sauber gemacht.

Auf den Kolbenböden waren nur geringe Mengen Ölkohle drauf welche umgehend gesäubert wurden.

Nun habe ich Mobil 1 0-W40 ( 6 Liter 45 € incl Versand, Abfülldatum September 2006) aufgefüllt und ich muss sagen das sich der Motor jetzt nach der ganzen Aktion wie neu fährt obwohl 174.000 auf der Uhr.Hängt super am Gas,sprint sofort an und ist im Leerlauf fast nicht zu hören.

Danke nochmal besonders an "Sternendocktor" für seine Wissenschaftlichen zusammengefassten und leicht verständlichen - phänomenalen Erläuterungen - zum Thema Öl.

Hoffe das ich mit meinem Wagen dank seiner Tipps und gutem Öl noch zig Tausend Kilometer fahren werde.

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