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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 19:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Hi zusammen,

eschii hat durch sein lockeres und witzig gemeintes Auftreten schon etwas daneben gegriffen. Ich bin mir ganz sicher, dass das nicht passiert wäre, wenn er alle Seiten gelesen hätte.

Das nächste Mal: Alles lesen oder vorsichtig nachfragen, dann klappt's auch mit dem "Fettnäpfchen-Umschiffen".

@eschii: Vielleicht kannst Du ja Deinen Betrag etwas editieren, dass er an den sachlich-ernsten Tenor dieses Threads passt.

@Sterndoktor: Woher bekomme ich Datenblätter von LM-Ölen (und anderen)? LM reagiert nicht auf Mails und auf der Homepage ist nichts zu finden. Laufen Datenblätter bei LM unter "Geheimdokumente"?

Gruß

Micha

Hallo,

es ist Winter und viele beobachten gelbe bzw weiße Verfärbungen des Motorenöls in der Nähe des Einfüllstopfens. Vermutlich bei zu viel Kurzfahrten durch Kondenswasser hervorgerufen.

Weiß jemand genau, was mit dem Öl passiert bei Wasserkontakt. Hatte mal in der Schule gelernt, die beiden Flüssigkeiten würden sich nicht verbinden, sondern nur eine Emulsion bilden. Welchen Aspekt spielt die Hitze und trennet sich das Wasser wieder vom Öl nach einer gewissen Zeit? Schmierfähigkeit dann wirklich schlechter?.....

Ps mir wurde dieser thread ans Herz gelegt.

mfg

Zitat:

Original geschrieben von Holt

daß hier sehr viele hier durch seine Beiträge eine ganze Menge mehr zu dem Thema gelernt haben, als in allen 'Bezingesprächen' zuvor, wo jeder nur gebetsmühlenartig sein Halbwissen verbreitet, ohne auch nur die geringsten Hintergründe zu kennen.

Stimme ich Dir voll und ganz zu!!!!!!

Ok ich bin mal ein bißchen egoistisch und frag mal was man von diesen zündkerzen halten soll. kann sein, daß die bei meinem Hyundai Coupe BJ 2003 verwendet werden:

Spark plugs

NGK

BKR5ES-11

CHAMPION

RC10YCPB4

 

Gap

1.0 ~ 1.1 mm (0.039 ~ 0.043 in.)

Habe jetzt auch mal 'ne Frage. Ich fahre ein älteres Motorrad, eine Kawasaki GPZ 400, Typ KZ 400-J3. Der Motor klappert und rasselt im kalten wie im warmen Zustand wie sau, und nimmt die ersten Kilometer kaum richtig Gas an. Halt immer mit einer Verzögerung. Die ersten 1-2 Kilometer ist mein Motorrad sogar richtig "bockig" beim Gas aufdrehen. Was das heißt, kann sich ja jeder selbst denken. Ist auf jeden Fall nicht schön, die anderen Autofahrer denken ich wäre bestimmt der totale Fahranfänger. Zudem tickert da die ganze Zeit im Motor was. Der rote Bereich geht ab 10.500 los, und endet bei 12.000. Leistung liegt bei den 400ccm und 4 Zylindern bei 27 PS, das Drehmoment bei lediglich 28 Nm.

Ich habe deswegen schon den LM Vergaser-Reiniger reingeschüttet und durchgeheizt sowie den LM Blei-Ersatz zu meinen Sprit gegeben. Auch habe ich von Normal-Benzin bis Aral Ultimate 100 alles durchprobiert... Keine Besserung.

Mein Motorrad darf offiziell laut Werkstatthandbuch nur 10W-40, 10W-50, 20W-40 und 20W-50 kriegen - Ölqualität mindestens SE. Beim letzten Ölwechsel den ich machte, habe ich dann zum Procycle Motorenöl 10W-40 gegriffen. Ist unter anderen auch für Motorräder freigegeben. Ist ein Teilsynthetisches Super-Leichtlauföl. Soll angeblich die API SL-EC/CF, ACEA A3/B§, JASO T903 MA, Mercedes Benz 229.1, VW 500 00 und 505 00 erfüllen.

