Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
@eposes14
Es geht ganz sicher nicht dadrum, jemanden nieder zu machen oder ähnliches.
Nur wenn du dir z.B. mal die ersten Seiten des Treads durchliest ( dieser ist immerhin am 25.01.2004 enstanden ), dann wrist du feststellen, dass ich auch zu den ersten Beiträgen einiges geschrieben habe, was mir angesichts meines Wissens und Erfahrungen, als richtig erschien.
Und im Laufe des Treads ( vor allem im 1. Jahr, also 2004 ) sind viele Bereiche aufgetaucht, die man so noch nicht gehört hatte oder zumindest wo nur sehr wenige Leute drüber was wussten.
Unter anderem war es der Sterndocktor der viele wichtige und neue Bereiche angeschnitten und erklärt hat.
Und wenn z.B. der Sterndocktor etwas erklärt hat oder einen Vorschlag gemacht hat, wurde er natürlich mit Fragen gelöchert und gleichzeitig ( so war es bei mir und sicherlich auch bei einigen anderen ) wurden seine Aussagen im I-net abgeglichen.
Soll heißen, wenn ich etwas Neues gelesen habe, dann ging bei mir parallel google auf und wurde gegengeprüft.
Das führt unweigerlich dazu, dass man sich Wissen aneignet und es auch behält.
Sterndocktor hat viele Bereiche angeschnitten und erklärt, bevor man überhaupt wusste, dass es sowas gibt bzw. wie es heißt.
HTHS, EP, Additiv zusammensetzungen oder von ähnlichen Dingen habe ich vorher nie gehört.
Erklärung durchgelesen, dann google gefüttert und alles aufgesaugt was zeitlich drin war, neue Erkenntnisse über I-Net bekommen und die neuen Dinge als Fragen ins Forum gestellt, viele Antworten kamen und oft auch wieder von Sterndocktor, die vor allem auch leicht verständlich waren und ausformuliert.
Erneut neue Bereiche gelernt und gegengeprüft usw.
Wenn soetwas über locker 2 jahre andauert und auf diese Weise belegt wird, dann wird es echt schwer, wenn jemand dann daherkommt ( wie Type-IV ) der Dinge behauptet die etwas Grundlage voraussetzen, aber in seiner Formulierung die Grundlagen ( die mittlerweile Jeder kennt ) völlig falsch wieder gibt und selbst bis zum heutigen Tag nicht auf Fragen antwortet.
Er hat nicht 1 Frage die ihm gestellt wurde beantwortet, sondern nur sofort wieder etwas reingeschrieben und fertig.
Er stellt keine Fragen, beantwortet keine Fragen und nimmt an dieser Diskussion auch nicht teil, sondern wirft nur Begriffe in den Raum.
Er behauptet doch sogar, dass die 5w30 Öle für Ford-Motoren, die dafür ausgelegt sind, das einzig richtige wäre, aber die einzige Begründung ist, dass die anderen Öle wie z.B. ein 5w40 oder 0w40 zu dick wären um in dem Motor ordentliche Arbeit zu leisten und daher ein Ford-Motor dem tot geweiht ist.
Und wenn die Grundlage für diese Behauptung die "Dicke" also Viskosität ist, dann schneidet er sich damit doch selbst ins Bein.
Nach dem Type-IV schon "boohh Rufe" geerntet hat, ließ er sich davon auch nicht abbringen und auf Erklärungen reagierte er mal wieder nicht, also was soll man von solchen Leuten halten ?
Ernst nehmen wird schwierig.
Aber der Sterndocktor hat es sogar noch mals nett versucht, hat Daten vom "gefährlichen" xw40 Öl gepostet und einem 5w30 Ford öl gegenübergestellt.
Und siehe da, das Dicke 5w40 Öl, was für Ford-Motoren zu dick sei und dadurch eine Gefahr besteht, ist in Wirklichkeit im Arbeitsbereich überhaupt nicht dicker, als das betreffende Ford-öl.
Aber dafür um einiges temperaturbeständiger als das Ford öl, da es nicht so ausdünnt bei höheren Temperaturen.
Und von solchem Quatsch lässt er nicht los, aber ist auch nicht bereit darüber zu diskutieren.
Und die Fragen bzgl. Viskosität und Beständigkeit im Arbeitsbereich wurden schon ab ca. Seite 20 ausführlich erläutert und dann auch mit der Zeit abgeklärt.
