Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

Original geschrieben von Aygo Club


0W-20 ist bei Kälte wesentlich dünner als 0W-40. 😉

soso… die Viskosität ist aber gleich

Zitat:

Original geschrieben von Aygo Club


Die Durchölungszeiten nach dem Kaltstart dürften sich beim 0W-20 gegenüber einem 5W-50 oder 10W-60 schon signifikant unterscheiden. Ich gehe davon aus, dass sehr dickflüssige Öle wie 10W-60 im "normalen" PKW eher schaden als nutzen. Ein gutes Kaltstartverhalten ist wichtiger als HTHS-Werte von über 6.

Das ist allein davonabhängig, wie das Ölüberdruckventil ausgelegt ist, durch welches bei zu hohen Druck Öl wieder in die Ölwanne geleitet wird, statt in den tatsächlichen Ölkreislauf.....

Gebe es dieses Ventil nicht, gebe es bei einem 0w20 sowie einen 10w60 die gleiche Durchölungszeit.

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von B207L



Zitat:

Original geschrieben von Aygo Club


0W-20 ist bei Kälte wesentlich dünner als 0W-40. 😉
soso… die Viskosität ist aber gleich

bei ca. -40°C haben beide ca. die gleiche Viskosität... Wird die Temperatur größer, wird das Ow20 immer dünner als das 0w40..

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von Hunter123


Richtig . Denn ich denke wenn du einen heissen Motor mit 10W60 oder 5W50 abstellst ( wir gehen mal sommer aus ) dann dauert das ne gute zeit bis das Öl abkühlt . Ich habe im Sommer nach 3 Stunden immer rund 58 - 60 Grad Öltemp . Das halte ich für ein W50 oder W60 Öl heis genug um lange genug ab zu tropfen das da mehr im Lager bleibt wie bei nem 5W40 kann ich mir nicht vorstellen

Das Anhaftungsthema interessiert mich bereits seit längerem. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das LM 10W 60 ausserordentlich langsam von den Nocken abgeflossen ist. Ich musste am Golf am Anfang öfter den Ventildeckel runtermachen um nach dem Ventilspiel zu sehen. Ich wollte schlicht wissen, ob es sich verändert. Der Wagen war schon einen Tag gestanden und die Nocken waren noch gut benetzt. Im Vergleich zum 5 W 40. Da ist der Nocken oben auf jeden Fall "trocken" gewesen.

Ich sehe das als das alte Thema an. Bei modernen Motoren ist aufgrund der Konstruktion eine rasche Durchölung schon ab Werk gewährleistet basierend auf den modernen Ölen. So ein alter Motor, braucht eben im Zweifel länger, bis er Öldruck aufbaut. Bei meinem BMW ist er zwar niedriger als beim Golf, aber er blieb auch schön konstant. Beim VW Motor war das ein einziges hin und her.

Interessant ist auch, dass in einem alten Selbsthilfebuch von Knopp steht, dass beim M10 Motor ein Motorenöl mit Molybdänddisulfid Zusatz ratsam wäre. Vom Additiv, rieten sie ab - Dosierung. Ölwechsel war damals nach 7000 angesagt. Lebensdauer so 90.000. Interessante Literatur, weil sie den damaligen Stand der Technik beleuchtet.

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Zitat:

Original geschrieben von B207L



Zitat:

Original geschrieben von Aygo Club


0W-20 ist bei Kälte wesentlich dünner als 0W-40. 😉
soso… die Viskosität ist aber gleich

Nein ist sie nicht! Wie kommst Du denn bloß darauf? Und im vorigen Post hast Du Dir selbst widersprochen. Ist das nach 3000 Seiten immer noch unklar??

Zitat:

Original geschrieben von dodo32



Zitat:

Original geschrieben von Hunter123


Richtig . Denn ich denke wenn du einen heissen Motor mit 10W60 oder 5W50 abstellst ( wir gehen mal sommer aus ) dann dauert das ne gute zeit bis das Öl abkühlt . Ich habe im Sommer nach 3 Stunden immer rund 58 - 60 Grad Öltemp . Das halte ich für ein W50 oder W60 Öl heis genug um lange genug ab zu tropfen das da mehr im Lager bleibt wie bei nem 5W40 kann ich mir nicht vorstellen
Das Anhaftungsthema interessiert mich bereits seit längerem. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das LM 10W 60 ausserordentlich langsam von den Nocken abgeflossen ist. Ich musste am Golf am Anfang öfter den Ventildeckel runtermachen um nach dem Ventilspiel zu sehen. Ich wollte schlicht wissen, ob es sich verändert. Der Wagen war schon einen Tag gestanden und die Nocken waren noch gut benetzt. Im Vergleich zum 5 W 40. Da ist der Nocken oben auf jeden Fall "trocken" gewesen.