Scheint aber wohl auch nicht das Optimum zu sein. Was würdest du Sterndocktor denn empfehlen? Vollsynthetisch wäre wohl keine gute Idee, da dann meine Kupplung welche auch im Motorenöl läuft fliegen geht, und ich keine Kraft übertragen kriege.

Zitat:

Original geschrieben von Haiza

Es gibt Highstar-Motoröl 5W-40 für 9,90 im Praktiker-Baumarkt. Das macht weniger als 2 Euro pro Liter. Und es gibt 5W-40er Motoröl zu dem 10fachen Preis. Und manche behaupten, das wäre alles dasselbe Motoröl, nur in anderer Verpackung. Sorry, aber so etwas zu sagen ohne entsprechende Links halte ich für schlicht unseriös.

Auf meinen Procycle Billig-Öl Kanister steht "Entwickelt durch Markenhersteller" drauf. ^^

Dunkeltier, es ist es lange eine Angewohnheit der Kawas gewesen, kalt entweder abzusterben oder bis 4000/min hochzudrehen und störrisch warmzufahren.

Bei der Beschreibung und dem Alter der Maschine würde ich aber nicht davon ausgehen, daß das Öl alleine irgendwas richten kann. Hier muß man wohl mal von grund auf ran, Kerzen, Zündungs- und Vergasereinstellung, Filter, Ventile und was so weiter. Kein Öl wird Dir da ein Wunder verbringen.

 

Welches Öl genau in welchem Kanister steckt, können wohl nur die Hersteller / Händler mit Sicherheit sagen. Wenn sich aber die Spezifikationen zweier Öle auf Haar gleichen, dann kann man natürlich stark vermuten, daß es das gleiche ist.

Hier noch ein Link zum Thema!

www.motorenoelshop.de

Dort gibt es ein sehr ausführliches Mineralöl ABC, die Informationenen sind wirklich sehr Umfangreich, auch zu Normen und Freigaben!

Öl kann mann da auch bestellen, aber es scheint nicht unbedingt sehr billig zu sein.

@Sternendoc: kompliment wie du dich hier reinhängst... respekt.

hätte auch ne kurze frage:

VW Lupo GTI. BJ 2003, beim nächsten ölwechsel 45.000km. 35% stadt, 60% AB, 5% Nürburgring Nordschleife *g*. Bis jetzt Castrol dynatec GTX7. davon habe ich noch ca. 1,5L im keller.

was würdest du als nächstes öl empfehlen... und könnte ich die noch vorhandenen 1,5L mit dem neuen Öl mischen bzw. empfiehlst du das?

Danke schön.

Gruss Axxis

Überblick

 

Hallo,

da bei den zahlreichen Beiträgen die Übersicht weitgehend verloren gegangen ist, habe ich hier mal einige Antworten vom Sterndocktor grob nach Thema geordnet:

Grundlagen: Ölsorten, kinetische/dynamische Viskosität, HTHS-Wert, Ölnormen:

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

Umstieg auf Synthetisches Öl, Motorspülung:

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

Getriebeöl /-wechsel:

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

Ventile einschleifen:

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

Motorradöle:

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

Ölverbrauch, Verdampfungsverlust:

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

VW-Ölnormen:

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

Dichtungs- und Simmering-Auffrischmittel:

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

Ölzusätze mit Feststoff-Teilchen:

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

Kraftstoffqualität:

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

Benzinreinigungszusatz:

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

Diesel mit Benzin mischen:

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

Bremsflüssigkeiten:

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

Zündkerzen:

http://www.motor-talk.de/showthread.php?...

Hallo VW-Hawky,

Ich sehe gerade Hans Rosenthal im Himmel hochspringen und schreien: "DAS WAR SPITZE!"

Das nenn´ ich doch mal eine tolle Idee.

