Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Hi,
die Betrachtungen sind ja ganz nett. Aber hier werden jetzt Laufleistungen (Golf) zitiert die im Umfeld von 200.000km liegen. Da ist die ZKD doch nur eine von vielen motornahen Komponenten die nach dem Zeitfenster langsam am Ende sind. Von dem restlichen Auto mal ganz zu schweigen. Da ist irgendwann einfach auch mal Ende der wirtschaftlichen Lebensdauer abzusehen. (Am Beginn meiner automobilistischen "Karriere" war man noch froh, wenn man 100.000km ohne große Probleme rumbekommen hat.)
Und diese Ausdehnungsüberlegungen sind zwar grundsätzlich plausibel aber davon abzuleiten, dass häufige Kaltstarts zwangsläufig zu ZKD-Undichtigkeiten bei niedrigen Laufleistungen führen erscheint mir weit hergeholt. Da dürfte Wohl oder Wehe auch stark auf der konstruktiven Seite liegen. Da gibt es zuviel Kurzstreckenhuren, letztlich die Mehrheit, die in Sachen ZKD unauffällig bleiben, dann an ganz anderen Dingen eingehen.
Martin
Da wir gerade beim Thema sind: Jetzt komme ich wieder mit meinem Golf IV, 1,6 Benziner, in ca. fünf Jahren ca. 300 000 km gefahren.
Drei Schaltgetriebe verbraucht, die Nieten😛...aber erster Motor, erste Kopfdichtung (!) und immer Longlifeservice.
Scheint tatsächlich die Lebensdauer der KD zu erhöhen, wenn man Langstrecke fährt...und der Motor hat oft Vollgasetappen gesehen auf der Autobahn. Sicher auch eine Frage der Konstruktion und der Qualität der verwendeten KD.
Auto verkauft mit 310 000 km.
Zitat:
Original geschrieben von Gnarf
Da wir gerade beim Thema sind: Jetzt komme ich wieder mit meinem Golf IV, 1,6 Benziner, in ca. fünf Jahren ca. 300 000 km gefahren.Drei Schaltgetriebe verbraucht, die Nieten😛...aber erster Motor, erste Kopfdichtung (!) und immer Longlifeservice.
Scheint tatsächlich die Lebensdauer der KD zu erhöhen, wenn man Langstrecke fährt...und der Motor hat oft Vollgasetappen gesehen auf der Autobahn. Sicher auch eine Frage der Konstruktion und der Qualität der verwendeten KD.
Auto verkauft mit 310 000 km.
Hi absolut korrekt ich kenne Motoren die sind in nur 6 Jahren rund 300000 Km gelaufen , also 50000 Km im Jahr und die Motoren liefen wie neu erste KD . Ständiges Vollgas ist für die KD eigentlich kein Problem auser die hast verschieden ältere Motoren von Fiat die konnten das gar nicht ab . Der Panda oder der Uno wenn du die ständig voll getreten hast hat es die Kopfdichtung an den Feuerstegen regelrecht weggebrannt .
Kenne aber auch Kds die im Kurzstrecken betrieb bei 60000 Km platt sind , alles schon zig mal gesehen . Es kommt natürlich nicht nur auf die Konstruktion an sondern auch wie der Motor behandelt wird . Ich fahre meinen wirklich ohne Ausnahmen seid dem ich das Auto habe ( von 0 Km an ) bis jetzt 171000 Km runter immer erst schön warm bis ich mal trauftrete immer alle 10000 Öw etc und der Motor ist staub trocken der schwitzt noch nicht mal . Gut er gehört auch immer ein wenig Glück dazu auch einen wirklich guten Motor zu erwischen aber man kann eben auch sehr viel tun und alles am Auto und am Motor zu pflegen .
Gruß Hunter
das sind ja alles schöne Beiträge aber was haltet ihr vom Öl der Firma Pennasol???
5w30 vollsynthetisch vw norm 504 00 und 507 00
Danke schonmal im Vorraus
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Hallo Audi2liter,
gegen das von dir ausgesuchte Pennasol-Öl mit der Spezifikation 504.00/507.00 ist grundsätzlich nichts zu sagen. Es erfüllt die entsprechenden Anforderungen und ist preislich interessant.
Pennasol in Uetze-Dollbergen ist die einzige Raffinerie in Deutschland, die aus Altöl in aufwendigen Prozessen wieder hervorragendes Grundöl herstellt; das ist mit Erstraffinaten aus Rohöl absolut gleichwertig.
Im Produktdatenblatt steht zwar nichts von vollsynthetisch, aber das sind andere Öle mit dieser Freigabe auch nicht.
