Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von 300er_Diesel
Soll ich es verraten - keine Ahnung, habst einfach nur hingeschrieben, die wirklichen Symptome kenne ich bei verschlissenen Kurbelwellenlagern nicht.🙁😁Zitat:
Original geschrieben von VolV40
Da hab ich ne Frage:
worin besteht der techn. Zusammenhang zw. verschlissenen KW-Lager und daraus entstehendem erhöhten Ölverbrauch?
Ach so. Ja das ist dann doch auch gut.
Den Teufels(öl)kreis haben unsere Motoren auch 😉, also nix neues.
Haben die 3Zylinder OPEL nicht auch verbreitet Problemchen mit der Steuerkettentechnik?
Zitat:
Original geschrieben von VolV40
Haben die 3Zylinder OPEL nicht auch verbreitet Problemchen mit der Steuerkettentechnik?
Da brechen wohl gerne die Nockenwellen, weil sich die Schrauben lösen...
Zitat:
Original geschrieben von VolV40
Haben die 3Zylinder OPEL nicht auch verbreitet Problemchen mit der Steuerkettentechnik?
Ja haben die da lag das aber an dem Kettenspanner. Der hat nach einiger zeit es nicht mehr geschafft die genug zu spannen und schon fängt es an zu rasseln. Solange das aber nicht zu laut wird ist das bei den Motoren noch nicht so schlimm.
Ich selbst fahre so einen 3Zylinder von Bj. 1999 mit aktuell 61. 500km.
Ich habe Mobil1 New Life 0W40 drin und etwa nen halben liter Castrol EDGE 0w30. Ölverbrauch = 0. 🙂
Ich bin positiv davon überrascht wie sich mein Spritverbauch dadurch gesenkt hat. Habe vorher 10W40 drin gehabt. nen guten halben Liter im Stadtverkehr spare ich jetzt ein auf 100km 🙂
Autobahn liegt momentan bei 120 bei etwa 5Liter 🙂
Der Motor vertägt alles. Von Normalbenzin über Super bishin zu E85 schafft der alles (beim Letzteren Verbauch um 0,7Liter erhöht zu 1,1€/L)
Zitat:
Original geschrieben von VolV40
Haben die 3Zylinder OPEL nicht auch verbreitet Problemchen mit der Steuerkettentechnik?
Ja, das betrifft auf einige "Benzin-Motoren" stark zu. Beim Z10XE(1,0L/58Ps)ist es eher selten der Fall, dass der Spanner
sich verabschiedet- beim Z10XEP(1,0L/60Ps) gehört defenitv zu den Unglücksspannern. Schon witzig, nur 2Ps mehr und trotzdem solche Unterschiede.
Zitat:
Original geschrieben von c_krzemyk
Von Normalbenzin über Super bishin zu E85 schafft der alles
Wie hoch war "Deine Dosierung" mit E85? Welche "technischen Umänderungen" hast Du durchgeführt? Waren große Leistungsunterschiede zu bemerken?
Ja ich weiß, ich stelle zuviel Fragen.😉
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Zitat:
Original geschrieben von 300er_Diesel
Ja, das betrifft auf einige "Benzin-Motoren" stark zu. Beim Z10XE(1,0L/58Ps)ist es eher selten der Fall, dass der Spanner sich verabschiedet - beim Z10XEP(1,0L/60Ps) gehört defenitv zu den Unglücksspannern. Schon witzig, nur 2Ps mehr und trotzdem solche Unterschiede.Zitat:
Original geschrieben von VolV40
Haben die 3Zylinder OPEL nicht auch verbreitet Problemchen mit der Steuerkettentechnik?
Zitat:
Original geschrieben von 300er_Diesel
Wie hoch war Deine Dosierung mit E85? Welche technische Umänderungen hast Du durchgeführt? Waren große Leistungsunterschiede zu bemerken?Zitat:
Original geschrieben von c_krzemyk
Von Normalbenzin über Super bishin zu E85 schafft der allesJa ich weiß, ich stelle zuviel Fragen.😉
Also Umbauten habe ich keine. Maximale Mischung war zwischen 2/3:1/3 und 3/4 E85:1/4 E5 Super. Wollte eigentlich nur halb halb aber dann kam der Tankwart raus und hat mich angequatscht und dann hab ich gemerkt, dass die Zapfpistole ausging. Scheisse hatte ich gedacht, weil das STG nur bis etwa E45 verarbeiten kann aber hats auch hinbekommen. Ist mir natürlich direkt am anfang zweimal ausgegangen weil das STG sich erstmal auf den großen Unterschied einstellen musste. Aber dann lief der wieder sie mit Super E5.
Leistungsunterschiede konnte ich jetzt so nicht feststellen aber halt einen geringen Mehrverbrauch.Die Motortemperatur steigt minimalst langsamer und ausm Auspuff riecht es ein wenig nach Schnaps 😁.
Für die Vollkommene Verträglichkeit von E85 wird normalerweise eine geringe Veränderung an der einspritzanlage vorgenommen.
