Welcher LR/RR im Gelände?
Hallo in de Runde,
nichts kann persönliche Erfahrungsberichte ersetzen, daher frage ich euch heute nach eurer Meinung. Ich bin viel in unwegsamen Gelände unterwegs und möchte meine G-Klasse gegen ein neues Auto aus dem Hause LR/RR ersetzen. Es darf gern ein Neuwagen sein, das Geld wäre auch für einen "großen" Range Rover da. Viel interessanter ist für mich die Frage: Welcher moderne "Landy" bringt mich am besten durch's Gelände? Da das Auto auch für den Alltag genutzt werden soll, ist zum Beispiel ein alter Defender keine Option.
Vielen Dank für eure Entscheidungshilfe und einen schönen Abend 🙂
Beste Antwort im Thema
Der neue Defender?
Wäre aber ein Rückschritt gegenüber der G Klasse. So wie alle anderen Alternativen auch.
Was bedeutet denn Gelände? Sprich: was ist gefragt? Bodenfreiheit, Rampenwinkel, Böschungswinkel, Verschränkung, Matsch, Felsen, Traktion, Untergrund... oder sind es nur Feldwege?
45 Antworten
Krasses Bild 🙂
Der Werbeslogan auf den Prototypen des neuen Defenders ist ja "Best 4x4xFar" das ist ja ziemlich überheblich, da müssen sie definitiv was gutes bringen... 😉
Nicht nur auf den Defender solltest du noch warten. Der Discovery könnte im Laufe der nächsten Monate ein Facelift erhalten. Er würde die im Defender vorgestellten Motoren erhalten.
Zitat:
@fred95 schrieb am 13. August 2019 um 17:27:58 Uhr:
P.S. Wobei ich immer noch nicht verstehe, warum Dir die G-Klasse nicht gefällt. Gibt's derzeit als limitierte "Stronger than Time" Edition (G400d und G500). Absolut perfekt - sofern man €150k übrig hat.
G-Klasse / Discovery
- Wattiefe: 700 mm / Unimog ohne Schnorchel: 800 mm / 900 mm,
- Bodenfreiheit: 241 mm / 283 mm
- Fahrzeugwinkel: 30,9°/25,7°/29,9° / 34°/27,5°/30°
Der Range Rover hat ebenfalls eine Wattiefe von 900mm falls das Kaufentscheidend ist. 😉
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Offroad und Gelände sind dehnbare Begriffe.
Mein Bruder schwört z.B. auf den Lada Niva, da er ein Wochenendhaus in den französischen Pyrenäen besitzt - und der Niva kompakt genug ist, um die kleinen Gebirgswege dort zu meistern. Mit einem grösseren Geländewagen würde er schlicht steckenbleiben.
Die Araber in der Wüste schwören wiederum auf den Toyota Landcruiser, da man viel Kraft benötigt, um in den Dünen vorwärts zu kommen. Und die Karre legendär zuverlässig ist. Platz haben sie genug.
Und ich erinnere an den legendären 4Wheel Fun Supertest. Leider eingestellt. Daher führt jetzt die ewige Bestenliste dort der Discovery 4 an, gefolgt vom Range Rover (Vorgängermodell). Der Defender ist nur auf Platz 9.
Warum? Weil eine der zehn Testdisziplinen war, eine unbefestigte, steile Steigung hochzufahren. Es wird gemessen, wie weit man kommt. Da geht dem Defender schlicht die Puste aus.
Der neue Defender wird gegen den Jeep Wrangler positioniert. Artikel und Video. Aber Land Rover ist immer noch der einzige Hersteller (neben Jeep), welcher das Thema "Geländetauglichkeit" bei den meisten Modellen sich ernsthaft auf die Fahnen schreibt. Der grosse Toyota Land Cruiser ist ja leider in der EU nicht mehr zulassungsfähig.
Der TE hat leider vergessen zu erwähnen, wofür er die Karre braucht. Wie gesagt: "Gelände" ist ein dehnbarer Begriff. Selbst in Afrika meistern 90% der Autofahrer ihr "Gelände" mit serienmässigen Toyota Corollas.
