Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

@TDI nie schrieb am 12. Oktober 2014 um 19:33:58 Uhr:


Denkt ihr wirklich, dass das mit der Lagerfähigkeit der angebrochenen Gebinde so kritisch ist?
Immerhin sind die Kanister ja nur aus Kunststoff und dieser bietet sowieso keine Sauerstoffbarriere.
Gibt es irgendwo Tests inwiefern sich Öl verschlechtert bei Lagerung?

Wie schon ein paar mal geschrieben:

Ich hab letztes Jahr ein 5l High Star Gebinde zusammengedrückt bzw. zugeschraubt und das hält den Unterdruck entgegen anderer Erwartungen seit mittlerweile 15 Monaten. Klingt komisch, ist aber so.

Wenn nicht mal bei Unterdruck eine nennenswerte Diffusion stattfindet, wieso sollte es dann bei ausgeglichenen Druckverhältnissen dazu kommen?

Zudem ist das High Star Gebinde recht dünnwandig.

Zitat:

@Sachte schrieb am 13. Oktober 2014 um 16:40:19 Uhr:


Geil 😁 Hatte heute zwei RS2 Fahrer getroffen. Schon alte Hasen, sozusagen. 315Ps haben beide autos schon länger nicht mehr 😉
Laber laber über Gott und die Welt, dann interessiert nach denen Motorölen und ggbf. Zusätzen gefragt usw. Das sind beide zusammen halt ~15 Jahre Erfahrungswerte... Beide Karren so um die 580 PS.

Nachdem Castrol neben dem TWS auch das RS rausgebracht hat waren die irgendwie verstimmt und sind auf M1 Formula und dann PeakLife gegangen. Ok, von 10W-60 Castrol auf 5W-50 M1 also.
ALS ZUSATZ kippen sie... knappe 100ml von dem grünen VW Hydrauliköl (!) 😎 Erst G002 A2, nun G004 M2.
Sie meinten damit sind die Hydros nahezu unhörbar, die Motoren sehen aus wie grad aus Neuteilen zusammengebaut und laufen allgemein extrem sämig. Leistungsverluste auf den Prüfständen nicht messbar, Verbrauch nicht verändert, Öldruck jeweils 10% erhöht.

Beide meinten aber, es gehen NUR diese Hydrauliköle. Von mir trotzdem nicht zum Nachmachen empfohlen 😉

Hydrauliköl? 😰 und wie kommt man auf sowas?

Wo wir grade wieder beim Thema Zumischen sind. Ich wüsste zu gerne, ob die Zugabe von ein paar Prozent Rizinusöl zum Motoröl die Gesamtqualität verbessern oder verschlechtern würde. Ich meine, wenn das für 30.000RPM drehende RC Motoren gut ist, wieso dann nicht auch für unsere?

Zitat:

@skynetworld schrieb am 27. April 2015 um 00:44:49 Uhr:



Zitat:

@Sachte schrieb am 13. Oktober 2014 um 16:40:19 Uhr:


Geil 😁 Hatte heute zwei RS2 Fahrer getroffen. Schon alte Hasen, sozusagen. 315Ps haben beide autos schon länger nicht mehr 😉
Laber laber über Gott und die Welt, dann interessiert nach denen Motorölen und ggbf. Zusätzen gefragt usw. Das sind beide zusammen halt ~15 Jahre Erfahrungswerte... Beide Karren so um die 580 PS.

Nachdem Castrol neben dem TWS auch das RS rausgebracht hat waren die irgendwie verstimmt und sind auf M1 Formula und dann PeakLife gegangen. Ok, von 10W-60 Castrol auf 5W-50 M1 also.
ALS ZUSATZ kippen sie... knappe 100ml von dem grünen VW Hydrauliköl (!) 😎 Erst G002 A2, nun G004 M2.
Sie meinten damit sind die Hydros nahezu unhörbar, die Motoren sehen aus wie grad aus Neuteilen zusammengebaut und laufen allgemein extrem sämig. Leistungsverluste auf den Prüfständen nicht messbar, Verbrauch nicht verändert, Öldruck jeweils 10% erhöht.

