Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Xenokrates
Das gibt es immer noch und fährt (bzw. lebt oder wirtschaftet) es sich damit auf Dauer immer noch am besten.Zitat:
Original geschrieben von klaus steinhaus
...Ehrlichkeit, wo gibts das noch...Dass alten Formulierungen durch bloßes Umbenennen zu „neuem Leben“ verholfen wird, ist jedoch leider gar nicht so selten. Bei Mobil war das bisher allerdings nicht der Fall.
Den Verantwortlichen von Mobil würde ich folgendes sagen wollen: Man muss nicht alles nachmachen – schlechtes und unehrliches schon gleich gar nicht.
In der Produkt-Beschreibung statt: „Mobil 1 0W-40 ist das „fortschrittlichste“ „vollsynthetische“ … einfach „.. ist ein „fortschrittliches“ „synthetisches“.. zu schreiben (eben genau wie beim Mobil 1 5W-40 auch), hätte schon gereicht.
Und auf den Gebinden einfach nur das „vollsynthetisch“ durch z. b. „SHC-Synthese“ ersetzen, wie beim 5W-50 auch.
Das 0W-40 dann gleich als neues Produkt und neue Generation zu verkaufen, finde ich allerdings nicht gut.
Ebenso nicht, dass das ESP-Formula 5W-30 als neue (6.) Generation verkauft bzw. eingestuft wurde. Eine neue Generation ist immer eine Weiterentwicklung des vorherigen und ersetzt dieses. Beim ESP-Formula ist weder das eine, noch das andere der Fall, sondern ist das ein völlig anderes Produkt, welches zusätzlich angeboten wird.
Dieses stellt genauso wenig eine neue (die 6.) Generation dar, wie der Namen-Zusatz „New Life“ beim 0W-40 wiederum eine neue (die 7.) darstellt.
Apropos: (Auch) beim 5W-50 steht immer noch die alte Beschreibung online - und dann auch noch nur diese. Das muss auch noch geändert werden - ebenfalls inkl. das „fortschrittlich(ste)“. Alleine „dieser“ Begriff wäre schon ein Grund für eine erfolgreiche Klage.
MfG
......hi XENOKRATES,
dank für erklärung, so versiert bin ich nicht,
hoffe nur, dass die HERSTELLER-'VERTRIEBSBEOBACHTER'
auch mal in einem forum wie diesen 'reinschauen'
und daraus lernen, weniger BLIMBLAMBULUM auf dem etikett
wäre sicher EIN MEHR AN SICHERHEIT FÜR DEN NUTZER,
würde kaufentscheidung leichter machen und DAUERHAFT FÜR
TRANSPARENZ sorgen.
GRÜSS DICH,
gute fahrt, gruss claudius
Ich benutze nur Markenöl (Castrol, Mobil 1, etc.) mit Visko 5W30 und suche die gerade günstig ist. Wichtig ist: das Öl ist gemäß VW Longlife 3 (507.00) freigegeben.
Der Motor läuft gut und sauber.
Der Öl-Verbrauch: alle 5000km ca. 100-200ml Nachfüllung
Marc
Zitat:
Original geschrieben von Icke II
@LaurinWo beginnt Langstrecke?
Ich fahre jeden Tag 1x20km BAB am Stück + Landstrasse und 1x30km BAB am Stück + LS.
Das wird wohl so'n Zwischending zwischen Kurzstrecke und Langstrecke sein.
Also zuviel, um sich um Kondenswasser sorgen zu müssen und zuwenig dafür, dass sich ein Ölkühler lohnt...
Ohne Öltemp.-Anzeige hat man eh gar kein Gefühl dafür, was da los ist.Gruß
Icke
Hallo Icke II,
schau mal dort, könnte was für dich sein. 3Freistellen hinter www mußt Du entfernen.
http://www. kufatec.de/shop/product_info.php/info/p290_E-MFA-Anzeige-von-Ladedruck--Oeltemperatur-uvm--im-Tacho.html/XTCsid/09cca5e131160365c20de01b53c58ab8
In Deinem Beitrag habe ich gelesen, das Du einen Golf IV, 1.8T (AUM)
Schau mal nach ob der Freiraum reicht, ob Du die Ölfilterpatrone
Mann W 940/66 vom A4 1,8T MKB AVJ einschrauben kannst.
