Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Welche wichtigen Informationen denn? Vielleicht haben die beim Workshop auch nur banales Zeug erzählt, wobei die Chancen dafür natürlich gering sind. Ich halte überhaupt nichts vor, weil ich gar nichts erzähle. Somit wird auch nichts verschwiegen! Wer interessiert ist, soll einfach mal so nen Workshop mitmachen, kostet ja nichts, zumindest nicht für a3q.

Und wieso sollte das keine vernünftige Begründung sein? Ich muss mich hier grundlos beleidigen lassen, und als Dank dafür soll ich auch noch sämtliche Erfahrungen vom Workshop teilen? Nö, irgendwann muss auch mal Schluss sein! Und einer hier muss den Buhmann spielen, der ab und zu mal die User auf den Boden der Tatsachen zurückholt und ihnen klar und deutlich sagt: So nicht, mein Freund! Der Umgangston hier ist seit einiger Zeit schon das Allerletzte, es reicht einfach.
Gelegenheit hin oder her - auf der Nase herumtanzen lassen muss ich mir nicht, und schon gar nicht von Sachte und Konsorten.

Über den ein oder anderen Workshop gibt es ohnehin nen Thread auf a3q, da muss ich hier nicht irgendwas nachplappern, was dort jeder nachlesen kann, wobei dort natürlich meistens nur Infos zum Tagesablauf usw stehen, aber nichts von der eigentlichen Besichtigung und den eingemachten Vorträgen der Mitarbeiter.

Zitat:

@casey1234 schrieb am 19. Juni 2015 um 00:40:48 Uhr:



Und wieso sollte das keine vernünftige Begründung sein? Ich muss mich hier grundlos beleidigen lassen, und als Dank dafür soll ich auch noch sämtliche Erfahrungen vom Workshop teilen? Nö, irgendwann muss auch mal Schluss sein! Und einer hier muss den Buhmann spielen, der ab und zu mal die User auf den Boden der Tatsachen zurückholt und ihnen klar und deutlich sagt: So nicht, mein Freund! Der Umgangston hier ist seit einiger Zeit schon das Allerletzte, es reicht einfach.
Gelegenheit hin oder her - auf der Nase herumtanzen lassen muss ich mir nicht, und schon gar nicht von Sachte und Konsorten.

Für mich ist es keine vernünftige Begründung. Da du doch helfen und aufklären willst. Warum schreibst du das wenn du doch nicht bereit bist Infos zu geben? Ich weiß nicht ob du in der Situation bist die User auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen.

Mir ist hier beim mitlesen schon in einigen Posts von dir aufgefallen dass du irgendwelche Informationen zurückhälst wegen angeblichen Beleidigungen. Was ich sehr schade finde.

Bitte zitieren!
Mir fallen nur die Öl Tabellen ein und die hab ich schon vor Ewigkeiten rausgenommen, nachdem darauf rumgehackt wurde von wegen "sinnlos", "nichtssagend", usw. Und? Die Tabellen habe ich erstellt, dann darf ich sie auch verwalten, oder? Und wenn sie (angeblich) nichts taugen, dann fliegen sie eben raus.
Was wäre sonst noch zu nennen?

Ich halte keine Infos zurück. Ich erzähl einfach nichts vom Workshop und gut so. Somit wird auch nichts Vermeintliches verschwiegen, was es ohnehin nicht gibt.
Wer an nem Workshop interessiert ist, soll einen machen, ich wusste vorher auch nicht, was mich erwartet. Wenn ich euch jetzt alles erzählen würde, wäre es dort ja dann langweilig. 😉
Die Diskussion zum Workshop können wir hiermit beenden, es wurde alles gesagt, der Rest steht auf a3q.

Zitat:

@casey1234 schrieb am 19. Juni 2015 um 01:04:21 Uhr:


Bitte zitieren!
Mir fallen nur die Öl Tabellen ein und die hab ich schon vor Ewigkeiten rausgenommen, nachdem darauf rumgehackt wurde von wegen "sinnlos", "nichtssagend", usw. Und? Die Tabellen habe ich erstellt, dann darf ich sie auch verwalten, oder? Und wenn sie (angeblich) nichts taugen, dann fliegen sie eben raus.
Was wäre sonst noch zu nennen?

Genau weiß ich das nicht mehr und ich habe keine Lust nochmal die ganzen Beiträge zu lesen. Mir fallen aber deine Addinol-Analysen ein. Ich hatte Interesse daran und hatte damals geschrieben gerne auch per PN. Es kam leider nichts von dir.

