Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

@andi.36

Richtig vernünftig sieht das nicht aus mit dem Dexos II Öl von Opel. Ich würde mal ein anderes Öl ausprobieren

Ja, es gibt da erste Ansätze von Ablagerungen und Verlackungen.. ich würde auf jeden Fall das Intervall verkürzen..

Ich hatte auch mal das original Opel Öl, schlechter als andere wars auch nicht.. die Analyse war völlig normal... nur wird b ei Dir das Intervall nicht zu Deinen Bedingungen passen
Bei 9000 ist jetzt auf jeden Fall ein Wechsel fällig

Zitat:

@HL66 schrieb am 5. September 2015 um 20:52:33 Uhr:



Zitat:

@andi.36

Richtig vernünftig sieht das nicht aus mit dem Dexos II Öl von Opel. Ich würde mal ein anderes Öl ausprobieren

Ja, es gibt da erste Ansätze von Ablagerungen und Verlackungen.. ich würde auf jeden Fall das Intervall verkürzen..

Ich hatte auch mal das original Opel Öl, schlechter als andere wars auch nicht.. die Analyse war völlig normal... nur wird b ei Dir das Intervall nicht zu Deinen Bedingungen passen
Bei 9000 ist jetzt auf jeden Fall ein Wechsel fällig

Hi

Das Öl ist gerade mal 6 Monate im Fahrzeug, 6000 KM ist er nur Langstrecke gefahren und der Rest Stadtverkehr. Wie kann es da sein, das das Öl schon fertig ist ? Normal sollte das Dexos 2 doch 30.000 Km und min. 1 Jahr durchhalten.

Gruß Andre

Zitat:

@FirstyV8 schrieb am 5. September 2015 um 17:49:53 Uhr:


Ähm meiner hat keine 418 sondern 426ps 🙂
und wer braucht schon Turbo? Bmw M4 oder um mithalten zu können *grins*

.

Das sind beim 5 Liter Motor nur 86 Ps pro Liter, also nichts berauschendes.

Denke da das Fahrzeug selbst importiert
für die europäische Zulassung umgebaut wurde, 🙄
wäre es gut zu wissen,
ist im Motor, für Deutschland, eine verbesserte Ölkühlung vorgesehen. 😕
Welche Öltemperaturen werden bei Vollgas auf der AB erreicht. 🙄

Bis zur Klärung,
sollte das ADDINOL MEGA LIGHT MV 0539 LE
das Shell Helix Ultra Extra 5W-30
oder das TOTAL Quartz 9000 Energy 5W-30 reichen.

Mein Favorit wäre im verkürztem Ölwechselintervall das Megol High Condition 5W40
http://www.idealo.de/.../...megol-high-condition-5w-40-5-l-meguin.html

Zitat:

Hi

Das Öl ist gerade mal 6 Monate im Fahrzeug, 6000 KM ist er nur Langstrecke gefahren und der Rest Stadtverkehr. Wie kann es da sein, das das Öl schon fertig ist ? Normal sollte das Dexos 2 doch 30.000 Km und min. 1 Jahr durchhalten.

Gruß Andre

Irgendwas passt oder passte in der Vergangenheit nicht, sonst gäb es diese Ablagerungen nicht.. bei mir ist sowas überaupt nicht zu sehen... bei meinem Opel fängt er nach 8-10.000km an merklich rauher zu laufen und das Öl wird dunkelbraun bis schwarz.. dann ist Wechsel angesagt.. die Theorien der Hersteller interessieren mich nicht.. ich fahre das Öl keine 30.000km und es wundert mich dann auch nicht daß dann irgendwann Turbolader, Steuerketten oder sonst was verschlissen ist

Übrgens KANN das Dexos2 30.000km drin bleiben, muß es aber nicht wenn die Bedingungen nicht passenn... ich will sagen daß Opel keine Garantie für 30.000km gibt sondern in den aktuelln Fahrzeugen flexible Intervalle einsetzt... die vollen 30.000km erreicht wohl niemand, das ist fürs Werbeprospekt

Ich fahre wirklich nur Langstrecke, 4.000km pro Monat oder mehr, und auch bei mir lässt der BC hochgerechnet max 25.000km zwischen den Intervallen zu ...