Ich sehe das als das alte Thema an. Bei modernen Motoren ist aufgrund der Konstruktion eine rasche Durchölung schon ab Werk gewährleistet basierend auf den modernen Ölen. So ein alter Motor, braucht eben im Zweifel länger, bis er Öldruck aufbaut. Bei meinem BMW ist er zwar niedriger als beim Golf, aber er blieb auch schön konstant. Beim VW Motor war das ein einziges hin und her.

Interessant ist auch, dass in einem alten Selbsthilfebuch von Knopp steht, dass beim M10 Motor ein Motorenöl mit Molybdänddisulfid Zusatz ratsam wäre. Vom Additiv, rieten sie ab - Dosierung. Ölwechsel war damals nach 7000 angesagt. Lebensdauer so 90.000. Interessante Literatur, weil sie den damaligen Stand der Technik beleuchtet.

Hier würde ich nicht auf den Viskounterschied appelieren. Dieser ist hier nicht aussschlaggebend, da sehr gering bei 100°C.

Wohl eher die Affinität des Grundöls zum Metall bzw. der Anteil an Reibminderern im Öl...

Zitat:

Original geschrieben von B207L


0W = 0W egal was hinten steht, aber eigentlich keine feste Größe da nach unten hin offen. Und der Unteschied von 5W zu 0W ist marginal.

So einfach ist das nicht, wenn man von einem Kaltstart bei -15° C ausgeht kommt das ungfähr hin.

Aber ein Start eines Motors bei sommerlichen 25°C ist auch ein Kaltstart und da ist zum Beispiel ein 5w50 fast genauso "dick" wie irgendein popeliges 15w40.

Ich werde wohl jetzt mal 20w40er testen, hab noch Altbestand:

D7k-8136

Zitat:

Original geschrieben von quakex


eher die Affinität des Grundöls zum Metall bzw. der Anteil an Reibminderern im Öl...

Darauf wollt ich hinaus. Ich vermute, dass das 60er so ausgelegt ist. Also nicht, weil es ein 60er ist, sondern weil es ein 60er für diesen speziellen Fall, also alt, ausgelegt ist. Hätte auch ein 10W 50 sein können o.ä.

Zitat:

Original geschrieben von Jan0815



Zitat:

Original geschrieben von B207L


soso… die Viskosität ist aber gleich

Nein ist sie nicht! Wie kommst Du denn bloß darauf? Und im vorigen Post hast Du Dir selbst widersprochen. Ist das nach 3000 Seiten immer noch unklar??

bei -40° ist die Visko annähernd gleich, weil es sich bei beiden um 0er handelt. Hier kann es nur zu Variationen kommen durch die nach unten offene 0er Normierung. Soweit dürften wir uns einig sein. Durch die steigende Temperatur ergibt sich dann die unterschiedliche Viskositätskurve (0W20 zu 0W40). Dazu müssten wir Kaltstart definieren – denn es macht einen Unterschied ob es -10° Aussentemperatur hat oder +20°. Hier wird alles als Kaltstart bezeichnet egal was es für Aussentemperaturen hat. Um das aber in Verbindung mit Viskosität zu bringen, ist die Temperatur bei der der sogennante "Kaltstart" erfolgt, ausschlaggebend.

bei -15° stimmt meine Aussage, da es hier um Kaltviskosität geht. Bei +30° (geschätzt) haben beide in etwa gleiche Viskosität (0W20 zu 0W40) erst dann gehts auseinander, dabei handelt es sich aber um Heißviskosität. 

… alles Definitonsfrage Jan0815

Mich graust es. 😰

Nomenklatur! Nomenklatur, Leute! 😠

Es gibt keine "W20" oder "W40" Öle. Das "W" gehört zum vorderen Teil der Spezifikation.

Wie soll inhaltlich was brauchbares rauskommen, wenn noch nicht mal das Vokabular durchgehalten wird?!

Zitat:

Original geschrieben von martins42


Mich graust es. 😰

Nomenklatur! Nomenklatur, Leute! 😠

Es gibt keine "W20" oder "W40" Öle. Das "W" gehört zum vorderen Teil der Spezifikation.

