Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
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@wonic
Der Motor wird noch viel länger halten, wenn er jetzt noch i.O. ist. Also Motorclean JA, dann Mobil 1 0w-40 oder das Meguin 5w-40, dazu präventiv Wynn's Ölleckstop, und auf den Zahnriemen achten! Und das Automatiköl inkl. Filter wechseln lassen bei Audi.
Fordmotor ist zu allgemein ein 40er ist zu dick für die Zetec´s bis 1998 !Zitat:
Bei der zweiten Aussage hast Du Recht, z.B. kann in einem Fordmotor auch sehr gut ein Motul X-Cess 5w-40 oder ein Valvoline Synpower 0w-40 verwendet werden. Oder auch ein Aral Supertronic 0w-40. Und gegen die neue Formulierung vom Castrol 0w-40 mit MB 229.3 hat hier auch keiner was.
Haben die Öle eine Freigabe von Ford nach der 913er Ford Spezi ?
Nach 1998 und Duratec-HE besser auch nicht Öle nach A3
Auch wenn die genannten Öle sicherlich nicht schlecht sind sie passen nicht zu den Zetec´s
Zur Erinnerung die sind für 0/5w-20 gebaut da ist ein 0/5W-30 A1
A5 schon recht dick und gut!
Also auf die Freigaben achten !
Aus dem von mir geposteten Link (EU-Dok) kann entnommen werden das Exxon also Mobil fast den gesamten Grundölmarkt mit seinen Grundölen beliefert und die Additivhersteller sind auch Nahmendlich erwähnt und zu werlcher Gruppe sie gehören.
Danach gehen die Additive kaputt und in dem Additivpaket sind Verbindungen enthalten die diese Verschmutzungen in der Schwebe halten also nur die eigenen Verschmutzungen die das Öl selber produziert.
Ist der Motor Verdreckt kann ein neues Öl den Motor nicht reinigen die Ablagerungen sind meist Ölunlösslich.
Nicht nur die Additive im Öl verbrauchen sich durch "Zerteilung" sondern auch die Grundöle ESTER PAO PG also nicht nur die Mineralbasisöle zersetzen sich und sorgen so für eine Ölalterung .
Der Zeitraum den das Motorenöl zur Alterung braucht ist bei Hochwertigen Ölen (Synthetischen) nur länger.
Wer also nach 10-15 TKM oder halbjährlich sein für des KFZ freigegebene Öl wechselt macht nichts falsch selbst wenn das freigegebene Öl aus dem Baumarkt kommt.
Zitat:
Original geschrieben von Type-IV
Fordmotor ist zu allgemein ein 40er ist zu dick für die Zetec´s bis 1998 !
Haben die Öle eine Freigabe von Ford nach der 913er Ford Spezi ?
Nach 1998 und Duratec-HE besser auch nicht Öle nach A3Auch wenn die genannten Öle sicherlich nicht schlecht sind sie passen nicht zu den Zetec´s
Zur Erinnerung die sind für 0/5w-20 gebaut da ist ein 0/5W-30 A1
A5 schon recht dick und gut!
Warum schreibst Du das eigentlich immer wieder? Du hast doch schon eindrucksvoll bewiesen, dass Du von Öl nicht den Hauch einer Ahnung hast. Vielleicht kannst Du ja gut stricken? 🙂
Wenn genannte Öle eine Fordfreigabe hätten, hätte ich sie garantiert nie erwähnt. Das ist geradezu ein Ausschlusskriterium. Wie kommen diese Ford Motoren doch gleich nochmal mit dem Öl beim winterlichen Kaltstart zurecht, wenn ein heißes 40er noch zu dick ist?
Zitat:
Original geschrieben von Type-IV
Fordmotor ist zu allgemein ein 40er ist zu dick für die Zetec´s bis 1998 !
Haben die Öle eine Freigabe von Ford nach der 913er Ford Spezi ?
Nach 1998 und Duratec-HE besser auch nicht Öle nach A3Auch wenn die genannten Öle sicherlich nicht schlecht sind sie passen nicht zu den Zetec´s
Zur Erinnerung die sind für 0/5w-20 gebaut da ist ein 0/5W-30 A1
A5 schon recht dick und gut!Also auf die Freigaben achten !