Vielleicht solltest Du doch mal ein anders Öl versuchen

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Es kommt beim nächstem Wechsel Addinol Highstar 5W40 rein.

20150821-131031

Zitat:

@aero84 schrieb am 31. August 2015 um 23:46:20 Uhr:



Zitat:

@aero84 schrieb am 23. August 2015 um 12:11:27 Uhr:


Mal ne ganz andere Frage: hat hier eigentlich schonmal irgendjemand eine Ölananylse gemacht?

Wenn ja, wo? Knapp 60 Doppelmark bei Ölcheck (Set 2, weil die TBN ja auch interessiert) sind ja schon happig, vor Allem wenn man sich anschaut, daß die Amis bei Blackstone nur 25$ bezahlen...

Zu den auf der Webseite angepriesenen 60 Doppelmark gesellen sich noch 19% Märchensteuer dazu, wie ich gerade bei der Bestellung erfahren durfte. Naja, ist dann wohl so.
Demnächst hier: Mobil 1 0w-40 nach grob 10.000km im ölmordenden B202L (featuring Garrett T3). Bleiben Sie dabei und schalten Sie nicht um!

Coming soon...

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+1

Zitat:

@Avalon999 schrieb am 5. September 2015 um 20:46:14 Uhr:



Zitat:

@Michi126 schrieb am 5. September 2015 um 15:36:30 Uhr:


Überlege aber trotzdem noch was anderes zu probieren, z.B. 5W40. Aber mache mir da sorgen wegen Dpf das der schneller voll wird.
Wie ist da eure Meinung?
Hallo Forenkollege 😁

Ich fahre seit zig-Tausend Kilometern mit dem Mobil1 0W40 New Life im V6 TDI mit DPF. Da ich praktisch einen Ölverbrauch von 0 habe, geht es dem DPF hervorragend. Dem Motor und Turbo tut man damit auf jeden Fall einen gefallen, ich habe kein Kettenrasseln beim Kaltstart mehr und auch der Motorlauf ist geschmeidiger geworden.

Wenn du Angst um den DPF hast, gibt es noch das Mobil 1 ESP 0W-40, das ist auch für Dieselmotoren mit DPF geeignet da es eine BMW Longlife 04 und eine Mercedes-Benz 229.51 Freigabe hat. Es ist zwar nicht explizit für Audi / VW geeignet, aber das hat mehr mit der Firmenpolitik als mit der Technik zu tun.

Servus😁

was sagst du zum 5w40?

Zitat:

@Laurin-2008 schrieb am 5. September 2015 um 21:12:17 Uhr:



Zitat:

@FirstyV8 schrieb am 5. September 2015 um 17:49:53 Uhr:


Ähm meiner hat keine 418 sondern 426ps 🙂
und wer braucht schon Turbo? Bmw M4 oder um mithalten zu können *grins*
.

Das sind beim 5 Liter Motor nur 86 Ps pro Liter, also nichts berauschendes.

Denke da das Fahrzeug selbst importiert
für die europäische Zulassung umgebaut wurde, 🙄
wäre es gut zu wissen,
ist im Motor, für Deutschland, eine verbesserte Ölkühlung vorgesehen. 😕
Welche Öltemperaturen werden bei Vollgas auf der AB erreicht. 🙄

Bis zur Klärung,
sollte das ADDINOL MEGA LIGHT MV 0539 LE
das Shell Helix Ultra Extra 5W-30
oder das TOTAL Quartz 9000 Energy 5W-30 reichen.

Mein Favorit wäre im verkürztem Ölwechselintervall das Megol High Condition 5W40
http://www.idealo.de/.../...megol-high-condition-5w-40-5-l-meguin.html

Ich sags mal so ich habe mir ein Muscle Car gekauft um schnell weg zu sein und dann gemütlich zu cruisen.