Das erspart vielen neuen Usern und vor allen Dingen "Sterndoktor" viel (doppelte) Arbeit.

Gruß

PS. Das muß ja Stunden gedauert haben?!

Zitat:

Original geschrieben von Opterix

"DAS WAR SPITZE!"

Danke, das geht doch runter wie ÖL ;) :)

Hat auch gar nicht so lange gedauert.

Anfrage zu Freigabe 503 00,506 00 & 506 01

 

Kann ich ein 0W-30 Öl mit den VW Freigaben:

503 00, 506 00 & 506 01,

SAE0W-30 HTHS 3.0,

ACEA A1/B1

für meinen Passat 35i 16V 150PS (Benzin) Bj.94 für den Ölwechsel nehmen ?

Im Handbuch steht nur was von 500 00 & 501 01.

Oldtimer - Spezialöl nötig oder lieber gutes modernes?

 

Hallo,

selbst billigste moderne Motoröl sind sicher um Welten besser, als das war vor Jahrzehnten auf dem Markt war. Es wird immer behauptet, daß moderne Öle für Öldtimer schlecht seien.

Mir geht es um Motoren Ende 50er / Anfang 60er!

Die Dichtungen würden das nicht vertragen und daß die modernen Öle den Dreck in der Schwebe halten, sei auch schlecht, da die Öldtimer kaum wirksame Ölfilter hätten. Diese Motoren seien auf Ölschlammbildung angewiesen. Ganz alte Motoren sollen Lagermetalle enthalten, die von den Additiven angegriffen werden.

Außerdem seinen die meisten Öle für Oldtimer zu dünn (große Lagerspaltmaße), man soll nicht unter 20Wxx gehen.

Manche empfehlen ein normales mineralischen 15W40 zu nehmen, auf keinen Fall ein synthetisches Öl. Das leuchtet mir nicht so recht ein, denn wenn es um Dichtungsvertäglichkeit geht, warum soll ein mineralisches Öl da besser sein?

Wieder ander sagen, es muß ein spezielles Oldtimeröl sein. Da gibt es die Firma Miller Oil, die eine ganze Palette anbietet, speziell auf die verschiedenen Baujahre abgestimmt. Die Öle sind nicht sehr teuer, aber taugen sie auch was? Die hätten sogar ein spezielles Dieselöl.

Mein Oldtimer ist ein alter LKW mit einem luftgekühlen Deutzmotor, Bj. 63. Der hat einen Spaltfilter mit Filterweite 0,1mm und eine Ölschleuder im Nebenstrom (damit steuert Deutz den Kühlluftgebläse).

Also was für ein Öl soll ich nehmen?

Ach ja, bei meinen geringen Jahresfahrleistungen von 3 tkm und der gewaltigen Ölfüllmenge von 25 Litern ist wohl das Thema Ölalterung sekundär.

Herzliche Grüße,

Bernhard

Re: Anfrage zu Freigabe 503 00,506 00 & 506 01

 

Zitat:

Original geschrieben von Passat35i16V150

Kann ich ein 0W-30 Öl mit den VW Freigaben:

503 00, 506 00 & 506 01,

SAE0W-30 HTHS 3.0,

ACEA A1/B1

für meinen Passat 35i 16V 150PS (Benzin) Bj.94 für den Ölwechsel nehmen ?

Im Handbuch steht nur was von 500 00 & 501 01.

Verwende dieses Öl nicht! Es handelt sich bereits um eines mit abgesenktem HTHS-Wert. Den Verkraftet der 94er Motor nicht. Auch das ACEA-Profil A1 dürfte nicht ausreichend sein für diesen Motor. Es erfüllt zwar die LL-Normen, ist aber für Motoren, die nicht speziell dafür angepaßt sind schädlich.

Verwende lieber ein Öl, das Sterndoktor empfohlen hat:

z.b. LM 5W-40 oder Mobil 1 0W-40, 5W-50.

@VW-Hawky: Klasse Idee! Das gibt den Preis für erweitertes Mitdenken. :)

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