😁 jetzt Frage ich mich aber warum meine Zetec's mit einem 5W40 nie kaputt waren,habe auch nie was gehört das die Käufer der Autos Probleme gehabt hätten.
Des weiteren Frage ich mich warum Ford im Handbuch nie die optimalen Öle erwähnt,da steht und stand bei meinen Autos nie was von einem 0/5W20.Bei meinem aktuellen,ein Duratec-HE,wird in der Bedienungsanleitung nicht mal ein 0WXX erwähnt.Weiss Ford selbst nicht was sei freigeben?Der Motor läuft übrigens mit einem 0W40 seidenweich und das seit bald 75000km.
Davon abgesehen das du keine Ahnung hast,keine Fragen beantworten willst,vermutlich eher kannst,ist dir anscheinend entgangen das wir in Europa sind und nicht in Amerika.
Wie der Meister in meiner Werkstatt dieser Tage grinsend zum Thema Öl meinte,es verbietet einem keiner was besseres als nach der Vorgabe zu verwenden.Er wüsste jetzt nicht wann in seinem betrieb ein Motorschaden dadurch verursacht wurde weil kein Öl nach Ford XXX verwendet wurde,er kennt aber aus seiner Lehrzeit einige Schäden bei denen der Verdacht recht deutlich vorlag das es das Öl war,war in diesen Fällen immer eines nach Fordnorm.Sehr seltsam.😉 Aber Gott sei Dank pfeift er auf das Fordöl.
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@Type-IV
Wenn die Motoren für 0w20 konzipiert wurden und ein 0w30 schon ziemlich dick ist ( zumindest nach deiner Ansicht, sonst hat die niemand mehr heutzutage ) und das schon an der Grenze ist, und ein 0w40 definitiv zu "dick" sei für einen Zetec, dann sollte dir doch mal eins klar sein:
Nur mal für dich, sosnt soll sich das hier keiner bewusst durchlesen, da es eine Schwachsinnsthese ist die ich jetzt aufstelle, aber nach Type-IV müsste diese ziemlich logisch sein.
Ein 5w40 oder 0w40 ist eindeutig zu dick für die Zetec´s, das gilt unter Betriebsbedingungen, also etwa 80-140 °C Öltemperatur ( da dies ein normaler Temperaturbereich für Öl ist ).
Stimmt, da ist ein 0w40 etwas dicker, als ein 0w30.
Aber überleg mal was das im Umkehrschluss heißt.
Merkst du was ?
Ein Zetec Motor dürfte dann niemals einen Kaltstart absolvieren, denn wo ein 0w40 schon zu dick ist bei betriebswarmen Temperaturen ( nicht einmal heißen, nur gut warm z.B. Stadtverkehr ), da ist jedes noch so dünne 0w30 Öl im Kaltzustand fast schon wie ein Festkörper.
Deine Hydros und die komplette Schmierung würde folglich auch erst mit Öl umspühlt werden, wenn das 0w30 seine Betriebstemperatur erreicht.
Vorher wäre es einige Sekunden noch eine Mischreibung nach dem Kaltstart, bis das Öl weggedrückt ist und da neues Öl erst nachströmen kann, wenn es betriebswarm ist, sind mal locker 5 Minuten blanke Metallreibungen vorhanden.
Folglich MUSS jeder Zetec Motor mit einer Öl-Heizung ausgestattet sein, die per Fernbedienug 5-10 Minuten vor Fahrantritt anläuft um das Öl vorzuwärmen.
Da mir sowas nicht bekannt ist, wird wohl jeder Zetec Motor leider nur 500 km Fahrleistung haben, oder vielleicht 10 mal Starten, dann ist der Verschleiß zu hoch und Ende.
Ganz nebenbei ziemlich zu Anfang der Entstehung des Treads hier, habe ich mich mal genau mit diesem Thema befasst, da ein Freund einen Ford Puma ´97 BJ fährt und überall "vorgeschrieben" steht "nur" 0w30, sonst nix.
