Welchen 210ér kaufen?
Hallo Leute,
mir ist mein Ford frühzeitig verreckt, nun brauche ich flott einen neuen Wagen, auch wegen der Arbeit.
Da der wagen finanziert werden muß, dank Wirtschaftslage Budget kleiner als beim letzten Merser. Die Fakten:
Preis max. 6500,-
muß auf jeden Fall noch 8 Jahre und 300.000 KM möglichst problemlos laufen, und dann noch ein wenig wieder einbringen.
Bisherige Suche: 290 oder 300 TD. Wie sieht es mit den CDI´s (320) aus? Zuverlässigkeit, Laufleistung etc?
Soll auf jeden Fall ein T sein. Wie sieht es mit den Benzinern mit Gasanlage (LPG) aus? Empfehlenswert oder nicht ?
Fragen über Fragen.
LG Mallokay
Beste Antwort im Thema
Also ich kann die Leute nicht mehr hoeren die staendig mit solch dummen Kommentaren wie "am besten gar keinen W21 kaufen" kommen.
Wenn jemand von Euch schlechte Erfahrungen gemacht hat dann ist das ok aber man muss nicht die ganze Welt vom Kauf eines W210 abraten und alles moegliche schlecht reden, oder?
Der W210 ist ein tolles Auto mit viel Platz, Komfort, Sicherheit, souveraenen Motoren und einer hervorragenden Bedienlogik sowie Ergonomie.
Ich persoenlich habe im Familienbesitz mit zwei W210ern Erfahrung gemacht. Zuerst war es ein E 230 Bj. 1995 und seit 2003 ist es ein E 220 CDI Bj. 2001.
Wir waren und sind mit Beiden zufrieden und haben die Kaeufe nie bereut. Unser Aktueller faehrt weiterhin rostfrei durch die Gegend und wenn ich die Reparaturkosten von Beiden in den letzten 15 Jahren zusammenrechne dann komme ich auf keine 2000 €.
Die W210-Reihe ist zuverlaessig und daran gibt es nichts zu ruetteln.
Der W124 ist und bleibt eine Legende! Die Meisten halten mit genug Pflege 50 Jahre lang wenn es sein muss. Aber wieso sollte der W210 denn soviel schlechter sein?
Platzverhaeltnis: Besser beim W210
Komfort : Besser beim W210
Fahsicherheit : Besser beim W210
Motorenangebot:Besser beim W210
Der W210 hat nunmal das Problem mit der Karosserie und dem Thema Rost. Ihr koennt Euch aber sicher sein dass mindestens 50 % aller W210-Fahrer keine groesseren Probleme mit dem Rost haben.
Ich als Erster!
Mein Auto ist fast zehn Jahre alt und verrichtet seinen Dienst noch immer wie am ersten Tag. Super!
Aber sehen wir es nunmal so: Die meisten von Euch stellen die ganze Sache wie folgt dar: Haette der W210 dieselbe Rostvorsorge wie der W124 erhalten, dann waere er das bessere Modell!
Das ist in meinen Augen aber ein Lob und eine Ehrung an den W210. Verdient!
Ich meine der W123 geht in die Geschichte ein als "die Grossmutter aller Mittelklasselimousinen". Vor allem in Sueden Europas fahren noch sehr viele von denen herum. Alle mit weit ueber 500.000 Km auf dem Tacho. Das ist ein Denkmal!
Jeder behauptet dass das noch richtige Mercedesqualitaet war.
Und jetzt stelle ich mal die Frage: Wie ist das moeglich?
Gab es denn irgendein Modell dass mehr vom Rost betroffen war als der W123?
Mein Vater kaufet sich damals einen der Ersten und 1988 lass er ihn fuer damalige 1000 DM verschrotten. Der Grund? Nach mehreren Entrostungen hatte er keine Nerven mehr.
Trotzdem bewundert mein Vater diese Baureihe ganz besonders und sein Herz schlaegt schneller wenn er einen sieht. Die Langlebigkeit und die Zuverlaessigkeit sind beispielhaft.
Sollte er vielleicht wie einige hier im Forum jetzt durch und durch die Marke Mercedes schlechtreden? Vor allem die W123-Reihe?
So laeuft es doch bei den Meisten hier ab. Ich hatte Rost mit meinem W210 und jetzt haue ich auf den Putz und rede das ganze Auto und die ganze Reihe schlecht.