Ähnliche Themen

Werden denn in diesem "Workshop" (Verkaufsveranstaltung)- man nannte es mal Kaffeefahrten 😁 ,
Dinge erzählt, welche in den letzten 11 Jahren hier noch nicht besprochen worden ?
Wurden auch die Vor- und Nachteile von 10W-60 offengelegt. 😕

Zitat:

@Roadmaster schrieb am 18. Juni 2015 um 14:52:34 Uhr:


Hier ein wissenschaftlicher knallharter Test.
Das Ergebniss, vollsympatisches Öl taugt nix🙂

https://www.youtube.com/watch?v=2CohNgMarBs

Da darf das DB nicht fehlen

sonst könnte ja jeder kommen

und das Öl hat nachher gar keine Freigabe

www.oil-club.ru/forum/topic/9405-9405/

Zitat:

@Sachte schrieb am 18. Juni 2015 um 22:29:21 Uhr:



Habt ihr das eigentlich gewußt, daß Additivpakete (!) Freigaben bekommen und wenn man eine Freigabe für das fertige Öl bekommen will, man eins dieser "Pakete" nehmen MUSS? Oder man stellst es als Ölhersteller selbst her.
Wobei ich nicht weiß, ob jetzt Shell, Addinol (die wohl nicht) oder Total usw. usw. ihre eigenen Additivpakete herstellen.

Von dem Ölhersteller wird nur das Grundöl geprüft. Das muß die und jene Eigenschaften haben (wenige!)und dann muß man ein freigegebenes Additivpaket entsprechend dabei mischen und schon ist ein Motoröl mit Freigabe fertig 🙂

Hab ich heute gehört. Wusste ich ehrlich gesagt nicht 🙁 <- gilt dem nicht wissen.

Ja, das wurde hier schon zu Sterndoktors Zeiten ausführlich abgehandelt.

Das Mobil für das Mobil 1 spezielle Additive, das die großen wie Fuchs, Shell, BP-Aral, Eni, Total usw, selbst spezielle Additive herstellen, um selektive Pakete zu verbessern..

Fertige bzw selektive Additivpakete entsprechend den Freigaben formuliert werden von Lubrizol, Afton Chemical, Chevron usw. am Markt angeboten. Selbst China und Indien bieten Additivpakete an.

Weitere spezial Additive werden von BASF, Rheinchemie und anderen hergestellt.

Siehe auch
http://www.petronomics.com/ What makes us different

https://www.oelcheck.de/.../...g-von-schmierstoffen-und-additiven.html

Zitat:

@schelle1 schrieb am 19. Juni 2015 um 02:55:46 Uhr:


Werden denn in diesem "Workshop" (Verkaufsveranstaltung)- man nannte es mal Kaffeefahrten 😁 ,
Dinge erzählt, welche in den letzten 11 Jahren hier noch nicht besprochen worden ?
Wurden auch die Vor- und Nachteile von 10W-60 offengelegt. 😕

.

Der Workshop ist keine Verkaufsveranstaltung.

1. hat das Addinol nicht nötig und

2. wäre das total sinnfrei gewesen, denn der Workshop wurde von a3q organisiert und vom a3q-oelshop gesponsert, alle Teilnehmer fuhren eh schon Addinol, daher musste keine Werbung gemacht werden.

Ich kenn die 4000+ Seiten hier nicht alle, von daher keine Ahnung. Aber es waren halt richtige Insiderinfos dabei: zur Entwicklung und dem Fertigungsprozess von Ölen, Grundöle und Herkunft, Additive, die perfekte Feinbabstimmung eines Öls, Entwicklung der Technik in der Zukunft sprich mit was sie sich im Moment oder die nächsten Jahre beschäftigen werden (Thema 0W20, Vorteile/Nachteile davon...) usw usw. Außerdem stand damals das überarbeitete Addinol Super Light in den Startlöchern, war aber noch nicht auf dem Markt, und da wurde eben auch viel über dessen Entwicklung und Überarbeitungsprozess erzählt, das war hochinteressant.
Die KFZ Sparte ist ja nur ein relativ kleiner Bereich des Unternehmens (bis auf den Großabnehmer Deutsche Bahn), hauptsächlich produziert Addinol ja Öle und Fette für die Industrie und ist da in vielen Bereichen europaweit Marktführer. Da war ein Einblick auch sehr interessant, was außerhalb der KFZ Abteilung in Leuna abgeht.
Zusammenfassend kann man sagen, dass sich die Leute in Leuna wirklich unglaublich viel Mühe geben und einen super Job machen, aber das kann ja jetzt wieder jeder behaupten, von daher sei auch dir und sonstwem gesagt: Wer Interesse an so was hat, soll einfach mal einen Workshop machen, ist ein sinnvoll investierter Ausflug. Keine Ahnung, ob man das auch bei Shell, Fuchs, Total oder was weiß ich wem machen kann, muss ja nicht Addinol sein. Ich wollte halt selbst zu Addinol bzw würde keinen Workshop bei nem anderen machen, weil ich kein/kaum Interesse an deren Ölen habe, sondern wissen wollte, wo das Öl herkommt, welches ich auch fahre.
So, jetzt hab ich ja doch wieder vom Workshop erzählt, aber im Prinzip nur an der Oberfläche gekratzt... Das hätte man auch so in etwa auf a3q nachlesen können, da gibt es, wie zuvor schon erwähnt, zu dem ein oder anderen Workshop nen Beitrag oder sogar Thread. Naja, was soll's, sei's drum.

