Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Deine Fähigkeit, Dich mit stolzgeschwellter Brust zum Horst zu machen, fasziniert mich immer wieder. So gesehen ist Dein Unterhaltungswert gar nicht mal übel.
Bin gespannt, ob Dr. Johnes die Werbung duldet 😁 Besonders günstig sind die Preise ja nicht, vor allen Dingen wo Addinol seinen eigenen Online Shop hat
Zitat:
Original geschrieben von Jan0815
Deine Fähigkeit, Dich mit stolzgeschwellter Brust zum Horst zu machen, fasziniert mich immer wieder. So gesehen ist Dein Unterhaltungswert gar nicht mal übel.
Wenn ich diesen typisch perso-flachen Beitrag so lese, was genau macht jetzt den Unterschied aus? Daß ich dabei nicht bei jeder Gelegenheit auf andere mit dem Finger zeige? LOL Das macht es schlechter als diese typischen Beiträge? 🙄
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Zitat:
Original geschrieben von casey1234
Addinol, Fuchs und Motul sind so mit die besten Öle für "normale" PKW. :-)
Was bitte soll an Addinol Fuchs Oder Motul besser sein wie an vielen anderen Herstellern? Das sind haltlose Behauptungen ohne belege😁
1.Zitat:
Original geschrieben von salieridai
Bin gespannt, ob Dr. Johnes die Werbung duldet 😁 Besonders günstig sind die Preise ja nicht, vor allen Dingen wo Addinol seinen eigenen Online Shop hat
Addinol verkauft online nur Highstar Produkte, keine "Addinol"-galabelten Produkte, die Begründung ist also haltlos.
2.25 Euro für 5 Liter eines der besten 5W-40er auf dem Markt finde ich nicht besonders teuer?! Das geht auf ebay auch kaum günstiger. Und wie gesagt: ob es da dann frisch abgefüllt und aus aktueller Produktion ist? Hm...
Und die Preise für die 5W-30er, z.B. Mega Light (39 €) und Giga Light (40 €), sind höher, weil die entsprechenden Freigaben der Hersteller mehr kosten.
Die Preise sind nicht teuer, sondern normal.Der online-Shop, das weiß ich vom Inhaber, verdient kaum etwas durch den Verkauf. Die Preise auf ebay ergeben sich durch das Preisdumping der dortigen Verkäufer, was aber von Addinol nicht unterstützt wird und mit deren Preispolitik Addinol auch nicht einverstanden ist. Wie gesagt, die Preise sind normal. Vielleicht sind manche hier schon etwas zu verblendet vom Preisdumping auf ebay?!
Klar kann man seinen Motor auch mit Castrol Edge Longlife quälen, aber ob man sich die 5-10 € wirklich sparen muss und die anders nicht (viel) besser investiert sind, sollte jeder für sich entscheiden... 😉
Hatte es mit der Bezugsquelle eigentlich nur gut gemeint. Wollte neben den ebay Verkäufern auf einen
offiziellenHändler hinweisen, sorry?!
Zitat:
Original geschrieben von Golf6 gti
Was bitte soll an Addinol Fuchs Oder Motul besser sein wie an vielen anderen Herstellern? Das sind haltlose Behauptungen ohne belege😁Zitat:
Original geschrieben von casey1234
Addinol, Fuchs und Motul sind so mit die besten Öle für "normale" PKW. :-)
Frag das mal nen TSI Fahrer!! 😁 😁
War gerade unterwegs und das sollte einfach nur ein knapper Input sein. 😉
Das belegen die zahlreichen Laboranalysen aus den Foren 🙂
Um nur mal ein bisschen Lektüre zu verlinken:
FAQ 1:
http://www.a3quattro.de/index.php?page=Thread&threadID=6568
FAQ 2:
http://www.golfv.de/145839-faq-motor%C3%B6l.html
Ratgeber:
http://www.a3quattro.de/index.php?...
Wie ihr seht, ist die Auswertung schon etwas älter, seitdem sind zahlreiche weitere Analysen der Nutzer hinzugekommen, welche weiterhin das Addinol bzw auch Fuchs und Motul Öle als sehr gut / führend bestätigen. Wer das Forum auch nur ansatzweise durchkämmt, wird dies schnell feststellen. Werde jetzt nicht jeden Labortest raussuchen, nur weil hier gleich jeder nach den Beweisen schreit.
Klar gibt es diejenigen, die sagen: "Ich füll seit 30 Jahren 15W-40 ein und hatte NOCH NIE Probleme." Das mag ja sein. Aber man kann auch diese alten Motoren nicht mehr mit den hochentwickelten und empfindlichen Motoren von heute vergleichen. Und Fakt ist auch, dass sich diese Leute, eben aufgrund genau dieser Einstellung, nicht mit dem Thema Motoröl beschäftigen, dann aber daraus schließen, dass alle Öle so gut wie gleich sind. Und genau diese Implikation ist nunmal falsch, was sich auch klar durch unabhängige Analysen beweisen lässt, und zwar von Leuten, die sich eben intensiv mit dem Thema auseinandersetzen.