Aber solche Grundlagen eignet man sich entweder an, indem man den Tread druchliest und auch alles erstmal in Frage stellt ( google oder allgemeine I-Net suche hilft dabei ungemein ) und dann allmählig verbessert man sich.
Sicherlich ist durch das Lesen, niemand hier zum Profi geworden, aber Jeder der den Tread aufmerksam verfolg hat, sollte problemlos in der Lage sein, die Grundlagen die er braucht um ein Motoröl für seinen Motor auszuwählen abzurufen und selbstkritisch auszuwerten.
Wirklich Jeder müsste das mittlerweile können !
Und um dann noch mal zwischen den Topprodukten auszuwählen um auch wirklich die absoluten Feinheiten unterscheiden zu können, dazu braucht es wirklich genaues Wissen und da ist der Sterndocktor nunmal ein Wegweiser.
Denn es gibt kaum einen der dann noch unter den guten Produkten unterscheiden kann, was nochmal 1% besser ist oder wo es einfach nur viel teurer ist.
Die offiziellen Datenblätter kann jeder lesen und auch auswerten, das geht wirklich.
Aber zu den Additivpaketen oder ähnlichen Feinheiten, können kaum noch Leute was zu schreiben, selbst die Leute die von Anfang an dabei sind, sich viel angeeignet haben und auch nebenbei sich immer wieder damit beschäftigen.
Oftmals bleibt dann der Feinteil der Entscheidung beim Sterndocktor hängen.
Klar könnte man jetzt auch schreiben, vielleicht ist der Sterndocktor einfach nur jemand, der gut schreiben kann und dem alle hinterher rennen, aber das wird spätestens dann wiederlegt, wenn man sich mit der Materie außernandersetzt und hinterfragt, denn dann kommt ganz klar raus, dass seine aussagen stimmen und nicht wiederlegbar sind.
Das hat nichts damit zu tun, dass ihm alle blind hinterherrennen würden, sondern vielmehr damit, dass die Leute die sich dafür noch interessieren sich selbst weitergebildet haben und ihn noch um Kleinigkeiten zu beurteilen ihn fragen.
Und Sterndocktor hat nunmal sehr sehr viel Dinge angeschnitten und auch erklärt, sehr oft und ausgibig.
Und es ist sicherlich nicht schlimm, wenn einer jetzt neu einsteigt und seine Aussagen oder die der Anderen in Frage stellt, aber es ist schlimm, wenn es gemacht wird mit Grundlagenverarsche, die mittlerweile Jeder Treadverfolger sofort durchschaut und es trotzdem weitergemacht wird.
Wenn dann sollten sich Leute wie Type-IV mal damit auseinandersetzen und auch mitdiskutieren und nicht nur einfach was reinposten und auf gestellte Fragen ( die mittlerweile nicht mehr ernst gemeint sind ) reagieren, aber das passierte nicht 1 mal.
Hallo,
sorry, hatte natürlich vergessen zu erwähnen, dass es ein Kompressor mit eigenem Ölkreislauf ist. Auch ist nirgends von einem Ölwechsel die Rede sondern nur davon, das Ölniveau zu kontrollieren (wobei man doch sicher irgend wann mal wechseln muss). Da dort etwas Öl fehlt, was meint ihr also? Soll ich mir nun so ein 5W30 holen und nachkippen, oder kann ich in so einem Falle mein 5W40 Liqui Moly nehmen? Es handelt sich offenbar ohnehin nur um eine minimale Öl Menge.
Re: jimmy007
Zitat:
Original geschrieben von FunkFan
.
Bravo. Volle Zustimmung.
@ jimmy007
Auch von mir!
Bewunderswert, daß Du bei Deinen Argumenten so sachlich, besonnen und fair geblieben bist...manche Jungs hier bei Gesamt-MT könnten sich eine große Scheibe davon abschneiden.
Aber das ist wieder ein anderes Thema....! 😉
Gruß
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@Sterndocktor, jetzt habe ich auf meinem Bürorechner noch mal meinen Threadmitschnitt nach SLX befragt und zu meinem Castrol Formula SLX 0W30 die Aussage gefunden, daß es mit 12.4 schon fast ein 0W40 wäre. Das beruhig mich schon mehr, da laut Handbuch die xw30 er nur bis 20°C Aussentemperatur und die xW40 bis 30°C zu verwenden sind.
Sind solche Angaben überhaupt noch für moderen vollsynth. Öl relevant oder stammen diese netten Diagramme noch aus der Zeit mineralischer Öle? Wieweit sollte man bei tropischen Bedingungen wirklich ein dickeres Öl verwenden?