Zitat:
@fred95 schrieb am 15. August 2019 um 12:30:41 Uhr:
Offroad und Gelände sind dehnbare Begriffe.Mein Bruder schwört z.B. auf den Lada Niva, da er ein Wochenendhaus in den französischen Pyrenäen besitzt - und der Niva kompakt genug ist, um die kleinen Gebirgswege dort zu meistern. Mit einem grösseren Geländewagen würde er schlicht steckenbleiben.
Als hätte ich als Alternative für deinen Bruder noch den Suzuki Jimny im Porgramm. Ich überlege die ganze Zeit, ob dieser nicht mal unseren Firmen-Up und den Iseki in einem ersetzt, denn für den Jimny bekommt man auch Spezialanbauten mit Räumschild und Sazl/Splittsteuer...
Sorry fürs OT, aber hast du nicht den G vergessen?
Den G habe ich doch ganz am Anfang erwähnt. Das Mass aller Dinge - man muss ihn sich nur leisten können.
Ja, und der Suzuki Jimny? Weltklasse. Aber mein Bruder ist zu geizig dafür. Die Lada Schrottkarre steht nur unten im Tal und wird für die letzten 100 Meter zur Hütte benutzt. Und von dort halt für Exkursionen. Man könnte auch laufen.
Ich wollte hier nur verdeutlichen, welche unterschiedliche Anforderungen an ein echtes "Offroad" Auto es geben kann.
Zitat:
@fred95 schrieb am 15. August 2019 um 12:30:41 Uhr:
Der neue Defender wird gegen den Jeep Wrangler positioniert. Artikel und Video.
LR bietet den neuen Defender in einer Basisausstattung für Offroader an. Mit 5,1 m Länge, 8 Sitzen, 20" Felgen, Matrix-LED und 18fach verstellbaren Ledersesseln will LR auch Käufer mit gehobenen Ansprüchen erreichen. Der neue Defender muss viele Ansprüche bedienen.
Zitat:
Aber Land Rover ist immer noch der einzige Hersteller (neben Jeep), welcher das Thema "Geländetauglichkeit" bei den meisten Modellen sich ernsthaft auf die Fahnen schreibt. Der grosse Toyota Land Cruiser ist ja leider in der EU nicht mehr zulassungsfähig.
LC und LX570 können als Benziner importiert werden. Toyota Polen bot den LC nach Einstellung eine Zeit lang als Benziner an. Auf den Autobörsen finden sich aktuelle Importmodelle.
Zitat:
@fred95 schrieb am 15. August 2019 um 14:59:14 Uhr:
Den G habe ich doch ganz am Anfang erwähnt. Das Mass aller Dinge - man muss ihn sich nur leisten können.
Wo der G Maß aller Dinge ist, können wir diskutieren. Im Gelände ist er es nicht.
Panoramadach, Ladelänge? Auch nicht im sechsstelligen Preis enthalten.
LR hätte den Discovery SVX bringen müssen um zu zeigen was auf der Plattform noch möglich ist Mit Standardbereifung sind weder G noch aktuelle LR ausreichend bereift.
Der Defender soll noch als SVX kommen.
Hallo Outdoorto,
wäre schön , wenn Du mal sagen würdest was du unter Gelände verstehst und das Auto genutzt wird.
Mein zukünftiger Velar wird auch leichtes bis mittleres Gelände Kennenlernen. Bin mal gespannt..
Hallo zusammen,
die Frage löse ich natürlich gern auf. Geplant ist ein Tour durch den Südosten Afrikas, Inspiration findet sich zum Beispiel hier: https://www.mercedes-fans.de/magazin/sternstunde/mercedes-g-fahrwell-trip-suedafrika-namibia-weit-und-breit-mit-dem-amg-63-durch-die-wueste.13003
Da es dort sogar mit einem G 63 AMG ging, mache ich mir vielleicht zu viele Gedanken über die Geländegängigkeit der Landys, aber lieber so als zwischendurch irgendwo stecken bleiben 😉
Zitat:
@Outdoorto schrieb am 16. August 2019 um 09:29:54 Uhr:
Hallo zusammen,die Frage löse ich natürlich gern auf. Geplant ist ein Tour durch den Südosten Afrikas, Inspiration findet sich zum Beispiel hier: https://www.mercedes-fans.de/magazin/sternstunde/mercedes-g-fahrwell-trip-suedafrika-namibia-weit-und-breit-mit-dem-amg-63-durch-die-wueste.13003
Da es dort sogar mit einem G 63 AMG ging, mache ich mir vielleicht zu viele Gedanken über die Geländegängigkeit der Landys, aber lieber so als zwischendurch irgendwo stecken bleiben 😉
Dann sind die beiden angesprochenen (Discovery & Defender neu) die richtige Wahl.