Aber das bleibt natürlich jedem selber überlassen, was er glauben möchte und was nicht. Ich kann nur jedem raten, sich auch nur ansatzweise mal ein bisschen damit zu beschäftigen. Vielleicht geht dem einen oder anderen dann doch mal ein Licht auf.
Manche glauben ja immernoch, dass ihr geliebtes Mobil 1 vollsynthetisch ist 😁 😁
Schöne Grüße
Sebi
Ich bin selbst ein Vw Tsi Fahrer und fahr seit mein Auto 3tkm hat Festintervall und ein 5w-40... Nur wage ich zu bezweifeln das die Vw ketten Probleme nur aufs Motorenöl zurück zuführen sind,ich denke hier sind mehr Ungünstige Faktoren zusammen gekommen. Und jeder schreit nach beweisen??? Wenn es die wirklich geben würde wäre ja alles ganz einfach dann hätten wir die Eierlegende- Vollmilchsau gefunden.
Zitat:
Nach dem Austauschmotor auf Kulanz habe ich bei 19.000 km vom Toyota PTFE 5W-30 umgestellt auf Festintervall ca. alle 15.000 km mit dem Castrol Magnatec 5W-30 C2. 7 Euro pro Liter Kosten.
Ölverbrauch sehr gering, Maschine zieht immer noch gut, habe jetzt bei 37.000 km den nächsten Wechsel gemacht (zirka).
Außergewöhnliche Leistung... obwohl, hält länger als so mancher VW 🙂
Zitat:
Das Problem dabei ist, das diese Stoffe oft eben die dem Öl zugesetzte Additive sind, sodaß die Öle für DPF oftmals etwas "ärmer" mit additiviert sind.
Nein, die klassichen Additve auf Basis von Zink, Phosphor und Schwefel wurden reduziert und teilweise durch andere ersetzt die aschefrei verbrennen. Dabei hat man festgestellt daß der Verschleißschutz bei einer bestimmten Balance der Additive noch besser ist als bisher.
Ganz neue Öle wie das 0W20 von BMW kommen jetzt neuerdings ganz ohne Zink aus. Desh
Es ist aber ein Mythos der sich hartnäckig hält daß die aschearmen Öle weniger Verschleißschutz haben. Daß es heute relativ oft zu Diskussionen und Problemen kommt liegt an übertriebenen Wechselintervallen und nicht an den Ölen... und DAS Problem gabs auch schon vor der Einführung vom DPF
Zitat:
Original geschrieben von HL66
Nein, die klassichen Additve auf Basis von Zink, Phosphor und Schwefel wurden reduziert und teilweise durch andere ersetzt die aschefrei verbrennen. Dabei hat man festgestellt daß der Verschleißschutz bei einer bestimmten Balance der Additive noch besser ist als bisher.Zitat:
Das Problem dabei ist, das diese Stoffe oft eben die dem Öl zugesetzte Additive sind, sodaß die Öle für DPF oftmals etwas "ärmer" mit additiviert sind.
Ganz neue Öle wie das 0W20 von BMW kommen jetzt neuerdings ganz ohne Zink aus.
Auf moderne Motoren mag das sicher zutreffen, dessen bin ich mir sicher. Ob man das verallgemeinern kann, hingegen nicht. Hast Du nicht gemacht, ich wollte es nur erwähnt haben.
Zitat:
Daß es heute relativ oft zu Diskussionen und Problemen kommt liegt an übertriebenen Wechselintervallen und nicht an den Ölen... und DAS Problem gabs auch schon vor der Einführung vom DPF
Das sehe ich auch so
Das nennen von bestimmten Motorenöle liegt oft an persönlicher Liebhaberei oder nostalgischen Gründen oder persönlichen Wahrnehmungen und persönlichen Empfindungen! Gerade das letzt-genannte gilt es zu respektieren....😉...es muss nicht immer "Beweise" geben!
Allerdings keine Behauptungen ohne Allgemeingültigkeit aufstellen....völlig dünnes Eis....😎
Eine bereifte Gurke mit Wartungs-und oder Reparaturstau..rettet auch kein Motoröl mehr!
Und ein gepflegtes Auto fährt wegen einem "besten" Motorenöl auch nicht besser....das gesamte macht das Auto langlebig!
