Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Sachte schrieb ja was von nur 70ml auf 4-5l Gesamtölmenge.
Schädlich wird die Menge bestimmt nicht sein, aber ob sich so wenig positiv auswirkt?

Zitat:

@dodo32 schrieb am 27. März 2016 um 01:38:24 Uhr:



Zitat:

@skynetworld schrieb am 27. März 2016 um 01:25:21 Uhr:


wow, das finde ich beeindruckend. Wie lange stand der da rum? Seit dem Krieg?
Ich hätte ja gedacht, da wäre mittlerweile alles zusammen-/ festgerostet.

[nur, daß da wohl ein Loch ins Geschützrohr geschnitten wurde,
gefällt mir gar nicht 🙁 ]

Wie lange auch immer das Ding gestanden ist. Er ist gelaufen. 😉 Das ist rudimentäre Technik. Bischen Blech, bischen Lack, fertig ist der Hanomag 😁

😁

Zitat:

@Schiffelmann schrieb am 27. Oktober 2015 um 17:38:11 Uhr:


Bisher war ich von dem RAVENOL VMO 5W-40 für DPF-Motoren überzeugt.
Wenn ich mir aber den KO-Test (60min im Glaskolben bei 380°C) der russischen Seite anschaue, dann bin ich es nicht mehr.

Da schneidet das Aral HighTronic 5W-40 um Längen besser ab (mit MB 229.51 Freigabe).

Zitat:

@Leuchtwiesel schrieb am 27. Oktober 2015 um 17:54:34 Uhr:


Dein Motor kocht das Zeug aber nunmal nicht bei 380 Grad im Glaskolben über 60 Minuten.

Zwar nicht im Glaskolben
Aber die Einlassventile erreichen auch bis zu 500 °C
Öl, das sich bei Direkteinspritzern dort absetzt, wird natürlich auch gekocht und nicht nur 60 Minuten.

Da möchte man bestimmt lieber ein Öl fahren, das eine möglichst geringe Neigung hat, sich bei Hitze in eine Teer/Bricket ähnliche Sustanz verwandelt bzw. von dem möglichst wenig verdampft. Die Frage ist, ob man das Ergebnis aus dem russischen Experiment 1:1 auf Einlassventile übertragen kann.
Außerdem würde es mich interessieren, ob die immer die selbe Menge einfüllen, denn dann könnte man auf den Verdampfungsverlust schließen.

BTW: Frohe Ostern 🙂

Zitat:

@skynetworld schrieb am 27. März 2016 um 17:36:24 Uhr:


Sachte schrieb ja was von nur 70ml auf 4-5l Gesamtölmenge.
...ob sich so wenig positiv auswirkt?

Ja, das wären dann 1,4 bis 1.56%. Für die Viskositätsbeeinflussig natürlich verschwindend gering....

Geschrieben wurde dabei folgendes:

Zitat:

@Sachte schrieb am 27. März 2016 um 09:26:00 Uhr:


Mit lächerlichen 70ml zwischen 4.5L und 6L Motoröl. ...
Vor dem Ölwechsel mit Frischöl verwirbeln. ...

Nach 2-3 Tagen stellt man fest, komplett ausgekühlt nach der Nacht, springt der Hobel viel lebendiger an als nach den früheren Ölwechseln. Auch in der Kaltfahrphase hört sich der Motor kleinwenig seidiger an.

Und hier stellt sich nun die Frage, ob diese subjektive Wahrnehmung Ernst zu nehmen ist?!

Im zuvor von mir verlinktem Video kann man eine akustische Veränderung klar erkennen, doch die kippen da auch mehr als nur wenige ml hinein.

Sollten in diesem Zusatz noch paar gute Additive enthalten sein, obwohl der Hersteller selbst von 100% Mineralöl spricht, wäre eine Beimischung von rund 1,5%

Gesamtvolumen

wirklich erstaunlich gering um ein solch merkbares Ergebnis zu erhalten.

Das wäre wohl in etwa so, als würde man den Unterschied zwischen New Life 0W-40 und dem SynPower 0W-40 nach einem Ölwechsel erkennen können. 😉

Ich stehe Zusätzen ansich allgemein neutral bis positiv gegenüber.....fahre ja selbst das Ceratec.
Doch in diesem Fall werden 20% Beimischung vom Hersteller empfohlen, was bestimmt als völlig übertrieben angesehen werden kann, doch mit nur 1,5% und angeblich merkbarem Ergebnis ist es wohl nicht verwerflich, da berechtigte Zweifel kund zu tun.

Meine Ergebnisse zum Ceratec wurden z.B. noch halbwegs nachvollziehbar mit einem Vorher- Nachher-Vergleich in dodo32's Blog (klick) mitgeteilt....und dabei wurden auch die vollen 200ml verwendet und nicht nur ein Bruchteil.
Zudem gibt es über diesem eingesetzten hexagonalen Bornitrid klare Nachweise.......es wird z.B. als temperaturbeständiger Hochleistungsschmierstoff in der Industrie eingesetzt.....im Flugzeugbereich findet es ebenfalls Verwendung.....