Auf einmal ist im W210 zu wenig Platz, das Motorenangebot ist nicht breit genug aufgestellt, die Bedienung ist zu kompliziert und und und....
In meinen Augen ist der W210 die letzten Baureihe der "alten" Schule von Mercedes-Benz in Bezug auf das Design von Interieur und Exterieur.
Die Mittelkonsole, die Schaltkulisse der Automatikgetriebe, die Tachos und die Tachonadeln...alles erinnert an die vorherigen Baureihen von Mercedes. Eine Fortfuehrung der Ergonomie aus dem W124.
Und jetzt macht schoen weiter und macht die ganze Baureihe schlecht und macht nebenbei doch bitte noch ein paar Threads auf zum Thema "Rost". Das hatten wir bisher noch nicht , oder?
IVI
30 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von farmer1
Der 210er langelebiger als der 124er? Lass uns in 10 Jahren noch mal drüber reden😉. Zu den verglichenen Mängeln: Mag sein dass ein 124er öfter Lenkungsspiel aufweist, aber was solls, die Kugelköpfe kommen auch beim 210er, wenn das Lenkgetriebe beim 124er Spiel hat stelle ich es nach, das vom 210er kann man nur noch tauschen. Dass die Getriebe vom 124er anfälliger sein sollen halte ich für ein Gerücht, es gab bei den 4 Gang Automaten hin und wieder gebrochene Schaltschiebergehäuse, die ersten 722.6 Geriebe im 210er litten an einem zu schwachen Lager, Geichstand. Grundsätzlich habe ich aber am mechanischen beim 210er eh nichts auszusetzen, naja die CDI können ein Geldgrab werden, aber eigtl. ist die Technik robust. Aber was nützt es bei der Rostanfälligkeit? Es ist nicht nur ein optischer Makel, auch Federaufnahmen und Vorderachsträger rosten weg, ist ja hinlänglich bekannt. Rost lässt sich nie kostengünstig beseitigen, weil: Lackieren ist teuer, der Rost kommt immer wieder, oft ists durchgerostet, noch teurer. Einen rostfreien 210er habe ich schon Jahre nicht mehr gesehen, die Kisten sind mittlerweile auch zu alt für Kulanz, da wird auf jeden Fall ein Eigenanteil fällig, bei älteren gibts gar nichts mehr von MB.
Dass 33% keinen Rost haben sollen bezweifle ich massiv.
Ich kenne keinen Mechaniker welcher noch einen 210er besitzt, wenn einer auf den Hof fährt versucht sich eigtl. auch jeder davor zu drücken weils wieder eine Restaurierung wird.Der 210er gehört für mich zu den Baureihen die man meiden sollte, ein gepflegter 124er oder ein 211er (nicht unbedingt aus den ersten beiden Baujahren) sind die besseren E-Klassen.
Das Problem beim 124er: Viele gute Fzg. wurden ins Ausland verkauft, Schrott blieb hier, viele gute Fzge. befinden sich noch in Ersthand, die Besitzer denken aber nicht dran diese herzugeben, ein gepflegter 124er kostet schnell 5000€, ich kann verstehen wenn man in Versuchung gerät mit dem 210er zu liebäugeln zumal die Dinger billig sind weil im Export beim 210er nicht viel geht.
Also ich kann die Leute nicht mehr hoeren die staendig mit solch dummen Kommentaren wie "am besten gar keinen W21 kaufen" kommen.
Wenn jemand von Euch schlechte Erfahrungen gemacht hat dann ist das ok aber man muss nicht die ganze Welt vom Kauf eines W210 abraten und alles moegliche schlecht reden, oder?
Der W210 ist ein tolles Auto mit viel Platz, Komfort, Sicherheit, souveraenen Motoren und einer hervorragenden Bedienlogik sowie Ergonomie.
Ich persoenlich habe im Familienbesitz mit zwei W210ern Erfahrung gemacht. Zuerst war es ein E 230 Bj. 1995 und seit 2003 ist es ein E 220 CDI Bj. 2001.
Wir waren und sind mit Beiden zufrieden und haben die Kaeufe nie bereut. Unser Aktueller faehrt weiterhin rostfrei durch die Gegend und wenn ich die Reparaturkosten von Beiden in den letzten 15 Jahren zusammenrechne dann komme ich auf keine 2000 €.
