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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 19:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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10 Jahre ist ja auch kein Alter für ein Auto.

Und die Hauptproblematik bei Elastomeren ist nicht das verspröden oder aushärten der Dichtung sondern der Druckverformungsrest. Je länger, öfter und je mehr Hitze auf Elastomere wirken desto negativer wirkt sich dies auf den DVR aus.

Und wie würdest Du das jetzt "umgangssprachlich" nennen, also so dass es jeder verstehen kann? :rolleyes:

Was hältst Du von "Altern" ;)

Und auf dieses "Altern" hat eben das verwendete Öl einen nicht unerheblichen Einfluß!

Gruß

P. S Hart werden die aber trotzdem mit der Zeit. Kannst ja mal eine 15 Jahre alte Dichtung ausbauen u. mit einer neuen vergleichen. Und natürlich hängt das auch noch vom verwendeten Material ab, wie schnell o. langsam die Dichtungen "altern". Kenne aber keinen Hersteller der noch etwas schlechteres als Elastomere aus Fluor-Kautschuk verbauen würde. Kennst Du einen?

Bis ca. 200°C sind für diese kein Problem. Außerdem sind die auch ziemlich resistent gegenüber allen möglichen Chemikalien. Selbst wenn man die ungesätigten Ester-Verbindungen aussetzt, halten die das eine ganze Weile aus.

Nochmal zum Thema Dreck und Abdichtung:

Dass das an Wellendichtringen nichts bringt, ist klar, aber was ist mit Dichtungen von z.B. Ventildeckel und Ölwanne? Können Ablagerungen hier nicht als "Spritzschutz" gegen Ölspritzer fungieren?

10 Jahre sind schon ein Alter für ein Auto, auch für ein modernes... ab dem Alter oder so ab ca. 150-200.000km trennt sich dann die Spreu vom Weizen, sowohl was die Pflelge angeht als auch die Robustheit vom Auto .. moderne Autos gehen genau so kapputt und altern genau so .. ich hab meinen letzten 11 Jahre lange gehätschelt und getätschelt und trotzdem ging das nicht spurlos vorüber... das mit dem dichthalten kann ich bestätigen.. 300.000km und staubtrocken .. der sah auch nur synthetik Öle

Könnte mal Öl komprimieren, würden die Hydrostössel nicht funktionieren

Ventil-Deckel u. Ölwanne sind ja auch nicht wirklich das Problem. Sondern sind es immer die Radialwellen-Dichtringe die kaputt gehen bzw. jedenfalls als erstes ausfallen - was einen Ölverlust nach außen betrifft.

Habe auch noch nie einen Motor gesehen, wo die Dichtung vom Ventildeckel o. Ölwanne undicht, aber die Wellen-Dichtringe intakt waren.

Manchmal sieht das vielleicht so aus. Geht man dann der Sache auf den Grund, stellt sich dann aber oft heraus, dass das Öl eben nicht an z. b. der Ölwannen-Dichtung austritt, sondern aus einem Wellendichtring, irgendwo entlang u. runter läuft u. dann eben auch den Motor von unten "versaut".

Soll jetzt nicht heißen, dass nicht auch mal eine Ventil-Deckel o. Ölwannen-Dichtung undicht sein kann. Gibts naürlich schon. Ist aber einmal sehr viel seltener der Fall und dann immer so, dass bei diesem Motor die Wellendichtringe erst recht u. schon länger undicht sind.

Wenn mal wirklich NUR eine Ventildeckel-Dichtung "saut", dann lag das entweder daran, weil die Schrauben am Deckel entweder nicht fest genug angezogen waren, oder die mal sehr fest u. ein späteres Mal dann weniger fest oder die Dichtung einfach beschädigt wurde als man mal den Ventildeckel abgenommen hatte.

Bei Wellen-Dichtringen kann es auch sein, dass die Dichtung selber gar nichts dafür kann, sondern die deshalb nicht richtig abdichtet, weil die Welle einen "Schlag" hat u. deshalb die Federspannung nicht ausreicht.