Die hat bei gleichem Dichtkreis im
AD 93mm statt 76mm und ist 147,5 mm lang statt 123mm wie bei Deiner W719/33.
Ölvolumen 0,46 Liter+0,22 Liter
Mantelfläche 4,29 dm² => + 46%
Die Durchflußgeschwindigkeit im Ringspalt Blechmantel zum Element reduziert
sich bei der größeren Patrone zwischen Element und Blechtopf deutlich.
http://www. mann-hummel.com/mf_prodkata_eur/index.html?ktlg_page=6&prdsl=1875&ktlg_lang=2&ktlg_01_mrksl=51&ktlg_01_mdrsl=40&ktlg_01_modsl=401&ktlg_01_fzkat=&ktlg_01_fzart=1&ktlg_subpage=0&gobackToPage=1
Dein Motor mit 150PS sollte einen Öl-Wasser-Vorwärmer haben. Von den Quertreibern ist bekannt,
daß Sie schneller heiß als längseingebaute Motoren werden.
Deshalb denke ich das je nach Außentemperatur,
nach erreichen der Wassertemperatur + 5Km,
die Öltemperatur ca. das Niveau der Wassertemperatur hat.
Was Du mit dem Einschalten des Ventilators beschreibst hat etwas mit der Wärmemenge im Motorblock zu tun.
Auf der Fahrt hast Du den kühlenden Fahrtwind, jedoch eine größere Wärmemenge im Motor und Turbo,
diese gleicht sich bei schwächerer Kühlung aus und der Ventilator geht an.
Analog kannst Du das im Sommer beobachten, stellst den Wagen, ab kurze Zeit später läuft der Ventilator nach.
Deshalb sollte man auch einen Turbo vorm Abstellen kalt fahren.
Das heißt bei schneller Fahrt auf der AB, vorm Tanken und Rasten
noch vor dem Schild tausend Meter rechts einordnen, langsamer fahren.
So den von schneller Fahrt glühenden Turbo langsam, sanft abkühlen.
Wenn du Deinen Pferdeanhänger ziehst, solltest Du bedenken daß dieser einen CW-Wert wie eine große Haustür hat.
Somit öfters mit Voll-Lastanreicherung und analog mit mehr Gaspedalweg fährst.
Geringere Geschwindigkeit, hohe Drehzahl, mehr Kraftstoff wird über den Kolbenböden verbrannt.
Wenn Du mit Hänger viel weite Strecken fährst, denke ich würde sich ein Ölkühler lohnen.
Aber entscheiden mußt Du selbst.
Zur Wassertemperatur,
die im PKW verbauten Zeigerinstrumente haben um die 90°C eine Tot-Zone.
Dort verharrt der Zeiger, reagiert erst auf Änderungen über +5K.
Neuerdings werden schon Motore ohne Ölmeßstab gebaut.
Eine elektrische Ölstandsanzeige ist der Ersatz.
Auch über den Öleinfüllstutzen ist meist keine Nockenwelle mehr zusehen.
Ein zusätzliches Blech verhindert die Sicht.
Somit sieht keiner mehr das kokende Elend, die Stammtischgespräche hören auf.
Gruß
Zitat:
Original geschrieben von flattie1929
Wenn man mal überlegt, was man seinem Motor früher zugemutet hat. Unglaublich.......
Ich erinnere mich noch genau an die Zeiten, als 20w50 Standard war, und selbst ein 10'ner schon als "Wasseröl" bezeichnet wurde.😁
😁
Zitat:
Original geschrieben von Laurin-2008
.
Neuerdings werden schon Motore ohne Ölmeßstab gebaut.
Eine elektrische Ölstandsanzeige ist der Ersatz.
Auch über den Öleinfüllstutzen ist meist keine Nockenwelle mehr zusehen.
Ein zusätzliches Blech verhindert die Sicht.
So ein Auto würde ich gar nicht kaufen.
Genau so wenig wie eines, bei dem das Getriebe keine Ablassschraube mehr hat oder wo Ersatzteile zusammengelegt werden, wo man z.B. ein Radlager mitkaufen muss, obwohl man nur die Bremsscheibe wechseln (lassen) muss.