Mal ganz davon ab, dass es hier im Thread nicht um externe Öl-Zusätze geht, gehe ich sehr stark davon aus, dass wenn die Situation zwischen Sachte und mir umgekehrt wäre, ich also mit einem Zusatzprodukt und dessen Vorteile ankäme, Sachte dabei jedoch "hinterfragt", er gleichermaßen eine Ego-Bestätigung in Form der Daumen erhalten würde. 😉
Wie man es dreht, es wird sich gleichermaßen angepasst..... 😁

Zitat:

@skynetworld schrieb am 27. März 2016 um 17:36:24 Uhr:


Die Frage ist, ob man das Ergebnis aus dem russischen Experiment 1:1 auf Einlassventile übertragen kann.
Außerdem würde es mich interessieren, ob die immer die selbe Menge einfüllen, denn dann könnte man auf den Verdampfungsverlust schließen.

Das ist ansich eine interessante Hinterfragung.

Was die Temperaturen der Einlassventile angeht, kann ich Dir nicht antworten.

Dass die Einfüllmengen in den Glaskolben durchweg gleich sein sollten, sehe ich da schon als gegeben an.
Theoretisch wie auch praktisch wäre es natürlich schon möglich, da zu schummeln...wie überall.......sollte dies jedoch rauskommen, können die Russland-BMW-Leute erstmal komplett einpacken und es gäbe wohl eine Menge Ärger.
Ich bin zwar auch ein großer Skeptiker, doch sehe ich diesen Test, dieser ja auch in Videos zu betrachten ist, schon als glaubwürden Vergleich an.

@Tequila009
Dir ist schon klar wie sehr es mich interessiert, ob du was als ernstzunehmend oder nicht darstellen willst?

Noch kein Ei gefunden? Wenn man was ausprobieren sehen will, muß man es auch mal selbst machen und dafür braucht man eben auch mal Cojones... Und nicht nur Laberflashes.

Zitat:

@skynetworld schrieb am 27. März 2016 um 17:36:24 Uhr:


Sachte schrieb ja was von nur 70ml auf 4-5l Gesamtölmenge.
Schädlich wird die Menge bestimmt nicht sein, aber ob sich so wenig positiv auswirkt?

Wenn man es vernünftig vorm Einfüllen vermischt... 😉

Mengen sind eh ein haariges Thema 🙂 Wieviel Gramm von einem der klassischen Additive sind jeweils pro Liter in einem Öl? (sehe Ölanalysen) Möchte jemand ohne diese fahren? 😉
Leute kippen einmalig und testweise mal 100ml 2T-Öl auf 50.000ml Super+ und meinen, es fuhr danach als wenn es 90 Oktan hätte.
1 Tropfen Petroöl versaut angeblich 600L Grundwasser.
Es gibt spezielle (Lebensmittelechte)Farbstoffe von denen jemand am Gletscher 500ml in ein Loch kippte um zu schauen an welcher Stelle das Wasser von da, unten wieder rausströmt. Aus einem 1m Loch kam das Wasser 5Min (!) lang tiefrot gefärbt geschossen. In 5min. waren das Abertausende Liter.

Ich selbst gehe also immer behutsam damit um, wenn es darum gehen sollte sich auf die Grenzen meiner Vorstellungskraft festzulegen 😉

Ich weiß nicht was drin ist. Es würde nahe liegen, daß die 60% ein fertiges Grundöl eines Motoröls sind. Das wäre aber leicht daneben, wenn es auch in Diffs und Schaltgetriebe rein darf. Kann sein, daß viel Paraffine bei sind. Das würde zu der Beschreibung gut passen. KANN sein. Paraffine haben viele sehr coole Schmiereigenschaften und haften noch besser als Ester. Und auch einige recht schlechte Eigenschaften 🙂 Daher wurden sie irgendwann auch ersetzt. Man muß halt immer auf der Hut sein, wenn man sich ins Wunderland begibt 😉
Die 40% werden mit Sicherheit klassische Additive sein, aus der Ecke, mit denen man sonst Hydros und Ventile schützen will.

Es gibt auch eine Version für 5W-30 <3.5HTS und plörrigere. Heißt dann nicht "heavy duty", sondern "pure synthetic" und ist nichtmal halb so dick bei 100°C.

Habe gestern das Saisonfahrzeug (325i) von Total Quartz 9000 (nix Energy) 5W-40 auf Peaklife 5W-50 umgeölt. Fragt mich nicht wieso - ich wähle das Öl immer aus unerklärlichen Launen heraus 😁

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Zitat:

@UTrulez schrieb am 27. März 2016 um 19:46:21 Uhr:


Habe gestern das Saisonfahrzeug (325i) von Total Quartz 9000 (nix Energy) 5W-40 auf Peaklife 5W-50 umgeölt.

In dieser Viskositätsklasse ohne MB-Freigabe hätte ich klar das Eneos Sustina 0W-50 vorgezogen.