Die W210-Reihe ist zuverlaessig und daran gibt es nichts zu ruetteln.
Der W124 ist und bleibt eine Legende! Die Meisten halten mit genug Pflege 50 Jahre lang wenn es sein muss. Aber wieso sollte der W210 denn soviel schlechter sein?
Platzverhaeltnis: Besser beim W210
Komfort : Besser beim W210
Fahsicherheit : Besser beim W210
Motorenangebot:Besser beim W210
Der W210 hat nunmal das Problem mit der Karosserie und dem Thema Rost. Ihr koennt Euch aber sicher sein dass mindestens 50 % aller W210-Fahrer keine groesseren Probleme mit dem Rost haben.
Ich als Erster!
Mein Auto ist fast zehn Jahre alt und verrichtet seinen Dienst noch immer wie am ersten Tag. Super!
Aber sehen wir es nunmal so: Die meisten von Euch stellen die ganze Sache wie folgt dar: Haette der W210 dieselbe Rostvorsorge wie der W124 erhalten, dann waere er das bessere Modell!
Das ist in meinen Augen aber ein Lob und eine Ehrung an den W210. Verdient!
Ich meine der W123 geht in die Geschichte ein als "die Grossmutter aller Mittelklasselimousinen". Vor allem in Sueden Europas fahren noch sehr viele von denen herum. Alle mit weit ueber 500.000 Km auf dem Tacho. Das ist ein Denkmal!
Jeder behauptet dass das noch richtige Mercedesqualitaet war.
Und jetzt stelle ich mal die Frage: Wie ist das moeglich?
Gab es denn irgendein Modell dass mehr vom Rost betroffen war als der W123?
Mein Vater kaufet sich damals einen der Ersten und 1988 lass er ihn fuer damalige 1000 DM verschrotten. Der Grund? Nach mehreren Entrostungen hatte er keine Nerven mehr.
Trotzdem bewundert mein Vater diese Baureihe ganz besonders und sein Herz schlaegt schneller wenn er einen sieht. Die Langlebigkeit und die Zuverlaessigkeit sind beispielhaft.
Sollte er vielleicht wie einige hier im Forum jetzt durch und durch die Marke Mercedes schlechtreden? Vor allem die W123-Reihe?
So laeuft es doch bei den Meisten hier ab. Ich hatte Rost mit meinem W210 und jetzt haue ich auf den Putz und rede das ganze Auto und die ganze Reihe schlecht.
Auf einmal ist im W210 zu wenig Platz, das Motorenangebot ist nicht breit genug aufgestellt, die Bedienung ist zu kompliziert und und und....
In meinen Augen ist der W210 die letzten Baureihe der "alten" Schule von Mercedes-Benz in Bezug auf das Design von Interieur und Exterieur.
Die Mittelkonsole, die Schaltkulisse der Automatikgetriebe, die Tachos und die Tachonadeln...alles erinnert an die vorherigen Baureihen von Mercedes. Eine Fortfuehrung der Ergonomie aus dem W124.
Und jetzt macht schoen weiter und macht die ganze Baureihe schlecht und macht nebenbei doch bitte noch ein paar Threads auf zum Thema "Rost". Das hatten wir bisher noch nicht , oder?
IVI
Zitat:
Original geschrieben von AxaBjörn
Zitat:
Original geschrieben von farmer1
Der 210er langelebiger als der 124er? Lass uns in 10 Jahren noch mal drüber reden😉. Zu den verglichenen Mängeln: Mag sein dass ein 124er öfter Lenkungsspiel aufweist, aber was solls, die Kugelköpfe kommen auch beim 210er, wenn das Lenkgetriebe beim 124er Spiel hat stelle ich es nach, das vom 210er kann man nur noch tauschen. Dass die Getriebe vom 124er anfälliger sein sollen halte ich für ein Gerücht, es gab bei den 4 Gang Automaten hin und wieder gebrochene Schaltschiebergehäuse, die ersten 722.6 Geriebe im 210er litten an einem zu schwachen Lager, Geichstand. Grundsätzlich habe ich aber am mechanischen beim 210er eh nichts auszusetzen, naja die CDI können ein Geldgrab werden, aber eigtl. ist die Technik robust. Aber was nützt es bei der Rostanfälligkeit? Es ist nicht nur ein optischer Makel, auch Federaufnahmen und Vorderachsträger rosten weg, ist ja hinlänglich bekannt. Rost lässt sich nie kostengünstig beseitigen, weil: Lackieren ist teuer, der Rost kommt immer wieder, oft ists durchgerostet, noch teurer. Einen rostfreien 210er habe ich schon Jahre nicht mehr gesehen, die Kisten sind mittlerweile auch zu alt für Kulanz, da wird auf jeden Fall ein Eigenanteil fällig, bei älteren gibts gar nichts mehr von MB.