Zuletzt noch die Frage, wie verhält es sich bei diesem Castrol bzgl. der anderen Eigenschaften wie Motorsauberkeit und Viskositätsstabilität? Immerhin hat es die 229.3, kann also nicht so schlecht sein, ist aber als 0W30 bei 40°C im Schatte Außentemperatur auch schon neu nicht wirklich dick genug und die Verdunstung soll ja bei den SLX auch mit 10% recht hoch sein.
@eposes14, jimmy007 hat es gut erklärt, also lies Dir die fehlenden 120 Seiten durch und dann findest Du auch den Link bzgl. Forentollen und wird sicher einiges besser verstehen. Es gibt eben überall Störer und nur so kann man manche Beiträge hier verstehen und wenn alle Beiträge eines User nur so zu verstehen sind, dann ist die Sache wohl klar, oder?
Fahrradketten würde ich wie Motorradketten regelmäßig mit Kettenreiniger reinigen und dann mit Kettenspray pflegen, weil das eben Wasserresitet und -abweisend ist sowie die richitigen Eingenschaften für die Kettenschmmierung haben sollte.
Bei dem Kompressor habe ich nicht verstanden, was das für einer ist. Ist das ein ein Luftpuster für den Schlagschrauber und die Sprühpistole oder ist der ein Lader in einem Auto? Wie werden die bei Mercedes den geölt? Doch sicher durch den normalen Kreislauf, wie auch die Turbos. Dürften aber weit weniger anspruchsvoll sein, obwohl die Luft beim Komprimieren ja auch warm bis heiß wird.
Zitat:
Original geschrieben von GreG_M
...oder kann ich in so einem Falle mein 5W40 Liqui Moly nehmen? Es handelt sich offenbar ohnehin nur um eine minimale Öl Menge.
Zum Nachkippen kleiner Mengen kannst Du das sicher nehmen (Du meinst doch wohl Synthoil Hightech?), ich dachte es ging um einen Ölwechsel. Würde ich irgendwann auch machen, vielleicht nach 50.000 oder 3 Jahren.
Zitat:
Original geschrieben von Jan0815
Zum Nachkippen kleiner Mengen kannst Du das sicher nehmen (Du meinst doch wohl Synthoil Hightech?), ich dachte es ging um einen Ölwechsel. Würde ich irgendwann auch machen, vielleicht nach 50.000 oder 3 Jahren.
Ja natürlich Synthoil Hightec. Ich dachte, das müsse man garnicht mehr dazu sagen 😉
Ein Wechsel ist sicher mal angebracht irgendwann. Aber was dann nehmen? Wenn ichs richtig verstanden habe, dann empfehlt ihr ja eher 0- als 5W und eher -40 als -30, richtig?
PAOs sind Kettenkiller.. muaaahahaa.. so langsam müßten wir bei jeder Fahrt zur Arbeit zig Autos mit Motorschaden sehen denn eigentlich gibt es ja kaum ein Auto das richtig geschmiert wird.. vielleicht kann man einen Motor auch gar nicht zuverlässig schmieren..
Achso, deshalb füllen AMG, Porsche und BWM das in Ihre Super Sportler Öle ein damit die Kunden nach möglichst kurzer Zeit einen Motorschaden haben, unzufrieden sind und kein Auto mehr kaufen.. so, nun ist das auch endlich mal geklärt.. und ich wunder mich die ganze Zeit, warum ein SL 55 AMG mit M1 ausgliefert wird anstatt mit einen 15W40 oder einen 5W30 nach Fordnorm ebenso, warum Porsche in den GT kein 10W40 macht
Wäre ja alles nicht so schlimm, aber ich muß ihm ja glauben, daß er als Ausbilder tätig ist und jetzt wissen wir auch den Grund,warum aus einer KFZ Lehre nur Typen rauskommen die von tuten und blaßen nicht die geringste Ahnung haben und den späteren eine Mist erzählen daß sich die Balken biegen
Zitat:
Original geschrieben von HL66
PAOs sind Kettenkiller..
Jetzt sag, Du wußtest das noch nicht?
Deshalb hat die sich bei unserem alten Diesel jetzt nach 300.000 km ja auch bereits derart gelängt, dass die höchstens nochmal 400.000 km lang hält.
