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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 19:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

Original geschrieben von wbx2.1

HUHU

Also ich habe in meinem Motor (Wasserboxer 2,1l MV-Kennbuchstabe) immer 10W60 von Castrol gefahren.

Mein einziges Problem mit dem Öl ist, das der Motor von innen Raabenschwarz ist. Es sind richtige Ablagerungen(kein Schlamm) vorhanden.

Hatte dann nach einem Fehlgriff im Baumarkt das 0W40 gekauft. Und dann auch rein gekippt.

Erst lief er super.

Aber nach ca 400 km fingen die Hydros an zu klappern und irgendwie rasselte der ganze Motor.

Kurzentschloaaen hab ich dann das Öl wieder rausgeschmissen und da LM 10W40 mit MoS2 reingetan.

Schon war der Motor wieder leise.

Und sauber wird er jetzt auch langsam.

Bin jetzt 5000 km damit gefahren.

Aber ich möchte eigentlich gerne wieder auf 10W60 umsteigen da mein Motor doch recht hohe Temperaturen verursacht.

Dadurch das ich auch noch mit Autogas(LPG) fahre sind die Temperaturen im Brennraum noch etwas höher als mit Benzin.

Jatzt mit nachgerüstetem Ölkühler ist die Öltemperatur in der Ölwanne auf 100-110 Gard gesunken.

Welches 10W60 Öl ist denn zu empfehlen??

 

http://www.autogas.busfreunde.de/.../lkhler_Seitenansicht_gr.jpg

Was willst du denn bei 100-110° Oeltemp mit 10W60 ???? da reicht doch das 10W40 dicke aus ! Das 10W40 geht doch bis ca. 150° Oeltemp.

Gruss

HUHU

Also wenn ich ne ganze Zeit 160-170km/h fahre geht die Öltemperatur auch über die 130-140 Grad.

Und das wird dann halt viel.

So oft mach ich das zwar nicht aber mit kommt es jetzt auf ein paar Euros beim Öl nicht an.

Ich möchte nur vernünftiges Öl was auch hohe Temperaturen aushält.

Und zwar mit REserven.

Und durch den Gasantrieb wird halt höhere Temperatur erzeugt.

@wbx lesen bildet *g*

wie Sterndocktor doch so schön schrieb, bei hohen Öltemp ist der HTHS - Wert das wichtigste (wird bei 150 ° gemessen) , also LM Synthoil 5W40 ,oder zum Sparen das No-Name Syntoil 5W40 (auch von LM) bei eurem Teilehändler , der Augros angeschlossen ist.

siehe:

http://www.carat-gruppe.de

unter sitemap

 

Gruß

hallo sterndoktor,

erstmal kompliment und vielen dank für deine zahlreichen informativen postings.

habe mich unlängst auch mit dem thema auseinandergesetzt und nach dem "durchackern" dieses threads ein paar offene fragen an dich...

fahre selbst einen bmw bj. 2002, 2,5l R6 mit nun rund 50tkm und bei mir steht auch ein wechsel an.

bmw weist ausdücklich darauf hin, daß nur longlife01 öle eingefüllt werden dürfen. die wartungsintervalle für den motor betragen (nach anzeige) rund 25tkm bzw 2jahre, also das übliche.

nun meine frage, warum sind erstens relativ wenige öle nach bmw longlife01 zertifiziert?

bitte nicht mit der neuen longlife-spezifikation verwechseln, welche für die neuen valvetronic-motoren gelten und auch nur darein dürfen.

zweitens, warum ist das von dir empfohlene SYNTHOIL HIGH TECH 5 W-40 HD "nur" nach longlife98 freigegeben bzw. warum gibt es fast keine 5W-40 öle nach longlife01? zumindest konnte ich keine finden.

es gibt nur eine handvoll 0W-40 öle nach ll01 (darunter Mobil1, castrol, bp 7000 und noch eins, welches mir gerade nicht einfällt). die überwiegende zahl sind 0W-30 oder 5W-30 öle.

deine meinung dazu würde mich mal interessieren bzw. worin du die ursache siehst.

und, letzte frage, was hälst du vom bp visco 7000 und wie würdest du es im vergleich zum mobil1 0W-40 bewerten.

vielen dank im voraus.

Hallo,

also, ich bin immerhin kein Fachmann, dennoch kann ich folgende Erfahrungen berichten:

Mein Bruder hat einen 90PS Golf 2. Der gute fährt von KM Null an mit 5W-40 (Mobil) und mittlerweile mit 0W-40 (Texaco). Das gute Stück hat mittlerweile 345.000km runter, verbraucht max. 0,5l/1000km und klappert oder tackert höchstens morgens ganz kurz (5sec).

Da dachte ich mir, ich tu meinem damaligen 16V (PL, glaub ich) etwas gutes und schütt auch mal 5W hinein, obwohl er schon ca. 180tsd. km mit 10W bzw. 15W gefahren wurde.

 

Ergebnis: blaue Rauchschwaden, starker Ölverbrauch ----> bis ich ihn verkauft habe !!