Nachtrag: aber ein qualitativ hochwertiges Motorenöl ist was geiles.....😛 und scheue da auch keine Kosten.....aus persönlicher Liebhaberei....😉
Zitat:
Original geschrieben von HL66
Es ist aber ein Mythos der sich hartnäckig hält daß die aschearmen Öle weniger Verschleißschutz haben. Daß es heute relativ oft zu Diskussionen und Problemen kommt liegt an übertriebenen Wechselintervallen und nicht an den Ölen... und DAS Problem gabs auch schon vor der Einführung vom DPF
Nun ja, da einige Hersteller die Wechselintervalle bei Einführung der Aschearmen erst mal drastisch verkürzt haben lässt doch die Vermutung zu das sich in internen Tests gezeigt hat das diese Öle nicht das Niveau der herkömmlichen Öle erreichen. Das sich in den letzten Jahren die Hersteller sicherlich nicht nur mit Eierschaukeln vergnügt haben werden sondern Öle und Motoren analysiert und vermutlich die Komponenten anhand der Ergebnisse neu gemixt haben könnten sich die Öle angenähert haben.
Zitat:
Original geschrieben von HL66
Außergewöhnliche Leistung... obwohl, hält länger als so mancher VW 🙂Zitat:
Nach dem Austauschmotor auf Kulanz habe ich bei 19.000 km vom Toyota PTFE 5W-30 umgestellt auf Festintervall ca. alle 15.000 km mit dem Castrol Magnatec 5W-30 C2. 7 Euro pro Liter Kosten.
Moment... Da steht Toyota
PTFE5W-30? 🙂 Ich such das grad, aba nix find 🙁
Ich kann leider nicht behaupten, daß "damals" mit 8Tkm altem M1 ESP 5W-30 ein BHZ sich so anhört wie mit gleich altem NewLife. Geschweige dem 0540. Vielleicht verzichtet man im ESP nur auch auf die Akkustik-Additive... 😉
Abseits des Verschleißschutzes und allem was man zu erhören und erahnen glaubt, gibt es auch handfeste Erfahrungen. Unsere hier sind, daß mit dem ESP 5W-30 - wo man doch sagt, teuer, aber am am hochwertigsten (?) - im überwiegend Stadverkehr, verschlammt ein BGU und ein AEB mit der Zeit unter dem Deckel.
Gleicher Turnus mit dem TQE9000 und alles ist gut.
Ja das ist schon ein riesen Glück gewesen damals 😁 Erstmal ging es um LowSAPS, dann sind bei manchen die überlangen Intervale gekürzt worden UND DANN konnte herausgefunden werden, daß es bei LowSAPS bestimmte Kompositionen von Additiven gibt die gar besser gehen als klassische Mischungen. Welche eine glückliche Fügung...
Man kann wohl in einem anschliessend superhightech aufwendig beschichteten Motor ein 0W-20 ohne Zink fahren. Ich wüßte nur nicht wie sich damit implizieren lassen sollte, die neuen 0W-20 sind so gut, daß sie ohne Zink auskommen. So gut in welchem Motor?
Mag jemand statt WSS-M2C937-A sei es nur ein 0W-30 ausprobieren? 🙂 Aus zweiter Hand (nunja) erfuhr ich mal, daß Ford Köln es beim RS MkII auch mal mit einem 5W-30 (Focus ST) probiert hat. Keine Chance. Motorschäden. Mit dem Thema war hier glaub ich SirDonald schon 2011 beschäftigt 😉
Dann frag ich immerwieder mal was denn der FocusST Fahrer falsch macht, wenn er jetzt ein 937-A fährt. Weiß man nicht...
Zitat:
Original geschrieben von Sachte
@blueskoda
Du hast mir da glaub ich eine Antwort gegeben ohne sich einen einzigen Gedanken darüber zu machen was ich geschrieben habe. Jedenfalls zeugt der HighConditioner nicht davon...
Hallo, Sorry Ich habe natürlich das Öl mir der Freigabe "ACEA A3-04/B4-04 ; API SM/CF" gemeint.
Da steht definitiv nicht ACEA C3
Dennoch kenn ich Autofahrer, vor allem Audi fahrer mit 2.7 TDI V6, welche sich das Öl (Superleichtlauf von Meguin) einfüllen. O_O
Zitat:
Original geschrieben von Robbi22
Die ACEA A3 ist für Benziner, die ACEA B4 für Diesel ohne DPF.
In der PD Freigabe (505 01) werden ausreichend Hochdruckaddidive (EP/AW) zur Schmierung der PD-Einheiten verlangt.
Welche Schäden sind zu erwarten in einem TDI PD Motor anstelle von 505 01, das 505 00 zu nutzen ?
Wenn dein Motor keinen ölverbrauch hat kannst du selbstverständlich auch ein klassisch addidiviertes Öl nehmen. Dem DPF wird keinen Schaden zugefügt, wenigstens nicht durch das Öl.Frage ist natürlich was Audi bei einem Garantiefall dazu sagt.
Bei der 505 00 fehlen die Hochdruckadditive. Die PD-Einheiten werden teilweise durch das Öl geschmiert und werden zerstört.