Oder weil z. B. die Kurbelgehäuse-Entlüftung nicht richtig funktioniert, so dass ein ordentlicher (GAS-) Überdruck im Motor herrscht, wodurch es das Öl dann wirklich durch alle Dichtungen drückt!

Eigentlich ging es mir aber nur darum klarzustellen, dass WEGEN den von mir empf. Ölen ganz sicher kein Motor Öl verlieren wird. Und auch nicht mehr als vorher verbrennen, sondern höchstens weniger!

Gruß

P. S. Hatte ich vergessen zu erwähnen. Der Motor in dem ich das 0W-30er v. Fuchs ausprobiert hatte ist 10 Jahre alt und hat aktuell 292.000 km auf der Uhr. Ist zwar keine soderlich hohe km-Leistung für einen "Benz", ganz neu ist der aber auch nicht mehr!

Aber trotz der ordentlichen Laufleistung eben WIE neu, was nicht nur an der Konstruktion sondern zu einem guten Teil natürlich auch daran liegt, dass der eben von Anfang an (fast)immer mit sehr guten Ölen betrieben wurde (nur ein einziges Intervall war kein Syntetik-Öl im Motor, sondern ein durchschnittlich gutes 10W-40er; hätte ich auch vergessen zu erwähnen).

Zitat:

Das "Beste" im vorletzten Beitrag von Type IV ist aber, dass man Mehrbereichsöle sogar komprimieren könnte?! Öl kann man (genau wie JEDE andere Flüssigkeit) aber eben überhaupt NICHT komprimieren! Und ob nun Ein- oder Mehrbereichsöl spielt dabei überhaupt KEINE Rolle! Der Faktor "Druck" spielt zwar was den inneren Widerstand des Öls betrifft eine Rolle, aber komprimieren läßt sich KEINS!

Schade! Das du mich "absichtlich " falsch verstehst

und einen falschen Zusammenhang herleitest.

Das Komprimieren war in Bezug auf Einbereichsöle gemeint die unter Druck ihre Viskosität nicht ändern. Newtonscheflüssigkeit.

Die Öle mit VI´s werden beim Kompimieren (besser beim Versuch sie zu komprimieren Kolbenringzone Ventiltrieb) dünnflüssiger sie verändern ihre Viskosität keine Newtonscheflüssigkeit.

Einbereichsöle zeigen diesen Effekt nicht.sie behalten ihre Viskosität auch unter hohen Druck Kolbenringzone Ventiltrieb.

Ein dünnes Öl stellt die Schmierung in der Kölbenringzone und den Ventiltrieb nicht sicher ! Da sind wir uns doch wohl alle einig oder hat jemand Einwände?

Ein "dünnes Grundöl" hat eine geringe Viskosität!

Ein Mehrbereichsöl mit VI-Verbesserern ändert sein Viskosität unter Druck es wird dünner und das ist auch das Problem mit dem HTHS von unter 3,5

Von Öl komprimieren war im Kontext nicht die Rede es wird dünner der Schmierfilm reisst und die von Sterndoc. zur genüge erklärten Additiv-Pakete müssen Arbeiten.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal darauf hinweisen das Benzinkonzentrationen in teilen des Motoröls bis zu 20% nicht unwarscheinlich sondern die Regel sind !

Bei über 70% Last wird bei Schmalbandlambdasonden das Gemisch "angefettet" um eine "innere Kühlung" der KOLBEN zu gewährleisten und dort sind dann nur 20% Ölverdünnung schon sehr optimistisch und gerade in dem Bereich sollte das Öl ja bekanntlich nicht zu dünn werden.

In der Ölwanne wenn du das Öl zur Analyse bekommst ist natürlich kaum noch Benzin (Bekanntlich leicht flüchtig) im Öl enthalten.

Also Ich wollte hier keinen Glaubenskrieg lostreten jedoch ist unbestritten das Mehrbereichsöle für den Konsumenten der sein Öl nicht selber wechselt die sinnvollere Lösung darstellt.

Die anderen wechseln halbjärlich

Die wichtigste Frage Newtonsche_flüssigkeit-ÖL ist nicht wirklich beantwortet worden .

