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Welcher Motor ist besser?

Themenstarteram 17. Oktober 2020 um 16:58

Moin an die Community,

ich suche Rat. Ich will mir mein erstes Auto kaufen, welches ich für den Weg zur Arbeit fahren werde. Es wird für 60% Autobahn und 40% Stadt benutzt. Ich bin zum Entschluss, das ich entweder den Opel Corsa 1.4 bj. 2015 (101ps / 6 Gänge) oder den Ford Fiesta 1.0 ecoboost bj. 2014-2015 (101ps oder 125ps / 5 Gänge). Ich weiß jetzt leider nicht, welcher robuster ist. Welcher ist anfälliger auf Reperaturen? Beide Autos zwischen 50-60tsd km gefahren. Ich hab anfangs meine Augen nur auf den Seat Leon gehabt. Am ende hab ich aber erfahren, daß die Motoren von VW 1.2 und 1.4 Schrott sind. Andauernd hohe Reperaturkosten für die Steuerkette. Kann ich mir anfangs nicht leisten mit der hohen Versicherung in den nächsten 3 Jahren. Vielleicht habt ihr ja auch ein anderes Auto, welches gut geeignet wäre? Ich wäre sehr dankbar für eure Hilfe beim Kauf. Ich will, dass das Auto mich die nächsten 3 Jahre gut unterstützt :)

(Falls ich welche Infos über die Modelle vergessen habe, dann schreibts in die Kommentare)

Gruß

Artur :)

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24 Antworten

Je mehr Hubraum das ist immer besser.

Der höhere Hubraum Motor ist haltbarer und schaft mehr km Laufleistung

Hier wäre der 1,4l von Opel mit 6 Gang die besser Wahl.

Zitat:

@flitzicento schrieb am 17. Oktober 2020 um 17:08:51 Uhr:

Hier wäre der 1,4l von Opel mit 6 Gang die besser Wahl.

Hat der nicht auch noch den (opel)traditionellen sehr langen letzten Gang? Das wäre gut für Autobahnfahrten. Ist der Opel 1.4er noch ein Saugrohreinspritzer? Dann wäre die Verkokungsproblematik geringer.

Zitat:

@Artur2002 schrieb am 17. Oktober 2020 um 16:58:32 Uhr:

Moin an die Community,

ich suche Rat.

 

......

 

Ich hab anfangs meine Augen nur auf den Seat Leon gehabt. Am ende hab ich aber erfahren, daß die Motoren von VW 1.2 und 1.4 Schrott sind. Andauernd hohe Reperaturkosten für die Steuerkette. Kann ich mir anfangs nicht leisten mit der hohen Versicherung in den nächsten 3 Jahren.

.....

Falls man Rat als Anfänger sucht, sollte man erhaltene Tipps und Hinweise auch genau lesen, um das mögliche Angebotsspektrum nicht unnötig aufgrund Falschinformationen einzuschränken.

 

Der größte Anbieter bei Klein- und Kompakfahrzeugen ist nun einmal der VAG-Konzern.

 

Hier wurde doch bereits erklärt, dass die VAG-Fahrzeuge im gesuchten Kaufbereich (BJ. 2015-2016) keine Steuerkette mehr haben, sondern Zahnriemensteuerung besutzen, wobei z.B. der Zahnriemen bei meinem Audi A1 1.4 TFSI erst nach 220 tkm bzw.8-10 Jahre gewechselt werden muss:

 

Zitat:

@me3 schrieb am 13. Oktober 2020 um 19:13:42 Uhr:

......…

Zu den TSI. In deinem gesuchten Zeitraum waren die genannten Probleme am Motor weitgehend ausgemerzt. Suche am besten nach dem 1,0 TSI. Der hat den 1,2er abgelöst und ist bisher sehr unauffällig. Der 1,4 TSI wurde mit Erscheinen des Golf 7 (2011) überarbeitet und bekam einen Zahnriemen. Seitdem keine Probleme mehr.

........

Die Zahnriemenwechselintervalle beim Opel Corsa oder Ford Fiesta kenne ich nicht. Sie dürften aber kürzer sein und dann sollte man ca. 500-600 € für den Wechsel bereit halten.

 

Auf das Thema Versicherungseinstufung wurde auch bereits hingewiesen. Soviel ich weiß, ist z.B. der Opel C. in der Versicherung (HF und VK mit 500 € SB) merkbar teurer als z.B. ein 115/125 PS VW Polo.

 

Weiterer wichtiger Unterhaltskostenaspekt ist die Länge der vom Hersteller vorgegebenen Serviceintervalle. Bei meinem VAG-Produkt Audi A1 1.4 TFSI beträgt das Intervall für den kleinen Ölwechselservice 2 Jahre/30 tkm und erst bei jedem 2. Ölwechsel ist eine große Inspektion zu machen.

 

Bei einem 3-4 Jahre alten Fahrzeug empfiehlt sich die Service-Intervalle penibel einzuhalten, damit man nicht alle Aussichten auf Kulanz des Herstellers bei einem größeren Defekt nach Garantieablauf verliert. So ein kleiner Service kostet - egal was b bei Ford, Opel oder VAG - ca. 200 € inkl. Öl. Der große Service dann etwa das Doppelte. Spielt also schon eine Rolle, ob man 1x im Jahr oder alle 4 Jahre zum großen Service muss.