Ähnliche Themen
Zitat:
Original geschrieben von skynetworld
Genau so wenig wie eines, bei dem das Getriebe keine Ablassschraube mehr hat oder wo Ersatzteile zusammengelegt werden, wo man z.B. ein Radlager mitkaufen muss, obwohl man nur die Bremsscheibe wechseln (lassen) muss.
Sowas gab es früher nur bei Citroen ... innenliegende Bremsscheiben vor den Antriebswellen am Getriebe und so ...
Früher nannte man das französische Schrulligkeit bei der Konstruktion, heute nennt man es totalen Sparzwang. Radlager und Bremsscheibe in ein Bauteil zu integrieren, spart irgendwo in der Produktionskette sicherlich 2 Cent pro Stück ^^
Zitat:
Original geschrieben von JeanLuc69
Früher nannte man das französische Schrulligkeit bei der Konstruktion, heute nennt man es totalen Sparzwang. Radlager und Bremsscheibe in ein Bauteil zu integrieren, spart irgendwo in der Produktionskette sicherlich 2 Cent pro Stück ^^
😁
Man muss sich das mal vor Augen halten. Wenn die Bremsscheiben hinüber sind, muss man zwangsweise noch zwei Radlager mitkaufen. Irrsinn im Quadrat.
Dem Sparzwang sollte man folgen und sich so ein Auto komplett sparen.
Gibt es eigentlich eine Internetseite, wo man solche und andere Fehlkonstruktionen aktueller Autos sammelt und nachsehen kann? Und wenn, warum noch nicht?
Fänd ich sehr nützlich, um vor einem Kauf gewarnt zu sein.
Als ich davon bei einem relativ neuen Auto gehört habe, (war auch wieder ein Franzose. Renault glaube ich, bin aber nicht sicher.), ist mir die Kinnlade runtergefallen.
Da muss man doch was am Kopf haben, um auf so eine schwachsinnige Idee zu kommen!?!
Schon allein, weil man die Kunden mit solchen Geschichten nicht nur vergrault, sondern dann auf Lebenszeit los ist. .
Zitat:
Original geschrieben von Laurin-2008
Auch über den Öleinfüllstutzen ist meist keine Nockenwelle mehr zusehen.
Ein zusätzliches Blech verhindert die Sicht.
Somit sieht keiner mehr das kokende Elend, die Stammtischgespräche hören auf.
Hallo,
das ist aber normalerweise nur ein Ölabweiser, den gibt es bei VW schon seid den 80ern, allerdings gemacht aus Kunststoff.
Grüße
Russi
Ich habe gerade meine Oel Lieferung erhalten. 'Hab mir diesmal das Meguin Megol, Super Leichtlauf 5w-40 bestellt.
Nun wissen wir ja alle, das Meguin die Freigaben nicht mehr beantragt hat. Auf dem Kanister steht:" Freigegeben unter anderer Bezeichnung nach:......."
Da denkt man natürlich gleich an das Liqui Moly, Synthoil High Tech 5w-40, welches damit gemeint sein könnte.
Beim Liqui steht aber ebenfalls nur eine Empfehlung drauf:" Liqui Moly empfiehlt dieses Produkt zusätzlich für........"
Das Liqui selbst auch keine echten Freigaben mehr besitzt wissen wir ja nun auch.
Welches Oel könnte denn laut Meguin damit gemeint sein......?
Zitat:
Original geschrieben von skynetworld
😁Zitat:
Original geschrieben von JeanLuc69
Früher nannte man das französische Schrulligkeit bei der Konstruktion, heute nennt man es totalen Sparzwang. Radlager und Bremsscheibe in ein Bauteil zu integrieren, spart irgendwo in der Produktionskette sicherlich 2 Cent pro Stück ^^Man muss sich das mal vor Augen halten. Wenn die Bremsscheiben hinüber sind, muss man zwangsweise noch zwei Radlager mitkaufen. Irrsinn im Quadrat.
Dem Sparzwang sollte man folgen und sich so ein Auto komplett sparen.
Gibt es eigentlich eine Internetseite, wo man solche und andere Fehlkonstruktionen aktueller Autos sammelt und nachsehen kann? Und wenn, warum noch nicht?
