Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

@casey1234 schrieb am 18. Juni 2015 um 10:57:16 Uhr:



@Jan0815 schrieb am 18. Juni 2015 um 10:40:04 Uhr:

Du beleidigst hier viele User, nicht nur mich, und bist selbst hier der Obertroll, der nichts gebacken bekommt und sich die Worte immer so hinbiegt, dass er am meisten damit austeilen kann. Merkst du nicht, wie peinlich und lächerlich DEIN Gehabe hier ist?

DANKE - genau so sieht es aus

Zitat:

@casey1234 schrieb am 18. Juni 2015 um 10:57:16 Uhr:


Er hat nach dem Datenblatt gefragt, und ich habe geschrieben, dass er das in der Tabelle findet, mehr nicht. Das war doch nicht die Antwort auf das Freigabeprocedere, sondern auf die Frage nach dem Datenblatt. Hast du (mal wieder) falsch verstanden.

Und alles, was ich sonst geschrieben habe, war, dass nicht nur der Werbetext verspricht, die 229.5 einzuhalten, was ja die Hersteller gerne mal schreiben, sondern dies laut Datenblatt tatsächlich stimmt. Ja und? Ist doch auch richtig und ne Tatsache, was willst du überhaupt!?

Ich schmeiß mich weg. Dass das Öl nach Meinung von Addinol die 229.5 schafft, ist

Werbetext

, den man mit auf das Datenblatt geschrieben hat. Ein Datenblatt besteht aus harten Fakten wie den Messwerten und den tatsächlichen Freigaben. Alles andere darauf ist Werbeblabla. Kann stimmen, muss aber nicht.

Sonst können wir ja auch behaupten, Castrol FST Titanium wäre das Non plus Ultra. Steht nämlich auch im Datenblatt. Meine Güte, casey, Du lernst es echt nicht mehr.

Zitat:

@Jan0815 schrieb am 18. Juni 2015 um 11:16:10 Uhr:



Zitat:

@casey1234 schrieb am 18. Juni 2015 um 10:57:16 Uhr:


Er hat nach dem Datenblatt gefragt, und ich habe geschrieben, dass er das in der Tabelle findet, mehr nicht. Das war doch nicht die Antwort auf das Freigabeprocedere, sondern auf die Frage nach dem Datenblatt. Hast du (mal wieder) falsch verstanden.

Und alles, was ich sonst geschrieben habe, war, dass nicht nur der Werbetext verspricht, die 229.5 einzuhalten, was ja die Hersteller gerne mal schreiben, sondern dies laut Datenblatt tatsächlich stimmt. Ja und? Ist doch auch richtig und ne Tatsache, was willst du überhaupt!?

Ich schmeiß mich weg. Dass das Öl nach Meinung von Addinol die 229.5 schafft, ist Werbetext, den man mit auf das Datenblatt geschrieben hat. Ein Datenblatt besteht aus harten Fakten wie den Messwerten und den tatsächlichen Freigaben. Alles andere darauf ist Werbeblabla. Kann stimmen, muss aber nicht.
Sonst können wir ja auch behaupten, Castrol FST Titanium wäre das Non plus Ultra. Steht nämlich auch im Datenblatt. Meine Güte, casey, Du lernst es echt nicht mehr.

.

Wieder das Gleiche - du redest am Thema vorbei, weil du den Kontext nicht erkennst.

Mit dem oben angesprochenem Datenblatt waren natürlich die tatsächlichen "Werte" gemeint und selbstverständlich nicht der Werbetext, der auf dem Datenblatt steht. Ohje ohje, das hat hier mit Sicherheit jeder andere verstanden, nur du musst es dir wieder so hinbiegen, dass du draufklopfen kannst.
Ahja, und da wären wir auch schon bei deinen "harten Fakten". Die Messwerte erfüllen nämlich die Richtlinien der MB 229.5, da kannst du nichts dran ändern, egal wie du hier rumtrollst.

Zum 100. Mal extra nur für dich und mit Sahne oben drauf:
Meine Aussage ist, dass das Addinol neben dem Werbetext tatsächlich auch laut den Datenblattwerten die MB 229.5 erfüllt und das ist ne Tatsache, Punkt aus, keine weitere Diskussion notwendig.