 

Noch etwas zu den Unterhaltskosten im generellen von so einem Kleinwagen:

 

Mit einer Kfz-Versicherungseinstufung > SF 70, Kfz-Steuer und Service-/Verschleißkosten sowie Benzinkosten kommt so ein 100-125 PS Renner bei 15tkm auf mindestens ca. 230-250 € pro Monat an Unterhaltskosten ohne Berücksichtigung des Wertverlustes des PKW.

 

Nun aber weiter viel Freude bei der Fahrzeugsuche.

 

 

 

am 17. Oktober 2020 um 18:37

Zitat:

Je mehr Hubraum das ist immer besser.

Der höhere Hubraum Motor ist haltbarer und schaft mehr km Laufleistung

Selten solch einen totalen Schwachsinn gelesen.

Das hatte der 3.0 Liter Isuzu Diesel der bei Opel und Saab drin war,

irgendwie vergessen, 100tkm hat kaum einer dieser Fehlkonstrukte erreicht.

Die BMW V8 M62 fliegen fast durchweg nach 200tkm auseinander,

weil die Gleitschienen zerbrösseln, der Nachfolger N62 hat auch viele

durch sein Wasserrohr in den Ruin getrieben.

Der Audi 5.2 V10 ist bekannt für kapitale Motorschäden, am mangelnden

Hubraum lags sicher nicht.

Die Auflistungen könnte ich noch einige Seiten weiter führen.

Umgekehrt gibts massig Autos mit kleinen Hubraum die locker 200tkm

durchhalten.

Es liegt immer an der Konstruktion wie gut die Bauteile sind,

die Kette ist nur so gut wie ihr schwächstes Glied!!

Die Haltbarkeit des Motors hat rein gar nichts mit der Hubraumgröße zu tun.:cool:

Zur Frage:

Bei den obigen 2 Kanditaten wäre meine Wahl der Opel.

Die TSI sind ab der EA211 Baureihe durchweg gut, sie sind ganz einfach

an der Euro 6 Norm zu erkennen, darum nicht pauschalisieren.

Nicht alles aus dem Haus VW ist schlecht.;)

Wenn ich mich nicht irre, dann hatte dieser 1.4 100 PS Motor von Opel KEINE Direkteinspritzung, ist somit langfristig problemloser als Direkteinspritzer wie der 1.0 ecoboost von Ford.

Noch zuverlässiger, aber ohne Turbo und lahmer: Suzuki Swift 1.2, Suzuki Baleno 1.2 (vermeide bei beiden den 1.0 T), Toyota Yaris 1.3

Hi,

 

Der Ecoboost von Ford ist ein super Motor. Habe gerade einen B Max mit dem Motor gekauft.

 

Allerdings ist die Wartung beim Ecoboost extrem wichtig. Regelmäßiger ÖL Wechsel mit dem richtigen Öl ist extrem wichtig da der zahnriemen im Öl läuft kann er von falschem Öl beschädigt werden.

Bis BJ 2015 gibt es auch Probleme mit einer dichtung im Wasser Kreislauf. Repataurkosten leider um die 900€, man sollte da gleich den zahnriemen mit wechseln ist dann nur noch geringer Mehraufwand.

 

Ansonsten ist der intervall für den Riemen 10 Jahre oder 240tkm.

 

Der Opel Motor hat meines Wissens eine Kette. Kein Wechsel vorgesehen aber es gibt manchmal Probleme damit kostet dann auch so um die 900€ die zu ersetzen.

 

Also. Grundsätzlich würde ich dem Opel etwa solider einschätzen und vor allem robuster wenn die Wartung nicht 100%.eingehalten wird.

 

Der Ecoboost macht richtig viel Spaß kann aber auch sehr sparsam bewegt werden. Bei dem ist aber die Historie extrem wichtig.

Generell auch ein unanfälliges Auto für Fahranfänger ist der Hyundai i20 der auslaufenden Generation, sowohl als Sauger als auch mit Turbo, wobei es da preislich eng werden kann.

Es ist traurig aber wahr .. als Techniker muss ich dir von Deutschen, Italienischen und Amerikanischen Autos abraten. Die bauen heute nur noch Müll.

Zitat:

@SinclairZX81 schrieb am 17. Oktober 2020 um 23:12:00 Uhr:

Es ist traurig aber wahr .. als Techniker muss ich dir von Deutschen, Italienischen und Amerikanischen Autos abraten. Die bauen heute nur noch Müll.

Fehlen nur Autos, die im Vereinigten Königreich ihren Ursprung haben - oder impliziert deine Aufzählung, dass gerade diese das Nonplusultra sind?

 

Traurig aber wahr, dass ein „Techniker“ solch eine platte These in die Welt posaunt.

Es gibt keine klare Empfehlung. Die neuen TSI (ab Euro 6) gelten von VW bislang als unauffällig. Aber auch der 1.4 von Opel hat einen guten Ruf. Sofern man das richtige Öl nimmt, sind die Ecoboost von Ford wohl ebenfalls eine gute Wahl.