Fänd ich sehr nützlich, um vor einem Kauf gewarnt zu sein.Als ich davon bei einem relativ neuen Auto gehört habe, (war auch wieder ein Franzose. Renault glaube ich, bin aber nicht sicher.), ist mir die Kinnlade runtergefallen.
Da muss man doch was am Kopf haben, um auf so eine schwachsinnige Idee zu kommen!?!Schon allein, weil man die Kunden mit solchen Geschichten nicht nur vergrault, sondern dann auf Lebenszeit los ist. .
............bravo, bravo, hast auf der ganzen linie recht, nehm den
MB a160 etc, wenn du ne scheinwerferlampe wechseln musst,
1. rad ab
2. revisionsklappe im kotflügel auf
3. scheinwerfer-arritierung entfummeln
4. lampe raus
5. neue lampe rein
6. arritierung wieder verfummeln
7. revisionsklappe schliessen (33 schrauben, hihihi)
8 RAD WIEDER ansetzen, schraubenbolzen rein, anziehen
9.wagen von wagenheber
10. wagenheber verstauen
11. losfahren
( wenn am sonntagmorgen im anzug - anzug bei nächster gelegenheit
in reinigung bringen - hast da noch LUST AUF NE A_klasse?)
gruss claudius
Zitat:
Original geschrieben von klaus steinhaus
............bravo, bravo, hast auf der ganzen linie recht, nehm denZitat:
Original geschrieben von skynetworld
😁
Man muss sich das mal vor Augen halten. Wenn die Bremsscheiben hinüber sind, muss man zwangsweise noch zwei Radlager mitkaufen. Irrsinn im Quadrat.
Dem Sparzwang sollte man folgen und sich so ein Auto komplett sparen.
Gibt es eigentlich eine Internetseite, wo man solche und andere Fehlkonstruktionen aktueller Autos sammelt und nachsehen kann? Und wenn, warum noch nicht?
Fänd ich sehr nützlich, um vor einem Kauf gewarnt zu sein.Als ich davon bei einem relativ neuen Auto gehört habe, (war auch wieder ein Franzose. Renault glaube ich, bin aber nicht sicher.), ist mir die Kinnlade runtergefallen.
Da muss man doch was am Kopf haben, um auf so eine schwachsinnige Idee zu kommen!?!Schon allein, weil man die Kunden mit solchen Geschichten nicht nur vergrault, sondern dann auf Lebenszeit los ist. .
MB a160 etc, wenn du ne scheinwerferlampe wechseln musst,
1. rad ab
2. revisionsklappe im kotflügel auf
3. scheinwerfer-arritierung entfummeln
4. lampe raus
5. neue lampe rein
6. arritierung wieder verfummeln
7. revisionsklappe schliessen (33 schrauben, hihihi)
8 RAD WIEDER ansetzen, schraubenbolzen rein, anziehen
9.wagen von wagenheber
10. wagenheber verstauen
11. losfahren
( wenn am sonntagmorgen im anzug - anzug bei nächster gelegenheit
in reinigung bringen - hast da noch LUST AUF NE A_klasse?)
gruss claudius
...ach und ja, 2. beispiel: AUDI A2, motorhaube nicht mehr zu öffnen,
gibts nur eine revisionsklappe, quer unter haube, machst auf,
4 o 5 verschraubungen, Küwass, wasschwasser, mot-oel usw. sonst nix...???
eins fehlt, der griff zum wegschmeissen.
ICH WOLLTE SO EIN AUTO NICHT MAL GESCHENKT.
weg mit dem quatscht - demnächst gibts noch ein reglement wenn
du nen furz bei der fahrt lassen musst - z.B.: erst richtige FURZ-POSITION
einnehmen, ...usw.
soll son auto der audi-vorstand fahren - ZWANGSWEISE!!
claudius
Zitat:
Original geschrieben von klaus steinhaus
soll son auto der audi-vorstand fahren - ZWANGSWEISE!!claudius
Das müsste heißen: "Soll son auto der audi-vorstand
reparieren"-Zwangsweise!!
Hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich Fragen aus einer „Privaten Nachricht“ hier beantworte.