Der Wagen hat jetzt satte 253.000 km weg ( find ich schon recht viel ) und absolut keine großartigen Reperaturen oder Schäden.
Und als so toller Ford-Fachmann wirst du wohl wissen, was das für ein Motor in dem Puma ist, oder ?
Richtig ein 1,4 Liter 16v Zetec mit 90 PS.
Aber wahrscheinlich ist das jetzt gleich eine Ausnahme, und bei diesem Modell gar nicht der Fall, richtig ? 😁
Auf Grund dessen habe ich mich erkundigt, warum das so sein soll, da ich auch keinen logischen Hintergrund dafür fand.
Dann hab ich den
"echten" Grund gefunden, warum die Ford-Motoren vor allem die Zetec das 0w30 vorschreiben.
Weist du das mittlerweile ?
Falls nicht, es liegt einfach nur dadran, dass die 0w30 Ford Öle mit recht vielen Reibwertverminderern ausgestattet sind und das Gesamtpaket auf geringe innere Reibung ausgelegt ist.
Aber nicht weil der Motor es braucht, ganz und gar nicht, sondern die Zetec Motoren liegen in ihrer Schadstoffklasse sehr knapp und damit die Schadstoffklasse gehalten werden kann, wird das Öl gebraucht.
Es kann nämlich schnell passieren, dass die Zetec Motoren im Alltagsbetrieb mit anderem Öl als das 0w30 ( extrem Reibarm, aber nicht sehr stabil ) diesen Schwellenwert überschreiten.
Und die Steuerklasse ist nunmal auch ein Verkaufargument in Deutschland, wer will schon einen Wagen kaufen der eine schlechtere Schadstoffklasse hat, als baugleiche Konkurenzfahrzeuge und mehr Steuern zahlen ?
Niemand !
Und ein Öl vorschreiben um die Werte sicher halten zu können, ist schneller und einfacher, als das Motorkonzept zu überarbeiten.
Das ist der einzige Grund der diese Öle für Ford vorschreibt, das ist bei einigen Modellen der Fall.
Nur bei den Zetecs weis ich das genau, da mich diese Vorschriften, dazu verleitet haben nachzuforschen, da es einfach mit der Qualität des Öl und des Verschelißes im Zwiespalt steht.
Und jetzt hör endlich auf so einen Müll zu posten, kann sich ja echt keiner merh reinziehen, vor allem in jedem Posting erst mal GROß schreiben, Unterstrichen oder sonst wie hervorheben.
Hast du angst, dass jemand deine Texte überlesen würde, wenn du ordentlich schreibst ?
Es ist also möglich bei einer AU ganz knapp durchzufallen und wenn man dann auf 0w30 Fordöl umölt, dass man wieder ganz knapp innerhalb der Toleranz ist.
Einfacher ist es dann aber einfach mal den Luftfilter und die Kerzen zu säubern oder zu tauschen.
Edit:
Fast vergessen, diese Bestimmungen sind schon einige Jahre alt bzw. über 12 Jahre.
Mittlerweile gibt es viele Öle die die gleichen oder bessere Reibwerte schaffen und noch in den anderen Bereichen, die für ein langes Motorleben hilfreich sind.
Man darf solche Vorschriften halt nur in Bezug auf die zu der Zeit zur Verfügung stehenden Technik beziehen.
Aber das ist überholt.
Re: Re: Re: ÖL-ANGEBOT
Zitat:
Original geschrieben von Schmudi
😉 Kauf Dir ein ordentliches Auto mit ner guten Werkstatt und schon geht's 😁
Also ein vernünftiges Auto hab ich schon und meine Werkstatt hat auch nix für die Entsorgung genommen.
Ich dachte eigentlich auch eher an die Leute, die ihren Ölwechsel selbst machen...
Viele Grüße
Marco
Mein Mondeo in Deutschland läuft mit dem Mobil 1 5W50 in seinem 96'er ZETEC Motor allerbest UND es ist freigegeben, weil man eben auch Öle nach ACEA A3 verwenden darf. Und da die Mobil 1 auch noch gute Reibwertminderer haben, ist der Verbrauch nicht gestiegen und die AU hat er auch geschafft.