ärger nicht casey . . . der kann wie es scheint nur austeilen - aber eben nichts einstecken . . .

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Zitat:

@rikki007 schrieb am 18. Juni 2015 um 11:27:37 Uhr:


ärger nicht casey . . . der kann wie es scheint nur austeilen - aber eben nichts einstecken . . .

.

Ich kann schon einstecken, WENN es gerechtfertigt ist. Ist es hier aber nicht.

Ich tippe aber darauf, dass du ein "dich" im ersten Teil vergessen hast? 😁 ...wie auch ein paar Kommas 🙄 ^^

Zitat:

@sternenhimmel5 schrieb am 17. Juni 2015 um 23:41:47 Uhr:



Zitat:

@casey1234 schrieb am 17. Juni 2015 um 23:04:40 Uhr:


ACEA A3/B4
API CF, API SN
hat es.

Erfüllt zudem die Anforderung an MB 229.5, nicht nur laut Werbetext, sondern auch tatsächlich laut Datenblatt. Freigabe wurde halt nur nicht von MB erkauft.

Eine sehr gute Alternative zum M1 NL.

Dann zeig doch mal das Datenblatt. Die Angaben darin halten wir dann gegen die offiziellen Freigabe-Kriterien für MB 229.5, die Du z.B. bei Afton Chemical einsehen kannst.
Damit meine ich die Kriterien wie 90 mal durch eine Dieseleinspritzdüse drücken, Verschleißwerte in Mikrometer für drei Kolbenringe, Maximalwerte in % für Spiegelflächenbildung, Nockenwellenverschleiß usw.
Ich bin gespannt, was dann noch von Deinem Datenblatt übrig bleibt.

Und hier dann nochmal die Anfrage von Sternenglanz.

Die Antwort ist, dass nichts vom Datenblatt übrig bleibt, weil dazu eben nichts drin steht.

Vielleicht begreifst Du es so langsam.

Zitat:

@Jan0815 schrieb am 18. Juni 2015 um 11:30:43 Uhr:



Zitat:

@sternenhimmel5 schrieb am 17. Juni 2015 um 23:41:47 Uhr:


Dann zeig doch mal das Datenblatt. Die Angaben darin halten wir dann gegen die offiziellen Freigabe-Kriterien für MB 229.5, die Du z.B. bei Afton Chemical einsehen kannst.
Damit meine ich die Kriterien wie 90 mal durch eine Dieseleinspritzdüse drücken, Verschleißwerte in Mikrometer für drei Kolbenringe, Maximalwerte in % für Spiegelflächenbildung, Nockenwellenverschleiß usw.
Ich bin gespannt, was dann noch von Deinem Datenblatt übrig bleibt.

Und hier dann nochmal die Anfrage von Sternenglanz.
Die Antwort ist, dass nichts vom Datenblatt übrig bleibt, weil dazu eben nichts drin steht.
Vielleicht begreifst Du es so langsam.

.

Ich bin geduldig mit dir und zitiere meinen

vorherigen Post

:

"Alles, was ich sonst geschrieben habe, war, dass nicht nur der Werbetext verspricht, die 229.5 einzuhalten, was ja die Hersteller gerne mal schreiben, sondern dies laut Datenblatt[werte] tatsächlich stimmt. Ist doch auch richtig und ne Tatsache[...] Mehr hab ich dazu nie behauptet."

You can do it! 🙂

Zitat:

@casey1234 schrieb am 18. Juni 2015 um 11:25:35 Uhr:



Zitat:

@Jan0815 schrieb am 18. Juni 2015 um 11:16:10 Uhr:


Ich schmeiß mich weg. Dass das Öl nach Meinung von Addinol die 229.5 schafft, ist Werbetext, den man mit auf das Datenblatt geschrieben hat. Ein Datenblatt besteht aus harten Fakten wie den Messwerten und den tatsächlichen Freigaben. Alles andere darauf ist Werbeblabla. Kann stimmen, muss aber nicht.
Sonst können wir ja auch behaupten, Castrol FST Titanium wäre das Non plus Ultra. Steht nämlich auch im Datenblatt. Meine Güte, casey, Du lernst es echt nicht mehr.