Ja du hast recht er wurde von mir übern den Teichgezerrt wurde teils umgerüstet (blinker rückfahrscheinwerfer) und mit 2 Seiten an Sondereintragungen/Genehmigungen.

Zur Kühlung kann ich folgendes sagen bisher keine Probleme selbst im Hochsommer bei top speed bei 40 grad im Schatten war die öl Temp und druck normal das einzige was so um die 100 bis 110 grad heiss war war das Getriebeöl 🙂

Der Coyote Motorblock 5.0 braucht keinen Ölkühler wenn man ihn nicht hochzüchtet weil er konstruktionsbedingt eine bessere Wasserkühlung besitzt und die 7.6liter öl schnell wieder runterkühlt in seiner riesen wanne 🙂. Vom ruf her ist halt einer der besten und Standfestesten V8 Motoren Weltweit.
Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen.

@Foxdream
Alles halb so wild habe mich nicht angegriffen gefühlt, denn jeder soll seiner Meinung Kund tun können 🙂

Naja eigentlich ist der Coyote noch bisschen zu neu dafür. Aber das Potenzial dazu ist vorhanden 😉

Ich habs gleich geahnt. Keiner wird meinen 0W-30 Vorschlag mögen 🙁 Komm mir schon vor wie Aygo... 😁

Zitat:

Coming soon...

Die 20 Eur für die TBN kannst Du Dir sparen wenn Du nur bis ca 15.000km fährst...erst bei längeren Intervallen ist es interessant ob die TBN noch ausreichend ist .

Bei kurzen Intervallen ist das unnötig weil die TBN bei heutigen Ölen und schwefelfreien Kraftstoffen nicht der begrenzende Faktor ist.. meine Analysen mit TBN zeigten Werte die sehr weit von kritisch entfernt waren, vorallem bei den Low Saps Ölen haben sie sich vom Neuwert kaum bewegt, seither spare ich mir das Geld

Zitat:

@andi.36 schrieb am 5. September 2015 um 17:53:12 Uhr:


Hi

Ich habe mal 3 Bilder von der Nockenwelle durch die Öleinfüllung gemacht, Ablagerungen sind fast keine zu erkennen und das Öl ist orig. Opel Dexos II 5W30.
Aber ist es normal, das alles so golden aussieht ?

Öl ist jetzt 9000 Km drin.

Gruß André

TOP in Ordnung!

Zitat:

@Sachte schrieb am 5. September 2015 um 23:40:15 Uhr:


Naja eigentlich ist der Coyote noch bisschen zu neu dafür. Aber das Potenzial dazu ist vorhanden 😉

Ich habs gleich geahnt. Keiner wird meinen 0W-30 Vorschlag mögen 🙁 Komm mir schon vor wie Aygo... 😁

Stimmt der neuentwickelte coyote ist noch nicht ganz so alt 🙂

Ach ne nimms nicht so schwer Xw30 wie viele sagen kann man nix falsch machen ist mitten drin statt nur dabei 🙂

Naja, wenn du dich insgesamt bestens beraten fühlst, dann hat das hier so oder so seinen Zweck erfüllt 😉

Zitat:

@HL66 schrieb am 5. September 2015 um 23:42:37 Uhr:


Die 20 Eur für die TBN kannst Du Dir sparen wenn Du nur bis ca 15.000km fährst...erst bei längeren Intervallen ist es interessant ob die TBN noch ausreichend ist .

Bei kurzen Intervallen ist das unnötig weil die TBN bei heutigen Ölen und schwefelfreien Kraftstoffen nicht der begrenzende Faktor ist.. meine Analysen mit TBN zeigten Werte die sehr weit von kritisch entfernt waren, vorallem bei den Low Saps Ölen haben sie sich vom Neuwert kaum bewegt, seither spare ich mir das Geld

Ich hatte die erste Hälfte des Intervalls ein kleines Problem mit der Gemischaufbereitung, wobei ich nicht abschätzen kann, ob da - trotz vorwiegend Langstreckenbetrieb - etwas im Öl hängengeblieben ist.