Beide meinten aber, es gehen NUR diese Hydrauliköle. Von mir trotzdem nicht zum Nachmachen empfohlen 😉

Hydrauliköl? 😰 und wie kommt man auf sowas?
Wo wir grade wieder beim Thema Zumischen sind. Ich wüsste zu gerne, ob die Zugabe ein paar Prozent Rizinusöl zum Motoröl die Gesamtqualität verbessern oder verschlechtern würde. Ich meine, wenn das für 30.000 RMP drehende RC Motoren gut ist, wieso dann auch für unsere?

weil rizinus sehr schnell ranzig wird! es werden bestimmte enzyme beigemischt um es etwas haltbarer zu machen. aber wie beim Castrol A747 und dem K949 ist es im geschlossenen Gebinde nur 1 jahr haltbar, und darf nicht unter 0 grad gelagert werden.

jedes vernünftige Rennöl für thermisch hochbelastete Motoren ist seit 100 jahren auf rizinusbasis, eigentlich 90-99% reines rizinus mit ein paar wenigen enzymen und additiven zur haltbar machung!

obwohl es wie oben geschrieben scheinbar eine chemische alternative gibt, wird es dennoch nicht verwendet. warum das so ist kann sich jeder selbst beantworten.

In meinem klappermotor hatte ich zusammen mit einem mineralischem 15w40 auf 3,8 liter öl knapp 1 liter Shell Advance Racing M beigemischt. geklappert hat er damit als einzige ölfüllung garnicht mehr, allerdings war das öl nach 5tkm extrem klumpig! mit einem PAO ist es sofort unbrauchbar, weil sich rizinus scheinbar nicht mit allem mischt, und zum entmischen neigt.

Zitat:

Wie schon ein paar mal geschrieben:
Ich hab letztes Jahr ein 5l High Star Gebinde zusammengedrückt bzw. zugeschraubt und das hält den Unterdruck entgegen anderer Erwartungen seit mittlerweile 15 Monaten. Klingt komisch, ist aber so.
Wenn nicht mal bei Unterdruck eine nennenswerte Diffusion stattfindet, wieso sollte es dann bei ausgeglichenen Druckverhältnissen dazu kommen?
Zudem ist das High Star Gebinde recht dünnwandig.

weil das die meisten sagen! 😁

wir haben mal ein HC und ein PAO Öl in 5L kanistern halb geleert und geschlossen gelagert.

nach 1 jahr waren beide noch "gut", danach haben wir die deckel offen gelassen.
nach weiteren 18 monaten roch das PAO immer noch leicht nach den additiven, das HC hatte keinen eigengeruch mehr! es waren scheinbar alle additive verdunstet.

geschlossen war ein popeliges 10W40 nach 7 jahren kellerlagerung immer noch geruchsintensiv, und wurde auch verwendet.

am geruchsintensivsten sind nach unseren tests das Meguin SL und 2 von Valvoline nach knapp 3 jahren lagerung. eine krasse geschichte war der test mit einem Ester 2-taktöl von motul sowie einem V300. dort änderte sich scheinbar die viskosität!? im vergleich zum neuöl war diese eben extrem anders bei knapp 18 grad raumtemperatur. auch der geruch änderte sich extrem zu einem vorher süßlichen zu einem leicht verblasstem säuerlichem geruch.

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Zitat:

@skynetworld schrieb am 26. April 2015 um 21:41:24 Uhr:



Schau mal hier oder hier. 😁 😁

Was soll mit dieser Schmiere geschmiert werden...ich sehe keinen Motor ! 😁

Zitat:

@ruckzuck84 schrieb am 26. April 2015 um 23:20:00 Uhr:


ja, frust ist auch dabei!

weil ich seit knapp 4-5 jahren den ölfred hier mitlese und aber gleichzeitig aufwachte was den degenartionsprozess der bevölkerung anbelangt.

und ich durchforste jetzt nicht meine knapp 5TB daten nach irgendwelchen beweisen für euer ölego, und ich suche auch nicht 5 stunden im netz um die ganzen verknüpfungen wieder zu finden.

Ich für Mich selbst habe meine Weltanschauung dramatisch geändert, und auf den hinblick des KFZ-Marktes mit dem Ich täglich zu tun habe macht diese weltanschauung nicht halt. Was hier die Ölfanatiker von meinen Ausführungen halten ist mir völlig egal, ich versuche nur den heiligen werbeslogen der Lobbyisten etwas praktischen entgegen zu setzen. und wer meint er müsse so wie ich auch bis vor knapp 4 jahren den rattenfängern auf den leim gehen, dem sei es gegönnt!

einige leute sollten sich meine relativ langen ausschweifungen mal genau durchlesen, da steht auch einiges allgemeine drinn was erst mal verstanden werden mus! wer allerdings als "konsument" oder "verbraucher" bezeichnet wird und sich damit auch identifiziert, dem kann ich leider nicht die augen öffnen. das Motoröl um das es in diesem fred geht ist ein micropartikel von dem konsumwahnsinn der uns umgibt, wer denkt das dieser micropartikel von der schlammschlacht um aktionärsanteile ausgegrenzt wird hat sich geschnitten.