.
Wieder das Gleiche - du redest am Thema vorbei, weil du den Kontext nicht erkennst.

Mit dem oben angesprochenem Datenblatt waren natürlich die tatsächlichen "Werte" gemeint und selbstverständlich nicht der Werbetext, der auf dem Datenblatt steht. Ohje ohje, das hat hier mit Sicherheit jeder andere verstanden, nur du musst es dir wieder so hinbiegen, dass du draufklopfen kannst.
Ahja, und da wären wir auch schon bei deinen "harten Fakten". Die Messwerte erfüllen nämlich die Richtlinien der MB 229.5, da kannst du nichts dran ändern, egal wie du hier rumtrollst.

Zum 100. Mal extra nur für dich und mit Sahne oben drauf:
Meine Aussage ist, dass das Addinol neben dem Werbetext tatsächlich auch laut den Datenblattwerten die MB 229.5 erfüllt und das ist ne Tatsache, Punkt aus, keine weitere Diskussion notwendig.

Welche Datenblattwerte wären das genau und sind diese Werte eine

hinreichende

Bedingung zur Erfüllung der MB 229.5, oder doch nur eine

notwendige

?

Sollten es nur notwendige Bedingungen sein, hast Du ein Problem, lach.

Sollten es hinreichende sein, können die Motorenhersteller künftig die Eignung eines Öles aus den Messwerten ersehen und können sich Prüfstandsläufe sparen. Wäre klasse.

Zitat:

@Jan0815 schrieb am 18. Juni 2015 um 11:33:39 Uhr:



Zitat:

@casey1234 schrieb am 18. Juni 2015 um 11:25:35 Uhr:


Zum 100. Mal extra nur für dich und mit Sahne oben drauf:
Meine Aussage ist, dass das Addinol neben dem Werbetext tatsächlich auch laut den Datenblattwerten die MB 229.5 erfüllt und das ist ne Tatsache, Punkt aus, keine weitere Diskussion notwendig.
Welche Datenblattwerte wären das genau und sind diese Werte eine hinreichende Bedingung zur Erfüllung der MB 229.5, oder doch nur eine notwendige?
Sollten es nur notwendige Bedingungen sein, hast Du ein Problem, lach.

.

Nein, hab ich nicht, da ich nirgends behauptet habe, dass die Werte hinreichend sind für die Freigabe. Also leg mir das nicht in den Mund. Schon wieder verdrehst du die Tatsachen und biegst dir alles zurecht.

Datenblatt findest du in meiner Öltabelle oder bei Addinol und das Lubrizol Tool trau ich dir auch zu bedienen zu können.

Na hoppla... Eben hast Du noch behauptet, aus dem Datenblatt ginge hervor, dass das Öl die 229.5 schafft.
Und danke, mit dem Lubrizol Tool habe ich schon gespielt, als Du noch keinen Führerschein hattest.

Zitat:

@Jan0815 schrieb am 18. Juni 2015 um 11:41:09 Uhr:


Na hoppla... Eben hast Du noch behauptet, aus dem Datenblatt ginge hervor, dass das Öl die 229.5 schafft.
Und danke, mit dem Lubrizol Tool habe ich schon gespielt, als Du noch keinen Führerschein hattest.

Nein, ich habe wortwörtlich geschrieben, dass die Datenblattwerte die Richtlinien der MB 229.5 einhalten und das stimmt auch. Mehr hab ich nie behauptet. 🙂

Zitat:

@casey1234 schrieb am 17. Juni 2015 um 23:04:40 Uhr:



Zitat:

@cc307 schrieb am 17. Juni 2015 um 22:45:59 Uhr:


Das Addinol 0W-40 hat aber meines Wissens keine offiziellen Herstellerfreigaben.

ACEA A3/B4
API CF, API SN
hat es.

Erfüllt zudem die Anforderung an MB 229.5, nicht nur laut Werbetext, sondern auch tatsächlich laut Datenblatt. Freigabe wurde halt nur nicht von MB erkauft.