Die Werte sprechen da eine eindeutige Sprache:

#: Kaltviskosität wesentlich besser
#: Heißviskosität stabiler
#: VI um einiges besser
#: HTHS mit 4,0 zu 4,4 etwas schlechter
#: TBN mit 11,2 zu 11,8 etwas schlechter
#: Pourpoint mit -47°C sehr gut

In meinen Augen schneidet das Peak Life eher mittelmäßig als gut ab.

Das ist schön und gut, aber ich habe hier keine Altölentsorgungsmöglichkeit. Deshalb bestelle ich bei einem der Delti-Shops und das Altöl wird abgeholt.

Solche Launen habe ich auch. Seit letzten Juni hatte ich Eni i-sint MS 5w-40 drin und seit ein paar Tagen Motul x-clean 5W-40. DPF-Diesel. Das Motul ist sehr schnell schwarz geworden.

Naja , deutet auf gute Reinigungswirkung hin , also öfters wechseln bis der Motor innen sauberer ist .

Zitat:

@UTrulez schrieb am 27. März 2016 um 20:37:35 Uhr:


...ich habe hier keine Altölentsorgungsmöglichkeit. Deshalb bestelle ich bei einem der Delti-Shops und das Altöl wird abgeholt.

Also allein aus diesem Grund hast Du nun paar grüne erhalten.... 😁
Nicht, dass ich sie Dir nicht gönnen würde, doch basieren diese einfach auf einer Aussage, die mit der Öl-Leistung absolut nicht's zutun haben.
Dies sei Dir persönlich jedoch nicht vorzuwerfen.......😉

Wer auch immer da rumdrückt, bitte nicht so willkürlich ohne zu wissen was genau eigentlich bedankt wird. 😁

Man hat ja schon lange mitbekommen, dass die Daumenvergabe oft ohne Hand und Fuss stattfindet.....doch übertreiben muss man es nun auch nicht gleich.... 😁

Zitat:

@UTrulez schrieb am 27. März 2016 um 19:46:21 Uhr:


Habe gestern das Saisonfahrzeug (325i) von Total Quartz 9000 (nix Energy) 5W-40 auf Peaklife 5W-50 umgeölt. Fragt mich nicht wieso - ich wähle das Öl immer aus unerklärlichen Launen heraus 😁

Das ist eigentlich SEHR wunderbar, weil hier immerwieder mal Stimmen auftauchen die erzählen, wenn man sowas macht, fühlt sich der Wagen beim Anzug als wenn die Handbremse um ein Zahn gezogen wäre.

Ist dem so bei dir?

Das ergibt keinen Sinn in Bezug auf Peaklife , so groß ist der Unterschied nun auch nicht .

Zitat:

@Sachte schrieb am 27. März 2016 um 21:48:30 Uhr:



Das ist eigentlich SEHR wunderbar, weil hier immerwieder mal Stimmen auftauchen die erzählen, wenn man sowas macht, fühlt sich der Wagen beim Anzug als wenn die Handbremse um ein Zahn gezogen wäre.
Ist dem so bei dir?

Da ich im passat schon schon ein Intervall 10w60 shell helix gefahren bin , sonst immer 5w40 und einmal 5W30 muss ich sagen das ich über alle Viskositäts spannend weder ne bessere beschleunigung hatte noch das Gefühl hatte das ich ne leicht angezoge Handbremse hatte.

Einzig und allein das Motor geräuch änderte sich und war mit 10w60 leiser bzw dumpfer. Im Vergleich 5w40 zu 5W30 habe ich gar nichts andres fest stellen können ausser das die öltemp niedriger waren als sonst .

Zitat:

@OHCTUNER schrieb am 27. März 2016 um 22:11:52 Uhr:


Das ergibt keinen Sinn in Bezug auf Peaklife , so groß ist der Unterschied nun auch nicht .

Diesbezüglich also ebenfalls nicht auf VR1 und Motul Sport... Ok.

Ok Jungs. Ich muß nur noch überlegen wer mich hier im Thread immer wieder mal auf diese Handbremse-Nummer erinnert. grübel grübel... Naja vielleicht meldet er sich auch selbst zu Wort 😉

Ich hab von 5W40 auf 10W60 gewechselt und ich behaupte der Motor ist damit agiler geworden und das mit der Handbremse konnte ich selbst früher bei Umstieg auf das 60er Öl nicht bestätigen , jedenfalls in den Motoren wo ich gefahren bin , die liefen alle geschmeidiger und leiser damit .

Zitat:

Ok Jungs. Ich muß nur noch überlegen wer mich hier im Thread immer wieder mal auf diese Handbremse-Nummer erinnert.

Ich habe über die Jahre so 3x ein 5W50 probiert, das damalige M1 und das Ravenol RRS...

Es waren keine übermotorisierten Fahrzeuge und man hat es schon gemerkt daß sie schwerer die Vmax erreichten und weniger spritzig am Gas hingen... in der Beschleunigung hat man es weniger gemerkt bzw da fiel es nicht auf... Verbrauch weiß ich nicht mehr.

Ich halte so ein Öl in 98% der Serienmotoren immer noch für maßlos übertrieben und ohne jeglichen Vorteil.. den gibt es nur im Kopf des Besitzer weil er meint, x-fache Sicherheit zu haben.. aber jeder hat so seine Vorlieben

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