Zitat:

Original geschrieben von HL66

Könnte man Öl komprimieren, würden die Hydrostössel nicht funktionieren

Eben! Ist mir im "Eifer des Gefechts" gar nicht eingefallen - obwohl das sogar das beste Beispiel ist dass die "Komprimiererei" Blödsinn ist!

Wenn ich mal wirklich keine Lust mehr habe auf solchen Blodsinn zu reagieren, hoffe ich, dass ihr dann auch auf solch einfache u. leicht verständliche Weise aufzeigt, dass das eben Blödsinn ist! :)

Zitat:

Original geschrieben von Type-IV

Das Komprimieren war in Bezug auf Einbereichsöle gemeint die unter Druck ihre Viskosität nicht ändern. Newtonscheflüssigkeit.

Siehst Du, genau DAS ist das Problem bei Dir! Du kapierst es nicht einmal dann, wenn man es Dir extra nochmal extra ausführlich erklärt!

Und ich war auch noch so doof und habe auf Deinen Blödsinn sogar reagiert und das extra nochmal ausführlich erklärt. Und bereits im nächsten Beitrag schreibst Du bereits wieder genau den gleichen Blödsinn!

Deshalb wirklich zum allerletzten Mal extra nochmal für Dich (wobei ich das erst wenige Beiträge vorher schon alles extra wegen Dir nochmal erklärt hatte, und jetzt nur nochmal wiederhole):

 

Ein auf den Schmierfilm ausgeübter Druck wirkt sich IMMER viskositäts-ERHÖHEND aus, EGAL ob es sich dabei nun um ein Ein- o. Mehrbereichsöl handelt bzw. EGAL ob dieses nun VI-Verb. enthält oder nicht. Das DESHALB, weil sich durch den Druck eben der innere WIDERSTAND der Flüssigkeit ERHÖHT und NICHT etwa verringert. Und das ist bei JEDEM Öl so, EGAL ob mit oder ohne VI-Verb, EGAL ob Ein- oder Mehrbereichsöl!!!

Und die Viskosität ist ja auch NICHTS ANDERES als der INNERE Widerstand des Öls SELBST und bei der Viskosität wird auch NICHTS anderes als eben dieser INNERE WIDERSTAND des Öls gemessen!!!

Und ob newtonsche Flüssigkeit oder nicht, hat NICHTS mit Druck zu tun, sondern geht es dabei darum, ob es sich um eine Flüssigkeit handelt, die auch noch ZUSÄTZLICH mit zunehmendem Schergefälle ausdünnt oder eben nicht. Und als newtonsche Flüssigkeiten bezeichnet man eben solche, wo das NICHT der Fall ist, diese also NICHT mit zunehmendem Schergefalle ausdünnen!!! Sondern eben NUR mit zunehmender TEMPERATUR!!!

Dabei gehts NUR um das Schergefälle, NICHT um Druck. Mit Druck hat das NICHTS zu tun!!! Druck wirkt sich ja IMMER viskositäts-ERHÖHEND aus!!!

Nimmt bei GLEICHER Temperatur aber GRÖSSER werdendem Schergefälle (Drehzahl) die Visko mehr o. weniger stark ab, dann ist es eine NICHT-newtonsche Flüssigkeit. Und wenn das Schergefälle überhaupt KEINE Auswirkung auf die Visko (den inneren Widerstand) des Öls hat, dann ist es eben eine newtonsche Flüssigkeit! Und ob überhaupt und wie stark sich das Schergefälle auf die Visko auswirkt, hängt eben davon ab ob überhaupt, welcher Typ, welche Qualität u. Menge an VI-Verb. enthalten ist!

Und Motorenöle welche selbst unter den härtesten Betriebsbedingungen und hohem Schergefälle immer in der gleichen SAE-Klasse bleiben, also sehr scherstabil sind, nennt man "Stay in Grade Öle"! Und die, welche ich hier empfehle sind selbstverständlich solche - OBWOHL das natürlich auch MEHRbereichsöle sind!!!