 

Das kam sicher nicht von ungefähr !!!!!

Gruß

Das kann ich bei meinem Motor nicht bestätigen. Er hat auch 180 tkm gelaufen und nach dem Wechsel auf vollsynthetisches LM 5-40er ergab sich keinerlei Verschlechterung, im Gegenteil. Nach den ersten 3000 km mit dem neuen Öl lässt sich sagen: Der Ölverbrauch ist von 0,5 l/1000 km auf 0,1 l/1000 km gesunken. Da der Motorverschleiß mit dem neuen Öl zudem noch geringer ist, hat es sich m.E. gelohnt.

Ob der Ölverbrauch dauerhaft so gering bleiben wird, bleibt abzuwarten. Bisher hatte ich oft den Effekt, dass zum Ende des Ölwechselintervalls hin der Ölverbrauch (jedenfalls mit den mineralischen oder HC-Ölen) merklich angestiegen ist.

FIAT Punto 1.3 JTD Multijet und Mobil 1 0W-40

 

Hallo Leute,

meint Ihr, es ist etwas dagegen einzuwenden wenn ich in meinen niegelnagelneuen

FIAT Punto 1.3 JTD 70 16v Multijet Common Rail

das Mobil 1 Turbo Diesel 0W-40 mit SuperSyn verwende?

Laut Anleitung wird Selenia WR 5W-40, ACEA B4, API CF empfohlen (mit einem Wechselintervall von 30.000km oder 12 Monaten). Dieses Öl ist laut http://www.flselenia.com/en/frs_autotr_auto.html wohl nicht 100%ig synthetisch (es ist die Rede von "auf synthetischer Basis")

Übrigens ist eigenartig, dass Opel (die ja FIAT diese neuen Motoren abkaufen und als CDTI vermarkten) im Gegensatz zu FIAT mit LongLife Öl nur einen Wechsel alle 50.000km oder 24 Monate vorgibt. Auch führt Opel unter anderem das Mobil 1 0W-40 als ECOService-Flex GM-LL-B-025 in seiner Freigabeliste auf.

Schon mal dazu zu sagen ist, dass ich in Südfrankreich wohne....also recht mildes Klima.

Danke schon mal im voraus für Eure Tips ;-)

Das Mobil1 0W-40 SuperSyn ist wie schon gesagt eines der besten Öle (wenn nicht sogar das beste) was es im Moment auf dem Markt gibt, es schadet dem Motor also auf keinen Fall. Nur würde ich mich in Bezug auf eventuelle Garantieansprüche mal an Fiat wenden und nachfragen denn sonst könnten die im Garantiefall einen Motorschaden auf nicht freigegebenes Öl schieben.

Also ich habe auf den Sterndoctor gehört und mir das 5W 40 Öl von LM gekauft.

Nach ersten Wochen Testphase ist das Öl wirklich SUPER!

Ich hatte mal 5W40 Von Castrol da hat mein GTI das Öl wirklich ein wenig gefressen wenn ich ihn getreten habe.

Jetzt mit dem 5W 40 Öl von LM nimmt mein Motor keine Öl mehr und das bei 190tkm!

Den letzten Test haatte ich letzten Montag als ich von Koblenz nach Köln über die A3 gedonnert bin...

Bin ca. 10- 15 min. am späten abend auf der Autoahn im 5ten Gas mit Dauaervollgas gefahren...

Ich war mir eigentlich sicher, daß mein Motor sich dann minimal Öl genehmigen wird aber als ich ein Woche später guckte hatt ich immer noch denselben Ölstand gehabt.

Das Volsynthetische Öl vo LM ist wirklich super.

Danke an Sterndoctor... Somit hat er bewiesen, daß ein Umstieg von normalen Leichtlauföl auf Vollsynthetisches eben nicht mit einen Motorschaden enden muß, weil irgendwelche Ablagerungen ausgespüllt werden.

Gruß Adam

So,

ich habe jetzt auch seit einigen Tagen das 5W40 von LM drinnen und ich muss sagen, ich bin damit sehr zufrieden.

 

Was mir bisher auffiel war das.

kurz nach dem ersten Starten, kein Unterschied.

Aber nach einigen Tagen viel mir auf dass das Klappern im Motor weniger wurde ( waren sehr wahrcheinlich die Hydros ), aber das geschah erst nach 2-3 Tagen, jetzt hör ich sie überhaupt nicht mehr.

Ich bin jetzt ca 2.000 km damit gefahren und finde es gut, dass das Klappern weniger wurde.

Zu den anderen Eigenschaften kann ich nichts sagen, liegt aber daran, dass ich es nicht beurteilen kann, da ich schlecht sehen oder hören kann, ob es besser oder schlechter schmiert oder so, ich habe absolut keine Probleme damit also wird es schon passen.

Aber eine negative Sache ist mir bisher aufgefallen ( wobei ich noch nicht genau weis, ob es am Öl liegt ).

