Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
@Jan: Und wie nennt sich diese Volvo-Norm? Bzw. welche Anforderungen beinhaltet die?
Volvo hat nur eigene Nkw-Normen (= VDS, VDS-2 u. VDS-3) aber eben KEINE für PKWs. Das genannte Castrolöl ist halt eins mit A5/B5-Profil. Dafür brauchen die Volvo nicht und muß da Volvo auch nichts testen. Das ist alles nur typisches Marketing-Blah Blah von Castrol, damit man denkt das wäre etwas besonderes.
Wenn der betreffende Motor ein Ford-Motor ist, dann kann es natürlich schon sein, dass da Volvo sich an den Ford-Normen orientiert und solche mit A1/B1 zuläßt.
Aber wie auch immer, ist auch für diese Motoren eins mit A3/B3/B4 viel besser. A5/B5 entspricht sonst ja auch A3/B4, nur dass diese halt einen abgesenkten HTHS haben.
Gruß
@Sterndocktor
Dass das keine Volvonorm ist, war schon klar. Meine Anmerkung bezog sich darauf, dass Volvo offenbar doch A1/B1 bzw. A5/B5 Öle für bestimmte Motoren zuläßt. Dass das nur für die Fordmotoren gilt, mag sein, das weiß ich nicht. Obwohl die Namensgebung mit dem "R" ja in Richtung der Topmotoren zielt. Aber das kann natürlich auch ein Marketinggag sein, auch das weiß ich nicht.
Gruß
Hier mal ein paar automobile und schmiertechnische Anekdoten:
Meine automobilen Erinnerungen gehen bis in die frühen 80er / späten 70er zurück.
Vor ein paar Jahren bekam ich bei meinen Eltern mal eine uralte Werkstattrechnung in die
Hände... von 1976 oder so .. erst mal die Preise :-) und dann stand da "Mehrbrereichsöl 20W50"
Es war damals noch die Regel, daß an der Tanke ein Tankwart stand..
Der fragte erstens, welche Kraftstoffsorte man wollte und ob er nach Öl schauen solle...
wenn dann was fehlte fragte er nach, was für ein Öl man wolle..Mehrbereichsöl oder Einbereichsöl
mein Vater hat dann immer ein "gutes Mehrbreichsöl" verlangt.. was genau kann ich nicht mehr
sagen... denke mal, 20WX oder 15Wx Die Fahrzeuge damals waren ein W116 280SE und ab 1982 ein
W126 280SE...obwohl der W116 ein Spitzen Auto war, stellte der W126 im direkten Vergleich doch
einen Quantensprung dar... er hatte u.a. zum ersten Mal ABS von dem mein Dad sofort restlos begeistert war, die WInterreifen waren damals noch nicht so toll und die schweren Benz im Winter wohl echt schwer zu fahren. Er hat mit dem ABS mehrere schwere Unfälle verhindert und wurde darauf hin von anderen Fahrern angesprochen, wie er denn nun um alles in der Welt geschaft hat,daß er so reagiert und doch keine Bremsspur sichtbar ist. Der 280er ist ja ein legendärer Motor mit zwei Nockenwellen. Er war haltbar, leider war es aber typisch, daß er im Alter viel Öl verbrauchte. Ich glaube die Schaftdichtungen waren ein Schwachpunkt und härteten schnell aus.. vermutlich gab es in den Ölen auch noch keine entsprechenden Additive. Es war völlig normal, bei jedem Tanken zu kontrollieren und mind. bei jedem zweiten Mal einen Liter nachzufüllen. Tat man das nicht, passierte es auch mal, daß der Meßstab trocken war. Den Motoren hat es nicht direkt geschadet, jedenfalls liefen sie bis weit über 200.000km und machten sonst keinerlei
Probleme. Beim W116 gab bei 220.000 das AT Getriebe den Geist auf und rutschte durch.. Sonntags
auf einer Fahrt zur Familienfeier.