Man kann natürlich theoretisches jedes für und wider durchgehen (Turbo-Direkteinspritzer bei Ford vs. Saugbenziner bei Opel). Das hilft am Ende aber nicht, da bei zwei grundsätzlich brauchbaren Motoren am Ende sehr unwahrscheinliche Szenarien viel zu hoch gewichtet würden. Wenn man soweit bei der Modellwahl ist, sollte man einfach das bessere Angebot nehmen. Das kennzeichnet sich eher durchs jeweils angeschaute Fahrzeuge. Also Ausstattung, Zustand usw.

Echt ?? was soll denn diese komplette Falschmeldung ??

Kleine Motoren mit grosser Leistung sind der letzte Schrott und sind nach max. 100´000 Km was für den Wertstoffhändler. Schaut doch mal bei den Autodoktoren rein und Ihr werdet die Finger von solchen Motoren lassen.

Zitat:

@Abkueko schrieb am 18. Oktober 2020 um 09:52:34 Uhr:

Es gibt keine klare Empfehlung. Die neuen TSI (ab Euro 6) gelten von VW bislang als unauffällig. Aber auch der 1.4 von Opel hat einen guten Ruf. Sofern man das richtige Öl nimmt, sind die Ecoboost von Ford wohl ebenfalls eine gute Wahl.

Man kann natürlich theoretisches jedes für und wider durchgehen (Turbo-Direkteinspritzer bei Ford vs. Saugbenziner bei Opel). Das hilft am Ende aber nicht, da bei zwei grundsätzlich brauchbaren Motoren am Ende sehr unwahrscheinliche Szenarien viel zu hoch gewichtet würden. Wenn man soweit bei der Modellwahl ist, sollte man einfach das bessere Angebot nehmen. Das kennzeichnet sich eher durchs jeweils angeschaute Fahrzeuge. Also Ausstattung, Zustand usw.

Zitat:

@SinclairZX81 schrieb am 18. Oktober 2020 um 11:52:05 Uhr:

Kleine Motoren mit grosser Leistung sind der letzte Schrott und sind nach max. 100´000 Km was für den Wertstoffhändler. Schaut doch mal bei den Autodoktoren rein und Ihr werdet die Finger von solchen Motoren lassen

Auch diese sagen das nicht. Diese Leier höre ich schon mein ganzes Leben. Die neuen Motoren würden nichts mehr halten und wahlweise nach 50 oder 100.000km Schrott sein. Die bisherigen Motoren seien viel besser...bla bla bla.

Ende der 80er waren 115PS aus 2,0l krasses Downsizing was nichts mehr halte. Als der 2l Motor dann 136PS bekam war der neue Motor unerträgliches Downsizing der nichts mehr hält und der alte noch robuste Ware für die Ewigkeit. Das ging immer so weiter als man aus 2l 150, 200, 300 und mittlerweile 400PS holte. Wenn ich die jeweils verkürzte Haltedauer über die Generationen rechne erlebt der 400PS Motor die erste Inspektion nicht, während der alte 2l mit 115PS locker 2 Millionen Kilometer ohne Reparatur gefahren sein müsste.

Und was wars? Jeweils dummes Stammtischgelaber. Eins was regelmäßig alle Beweise ignoriert. So auch bei Ford. Die 1.0 Ecoboost haben noch nichtmal besonders hohe Literleistungen - in anderen Hubraumklassen ist das völlig unspektakulär. Noch dazu reden wir hier nicht über Spekulationen zur Haltbarkeit. Da muss man sich schon in der Argumentation verrenken wenn man erklären will, dass die Motoren der letzte Schrott seien und nach max. 100.000km was für den Wertstoffhändler sind... schließlich müssten alle Anbieter von Ford mit den 1.0 Ecoboost und >100.000km Lügner sein. Erst recht die, die 150 oder 200.000km damit gefahren sind. Du bist da bestimmt einer ganz großen Verschwörung auf der Spur. Bleib dran.

Turbomotoren mit hoher Literleistung sind zwar seit rund 15 Jahren Standard... aber die sind alle sofort kaputt. Das wird bestimmt nur Geheimgehalten und du hast da Durchblick erlangt!

Ich denke viele Downsize Motoren sind etwas empfindlicher als ein vergleichbarer Saugmotor.

Mangelhafte Wartung und falsche Behandlung nehmen die eher mal übel als ein wenig belasteter Saugmotor.

Dafür macht z.b. der Ecoboost Motor richtig viel Spaß und sparsam ist er auch. Ich bin da auch eher kritisch und habe so maches Auto mit zweifelhafter Historie stehen lassen. Habe aber einen gefunden wo ich ein gutes Gefühl habe und bin bisher sehr zufrieden. Habe jetzt für mein persönliches Wohlbefinden einen zusätzlichen Ölwechsel gemacht, kostet ja nicht viel wenn man es selbst macht.

Ich würde es nicht auf den Motor eindampfen. Fiesta und Corsa sind im Fahrverhalten so unterschiedlich, dass der Motor da nicht alles ist.

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