Ich habe in den letzten 60 tkm keinen Tropfen Öl verbraucht, wirklich gar nix, jetzt habe ich aber schon etwas nachfüllen müssen, nach ca 2.000 km musste ich ca. 1/4 Liter öl nachfüllen, ABER ich kann es noch nicht sagen, ob es wirklich verbraucht ist.

Es kann auch sehr gut möglich sein, dass sich einfach noch etwas Öl "gesetzt" hat.

Ich werde das nochmal posten, wenn ich nochmal ca 2.000 - 3.000 km weg habe, ob ich dann nochetwas nachfüllen musste oder nicht.

Aber ich bin damit sehr zufrieden.

Zitat:

Original geschrieben von Edition-Man

Danke an Sterndoctor... Somit hat er bewiesen, daß ein Umstieg von normalen Leichtlauföl auf Vollsynthetisches eben nicht mit einen Motorschaden enden muß, weil irgendwelche Ablagerungen ausgespüllt werden.

Gruß Adam

Warum auch ?

Sind ja keine zentimeter-großen Brocken die durch den Motor poltern...Uns selbst wenn würden sie durch den Filter laufen.

Aber gut zu wissen das Du zufrieden damit bist. Werde es mir bei meinem nächsten Ölwechseln (in 4 Wochen) auch einfüllen...

Viele Grüße

browi

Ein im sterben liegenden Motor kann man in den seltensten Fällen mit vollsynthetischem Öl wieder zum Leben erwecken ! Für Fehler die man vorher gemacht hat kann man vollsynthetisches Öl nicht verantwortlich machen ! Aber wer gibt schon gerne zu das er was falsch gemacht hat ?

Zitat:

Ich habe in den letzten 60 tkm keinen Tropfen Öl verbraucht, wirklich gar nix, jetzt habe ich aber schon etwas nachfüllen müssen, nach ca 2.000 km musste ich ca. 1/4 Liter öl nachfüllen, ABER ich kann es noch nicht sagen, ob es wirklich verbraucht ist.

Hatte neulich nach dem Öl auffüllen auch nen recht hohen Ölverbrauch. Da er bei mir jedoch so extrem gestiegen ist (1l / 500 km), habe ich die Ursache nicht beim Motor gesucht, sondern einfach den Öldeckel und die Dichtung vernünftig gereinigt. Seitdem ist der Ölverbrauch wieder ok.

Offensichtlich könnte da Öl, bzw. der Dampf irgendwie entweichen.

Habe heute den Simmering der Schaltwelle gewechselt und bin dabei gleich auf das Castrol TAF-X Getriebeöl umgestiegen.

Habe auch, wie jimmy007, deutlich verbesserte Eigenschaften beim Schalten festgestellt. Leider ist es trotzdem noch ein VW-Hakel-Getriebe, aber jetzt immerhin etwas weniger hakelig. Was mir am deutlichsten aufgefallen ist, sind die stark verringerten Laufgeräusche. Über diese Geräusche habe ich mich schon lange geärgert und bin sie jetzt endlich fast los geworden. Auch hier kann das Öl natürlich die Fehler der Mechanik nicht ganz aufheben, aber besser geworden ist es allemal. Hat sich also ganz klar gelohnt.

Leider musste ich feststellen, dass sich im Motor (80tkm) auch schon deutliche Ablagerungen gebildet haben, trotz Ölwechsel alle 15tkm. Waren bisher immer 5W-40 Hydrocracköle von Shell und Castrol drin, die offenbar den nicht gerade hohen Anforderungen trotzdem nicht gewachsen sind. Vor dem nächsten Wechsel gibt`s ne Motorspülung und das LM Synthoil Hightech. Hoffe auf ebenfalls positive Wirkungen, bin über die schelchte Qualität der HC-Öle jedenfalls ziemlich erstaunt.

Zitat:

Original geschrieben von Juppomat

Habe auch, wie jimmy007, deutlich verbesserte Eigenschaften beim Schalten festgestellt. Leider ist es trotzdem noch ein VW-Hakel-Getriebe, aber jetzt immerhin etwas weniger hakelig. Was mir am deutlichsten aufgefallen ist, sind die stark verringerten Laufgeräusche. Über diese Geräusche habe ich mich schon lange geärgert und bin sie jetzt endlich fast los geworden. Auch hier kann das Öl natürlich die Fehler der Mechanik nicht ganz aufheben, aber besser geworden ist es allemal. Hat sich also ganz klar gelohnt.

Warte noch etwas ab um ein Fazit bezüglich deines Getriebes zu ziehen. In allen meinen bisherigen Fahrzeugen (darunter drei VW Golf) stellte sich eine signifikante Verbesserung der Schaltbarkeit erst zwischen 500 und 1000 Km Fahrleistung ein. Weshalb das etwas braucht, kann ich (mir) aber nicht erklären.

Dann noch eine Anfrage. Wenn jemand eine Quelle hat, wo man 4 Liter Motul E-Tech 8100 0W-40 günstig beziehen kann möchte er es mich bitte wissen lassen.

Thx

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