Eine sehr gute Alternative zum M1 NL.

Es wurde alles gesagt. Verdreh mir einfach nicht die Worte im Mund herum und lies dir alles nochmal in Ruhe durch, dann wirst du merken, dass ich nicht mehr behauptet habe, als dass die Datenblattwerte die Kriterien der MB 229.5 einhalten, und dem ist auch so.

Dass da noch weitere Tests notwendig sind, wie sternenhimmel dankenswerterweise angemerkt hat, habe ich nie bestritten und das war auch nie ein Thema - ist ja klar, die Tests wurden wahrscheinlich nie durchgeführt.

Es ging wie gesagt rein um das Datenblatt, die darauf vermerkten Messwerte und die Aussage, dass die MB 229.5 nicht nur laut Werbeversprechen von Addinol eingehalten wird, sondern dass sich die Messwerte tatsächlich im von MB erlaubten Rahmen befinden. Das war alles und du machst aus einer Mücke einen Elefanten, weil du Post für Post den Kontext nicht verstehst.

Leider bist Du es, der nichts versteht. Sternenglanz wollte Belege zu bestandenen Prüfstandstests, was er auch ganz klar kommuniziert hat. Dass das Addinol eine ausreichende TBN, einen nicht zu hohen Verdampfungsverlust nach Noack und das passende ACEA Profil hat, ist an Banalität kaum zu übertreffen.
Deshalb Nebelkerze.
Wie so oft hast Du eine vermessene These aufgestellt aufgrund soliden Viertelwissens, um die Du Dich wieder herum argumentieren möchtest, wenn man Dich darauf festnagelt. Gepaart mit Heulerei, dass man Dich wieder beleidigt hätte (Merke: Man kann nicht beleidigt werden, man kann sich nur beleidigt fühlen).

Zitat:

@Jan0815 schrieb am 18. Juni 2015 um 11:59:22 Uhr:


Leider bist Du es, der nichts versteht. Sternenglanz wollte Belege zu bestandenen Prüfstandstests, was er auch ganz klar kommuniziert hat.

.

Es wird langweilig. Alles, mit was du um dich wirfst, lässt sich bereits mit meinen Posts beantworten, ich zitiere mich also ERNEUT:

"Ob es dem Procedere standhält, darauf bin ich nie eingegangen, wieso auch? Was soll ich dazu schreiben? Das weiß ich nicht und sonst wahrscheinlich auch keiner, und man wird es wahrscheinlich auch nie erfahren, da es Addinol offensichtlich nicht testen hat lassen, weil sie die Freigabe nicht kaufen wollen."

Zitat:

@Jan0815 schrieb am 18. Juni 2015 um 11:59:22 Uhr:


Dass das Addinol eine ausreichende TBN, einen nicht zu hohen Verdampfungsverlust nach Noack und das passende ACEA Profil hat, ist an Banalität kaum zu übertreffen.
Deshalb Nebelkerze.

.

Der Ausdruck, dass ich mit Nebelkerzen um mich werfe, impliziert, dass ich versuche zu manipulieren und zu verwirren. Ich tue aber genau das Gegenteil, nämlich stelle eindeutig klar, dass die Datenblattwerte des Addinols die Kriterien der MB 229.5 erfüllen und mehr nicht. Daher ist diese Anschuldigung nach wie vor eine Frechheit und eine Entschuldigung wäre wünschenswert UND angebracht!

Finde ich überhaupt nicht, dass die Einhaltung der Werte banal ist. Ich habe schon Öle gesehen, wo im Werbetext von "erfüllt die Anforderungen der Freigabe XY" gesprochen wurde und die Werte aber tatsächlich NICHT die eigentlichen Kriterien/Intervalle dieser Freigabe eingehalten haben, was also totale Kundenverblendung ist.
Dem ist aber hier nicht so, beim Addinol werden die Kriterien eingehalten.

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Was willst du eigentlich noch? 😮
Ich habe jetzt bereits zig mal geschrieben: Die Messwerte des Addinol 0W40 erfüllen die (notwendigen) Kriterien der MB 229.5 und das stimmt auch so. Und mehr nicht! Punkt aus.

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