In Brasilien bekommen die meissten Motoren sowieso nur einfach Mineralöle nach API SF in 20W50. Für meinen 94'er Renault 19 hier ist auch nur API SG gefordert und Öle nach API SJ oder SL werden schon als Spritzenprodukte gepriesen.
Da man irgendwie sysnth. Öle kaum findet und diese auch extrem teuer sind, werden hier wohl auch fast alle Zetec Motoren mit 20W50er Öle rumfahren und sie gehen nicht schneller kaputt als anderen Motoren auch.
In diesem EU-Dokument habe ich auch nicht finden können, was die absurden Thesen diese Typen hier stützt. Wir sollten darauf mit einem kollektiven Ignore reagieren und der erste, der es liest sollte nur noch den Kommentar schreiben: "Diese Thesen dieses Users stehem im Widerspruch zur allgemeien Meinung in Erfahrung der Mehrzahl hier. Solange eine sachliche Diskussion und Untermauerung seiner Aussagen durch ihm nicht erfolgt, werden keine seiner Postings kommentiert."
Zitat:
"Aber nicht weil der Motor es braucht, ganz und gar nicht, sondern die Zetec Motoren liegen in ihrer Schadstoffklasse sehr knapp und damit die Schadstoffklasse gehalten werden kann, wird das Öl gebraucht.
Es kann nämlich schnell passieren, dass die Zetec Motoren im Alltagsbetrieb mit anderem Öl als das 0w30 ( extrem Reibarm, aber nicht sehr stabil ) diesen Schwellenwert überschreiten."
Bist Du Dir da sicher? Die 1.7er Pumas mit dem zetec-s-Motor (ohne Hydrostößel sogar)
haben standardmäßig in den ersten Baujahren D3-Norm (da es D4 zu deren Einführung nicht gab), lassen sich aber locker und Problemlos auf D4 umschlüsseln, da sie auch diese Norm erfüllen.
Sterndocktor hat es doch auch schon mal erwähnt: Offenbar sind die amerikanischen Einflüsse bei Ford so gross, dass auch die Klöner sich den Ölerfordernissen wie in Detroit anpassen müssen. Damit kommen die grossen V8 bei erhöhtem Standgas auf endlosen Highways zwar aus, aber bei der Autobahnhast ist dann eben schon mal zu knapp. Trotzem gehen die Motoren aber nicht alle in der Garantiezeit kanputt und obendrein erreicht man einen besseren Normverbrauch, also warum sollte man was ändern, nur damit der Dritt- oder Viertbesitzer auch nach 250tkm noch gut fährt?
Feedback zu Motorölwechsel auf 5W-40
Hallo,
ich möchte auch einmal ein feedback zu den Tips von Sterndocktor bringen:
Ich habe bei meinem alten 230 SL von Bj. 1964 beim letzten Ölwechsel umgestellt von Mobil 15W-40 auf Megol 5W-40 und vorher das Motorclean von LM verwendet.
Ich wollte dem alten Knaben mal etwas Gutes gönnen, hatte zwar keine Probleme mit dem Motor, aber die Argumente von Sterndocktor haben mich doch überzeugt.
Resultat: Der Motor (6 Zylinder) läuft runder, vibrationsärmer, dreht leichter hoch und hat unten herum mehr Durchzug. Bis jetzt spritzt das Öl auch nicht aus allen Dichtungen, er ist nach wie vor dicht. Öldruck ist normal, wie bisher auch.
Wieviel der Ölverbrauch gesunken ist, kann ich erst in ca. 3 Monaten sagen, bisher 1 l Mobil 15 W-40. auf 3000 km.
Kann zur Umstellung nur allen raten.
Grüsse Franz
Re: Re: Re: Re: ÖL-ANGEBOT
Zitat:
Original geschrieben von BioMarco
Also ein vernünftiges Auto hab ich schon und meine Werkstatt hat auch nix für die Entsorgung genommen.