Und ob ein Öl auch bei hohen Drücken einen stabilen Schmierfilm bietet oder einfach WEG- (BEISEITE) gedrückt wird, hat mit dem überhaupt NICHTS zu tun!!! Sondern geht es hier dann um die EP- (Hochdruck) Eigenschaften, wo ich auch nochmal extra für Dich erklärt hatte, wovon diese abhängen und wofür die im Motor wichtig sind!!!

Hoffentlich hast Du jetzt wenigstens DAS kapiert, und wenn immer noch nicht, dann ist mir das auch EGAL!

Und betr. den anderen Unsinn bitte einfach lesen was hier schon alles erklärt wurde! Und wenn Du es beim ersten Mal nicht verstehst, dann einfach nochmal lesen und erst eine Weile darüber nachdenken und nicht immer gleich drauf los schreiben!

Dann brauchst Du auch nicht weiter lauter Unsinn zu schreiben!!! :rolleyes:

http://www.castrol.com/.../abcdJan06.pdf

Weise die mal daraud hin!

Spass dabei

Wenn Du wenigstens lesen könntest, dann könntest Du da nachlesen, dass da sogar fast wortwörtlich genau das Gleiche steht, was ich Dir versucht habe zu erklären.

Aber wenns halt offensichtlich schon mit dem lesen happert, wirds mit dem Verstehen erst recht schwierig. :rolleyes:

EDIT: Habe mir jetzt nur mal das durchgelsen, wie das dort mit der Visko erklärt wurde. Kann man so lassen, nur ist halt manches ziemlich oberflächlich und nicht zuende erklärt.

Wie eben z. B. das mit dem Druck: Also beim Punkt 4.3 "Viskositäts-Druck-Verhalten":

Da steht: "Die Viskosität eines Öles ändert sich nicht nur mit der Temperatur, sondern auch mit dem auf den Schmierfilm ausgeübten Druck" = Stimmt, hatte ich ja auch geschrieben!

Dann weiter: " Diese Eigenschaft ist für tribotechnische Berechnungen oft sehr wichtig" = Stimmt auch u. hatte ich ebenfalls hier schon mal erwähnt!

Was aber fehlt, ist: WIE wirkt sich denn der Druck nun auf die Visko aus? = Eben IMMER viskositäts-ERHÖHEND, was man dann auch noch dazu schreiben sollte, wenn man schon überhaupt über den Faktor Druck etwas schreibt.

Punkt 4.4 "Viskosität und Schergefälle": = schon recht gut erklärt!

Punkt 4.5 "Scherstabilität": = Kann man auch so stehen lassen! Und es gibt eben auch auch unter den Mehrbereichsölen und auch unter den Mehrbereichsölen MIT Vi-Verb. "Stay in Grade Öle". Das geht vielleicht etwas zuwenig aus diesem Text hervor.

Wie bereits erhähnt sind solche nach ACEA A3/B3 u. A3/B4 GRUNDSÄTZLICH solche, also welche mit sehr guter Scherstabilität. Und das sind praktisch ALLES MEHRbereichsöle!

Wenigstens scheint es so, als würdest Du jetzt immerhin schon mal lesen. Jetzt müßtest Du das Gelesene nur noch verstehen, und schon bräuchtest Du keinen Unsinn mehr schreiben ;)

Vielleicht sollte man mal erwähnen, daß es in der Tat so ist, daß ein moderner Motor in den meisten Fällen auch mit einen mäßigen 10W40 200.000km schafft.. nur wird er das meistens nicht ohne mess- oder fühlbaren Verschleiß oder sonstige div. Probleme tun .. in den meisten Fällen wird es aber erst mal keinen kapitalen Motorschaden geben sofern die Intervalle nicht zu extrem sind...

nur wollen die Freaks hier eben das absolute Optimum an Schmiertechnik einsetzen und möchten, daß ihr Motor so wenig wie möglich Verschleiß erfährt, auch über mehrere htkm und dann immer noch möglichst gut bis perfekt läuft ... über Sinn oder Unsinn mag man streiten wie über viele andere Dinge im Leben auch ... Fakt ist aber, daß dieses Ziel nur mit den hochwertigsten Ölen und moderaten Wechselintervallen erreicht wird.. deshalb ist aus "unserer" Sicht, ein vollsynthetisches Top Öl immer erste Wahl und wird deshalb meistens anderen empfohlen..wer andere Ziele verfolgt, wird auch mit anderen Ölen zufrieden sein...