Und dass die dann nach bereits rund 700.000 km schon gewechselt werden muß, lag mit Sicherheit an den blöden vollsynth. Ölen, die ich bei dem die ganze Zeit verwendet habe. 🙄
Hätte ich das jetzt vorher gewußt, dann hätte ich mir statt dessen ein schönes SAE 30-Einbereichsöl gesucht, welches dann idealerweise noch bereits seit 10Jahren irgendwo rumgestanden hat - und wo die oberste Schicht das Öl schon frisch gehalten hat.
Da hätte man die Kette dann NIE wechseln müssen! Weil, wenn der Motor erneuert wird, die Kette ja schon mit dabei ist. 😁
Eben genauso wie beim Werbeslogan vom Beckenbauer: .... und die Kette ist auch schon mit drin!
Wäre sicher gescheiter gewesen. 😉
@HL66
Hallo,
und wieder so was...auch auf die Gefahr hin, dass man irgendwann auch auf mich draufhauen wird, aber irgendeiner muss ja "Kontra" geben (Leute, die unter dem Bann stehen, haben eh keine Chance mehr): Welches "Know-How" bringt D e i n Beitrag jetzt hier ein? Ich feuere mal zurück: Bis auf die platte Aussage: Die Hersteller sind alles "Wissende" und wissen daher, was zu tun ist...kommt doch nichts bei 'rüber. Wenn man es so schlicht sehen will, dann stelle ich die Frage: und warum gibt es dann doch verschiedene Hersteller-Empfehlungen? Und warum empfiehlt "meine" Firma BMW Castrol und nicht M1? Weil es eben Gründe gibt jenseits der Vernunft - die, nebenbei, Sterndoc am Beispiel BMW wiederholt genannt hat, und die ich jetzt einfach mal glaube.
Und - ich spreche - ich kann's gar nicht oft genug sagen - als Öllaie, der sich nicht anmaßt, angelesenes Wissen auch im Rahmen von Transferleistungen nutzen zu können: Für mich ist die Tatsache - für sich allein genommen - dass AMG und Porsche PAOs empfehlen, k e i n Gegenbeweis für die Behauptung, sie seien Kettenkiller. Mag ja sein, dass PAOs "in Summe" das Optimum sind - ich verwende sie ja auch "brav" - aber wer weiss, vielleicht haben sie auch bei den angeführten "Gegenbeispielen" Nachteile?! Ich habe zumindest - aber ich bin Laie - noch nicht von größeren Anzahlen AMG etc gehört, die 200.000km und mehr auf der Uhr haben - und vielleicht treten ja dann erst die Kettenprobleme auf? Ok - da Sterndoc zwischenzeitlich bereits seine Meinung kundgetan hat, stehe ich mit meinem Versuch, Sachlichkeit reinzubringen, vermutlich alleine da - aber mich irritiert der aktuelle Umgangston immer mehr (manch einer sollte sich erst mal an die eigene Nase fassen, ich sag nur Rechtschreibung, bevor munter weiter gestänkert wird).
Zurück zum Thema: Sterndoc, magst Du nicht d o c h noch was zu den (eventuell) speziellen Erfordernissen von Ketten sagen?
Gruß EposEs14
Re: @HL66
Zitat:
Original geschrieben von eposes14
magst Du nicht d o c h noch was zu den (eventuell) speziellen Erfordernissen von Ketten sagen?
Zu Steuerketten in Motoren oder Fahrradketten? 🙄
Zu ersteren steht schon alles wichtige im Thread u. letzteres gehört nicht hierher.
Sterndocktor, HL66 hat sich da nur auf die Aussage des Trolls bezogen, den Du wohl schon in Deiner Ignorenliste hast. HL66 ist schon lange genug dabei und hat mit seinen Beiträgen auch schon bewiesen, daß es die Thematik hier durchaus verstanden hat. Es hätte mich mehr gefreut und den Thread auch besser vorangebracht, Antwort zu den konkreten Fragen aus Ausführungen zu den aufgebrachten Themen zu bekommen.
Die Kette dürfte aber allgemein das unkritischste Teil bei der Schmierung eines Motors sein. Immerhin habe ich auch noch nie gehört/gelesen, daß ein Motor mit total vernachläßigem Ölwechsel dann an einer gerissenen Ketter verendet ist. Der Kettenspanner ist da wohl schon anfälliger, wenn das Öl schon langsam zur Paste wird, der funktioniert beim Fahrrad aber schon mal ganz anders.
eposes14, Deinem Wunsch nach Sachlichkeit möchte ich mich anschliessen und deshalb alle bitten, bestimmten Unsinn diskussionsunfähiger Teilnehmer auch einfach zu ignorieren, so schwer das dem einzelnen auch fällt. Ein hinweise, daß es längst widerlegt Aussagen eines Tolls sind mit dem link http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Internet) zur Erklärung, was denn ein Troll ist.