Denk an Offroad-Zubehör (z.B. Dachträger für Ersatzrad & Dieselkanister & Sandbretter), evtl. Rockslider. Je nachdem wann Du los willst, wird es dann ein Disco, weil dieser Teile erfahrungsgemäß etwas dauern bis sie auf dem Markt kommen.
Grüße,
Hauser
EDIT: Eine Frage: Der Trip ist eine einmalige Sache? D.h. den großen Rest des "Autolebens" wird der Wagen normal auf der Straße gefahren? Oder plant ihr solche Einsätze regelmäßig?
Zitat:
Je nachdem wann Du los willst, wird es dann ein Disco, weil dieser Teile erfahrungsgemäß etwas dauern bis sie auf dem Markt kommen.
Super, vielen Dank für Deine Hinweise. Einen konkreten Zeitpunkt gibt es nicht, das darf auch noch ein Jahr oder länger dauern. Davor und danach soll das Auto natürlich ganz normal als Alltagswagen im Straßenverkehr taugen.
Zitat:
@Outdoorto schrieb am 16. August 2019 um 09:43:33 Uhr:
Zitat:
Je nachdem wann Du los willst, wird es dann ein Disco, weil dieser Teile erfahrungsgemäß etwas dauern bis sie auf dem Markt kommen.
Super, vielen Dank für Deine Hinweise. Einen konkreten Zeitpunkt gibt es nicht, das darf auch noch ein Jahr oder länger dauern. Davor und danach soll das Auto natürlich ganz normal als Alltagswagen im Straßenverkehr taugen.
Dann kommt es auf deinen Geldbeutel an. Wenn ein G 63 AMG einen solchen Tripp schafft, dann schafft das auch ein Range Rover...und zwar locker, da der AMG mehr auf onnroad als auf Offroad ausgelegt ist. Ich würde dann einen SCV8 vorziehen, diese Motoren sind robust und Liegenbleiber eher auszuschließen.
Wenn es weniger Geld und Luxus sein soll, dann einen Disco. Die Dinger sind konsequent auf Offroad ausgelegt, aber onroad nur zum gemütlichen Gleiten geeignet. Dennoch sehr luxuriös mit all dem Komfort, den man zum km-Fressen braucht.
Zitat:
@knolfi schrieb am 16. August 2019 um 09:55:43 Uhr:
Zitat:
@Outdoorto schrieb am 16. August 2019 um 09:43:33 Uhr:
Super, vielen Dank für Deine Hinweise. Einen konkreten Zeitpunkt gibt es nicht, das darf auch noch ein Jahr oder länger dauern. Davor und danach soll das Auto natürlich ganz normal als Alltagswagen im Straßenverkehr taugen.
Dann kommt es auf deinen Geldbeutel an. Wenn ein G 63 AMG einen solchen Tripp schafft, dann schafft das auch ein Range Rover...und zwar locker, da der AMG mehr auf onnroad als auf Offroad ausgelegt ist. Ich würde dann einen SCV8 vorziehen, diese Motoren sind robust und Liegenbleiber eher auszuschließen.
Wenn es weniger Geld und Luxus sein soll, dann einen Disco. Die Dinger sind konsequent auf Offroad ausgelegt, aber onroad nur zum gemütlichen Gleiten geeignet. Dennoch sehr luxuriös mit all dem Komfort, den man zum km-Fressen braucht.
Also ganz so würde ich das nicht unterschreiben, aber das hatten wir an anderer Stelle schon. 😁
Korrekt ist aber: Die Range Rover sind straffer gefedert (besser für schnellere Kurven, schlechter im Gelände) und der Innenraum (wenn Du keinen Disco HSE/HSE Luxury nimmst) ist einfacher gestaltet. Dafür ist er größer und variabler.
Ich persönlich würde mich hüten, mit einem Range Rover (Sport) durch Afrika zu fahren. 🙂
Grüße,
Hauser