Sie geben ordnungsgemäß an, daß die Freigabe unter anderer Bezeichnung erfolgt ist (lobenswert und selten!). Im Klartext bedeutet das, daß sie ein fertiges Additivpaket mit allen Freigaben und Zertifikaten erworben haben und dieses ihren Grundölen zumischen - fertig ist ein hervorragendes Öl, das keinen Vergleich zu scheuen braucht.
So machen es ja im übrigen alle Ölfirmen, die kein eigenes Entwicklungslabor mit Prüfständen, Fahrversuchen usw. haben, nur machen sie es nicht oder nur versteckt öffentlich.
Also, schon auf Grund der Ehrlichkeit und auch des genannten Preises für dieses allen Ansprüchen genügende Produkt würde ich es mal ausprobieren.
Gruß Jüppken
Zitat:
Original geschrieben von jueppken
Pennasol in Uetze-Dollbergen ist die einzige Raffinerie in Deutschland, die aus Altöl in aufwendigen Prozessen wieder hervorragendes Grundöl herstellt; das ist mit Erstraffinaten aus Rohöl absolut gleichwertig.
Andere Raffinerien kaufen Altöl (sog. bekannter Herkunft, also aus Motoren und Getrieben) in großen Mengen an und mischen das direkt dem Rohöl hinzu ... so läuft das Altöl einfach die komplette Prozeßkette mit, z.B.:
- Entsalzung im Wasserbad (hier werden vor allem Basen, Säuren und Salze ausgewaschen)
- atmosphärische Destillation (hierbei gehen vor allem die wertvollen Benzinkondensate zurück)
- Vakuumdestillation (hier entstehen vor allem Basisschmieröle zum Hydrocracken, aber auch Dieselbestandteile)
- Visbreaker (Cracker)
- Entschwefelung
- Reforming etc. pp.
Auf diese Weise kann das Altöl in der Prozeßkette sehr effektiv wiederverwertet werden und ergänzt den gesamten Produktionsprozeß in einer Raffinerie. Das geht dann so weit, daß man aus Teilen des Altöls (welches durchaus auch noch mineralische Gruppe-II-Grundöle enthält) teilweise wirklich gute HC's und auch PAO's herstellen kann ... 😁
Jueppken und Jean Luc 69 danke für eure Antworten. Habt mir sehr weitergeholfen, aber laut Foto ist es ein Vollsynthetisches Motoröl, hatte nur bedenken wo ich es gelesen habe, was du geschrieben hast, das sie es aus Altöl herstellen, aber wenn das andere auch so machen warum nicht.
noch ne kurze Frage, was meint ihr ist besser 5w30 oder 0w 30. 0w30 müsste doch eigentlich besser sein, das es ja etwas dünnflüssiger im kalten Zustand ist als wie das 5w30. Das sagt ja die erste Zahl aus. Bin nämlich am überlegen ob ich auf ow30 umsteige.
Hallo Audi2liter,
habe mal die beiden Öle Pennasol Super Line 0 W - 30 und das Longlife III 5 W - 30 an Hand der Produktdatenblätter verglichen.
Der Unterschied ist vernachlässigbar gering; in der Praxis wird man nichts bemerken. Die Angaben sind allerdings etwas unvollständig.
Das 0 W - 30 hat die Freigaben 502.00/5o5.00/503.01, während das Longlife III die neueste Norm 504.00/507.00 erfüllt.
Wenn beide Öle für deinen Wagen zulässig sind (Betriebsanleitung einsehen), würde ich das Preisgünstigste nehmen.
Gruß Jüppken
hallo jüppken
danke für den Vergleich.
Ich bin mir nur nicht so sicher, ob das von Pennasol wirklich gut ist, da sie es ja aus Altöl herstellen. Andere Anbieter stellen ein Öl komplett aus "neuem" Rohöl her Castrol z.B.
Ein Öl was schonmal gelaufen hat, kann ja nicht so gut sein, wie ein komplett neues Öl.
Ich habe da irgendwie Zweifel ob es wirklich gut ist?
Wieso sollte das schlechter sein? Bei derRaffination werden immer die selben Fraktionen genommen. sprich die Molekülketten haben ein definierten Kettenlängenbereich. Ob das nun aus alt, oder aus Frischöl ist, ist egal.
So gesehen wäre Altöl sogar besser, da dort der Kettenabbau schon weiter fortgeschritten ist und die Olefine (Moleköle mit C-C Doppelbindung, die gegen Oxidation weniger beständig sind) zerfallen sind, während die stabileren Aliphaten (Ketten mit C-C einfachbindung, sind gegen Oxidation stabiler) übriggeblieben sind.