Ich fahre im Übrigen einen X10XE. Habe aber wohl die Aktuellste Softwareversion von 2007 im STG drin.
Zitat:
Original geschrieben von c_krzemyk
Danke, ich werde denn mal "experimentieren". Stimmt ja, hast noch den Corsa B, deshalb X10XE-Motor.
ich fluche zwar jedes Mal über Kosten und Zeitaufwand wenn ich meinen Zahnriemem tausche, aber Ketten machen in den letzten Jahren auch immer mehr Probleme, vermutlich weil auch hier der Sparwahnsinn zuschlägt... in der Regel wirds dann richtig aufwenig weil Reparaturarbeiten noch weniger vorgesehen sind als bei Zahnriemen, entsprechend muß der halbe Motor zerlegt werden.
Tausche ich meinen Zahnriemen incl Rollen und Wasserpumpe ist dort anschließend wieder alles nagelneu.. die meisten Zahnriemsnschäden INNERHALB des vorgeschriebenen Intervalls sind eh nicht auf den Zahnriemen zurückzuführen sondern auf Dinge drum drum... Montagefehler, Versagen von Spannrollen oder Wasserpumpen, Schmutz
Zum Kotzen finde ich es nur daß man nicht ein einfaches Sichtfenster irgendwo reinmachen kann so daß mit wenig Aufwand öfter mal eine Sichtprüfung des Riemens etc stattfinden kann...z.b. im Rahmen der Inspektion bei meinem jetzigen Auto ist dazu schon eine Motorbrücke notwendig und 45-60min Arbeit--- nur um die obere ABdeckung abzubauen..
Bei meinem alten Open habe ich die Schrauben der oberen Abdeckung weggelassen ( wurde geclipst und hielt problemlos so), die war mit einem Handgriff ab .. ich habe regelmäßig reingeschaut und mal vorzeitig starke Abnutzungen gesehen wegen einer defekten WaPu die geeiert hat ...
aber die Motoren sollen doch gar nicht mehr 400.000km halten ... wenn die Karosse nimmer innerhalb 10 Jahre durchrostet dann muß eben der Motor verrecken... welcher Hersteller hat schon Interesse daran daß ein Auto 20 Jahre und 500.000km hält... aus diesem G rund ist es für den Hersteller auch egal, ob die Schmierung optimal für die Motorlebensdauer ist oder eher in Richung CO2 Einsparung geht
Demnähst will der PSA Konzern(Citroen/Peugeot) eine neue 3 Zylinder Motorengeneration mit und ohne Turbo bringen, wenn Fehler u.Schwachpunkte zb. wie bei VWs TSIs vermieden werden, könnten das sehr interessante Motoren mit gutem Sprit einsparpotenzial werden.
Nicht nur für Kleinstwagen; Kompaktklasse sondern auch für die Mittelklasse.
@smolltiger von 09:16:56
Gutes Kettenfett wär da wichtig, kein Motorradfahrer würd seine Kette mit 0w30 fetten weils zu schnell wieder abschleudert. Vielleicht sollte man bei Motoren mit Kette 0w Öle meiden und ein gutes 5w40 oder 5w50 wär für die Kettenlebensdauer besser. Ein 10w40 wär für die Steuerkette sehr gut aber für den Rest des Motors leider nicht.
Zitat:
Original geschrieben von Aygo Club
Aber nicht im Regelfall. Es kann zwar vorkommen, dass sich eine Steuerkette weitet, aber im Normalfall hält sie "ein Autoleben lang".Zitat:
Das nimmt sich nicht viel. Die Steuerkette muß ja auch irgendwann ausgetauscht werden.
Ketten werden mit einer Laufzeit von 180000 bis 200000km datiert bis zum Wechsel
Mir ist es im Grunde auch egal, ob der Motor jetzt 400.000 km oder nur 200.000 km halten würde, weil ich meine Autos immer nur 4 Jahre und maximal 50.000 km fahre.
Gegenüber den Downsizing-Motoren bin ich eher skeptisch. Erstmal hat man praktisch keine Verbrauchsvorteile, außer man schleicht durch die Gegend. Sobald aber etwas mehr Gas gegeben wird, steigt der Verbrauch sehr stark an. Und natürlich erhöht diese Technologie auch nicht die Lebensdauer der Motoren. Schon heute gibt es auffällig viele Schäden an nichtmal 3 Jahre alten Downsizing-Motoren. Und es gibt noch ein Problem: Benziner mit Direkteinspritzung und Turbo haben einen höheren Partikelausstoß als Saugmotoren. Hier gibt es aktuell schon Diskussionen, ob TSI und Co. demnächst ab Werk einen Partikelfilter an Bord haben müssen.