und diese korintenkackerei um datenblätter mit nicht verwertbaren angaben, über 60€ teure ölanalysen bis hin zu tollen werbeaufmachungen der pseudohersteller die sich gegenseitig die öle zuschieben wie sie es brauchen lässt mich nur noch lachen! vor knapp 4 jahren hätte ich mich über meine eigenen aussagen aufgeregt, heute ist das lustig!

meine Valvolineanalyse vom mustang die ich voriges jahr angekündigt habe ist seit november 14 auch gemacht, und ich werde sie nicht veröffentlichen. es zeigt nur das ich mit meiner "erfahrung" im vorfeld recht hatte, und ich desshalb auch weiterin ausgesuchte öle fahre worunder eben auch das ein oder andere valvoline ist!

und Addinol ist mit sicherheit gut, aber ich fahre den und auch anderen kram schon aus überzeugung nicht, dafür haben einige hersteller in den letzten 15 jahren zu viel schindluder getrieben!

.

.

Obwohl ich den meißten deiner Feststellungen zustimme, wundert mich doch so einiges !

Unterliegen deine "...weiterhin ausgesuchten Öle" nicht dem Konsumwahnsinn der uns umgibt und der Schlammschlacht um Aktionärsanteile. 😕 😕 😕

10W-60 ist das Beste oder 15w-50...das ist nicht so breit !!!

Zitat:

@ruckzuck84 schrieb am 26. April 2015 um 23:51:09 Uhr:


Da ich mich mit raumenergie und einigen anderen dingen beschäftige,

...wie den "Fuelsaver" ...

Oha...soweit alles gut?

Zitat:

@ruckzuck84 schrieb am 27. April 2015 um 01:13:24 Uhr:


... das HC hatte keinen eigengeruch mehr! es waren scheinbar alle additive verdunstet.

...die Additive sind nicht verdunstet. Eine Reichsflugscheibe hat sie zur Rückseite des Mondes gebracht!

Zitat:

@ruckzuck84 schrieb am 26. April 2015 um 23:51:09 Uhr:


Da ich mich mit raumenergie und einigen anderen dingen beschäftige, denke ICH das die wirtschaftspisser so einige geniale schen im schuppfach liegen haben! und so lange der angesprochene Mop den müll kauft, bleibt es dort!

Es besteht mit sicherheit die möglichkeit ein chemisches Öl herzustellen was zu 100% aus dem reagenzglas kommt, und es ist mit sicherheit auch machbar das ganze biologisch abbaubar zu gestalten, aber so lange der wachstumswahn in den köpfen der 90% fest verankert ist, werden solche erfindungen einfach zurückgehalten.

vor 5 jahren hätte ich über erfindungen wie den "Fuelsaver" gelacht! heute probiere ich sowas einfach aus, und stelle fest: es funktioniert!

es wurde schon in den 60igern an einem ersatz von rizinus gebastelt, scheinbar ist es gelungen einen chemisch stabilen ersatz zu erzeugen, denn nachdem das zeug als motorenöl in einigen 4-takt alkoholmotoren getestet wurde verschwand die erfindung blitzartig!

geneu wie das LXE von Mobil1, was als additiv auf feldern wächst, und somit nicht beitragen kann um die CO2 Lüge aufrecht zu erhalten. so wurde es unter den tisch gekehrt!

.

Mathy wurde nicht unter den Teppich gekehrt und funktioniert sogar, wird aber von den 90% auch nicht akzeptiert !

Zitat:

@herr_lehmann2012 schrieb am 27. April 2015 um 05:49:07 Uhr:



Zitat:

@ruckzuck84 schrieb am 27. April 2015 um 01:13:24 Uhr:


... das HC hatte keinen eigengeruch mehr! es waren scheinbar alle additive verdunstet.
...die Additive sind nicht verdunstet. Eine Reichsflugscheibe hat sie zur Rückseite des Mondes gebracht!

Das muß ich jetzt zum Anlaß nehmen noch einmal auf die bis dato wohl umfangreichste Doku zu diesem Thema zu verweisen:

Finnische Dokumentation zu Neuschwabenland

Der Journalist und Regisseur scheint da in ein Wespennest gestochen zu haben und ist auch weiterhin mit der Thematik befaßt. Es scheint alles noch viel schlimmer zu sein.Die Erde ist nämlich hohl. Muß man wissen! Weiß aber mal wieder keiner.