Dass 33% keinen Rost haben sollen bezweifle ich massiv.
Ich kenne keinen Mechaniker welcher noch einen 210er besitzt, wenn einer auf den Hof fährt versucht sich eigtl. auch jeder davor zu drücken weils wieder eine Restaurierung wird.Der 210er gehört für mich zu den Baureihen die man meiden sollte, ein gepflegter 124er oder ein 211er (nicht unbedingt aus den ersten beiden Baujahren) sind die besseren E-Klassen.
Das Problem beim 124er: Viele gute Fzg. wurden ins Ausland verkauft, Schrott blieb hier, viele gute Fzge. befinden sich noch in Ersthand, die Besitzer denken aber nicht dran diese herzugeben, ein gepflegter 124er kostet schnell 5000€, ich kann verstehen wenn man in Versuchung gerät mit dem 210er zu liebäugeln zumal die Dinger billig sind weil im Export beim 210er nicht viel geht.
Du magst in einigenPunkten recht haben,
aus Erfahrung kann ich Dir aber sagen, dass ich selbst ein gepflegtes E320 Coupe aus 1994 mit original 106 tkm hatte, diesen habe ich 56 tkm gefahren in anderthalb Jahren, war auch zufrieden. Rosttechnisch aber im Vergleich zu meinem W210 aus 1998 deutlich unterlegen(ohne jeglichen Rost an den Trägern oder Unterboden, Tüv hat druntergeschaut und absolut NULL bemängelt und ich hab auch nichts entdecken können, nur die Türoberkanten, diese lasse ich kostengünstig lackieren), ganz zu schweigen von der Technik, dem Komfort und zudem ist der E430 V8 etwas sparsamer als der gute alte Reihensechser, trotz größerer Karosserie. Bei ein paar Millionen Einhieten vom W210 gibt es mit Sicherheit noch viele gute Exemplare, eines davon ist mein eigener, den ich jetzt erst gegen einen W211 tauschen wollte, nach langem hin und her aber doch behalte und ihn noch verschönern werde, da ich ihn bestimmt noch 3 Jahre behalten werde.Bin leihweise E420 CDI von 2005 und E220 CDI von 2008 gefahren, schöne Autos, alles toll, nur heben sich nicht von meinem W210 gravierend ab, außer beim Preis, den kommenden, nicht aufhaltsamen Wertverlist spare ich mir und zurück zum W124, auch wenn es noch gepflegte gibt, nein Danke! Dann lieber nen richtigen Oldie als Spaßauto; meine Frau liebäugeln nach dem letzten Mercedes-Veteranen-Treffen mit einem R107 für den Sommer, das war auch ein wirklich guter Mercedes mit echter MB-Qualität!
Der W123 hat stark gerostet, richtig, weiß ich aus Erfahrung da wir selbst einen hatten, aber der 123er stammt aus einer anderen Zeit, mit Rostschutz nahm man es nicht so genau, das war halt so üblich und bei anderen Marken keinen Deut besser.
Nachher wurde das aber viel besser, ich hab auch noch nen späten 190er bei mir rum stehen (gebe ich nicht her🙂), kein Rost.
Der 210er war ein Volumenmodell, wir hatten etliche in der Kundschaft, jeder, wirklich jeder war bei der Rostkur, die meisten sogar 2 oder 3mal, es fährt bei uns praktisch keiner mehr mit Original Türen, Kotflügel und/oder Heckdeckel, nahezu jeder hat einen neuen VA Träger bekommen bzw. wurde instandgesetzt, etliche haben neue Federaufnahmen bekommen. Viele waren sogar durchgerostet, im Seitenteil unter der Stoßstange, beim T Modell rostet meistens das Dach hinten durch, im Bereich um die Scharniere.