Zitat:

@casey1234 schrieb am 19. Juni 2015 um 09:30:29 Uhr:


… Aber es waren halt richtige Insiderinfos dabei: zur Entwicklung und dem Fertigungsprozess von Ölen, Grundöle und Herkunft, Additive, die perfekte Feinbabstimmung eines Öls …

Das sind ja auch alles "Insiderinfos", die man sonst nicht bekommt, klar. Stehen übrigens in jedem Fachbuch, diese "Insiderinfos". :-)

Zitat:

@zylindertausch schrieb am 18. Juni 2015 um 23:02:15 Uhr:


Ich habe letztens für Motul 8100 ca. 25€ für 5l bezahlt. Im Angebot. Normal sind doch um die 30€. Oder liege ich da komplett falsch?

Wenn ich X-max schreibe, ist es sehr wahrscheinlich, daß ich X-max auch meine...

Zitat:

@birscherl schrieb am 19. Juni 2015 um 10:15:31 Uhr:



Zitat:

@casey1234 schrieb am 19. Juni 2015 um 09:30:29 Uhr:


… Aber es waren halt richtige Insiderinfos dabei: zur Entwicklung und dem Fertigungsprozess von Ölen, Grundöle und Herkunft, Additive, die perfekte Feinbabstimmung eines Öls …
Das sind ja auch alles "Insiderinfos", die man sonst nicht bekommt, klar. Stehen übrigens in jedem Fachbuch, diese "Insiderinfos". :-)

Schon, aber da steht halt auch (nur) drin, wie die Prozesse in der Theorie im Allgemeinen ablaufen. Wir haben jedoch einen Einblick bekommen, wie es konkret in Leuna bei Addinol (in der Praxis!) abläuft, was dahintersteckt, sprich wie sie dort forschen, entwickeln und arbeiten. Diese Erfahrung kann man mit Lektüre dann doch nicht vergleichen.

Aber gut, nicht jeden muss so ein Workshop bzw so eine praktische Erfahrung nah am Geschehen reizen.

Die erzählen dir auch nur das, was Allgemeinwissen ist und was jeder Verfahrenstechniker im Studium lernt. Die Firmeninterna werden auf solchen Veranstaltungen garantiert nicht ausgeplaudert.

Klar ist so ein Einblick interessant, wenn man sich dafür interessiert. Aber die Aussage "Insiderinfos" ist einfach Käse.

Kennt wer Liqui Moly 3721 Cera Tec?

http://www.amazon.de/.../ref=s9_simh_gw_p263_d1_i6?...

Taugt das was?

Zitat:

@reis1337 schrieb am 19. Juni 2015 um 14:42:21 Uhr:


Kennt wer Liqui Moly 3721 Cera Tec?

http://www.amazon.de/.../ref=s9_simh_gw_p263_d1_i6?...

Taugt das was?

Ich habe es in meinem alten Passat 35I verwendet, nachdem ich vorher schon das Ceramic additiv von Westfalia verwendet hatte. Im Vergleich zum Westfalia Additiv (ca. Jahr 2000) kam mir Cera Tec vor wie normales Motoröl mit einem kleinen Schuss des eigentlichen Ceramic Additiv. Als Nachfolger des Westfalia Additiv sehe ich das "Moton Ceratune CT-250" das ich in meinem 2012er Passat TDI benutze.

Wirkung: durch die verringerte Reibung dreht anscheinend der Turbolader schneller hoch, daraus kommt nachmeinem Empfinden deutlich mehr Ladedruck beim Anfahren zu Stande.

Ach Übrigens: beim alten Passat (1Z) erklärte mir die Werkstatt der Turbo wäre wegen einer Regeldifferenz kaputt. Na ja, ich bin dann noch 120000 km mit dem Auto problemlos gefahren und habe ihn dann mit 310000 km verkauft. Den Wagen habe ich dann noch über 1 Jahr immer wieder gesehen, bis der TÜV abgelaufen war.

Ich weiß, viele sagen diese Zusätze gehören nicht rein in das Motoröl, ich finde es trotzdem gut, aber diskutiert jetzt nicht über den Sinn. Ich werde mich nicht an einer Diskussion beteiligen.

Zitat:

@reis1337 schrieb am 19. Juni 2015 um 14:42:21 Uhr:


Kennt wer Liqui Moly 3721 Cera Tec?

http://www.amazon.de/.../ref=s9_simh_gw_p263_d1_i6?...

Taugt das was?

Also wenn dann schon das

Liqui Moly MotorProtect

Positive Erfahrung:
- Motor startet schneller bzw. dreht schneller beim Anlassen
- Geringere Motorbremse
- Ruhigerer Motorlauf, und das über den kompletten Ölwechselintervall (davor ohne nach ca. 6000km lauterer Motorlauf)

Weniger Verschleiß? Weiß ich noch nicht, lasse bei 15tkm eine Ölanalyse machen.
Laut Liqui Moly (per mail angefragt) sogar für Fahrzeuge mit geschloßenen DPF geeignet. Eine zumischung von 3% reicht.

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