Ich dachte eigentlich auch eher an die Leute, die ihren Ölwechsel selbst machen...
Viele Grüße
Marco
Wollte Dir und den anderen nicht zu nahe treten ! Ich denke mal, das Öl wird man schon los. Ggf. muss man alt was bezahlen. Reine Rechensache, ob es inkl. Entsorgung dann immer noch ein gutes Angebot mist im I.-net zu kaufen.
Liebe Grüße
Schmudi
@brainstormer
ja, da bin ich mir sicher.
Und Hydros haben die alle nicht, weder der 1,4 noch der 1,7 mit 125 PS.
@Type-IV
Ganz nebenbei hier mal ein paar Fordangaben zum Puma 1,4 mit Zetec Motor.
Das sind die Vorschriften bzw. Freigaben von Ford über den Motor.
Motoröl-Viskositätsklasse: SAE 5W/30, SAE 5W/30e, SAE 10W/40, SAE 5W/40 Semi-Synth.
Motoröl-Klassifikation: API/ACEA: SH/A1-96, SH/A3-96
Motoröl mit Filter: 3,75 L
Schaltgetriebeöl: 75W/90 Semi-Synth.
Schaltgetriebe: 2,8 L
Servolenkungsöl: ESP-M2C 166-H
Fällt was auf ?
es ist sogar ein "dickes" 10W40 von Ford für diesen Motor freigegeben und auch ein 5W40 teilsynthetisch, das ist der Stand von 2005, da sind schon neuere Öle mit einbezogen.
Zum Thema Ford:
Habe vorletzte Woche (als selbst betroffener) ausgiebig mit denen telefoniert....
5w40 oder 0w40 auch nach A3/B3 sind ok... (für Zetec-Motoren)
Und das Beste: Interne Papiere sagen das wohl seit 98, die will man natuerlich nur nicht öffentlich machen.
/edit/ Ford kann dem ja widersprechen falls falsch
Zitat:
Original geschrieben von Jan0815
@ Sterndocktor
Wage ja kaum hier zu fragen, aber im Getriebeölthread schreibst Du leider nicht mehr. Gilt obiger Tipp (Castrol Transmax Z für neue BMW Getriebe) auch für einen X3 2.0d? Oder braucht der wg. des Allrads wieder was anderes? Wenn ich recht informiert bin, ist das Getriebe ja eine Eigenentwicklung von Magna Steyr, oder gilt das nur für das Verteilergetriebe? Weiß ich grad nicht. Das 6-G.-Getriebe ist ANGEBLICH mit "MTF LT 2" etikettiert, also Manual Transmission Fluid Lifetime (Hurra!). Die Schaltbarkeit ist von Anfang an (jetzt 17.000km) bescheiden, die unteren Gänge gehen recht schwer rein, Sommer wie Winter. Und weißt Du vielleicht sogar die Füllmenge?
Besten Dank.
Da ich obigen Beitrag leider nicht mehr editieren kann, und ich wegen Off Topic nicht nochmal rückfragen möchte (andererseits ist das doch interessanter als die Diskussion mit Type IV, oder?), hier noch eine Ergänzung:
In einem BMW Forum wird seitens eines offenbar langjährigen BMW Mechanikers für die neuen Getriebe Castrol AMX empfohlen, also auch ein ATF. Natürlich wird der X3 nicht erwähnt. Verträgt sich der alte Rest vom MTF mit dem neuen ATF problemlos? Ich denke ja, sonst hättest Du das sicher gewarnt. Und wie steht es mit Dexron VI Ölen (Fuchs ATF 6000 SL)? Der Mann "kennt" Dich übrigens und hat Dich als sehr kompetenten "Lichtblick" in diesem Forum bezeichnet, ist doch nett formuliert.
Gruß
Hallo
ich fahre einen Golf V GTI. Da es sich um einen Direkteinspreitzer handelt bin ich mir unsicher ob ich das Mobil 1 0W-40 oder das Mobil 1 ESP 5W-30 nach VW-Norm 50400 nehmen soll. Das ESP hat ja eine geringere Rußneigung. Wäre dies bei FSI-Motoren von Vorteil?