Mag sein dass wir hier wegen der etwas heftigeren Winter andere Bedingungen haben als einer der im Rheinland rumfährt, abder das sollte er abkönnen.
Der TÜV bemängelt übrigens fast nie, Bei Türen und Hauben gehts nicht so genau, so lange keine Riesen Löcher drin sind. Den VA Träger sieht der Prüfer schlicht und ergreifend nicht weil die Motorabdeckung drüber geht, Teile abschrauben darf der Prüfer nicht, ähnlich verhält es sich mit den Federaufnahmen, die stecken unter einer dicken Schicht Abdichtmasse, man sieht den Rost erst wenn man entweder gezielt die Dichtmasse abschabt oder eben wenn die Aufnahme nachgibt.
"Hätte der 210er eine bessere Rostvorsorge als der 124er wäre er das bessere Modell"
Ja, schon möglich, aber so ist es halt nun mal nicht🙁
Fairerweise muss man sagen dass das Unheil bereits mit dem 124 MopfII seinen Anfang nahm, hier kamen erstmals Wasserbasislacke zum Einsatz (gemeinsam mit dem W202) und prompt wurde die Rostbeständigkeit schlechter, aber zumindest hat man noch einige Kanister Wachs gefunden, was man beim 210er großteils wegfallen ließ.
Wie ich schon vorhin erwähnt habe gibts an der Zuverlässigkeit nicht viel auszusetzen, vor allem die Benziner laufen und laufen, bei den Dieseln zicken vor allem die CDI.
Ansonsten, das Zündschloß ärgert manchmal, ist eine ewige Mercedes Krankheit, nur beim W210 ist es richtig teuer, zumindest wenns schon das elektronische ist.
Wenn der Hobel manchmal einfach ausgeht oder nicht starten will ist oft das K40 Relais schuld.
Bei Km Ständen von über 200tkm. darf man an den Nebenaggregaten auch mal mit Schäden rechnen, der Generator ist beim CDI ein äusserst teuerer Spass da wassergekühlt und nur komplett erhältlich.
Am Innenraum des W210 gibts nichts auszusetzen, hat auch keiner behauptet, ich zumindest nicht.
Der W210 wäre kein schlechtes Auto wenn er nicht so rosten würde, Rost ist das schlimmste was passieren kann, geht ein Bauteil kaputt kann man es wieder reparieren, aber wenn der Rost einmal in der Karosse steckt bringt man den nie wieder richtig raus.
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Hallo zusammen,
hallo Mallokay,
mein Eindruck ist, zwischen den Befürwortern und Bedenkenträgern
pro oder kontra MB der Baureihe 210
steht es 1:1, aber jeweils nur aus der Sicht der Antwortgeber.
Die Bedenkenträger in diesem Thread haben allesamt versucht, aus der Sicht
des fragenden TE die Situation realistisch einzuschätzen und kritisch auf
viele kostenintensive Risiken hinzuweisen. Aus guten Gründen, wie ich meine.
Die Befürworter haben offensichtlich zum grossen Teil mit ihren Fahrzeugen
Glück gehabt, sind auch beim Fahren immer pfleglich gewesen und haben
keinen Reparaturstau entstehen lassen.
Gilt dies in jedem Fall auch für gebraucht angebotene W/S210, die als
Neuwagen in einem erheblichen Umfang gewerblich zugelassen und als
Geschäftswagen hart herangenommen wurden?
Und welchen Eindruck hat nun der TE gewonnen? In 8 Jahren 300.000 km
zu bewältigen bedeutet, neben offenen Kriterien wie Feinstaubplakette,
Steuern und Versicherungsprämien, Wartung und Reparaturen
auch ein erheblicher Aufwand an Kraftstoffkosten (!)
beim 210er mit Dieselmotor min. 290€ mtl. und
beim 210er mit Benzinmotor min. 400€ mtl.
beim Benziner mit Gasbetrieb kurzfristig weniger, langfristig u. U. wiederum
nicht günstiger, wenn evt. teure Reparaturen z.B. am Zylinderkopf anstehen.