PS: Ich bin gespannt, ob Timo V. auch etwas zum BE-Fuelsaver rausbekommt. Und zur Motorölverschwörung.

Zitat:

@skynetworld schrieb am 26. April 2015 um 23:03:34 Uhr:



Zitat:

@rikki007 schrieb am 26. April 2015 um 22:31:40 Uhr:


ja wirklich . . . ich hätte es nicht für möglich gehalten . . . heute wieder einen verbrauch auf einer strecke erzielt den ich vorher so noch nicht hatte . . . zunächst war ich bei einem minderverbrauch von 0,3 bis 0,4 Liter - nun bin ich bei 0,4 bis 0,5 Liter . . . das ist schon top !

ich kann es mir nur dadurch erklären - dass das addinol eine bessere gleitwirkung im Motor erzielt und die Kolbenringe durch die gute reinigungseigenschaft des öles gereinigt werden und somit besser dichten . . .

es ist wirklich so - auch ich wollt es nicht glauben als ich es damals bei dir gelesen haben ;-)

und hat es mit dem besseren Öl länger oder kürzer gedauert, bis das auf Betriebstemperatur war?

hi,

das mit der betriebstemperatur kann ich leider nicht sagen . . . zum einen hat der B6 noch keine öltemperaturanzeige (ich glaub die gabs erst ab golf 6 passat B7 . . .) - zum anderen ist dies ja durch die aussentemperatur abhängig . . .

gestern hatte es sich wieder gezeigt - wie schon beschrieben sind es jetzt 0,4 bis 0,5 Liter minderverbrauch . . .

viele grüße

viele grüße

Seit über 4000 Seiten drehen wir uns im Kreis.
Das beste Öl werden wir eh nicht finden!
Alles nur Vermutungen, Spekulationen.

Wer meint, dass 5W40 zu dick sei, der nehme Nähmaschinenöl😁
Wer meint , dass es zu dünn sei, der nehme Kettenöl für die Motorsäge SAE 180😁

Was soll der ganze Sch*** hier, mit den ganzen Halbwahrheiten.

Ich hab die Schnauze voll.

Zitat:

@7746frank schrieb am 27. April 2015 um 09:44:18 Uhr:


Seit über 4000 Seiten drehen wir uns im Kreis.
Das beste Öl werden wir eh nicht finden!

Das beste Öl zu finden ist auch gar nicht Ziel des Threads, zumal es DAS beste auch gar nicht gibt. Es geht darum, sich über Motoröle auszutauschen, Kriterien zu finden, nach denen man ein Öl auswählt und gleichzeitig gute und günstige Öle zu entdecken.

Ich für meinen Teil habe hier sehr viel gelernt, habe bewusst mit den neuen Erkenntnissen ein Öl für meinen Wagen ausgewählt und glaube, eine gute und preiswerte Wahl getroffen zu haben. Dafür einen herzlichen Dank an die Threadteilnehmer.

Zitat:

@7746frank schrieb am 27. April 2015 um 09:44:18 Uhr:


Ich hab die Schnauze voll.

Dann den Thread abbestellen und gut ist.

Zitat:

@ruckzuck84 schrieb am 26. April 2015 um 23:58:10 Uhr:



ich bin auch einige "echte" AVISTA Öle von pennasol gefahren, und als standartöl echt zu gebrauchen!

lässt je nach motor aber extrem nach wenn die additive verbraucht sind! ist eben raffinatsöl! aber dennoch bei 10Tkm intervallen eine gute und halbwegs öko alternative zu den nicht besseren HC Neuölen.

.

Gesellschafter von Addinol
Dr. Hans Koehn ist seit 1995 Gesellschafter des Unternehmens.
Er war zuvor an der Mineralöl-Raffinerie Weiß & Co beteiligt und leitete später die Raffinerie Dollbergen.
http://www.wer-zu-wem.de/firma/addinol.html
Raffinerie Dollbergen
http://www.avista-oil.com/unternehmen/avista-oil-ag.html

Zitat:

@rikki007 schrieb am 27. April 2015 um 08:55:47 Uhr:



gestern hatte es sich wieder gezeigt - wie schon beschrieben sind es jetzt 0,4 bis 0,5 Liter minderverbrauch . . .

viele grüße

viele grüße

.

self-fulfilling prophecy
Quanten-Mechanik,
Beobachtung beeinfußt die Wirklichkeit der innermotorischen Verbrennung 😉

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