Zitat:
Original geschrieben von Aygo Club
Mir ist es im Grunde auch egal, ob der Motor jetzt 400.000 km oder nur 200.000 km halten würde, weil ich meine Autos immer nur 4 Jahre und maximal 50.000 km fahre.Gegenüber den Downsizing-Motoren bin ich eher skeptisch. Erstmal hat man praktisch keine Verbrauchsvorteile, außer man schleicht durch die Gegend. Sobald aber etwas mehr Gas gegeben wird, steigt der Verbrauch sehr stark an. Und natürlich erhöht diese Technologie auch nicht die Lebensdauer der Motoren. Schon heute gibt es auffällig viele Schäden an nichtmal 3 Jahre alten Downsizing-Motoren. Und es gibt noch ein Problem: Benziner mit Direkteinspritzung und Turbo haben einen höheren Partikelausstoß als Saugmotoren. Hier gibt es aktuell schon Diskussionen, ob TSI und Co. demnächst ab Werk einen Partikelfilter an Bord haben müssen.
Für die großer werdende Zahl der Gebrauchtwagenkäufer ist es nicht egal, weil viele da im schnitt die Autos 2 - 3 Jahre länger fahren als früher, weil die Kaufpreise; Sprit u.Lebenshaltungskosten in höherem maße steigen als die Löhne der Fahrzeughalter. Und da Neuwagen in den ersten 3 Jahren meißt 30% u.mehr an Wertverlust haben, werden die ab 3 Jahre besonders interessant.
@an Alle
Ob die neuen geplanten PSA 3 Zylinder Direkteinspritzer werden weis ich nicht so genau, wer weis hier was drüber???
@driver191 von 12:13:19
sehr schöner R 107
Man muss eben Prioritäten setzen. Manche fahren lieber nen dickes Schiff, auch wenn sie das Auto dann ewig behalten müssen. Ich dagegen fahre lieber immer ein neues Auto. Da es mir aber zu teuer wär, alle 4 Jahre ein wahnsinns Teil für 40.000 € zu leasen, greife ich halt auf einen Kleinwagen wie den Yaris zurück. Das Auto reicht mir volkommen aus und kostet auch nicht die Welt. 😉 Andere kaufen sich für das gleiche Geld einen gebrauchten Phaeton mit 150.000 km auf der Uhr, der dann natürlich halten muss. Für mich wär das nichts. Lieber klein und neu, anstatt einer abgehalfterten Karosse.
Zitat:
Original geschrieben von Aygo Club
Man muss eben Prioritäten setzen. Manche fahren lieber nen dickes Schiff, auch wenn sie das Auto dann ewig behalten müssen. Ich dagegen fahre lieber immer ein neues Auto. Da es mir aber zu teuer wär, alle 4 Jahre ein wahnsinns Teil für 40.000 € zu leasen, greife ich halt auf einen Kleinwagen wie den Yaris zurück. Das Auto reicht mir volkommen aus und kostet auch nicht die Welt. 😉 Andere kaufen sich für das gleiche Geld einen gebrauchten Phaeton mit 150.000 km auf der Uhr, der dann natürlich halten muss. Für mich wär das nichts. Lieber klein und neu, anstatt einer abgehalfterten Karosse.
Merkwürdige Ansichten, wieso soll man sich zwischen Yaris und Phaeton entscheiden müssen, wollte ich beide nicht fahren.
Ich fahre am liebsten gänzlich ohne Wertverlust, klappt im Moment mit meinen Fahrzeugen ausgezeichnet .🙂
@christians,
Zitat:
Die Kurbelwellenhauptlager schaut sich dabei niemand an, die wären nach 300h Dauerbetrieb noch wie neu.
Deine Aussage stimmt so nicht.
Nach einem 150.000 km Motortest auf einem Prüfstand wird der der Motor komlett vermessen.
Das fängt an mit der Längung des Keilrippenriemen, Federkraft des Spanners, Längung des Zahnriemens, Spannung des Riemenspanners, hat der Motor ein Steuerkette wird die Längung ermittelt, ebenso ob alle Kettenglieder frei sind, am Zylinderkopf werden alle NW-Lager gemessen, die Nockenspitzen, die Hydro-Tassen-Oberfläche und das Spiel in den Führungen, die Ventilfederkräfte bei geschlossenen Ventilen und voll geöffneten Ventilen, Ventilschäfte, Ventilführungen, setztiefe der Ventilen, Parallelität der Dichtfläche zur ZK-Dichtung / Motorblock
Motorblock: Axialspiel der KW, Durchmesser von Haupt- und Pleuellagerzapfen, Kolbenbolzenspiel im Kolben und Pleuelauge, Stoss-Spiel und Spannung der Kolbenringe, Verschleiß der Ringnuten, Verschleiß der Zylinderlaufbahnen in OT, halben Hub und UT in X- und Y-Richtung und Faxabdruck der Honung zur Beurteilung der Honung.
Diese Arbeiten werden selbstverständlich auch vor dem Testlauf durchgeführt.
Diese Tests laufen auch mit verschiedenen Ölsorten.
der benz sieht top aus 😁 wasn das genau für einer?!
Kann mich noch dran erinnern, dass ich mal al skind in einem 2 türigen benz (das war ca. 1993) mit roten vleourssitzen und richtig bequemen sitzen unterwegs war (hatten die benz damal federkern?! )
und der golf ist auch gut in schuss.