Wie soll inhaltlich was brauchbares rauskommen, wenn noch nicht mal das Vokabular durchgehalten wird?!

danke für deinen Hinweis… 

Zitat:

Original geschrieben von B207L



Zitat:

Original geschrieben von martins42


Mich graust es. 😰

Nomenklatur! Nomenklatur, Leute! 😠

Es gibt keine "W20" oder "W40" Öle. Das "W" gehört zum vorderen Teil der Spezifikation.

Wie soll inhaltlich was brauchbares rauskommen, wenn noch nicht mal das Vokabular durchgehalten wird?!

danke für deinen Hinweis… 

Nicht dafür.

Dein Beitrag ist auch inhaltlich nicht stimmig. Braucht man nur in Datenblätter gucken. 0W-20er unterscheide sich in der Viskosität auch im Niedrigtemperaturbereich deutlich von 0W-40ern, unterschiedliche Grundöle.
Einfach zu sehen z.B.
Kinematische Viskosität @ 40°C
Castrol EDGE Professional E 0W-20 42 mm²/s
Castrol EDGE 0W-40 A3/B4 79 mm²/s

Auch bei 30 bis 35° sind die nicht groß näher beieinander, haben da nicht "die gleiche Viskosität" wie man mit nem Interpolationsrechner leicht prüfen kann.

Zitat:

Original geschrieben von martins42



Zitat:

Original geschrieben von B207L


danke für deinen Hinweis… 

Nicht dafür.

Dein Beitrag ist auch inhaltlich nicht stimmig. Braucht man nur in Datenblätter gucken. 0W-20er unterscheide sich in der Viskosität auch im Niedrigtemperaturbereich deutlich von 0W-40ern, unterschiedliche Grundöle.
Einfach zu sehen z.B.
Kinematische Viskosität @ 40°C
Castrol EDGE Professional E 0W-20 42 mm²/s
Castrol EDGE 0W-40 A3/B4 79 mm²/s

Auch bei 30 bis 35° sind die nicht groß näher beieinander, haben da nicht "die gleiche Viskosität" wie man mit nem Interpolationsrechner leicht prüfen kann.

du weisst aber was gemeint ist? Ich hab das geschätzt, weil es zur grundsätzlichen Sache nichts beiträgt (es ging ja nicht darum bei welcher Temperatur, die beiden gleiche Viskosität haben). Aber du kannst es auch genau ausrechnen und es uns dann hier mitteilen, wenn du das brauchst.

Zitat:

Original geschrieben von Sachte


p.s.:
W50 bleibt länger warm als W40? Aha... (?)

Wo genau soll ich das so geschieben haben ? Vielleicht nochmal langsam lesen

Zitat:

Original geschrieben von B207L



Zitat:

Original geschrieben von martins42


Nicht dafür.

Dein Beitrag ist auch inhaltlich nicht stimmig. Braucht man nur in Datenblätter gucken. 0W-20er unterscheide sich in der Viskosität auch im Niedrigtemperaturbereich deutlich von 0W-40ern, unterschiedliche Grundöle.
Einfach zu sehen z.B.
Kinematische Viskosität @ 40°C
Castrol EDGE Professional E 0W-20 42 mm²/s
Castrol EDGE 0W-40 A3/B4 79 mm²/s

Auch bei 30 bis 35° sind die nicht groß näher beieinander, haben da nicht "die gleiche Viskosität" wie man mit nem Interpolationsrechner leicht prüfen kann.

du weisst aber was gemeint ist? Ich hab das geschätzt, weil es zur grundsätzlichen Sache nichts beiträgt. Aber du kannst es auch genau ausrechnen und es uns dann hier mitteilen, wenn du das brauchst.

Was soll ich wissen was du meinst? Ich kann nur lesen was du schreibst.

Und da behauptest du, dass 0W-20er bei ~ 30° C dieselbe Viskosität haben sollen wie ein 0W-40er .

Und nein, das ist beileibe nicht so, noch nicht mal näherungsweise. Knapp Faktor 2 dazwischen typischerweise.

Und auch bei noch tieferen Temperaturen ist das nicht so, zumindest nicht automatisch, nur weil die dieselbe Kaltviskositätspezifikation haben.
Hier http://g-homeserver.com/.../...uchs-motul-visko-motor%25C3%25B6l-0.jpg
kann du sehen, dass sich die gemessene Kaltvisikosität von 20W-irgendwas Ölen, 3 davon haben sogar dieselbe SAE-Sommer-Klassifizierung , um Faktor 3 unterscheiden können. Das ist bei 0W-irgendwas-Ölen auch nicht groß anders.

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