Da spielt aber noch mehr eine Rolle, also kann man das so pauschal nicht sagen. Die Belastbarkeit vom Öl hängt eigentlich fast ausschließlich vom Additivpaket (Alterung, ...) ab, ganz grob gesprochen. Natürlich sind PAO (synthetische Öle) stabiler, als mineralische Grundöle, da ich bei der Synthese die die Molekülketten definiert herstellen kann, das Cracken lässt sich aber heute dank inline NIR-Spektroskopie (dient der Prozesskontrolle und ermöglicht die loop-back bzw. loop-forward Prozesssteuerung) ähnlich gut beherrschen. Das ist aber alles sehr vereinfacht beschrieben.
Nimm ein Öl nach LLIII und nicht LLII auch wenn es dein Motor erlaubt, LLII ist nicht umsonst ersetzt worden durch LLIII
Des weiteren würde ich nur Öl fahren bei dem ich mir sicher sein kann das es freigegeben ist. Lass dir von VW einfach ihre Liste mit den freigegeben öl schicken, dann findest du noch mehr Preiskracher die dann auch wirkliche Freigaben haben.
Und alle Infos findest auch wenn du mal 50Seiten von hinten ließt.
Zitat:
Original geschrieben von Hunter123
@Martins42Ein KD ist ein ganz normales Verschleissteil und gar nicht so unüblich das diese mal ihren Dienst quitiert .
Die Lebenserwartung der KD hängt auch von vielen Dingen hab .
Ich selbst habe schon genug gemacht .
wenn du extrem viel Kurzstrecke fährst kann die dir nach 12 Jahren und nur 60000 Km kaputt gehen oder du fährst extrem viel und die hält in 10 Jahren auch 250000 Km .
Fakt ist die meisten Köpfe sind aus Alu und die Motorblöcke aus Grauguss . 2 unterschiedliche Materialien die sich beim warm werden unterschiedlich schnell ausdehnen und zwischen ihr liegt die KD die diese unterschiedlichen Wärmedehnungen abfangen muß .
Geht man jetzt jeden Morgen her und tritt den Motor gleich geschieht dieses unterschiedliche ausdehnen noch viel schneller und auf dauer hält die KD das nicht .
Darüber hinaus noch wenn man den Motor gleich kalt tritt dehnt sich auch der Kolben zu schnell aus und quatscht das Öl zwischen Kolben und Zylinderwand weg und auch da entsteht erhöter Verschleiss . Mir ist es wurscht was die Motorenherst. sagen oder schreiben , der gesunde Menschenverstand sagt einem doch das das nicht gehen kann weder bei den heutigen Motoren noch bei den damaligen wobei ich denke das die damaligen Motoren das noch besser wegegesteckt hätten als die heutigen .
@Oldie65
Vollkommen richtig bei den ganzen Golfs ( oder da wo diese Motoren noch eingesetzt werden ) kann man die Uhr danach stellen . Nämlich zwischen 170000 und 210000 Km ist schluss . Habe vor einem Jahr die am Passat meiner Schwiegermutter gemacht bei 195000 Km und die bei dem Passat meines Schwiegervaters kommt jetzt demnächst . Da muß ich aber sagen die hat sich tapfer gehalten mit 290000 Km .
Vor 4 Wochen habe ich eine KD beim B Corsa meines Arbeitskollegen gemacht gemacht , 9 Jahre alt das Auto 55000 Km gefahren aber eben übelste Kurzstrecken . Aber auch bei dem Golf 4 halten die nicht länger 150000 bis 170000 Km hatte ich da jetzt schon öfters mal ne KD .
Also wenn ich schon viel gemacht habe das sind das KDs entweder waren die schon durch oder haben nach außen hin sehr starken Öl bzw Wasserverlust gehabt .
hi, HUNTER, danke!!!
zitat:' DAS SAGT EINEM DER GESUNDE MENSCHENVERSTAND ',
richtig, was die kaltstarts anbetrifft scheint der mehr
und mehr verloren zu gehen.
da kommen die wagen aus dem dorf auf die autobahn
geschossen..., u schon mit 160km an einem vorbei...,
wo ist da der so gepriesene ....menschenverstand???
gruss claudius
Zitat:
Original geschrieben von klaus steinhaus
wo ist da der so gepriesene ....menschenverstand???
Was bringt gesunder Menschenverstand wenn keine Spur technisches Verständnis vorhanden ist?
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
Was bringt gesunder Menschenverstand wenn keine Spur technisches Verständnis vorhanden ist?Zitat:
Original geschrieben von klaus steinhaus
wo ist da der so gepriesene ....menschenverstand???
Dann ist der gesunde Menschenverstand in diesem Bereich komplett überfordert , somit unbrauchbar ! 😉