Zitat:

Ein auf den Schmierfilm ausgeübter Druck wirkt sich IMMER viskositäts-ERHÖHEND aus, EGAL ob es sich dabei nun um ein Ein- o. Mehrbereichsöl handelt bzw. EGAL ob dieses nun VI-Verb. enthält oder nicht. Das DESHALB, weil sich durch den Druck eben der innere WIDERSTAND der Flüssigkeit ERHÖHT und NICHT etwa verringert. Und das ist bei JEDEM Öl so, EGAL ob mit oder ohne VI-Verb, EGAL ob Ein- oder Mehrbereichsöl!!!

Laut 4.5 und bild 14 ist das blödsinn was du schreibst oder der Mensch bei Castrol und mein ehemaliger BW-Prof. haben keine Ahnung.

@Sterndocktor

Er meint wohl S.21.

Sorry, Doppelpost, wollte eigentlich "bearbeiten" nicht mich selbst "zitieren". Irgendwie dumm, dass man solche Beiträge nicht wieder löschen kann.

Zitat:

Original geschrieben von Type-IV

der Mensch bei Castrol und mein ehemaliger BW-Prof. haben keine Ahnung.

Dass es nicht an der Castrol-Info liegt kann ich ja selber sehen. An Deinem Prof. wird es sicher auch nicht gelegen haben, sondern ist der einzige der hier "auf der Leitung sitzt" Deine Wenigkeit! Weil Du selbst wenn es Dir erklärt wurde es halt einfach trotzdem nicht verstehst (entweder nicht willst oder nicht kannst).

Zitat:

Original geschrieben von Type-IV

Laut 4.5 und bild 14 ist das blödsinn was du schreibst

Ist es eben nicht, sondern zeigt das genau DAS was auch ICH Dir u. a. versucht habe zu erklären - was NEWTONSCHE Flüssigkeit bedeutet und dass das nur mit dem SCHERGEFÄLLE und NICHTS mit Druck zu tun hat. Das steht ja auch genau SO dort in dieser Castrol-Info!!!

Das Viskositäts-DRUCK-Verhalten wird unter Punkt 4.3 erwähnt. Aber halt nur DAS sich der Druck auf die Visko auswirkt, aber leider nicht WIE. Und WIE sich der Druck auf die Visko auswirkt, (nämlich IMMER viskositäts-ERHÖHEND) hatte ich ja schon mehrmals wiederholt. Komme mir schon vor wie eine alte Schallplatte mit Sprung :rolleyes:

Nur hiilft diese Infos von Castrol bei Dir halt offensichtlich genauso wenig wie meine Erklärungen vorher schon! Du versteht es trotzdem und immer noch nicht!!!

Wäre ich Dein Prof gewesen, hätte ich entweder Dich erschossen oder mich erhängt! :rolleyes: Glücklicherweise sind die Leute mit denen ich zu tun habe aber nicht so lernresistent (andere würden das "begriffstutzig" nennen).

@Jan: Vorlesen und für ihn auch noch denken kann ich leider nicht. Wenn er es jetzt immer nicht nicht verstanden hat, wird er es wohl nie mehr verstehen. Aber was solls. Jeder muß das ja auch nicht verstehen.

Meine Geduld ist jedenfalls schon lange aufgebraucht. Soll er von mir aus schreiben was er will und von mir aus auch die ganze Zeit mit Petroleum im Motor fahren. Meiner ist es ja nicht.

Werde heute auch nichts mehr schreiben, war eh viel zu viel. Sondern habe ich jetzt etwas anders zu tun - was auch viel mehr Spaß macht als zu versuchen einem absolut lernresistenten etwas zu erklären ;) Gute Nacht.

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