Lt. Aktenzeichen ist das Urteil bereits aus dem Jahr 2005:
Der Fall wurde zunächst vor dem LG Düsseldorf verhandelt. Bereits das LG hatte die Beklagte zur Unterlassung der Verwendung des Begriffs „vollsynthetisch“ und der Erstattung der Abmahnkosten verurteilt. Besagtes Urteil aus dem Jahr 2008 vom OLG Düsseldorf war die Berufungsverhandlung (aus dem ich auch zitiert hatte).
Wie hoch war der Anteil von diesem „Unconventional Base Oil“ und was genau war das:
30% der Zusammensetzung waren kein Grundöl der Gruppe IV oder V, sondern eines, das per „Hydrocracken“ gewonnen wird. Der prozentuale Anteil spielte allerdings nie eine Rolle und hätte das Gericht bei einem kleineren genauso entschieden. Nachfolgend noch einige Auszüge aus der Urteils-Begründung:
„Auch ohne Grundkenntnisse der Chemie entnimmt der durchschnittlich informierte, verständige und situationsadäquat aufmerksame Durchschnittsverbraucher, deren Erwartungen der Senat als Teil der angesprochenen Verkehrskreise selbst beurteilen kann, dem Adjektiv „vollsynthetisch“, das Motorenöl sei vollständig künstlich hergestellt worden, wobei für ihn „synthetisch“ für „künstlich hergestellt“ und „voll“ für „vollständig“ steht.
Auch für den Laien ist verständlich, dass ein Öl nicht künstlich hergestellt wird, um ein Öl zu erhalten, das sich so auch auf „normalem“ Wege weitaus billiger gewinnen ließe. Der Durchschnittsverbraucher erwartet daher ein Öl, das besonders rein und speziell auf die Verwendung im Motor ausgerichtet ist, also eine bestimmte definierte Zusammensetzung aufweist. Es entspricht dem landläufigen Verständnis von Synthese, dass aus einem Vorprodukt ein Endprodukt hergestellt wird.
Zu diesem laienhaften Verständnis des Begriffs „vollsynthetisch“ tritt der Umstand, dass als vollsynthetisch bezeichnete Motoröle bereits seit Mitte der 70er Jahre auf dem Markt sind und für den Verbraucher kein neues Produkt darstellen. Diese vollsynthetischen Motoröle sind erheblich teurer als die klassischen, mineralischen. Gekauft werden sie nur, weil ihre Käufer annehmen, sie seien den mineralischen qualitativ deutlich überlegen - mit dem Kauf dieses teuren Produkts will der Käufer seinem Motor „etwas gutes tun“.
Das Produkt der Beklagten genügt den Erwartungen der Verbraucher unter beiden Aspekten nicht. Das in ihm enthaltene, 30% ausmachende „Unconventional Base Oil“, ist weder einer der schon in der Vergangenheit üblichen Bestandteile eines vollsynthetischen Motoröls, noch genügt dieses Öl der laienhaften Vorstellung besonders rein (homogen) zu sein.
Teil des Sachverständigengutachtens ist eine Vergleichstabelle (S. 13 d. Gutachtens) über die chemische Zusammensetzung von Ölen, die durch Hydrocrackverfahren gewonnen werden können. Nach dieser Tabelle beschränkt sich der Unterschied zwischen Hydrocrack und PAOs nicht auf die schon vom Beklagten eingeräumten kürzeren Seitenketten der iso-Alkane (Paraffine).
Während PAOs zu 100% aus Paraffin, einer zwar seitenverzweigten, aber nicht ringförmigen Kohlenwasserstoff-Kette, also einer aliphatischen Verbindung, bestehen, beträgt dieser Anteil bei den durch Hydrocrack gewonnenen nur zwischen 30 und 57%. Auch diese sind, um das Missverständnis zu vermeiden, ihr Anteil könne zu dem PAO-Anteil im Öl des Beklagten hinzu addiert werden, keine PAOs.