1988 kam dann ein W126 420SE, der erste 8 Zylinder. Das Fahrzeug hatte erstmals Katalysator der als Sonderausstattung gekauft werden mußte für 1500 Mark oder so..., da haben wir lange diskutiert ob ja nein weil er viel im Ausland untergwegs war und es hab noch nicht überall bleifrei. Ebenfalls erstmals an Bord war zus. zum ABS ein ASR das nochmals deutliche Erleichterung im Winter brachte... rutschpartien und hängenbleiben wurden merklich seltene.. sicher wurden auch die Reifen besser. Geschmiert wurde der V8 immer 10W40 von hochwertigen Herstellern, meistens
irgendein BP Visco irgendwas... die Wartungsintervalle waren 10.000km und wurden von uns ziemlich genau eingehalten, ein paar tausender plus waren aber schon drin. Der V8 lief in 2 Jahren knapp 100.000km .und wurde dann verkauft ( damals boomte die WIrtschaft). Er brauchte dabei über die
gesamte Distanz keinen Tropfen Öl und ging immer mit Ölstand max. zur Inspektion. WIr haben den Öldeckel die ganze Zeit nicht angefasst. Der Nachfolger war 1990 oder 91 ein fast identischer 420er, zum ersten Mal mit KLimaanlage..einer der letzten W126 der auch sonst top ausgestattet war. Da die Zeiten schlechter wurden und mein Dad weniger fahren mußte hatten wir den Wagen 8 oder 9 Jahre und er lief ca. 250.000km ... bis ca. 200.000km brauchte er wieder absolut keinen Tropfen Öl ..es wurde wieder das "hochwertige" 10W40 verwendet...gegen Ende vollsynthetische 5W40er, da fing ich dann an, mich für Autos und Öle zu interessieren :-) dann hatte leider die Einspritzanlage einen Schaden den 4 Mercedes Werkstätten trotz sündhaft teurer Reparaturen nicht beheben konnten. Die Anlage hatte irgendwie Wasser abgekriegt, vermutlich über schlechten Sprit, und da alles mechanisch ist, war überall Rost drin .. das lief nie wieder wirklich gut. Der Motor bzw. einige Zylinder liefen über sehr lange Zeit viel zu mager und der Motor nahm Schaden. Er brauchte plötzlich Öl, bauchte blau und hatte schlechte Leistung. Erst als ein Bosch Dienst alle Düsen und den Mengenteiler tauschte wurde es etwas besser,. die Maschine hatte aber einen Schlag weg. Der Wagen wurde 2000 oder 2001 an einen russischen Autohändler verkauft. Irgendwann später rief der neue Besitzer an wegen der Anleitung des Autotelefons und meinte, der sie ja noch so gut in Schuß.
Insgesamt bilde ich mir ein, daß die Autos damals haltbarer waren, auch wenn mir klar, ist, daß wir immer die automobile Oberklasse hatten.. es ging auch was kapputt, und manche Verschleißteile halten heute länger... trotzdem war an den Wagen recht wenig und außer Wartung wurde nicht viel gepflegt. Es war nicht so wie heute manchmal daß man bei jeder Fahrt gespannt ist, was denn nun wieder abfällt,
welche Meldungen oder Lampen denn wohl angehen werden.
Obwohl die Fahrzeuge als Spitze teilweise 10.000km pro Monat liefen...Bis auf das defekte Getriebe 1981 sind die Auto nie liegengeblieben.... der jetzt neue meiner Eltern blieb in den ersten 3 Monaten zweimal wegen Elektronikproblemen liegen.
Wir haben nie irgendwelche Radlager oder Dämpfer
gewechselt... damals waren Mercedes Dämpfer nach 220.000km noch topfrisch und man konnte den Wagen
vorne im Stand kaum runterdrücken. Damals war halt alles besser :-)
Auf jedenfalls schade um jedes einzelne Fahrzeug und ich wäre heute dankbar, wenn ich eines davon noch hätte.
Weil ich immer überall reinkucken mußte weiß ich übrigens, daß die V8 mit dem 10W40 innen top frisch aussahen..
Hallo,
welches 2 Takt-Öl ist zum beimischen beim Diesel zu empfehlen und in welchem Mischungsverhältnis? ich konnte durch die Suche hierzu leider nichts finden.
Außerdem habe ich vor ein paar Wochen eine Dolmar 115 Motorsäge gekauft. Laut Bedienungsanleitung gibt es 2-Taktöl direkt von Dolmar für das Mischungsverhältnis 1:50 oder auch 1:100. Leider gibt es keine Infos zur Spezifikation der Öle. Was ist besser für den Motor der Säge? Bis zur 1.Insp. habe ich die 1:50 Mischung verwendet. Welches Öl wäre hier zu empfehlen?
Gruß Chris
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Zitat:
Original geschrieben von christians
Hi,
nach tagelangem Lesen habe ich auch mal 2 Fragen:Audi´s V6 TDI der ersten Baujahre haben bekannterweise eine Neigung zu Nockenwellenverschleiß. Lt. Audi durch ein Zusammenspiel ungünstiger Toleranzen. Abhilfe im ersten Schritt geändertes Material und später eine andere Konstruktion mit Rollen- statt Gleitschlepphebeln.