Außerdem ist das die erste Analyse, und ich habe keine Ahnung, wie "fertig" das Öl jetzt schon ist. Ich fahre in der Regel 10.000km-Intervalle, und beim

Schneewittchen

wird das Öl dann in der Regel auch nur wenige Monate alt, so daß man das

eigentlich

ganz entspannt sehen können müßte - andererseits haben die aufgeladenen b202 aber auch das Zeug zum ölmorden: hohe Scherbelastungen (fünffach gelagerte Kurbelwelle, Steuerkette, beim Schneewittchen auch noch besonders enge Lagerspiele), Verkokungsgefahr (nicht wassergekühlter Turbolader, Garrett T3) und unter Vollast hohe Öltemperaturen (beim Schneewittchen habe ich kein Thermometer, aber in meinem antriebsseitig baugleichen, zusatzinstrumentierten ersten turbo 16 konnte man das Öl bei flotter Autobahnfahrt ohne weiteres auf 130° bringen).

15.000er Intervalle werde ich nie erreichen, die Werksvorgabe sind 7500km (wobei das in späteren Modelljahren auf 10.000 angehoben wurde). Grob 10k sind auch mein Intervall - manchmal werden es 12k, manchmal nur 8k, je nachdem, wann sich mein Terminkalender und der meiner Werkstatt überschneiden. Und das ist alle zwei bis drei Monate der Fall. Ein Jahr alt wurde das Öl in diesem Auto nur einmal, als nämlich die Kiste mit Getriebeschaden auf ein Zahnrad aus Unobtainium wartend 11 Monate stand...
Im Saisonauto 9000 kann das aber schonmal passieren, daß die 10.000km erst nach einem Jahr um sind.
Für den 9000 plane ich auch eine oder ein paar Analysen. Bei dem mache ich mir so langsam Sorgen um die Lager. Naja, Sorge ist übertrieben, aber bei 310k kann man schonmal nachschauen (und könnte dann bei auffälligen Werten die Kiste rechtzeitig neu lagern, bevor noch mehr kaputt geht).
Und wenn man Daten aus zwei verschiedenen, aber weitgehend baugleichen Motoren hat lassen sich vielleicht eher Rückschlüsse aufs Öl ziehen als wenn man nur eine Probenquelle hat. "Wisenschaftliche" Neugier spielt da also auch mit rein.

Meine Hypothese: es dürfte eigentlich keinen großen Unterscheid zwischen den Ölen geben, nur zwischen den Motoren. Bin mal gespannt, ob sich das so bestätigt.
Derzeit ist in beiden Autos Aral super Tronic 0w-40 drin. Ist zwar 229.51 statt 229.5, aber am Verschleißschutz darf es da nach der Norm ja keine Unterschiede geben. Und es ist vollsynthetisch und günstig (deshalb mag meine Werkstatt das). Was danach kommt weiß ich noch nicht, vielleicht das Shell oder das Castrol? Wenn ich das Ölananylsieren durchhalten kann (und mir die OHL nicht vorher wegen Geldverschwendung auf die Finger haut) würden mich auch noch die billigen 5w-40 von Total und Addinol interessieren, aber erst im Sommer (im Winter muß dat Schneewittchen wieder nach Schweden).

Zitat:

@peterpaul2550 schrieb am 6. September 2015 um 00:37:12 Uhr:



Zitat:

@andi.36 schrieb am 5. September 2015 um 17:53:12 Uhr:


Hi

Ich habe mal 3 Bilder von der Nockenwelle durch die Öleinfüllung gemacht, Ablagerungen sind fast keine zu erkennen und das Öl ist orig. Opel Dexos II 5W30.
Aber ist es normal, das alles so golden aussieht ?

Öl ist jetzt 9000 Km drin.

Gruß André

TOP in Ordnung!

Hi

Meinst du das jetzt ernst und die Verfärbungen ist normal?
Gruß Andre

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