Außerdem finden sich im Hydrocrack-Öl aber auch Mono- u. Polycycloparaffine. Das sind Verbindungen mit einer (Mono) oder mehreren (Poly) Ringstrukturen, also gerade keine aliphatischen, sondern alicyclische Verbindungen. Bei 43 bis 70% der Verbindungen im „Unconventional Base Oil“ handelt es sich folglich nicht um reine Kohlenwasserstoffketten. Daneben finden sich im übrigen noch Spuren von aromatischen Verbindungen, also Molekülen mit sechseckigen Ringstrukturen und einem System von delokalisierten Doppelbindungen. Der einfachste und bekannteste Vertreter dieser Gruppe ist Benzol, die Abbildung in der Tabellenspalte „Hydrocracked Group III“ enthält eine Naphthalin-Gruppe.
Das zeigt, dass das Hydrocrack-Verfahren im Gegensatz zur Herstellung von PAOs auf Ethylenbasis kein vergleichbar homogenes Endprodukt, sondern eine Mischung aus verschiedenen Produkten liefert. Hydrocrack-Öle stehen demnach hinsichtlich der durch sie erreichbaren Einheitlichkeit des Endprodukts zwischen klassischen Mineralölen und vollsynthetischen, eine Letzteren vergleichbare Homogenität erreichen sie gerade nicht. Nicht ohne Grund werden sie auch vom Sachverständigen lediglich als „veredelte Mineralöle“ bezeichnet (S. 4 d. Gutachtens).
Auch wenn es, wie der Sachverständige ausgeführt hat, keine Vergleichsuntersuchungen zwischen Motorölen mit Hydrocrack und solchen mit PAO als Grundöl existieren und nicht einmal als gesichert gelten kann, dass vollsynthetische Motoröle „besser“ sind (S. 9 d. Gutachtens), darf die Verwendung des Begriffs „vollsynthetisch“ nicht in das Belieben der Hersteller gestellt werden.“
MfG
Sehr interessant. Aber in diesem Kontext fällt mir immer wieder Addinol ein. Behaupten die doch auf deren Website allen Ernstes, fast nur Vollsyntheter herzustellen. Selbst das MV 0546, welches ja ganz leichte Ähnlichkeiten zum Praktiker HighStar aufweist 😉 , wird als vollsynth. angepriesen. Eine faszinierende Produktpalette, in Zeiten, in denen alle Hersteller immer mehr zu HC tendieren.
Opel behauptet/schreibt das ja auch und gibt ja selbst zu das es nicht vollsynthetisch ist.
Aber das interessiert in Deutschland keinen Menschen, daher gibt es viele andere Anbieter die sich keinen Kopf darum machen.
Wo kein Kläger, da kein Richter.
@Laurin
Super - Vielen Dank!
Die Warmfahrphase ist zwar nicht so optimal, weil ich immer mit lauwarmem Motor auf AB muß und wenigstens mit den LKW mitschwimmen. Aber das mache ich zumindest solange, bis er ein paar Minuten lang die 90° Wassertemp. hat. Deshalb bestehe ich ja so hartnäckig auf dem vollsynthetischem 0W-Öl 😉 Kaltfahren ist von meinen Strecken her kein Thema - passt immer.
Hängerziehen muß er momentan nur im Notfall, aber das kann sich ja auch irgendwann mal ändern, deshalb werde ich das mit dem Ölkühler mal im Auge behalten. Und das mit dem größeren Ölfilter werde ich mal mit meiner Ein-Mann-Werkstatt besprechen. Oder evtl. gleich den Ölkühler - eines von beidem sollte ja reichen.
Das mit der Öltemp.-anzeige in der MFA wird nix - meiner hat zwar allen möglichen Schnickschnack, aber keine MFA...
Bzgl. der Ölabscheider über den Nockenwellen: Stimmt, man kann das Elend nicht sehen 🙁 Überlege schon, ob ich mal die "Seele suche" und den mal zusammen mit dem Meister aufmache. Mich würde es schon sehr interessieren, wie der Motor von innen ausschaut. Hab ihn ja noch nicht so lange.
Ich als "einfacher Verbraucher" finde das Urteil zu den vollsynthtischen Ölen sehr gut. Das ist mal richtiger Verbraucherschutz. Und dass M1 das nun nicht mehr vollsynthetische New Life in ein anderes "Outfit" als das Supersyn steckt, finde ich auch o.k., weil, was glaubt ihr, wieviele einfache Verbraucher nur nach der gleichen Verpackung wie immer greifen?
Lesen ist heutzutage leider Luxus...
Gruß,
Icke