Frage ist ob man durch ein geeignetes Öl dem vorbeugen kann. Abgesenkter HTHS kommt aus Prinzip bzw. wegen der Baujahre nicht in Frage, es bietet sich aber Öl nach 505.01 an, das ja erstens auch für Motoren nach 505.00 zulässig ist und ja ein besseres EP Verhalten hat. Alternative wäre ein M1 als hochwertiges "nicht .01" Öl.
Fahre derzeit mit einem VPD von Ravenol und damit 2. Frage: Kennt jemand Ravenol bzw. die Ravensberger Schmierstoff Vertriebs GmbH? Die Freigaben sind jedenfalls schon mal echt.
Speziell die Frage ob M1 oder irgendein 505.01 besser vor NW-Verschleiß schützen möchte ich nochmal hervorkramen.
Also ich nehm bei meinen Gartengeräten auch nur vollsynthetische Öle... aus Überzeugung, aus Freak *g* und weil die Dinger auch Geld kosten...
Aber im Ernst, wenn Du das beste willst, nimm ein vollsynt. 2-Takt Öl..welches das beste ist, weiß ich nicht.. weil man kaum was anderes bekommt ( ein Mobil schon 3x nicht, und an der Tanke kauf ich aus Prinzip nicht), nehm ich meistens das Castrol RS 2T .. bis jetzt keine Probleme, obs ein besseres Gibt, weiß ich nicht.
Noch was: Du gibst Deine Motosäge zur Inspektion ????? Ich hab noch nie in meinem Leben eine MOtorsäge oder einen Rasenmäher zur Inspektion gehabt und es würde mir glaube ich auch nicht einfallen.. die paar Handgriffe die zur Wartung notwendig sind, kann jeder
Hallo,
es war die 1. Inspektion welche kostenlos war. Ich hatte das gleiche Modell für ein paar Tage zur Probe und habe dann eine gekauft. Dabei ist mir aufgefallen, daß dieses Leihgerät deutlich besser durchzog. Ich habe mit meiner Säge bereits 200 kleinere und größere Bäume runtergeholt. Die Säge läuft jetzt wie das Leihgerät. Die weiteren Insp. mache ich natürlich selbst wie auch beim Aufsitzmäher.
Gruß Chris
Volvo empfiehlt für seine 5Zylinder Motoren A1/B1 bei stärkerer Belastung A5/B5 und alternativ für beide Fälle A3/B3 (oder B4)
steht so in der Bedienungsanleitung meines S40 BJ2004 (neues Modell)
edit : Als Ölnorm ist eine von Ford angegeben, welche kann ich aber nicht auswendig sagen.
Das ist eigentlich eine lustige Empfehlung. Bedeutet nämlich streng genommen, dass man praktisch alles reinkippen darf. Mal von der ACEA A2/B2 (die, wenn ich die ACEA Website richtig in Erinnerung habe, nicht mehr gültig ist) abgesehen.
Original von HL66:
Zitat:
damals waren Mercedes Dämpfer nach 220.000km noch topfrisch
Das gibt es heute noch. Der W202 C220 (150 PS),(EZ 1995) von meinem Vater hat inzwischen 250000 km gelaufen und immer noch die 1. Stoßdämpfer drin. Sind nach Aussage vom ADAC so gut wie neu.
Bei diesem Wagen musste bis ca. 200000 km nie zwischen den Inspektionen Öl nachgefüllt werden. Nach ca. 200000 km stellte sich ein etwas Eigenartiges ein: Wenn der Wagen getreten (> 160 km/h) wurde, so leuchtete die Leuchte für zu geringen Ölstand auf (obwohl der Ölstand über min. war!). PS: An der Messprozedur lag es nicht. Der Wagen stand wirklich immer eben.
Vielleicht ist der Sensor defekt, das kommt bei den Dingern schon mal vor....
Wie war der Ölstand,, kurz vor Minimum oder deutlich darüber ?
Vorausgesetzt, an MOtor / Öl ist alles ok, also auch keine verstopften Kanäle die das Öl nicht schnell genug zurücklaufen lassen.
Der Ölstand war ca. 25% über min.
Der Motor bekam (soweit ich weiß) immer Synthetiköl. Von daher gehe ich mal aus, daß die Ölkanäle OK sind.
Da seit diesem Vorfall der Ölstand bei Erreichen von 50% über min auf max ergänzt wird, trat dieses Problem seitdem nicht mehr auf.