Re: nochmal Fahrrad-Kettenöl (nicht schimpfen!)
@eposes14:
ich habe mir mal Deine faq durchgelesen und würde sagen, daß Du mit den Tips dort doch recht gut bedienst bist. Der Autor hat bis auf den kleinen Fauxpas, daß in den Gelenken im factory fill angeblich "Öl" ist (es ist aber Fett), schon alles Wichtige ziemlich gut zusammengefaßt.
IMHO hat in der ungeschützten Arbeitsumgebung der Fahradkette der Faktor "Äußere Einflüsse" weitaus mehr Gewicht als Details der Öleigenschaften. Ich glaube, man kann beide Anwendungen (Auto <> Rad) hinsichtlich der Arbeitsbedingungen (äußere Einflüsse, Temperaturen, Arbeitsfrequenzen) nicht 1:1 vergleichen.
Mit einem Produkt von der Klasse eines X-Country von Finish Line dürfte aber selbst der Punkt "Öleigenschaften" hinreichend erfüllt sein.
Für viel wichtiger halte ich ähnlich wie "BioMarco" die regelmäßige Befreiung der Kette von Sand und Dreck (und logischerweise gleichzeitig auch der anderen mit der Kette in Kontakt stehenden Teile wie Cassette, Schaltwerk/Umlenkrollen, Umwerfer und Kettenblätter)!
Von einem Kettenreiniger, der das Fett aus den Gelenken der Kette holt, wohin man es auch nie mehr selbst so gut bekommt wie der Hersteller (wenn überhaupt), habe ich immer die Finger gelassen.
Ich selbst bin Sedis Gold, Sedis Silber/SL gefahren und achte nach Säuberung und Nachschmieren (mehrfach Kette durchdrehen, 1 Tag warten, dann oberflächiges = überflüssiges Fett/Öl abwischen) vor allem darauf, die Kette abschließend mit Hartwachs zu versiegeln.
Damit zieht die Kette wirklich deutlich weniger verschleißfördernden Dreck an, die Ketten und Ritzel und Blätter leben in Verbindung mit Schönwettertraining only 😉 besonders lange (alles relativ, ich weiß).
Gruß LLH
@Left Lane Holle, @Holt und andere
Hallo,
vielen Dank für Eure Hinweise...wenn's denn zukünftig immer wieder so sachlich zuginge, würde ich mich (und hoffentlich andere auch) freuen.
Ich meine, der Thread ist wirklich einer der besten im Netz, will nicht wissen, wie oft er mittlerweile verlinkt ist. Ein "Neuankömmling", der nicht ganz vorne eingestiegen ist, wird sich aber möglichweise nicht sehr wohl fühlen, wenn er das Gefühl bekommt, hier ist "closed shop", wo sich nur noch Spezis zu Wort melden dürfen. Und das wäre seeeehr schade, weil eben viele hilfreiche Hinweise zu finden sind (die auch Randbereiche, siehe mein Thema, aber dito Getriebeöl, Kühlerspülung etc., berühren).
Wäre schön, wenn dieser Stil wieder Einzug hielte - was allerdings auf a l l e n Seiten Nettiquette voraussetzt.
Unabhängig von manchen "Differenzen": Vielen Dank an alle, die hier sachlich etwas beigetragen /beigetragen haben (und das können auch intelligente Fragen oder auch mal falsche Behauptungen gewesen sein, denn erst die führen ja dazu, dass ggf. auch eigenes Halbwissen mal richtiggestellt wird)
@LLH speziell: Ja, Du hast Recht - die verlinkten FAQ sind "gut" - wie gesagt, mir würde es jetzt eher noch etwas um's Detail gehen "was für E i g e n s c h a f t e n muss ein Fahrradöl speziell haben", und das, wenn man das so sagen kann, eher aus Sicht der "Öltheorie". Aber ich will da jetzt auch nicht mehr länger darauf rumreiten, in der Tat wäre das, wären wir in der Schule "Thema verfehlt". Nur das Kernthema ist langsam etwas "ausgelutscht", da dachte ich mir, stellst mal eine andere Frage, die noch nicht dutzende Male wiederholt wurde.
Grüsse EposEs14