Ein sparsamer Dieselmotor in einem kleineren Wagen,
der nur ca. 5 Liter/100 km verbraucht, würde dagegen viel kostengünstiger
im Unterhalt sein.
http://www.motor-talk.de/fahrzeuge/7265/mercedes-e-klasse-w210?page=1
Viele Grüsse aus dem Bergischen Land, 14 Grad, bewölkt. Walter
Zitat:
Original geschrieben von WalterE200-97
Gilt dies in jedem Fall auch für gebraucht angebotene W/S210, die als
Neuwagen in einem erheblichen Umfang gewerblich zugelassen und als
Geschäftswagen hart herangenommen wurden?Ein sparsamer Dieselmotor in einem kleineren Wagen,
der nur ca. 5 Liter/100 km verbraucht, würde dagegen viel kostengünstiger
im Unterhalt sein.
also mein s210 ist bzw. war als firmenfahrzeug zugelassen, wurde aber nicht als dienstfahrzeug genutzt. gasanlage wurde nach der übernahme ins privatvermögen eingebaut.
nachteilig war das alles nicht, es kommt halt immer drauf an.
die potenziellen ver
treter-karren ala passat, focus usw. sind mit sicherheit unter der haube am meisten abgeledert, wartung findet in der regel immer statt, die leasing übernimmt alles und der wagen wird höchstens 3 jahre bzw. 100-120t km genutzt (so kenn ich es zumindest).
bin auch recht zufrieden, empfehle dem te jedoch trotzdem keinen 210er, weil sein budget einfach nicht ausreicht um laufende kosten sowie evtl. anstehende reperaturen zu berücksichtigen, geschweige denn einen wagen zu finden der noch dermaßen gut in schuss ist und nichts kostet.
das budget passt eben nicht für eine gehobene mittelklasse mit den ansprüchen an die "haltbarkeit", egal ob mercedes oder bmw, man sollte eher bei einstigsmarken wie dacia, kia und co schauen, dort hat man wenigstens noch eine restsicherheit durch die garantien.
ob sich ein diesel oder eine lpg/benzin kombi lohnt (wobei die umrüstung mangels geld schon flach fallen würde), müsste der te schon einmal durchrechnen, da kommst ja nun auch aufs auto, versicherung und anspruch an.
grüße
Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt.
Der Thread-Ersteller hat KEINE 6500 Euro - er finanziert selbst diesen Preis.
Daher würde ich generell gar keinen Mercedes (egal welcher Baureihe) empfehlen, sondern ein im Unterhalt deutlich günstigeres Auto.
WENN mal was am Mercedes kaputt gehen sollte, wäre er nämlich aufgrund der DEFINITIV teureren Ersatzteile (z.B. im Vergleich zu einem Dacia) dazu gezwungen, mit dem Fahrrad zu fahren.
Ich hoffe jetzt ist es verständlicher, was ich sagen wollte.
Man kann immer vom Idealfall ausgehen, dass der Wagen problemlos fährt - aber man sollte auch immer daran denken, dass es auch anders kommen kann. Und bei einem alten Bock (für 6500 Euro wäre es nämlich einer) ist die Wahrscheinlichkeit definitiv größer für den zweiten Fall.
Natürlich muss das nicht sein, kann aber - allein das Risiko würde ich jedenfalls nicht eingehen. Denn anscheinend ist der TE auf das Fahrzeug beruflich angewiesen.
Auf einen Wagen, der so alt ist, gibt dir kein halbwechs schlauer Gebrauchtwagenhändler eine brauchbare Garantie - wenn überhaupt gibt´s ne Gewährleistung, die im Ernstfall nicht sonderlich viel nützt.
P.S.
Ich bin jetzt 10 Jahre mit Mercedes unterwegs (9 1/2 davon mit dem W124 und seit 0,5 Jahren mit einem sehr jungen 211er) und hatte tatsächlich auch noch keine teureren Reparaturen (gut - am W124 waren zu Beginn die Hydrostößel, die Zylinderkopfdichtung, die Motorlagerung und der Krümmer auszutauschen, was mit ein paar weiteren Kleinigkeiten fast 3000 Euro gekostet hat - ich buche das mal unter Wartung ab 😁 - danach lief der Wagen ohne jegliche Reparaturen).
Gruß
Heiko
hallo, ich habe einen e270 baujahr 12/99 automatik...
der schlitten hat nun fast 300.000 km runter fährt sehr sehr gut. aber ich kämpfe jedes jahr gegen den hauptfeind nr.1 "rost" an.
Fahrwerk habe ich jetzt vor einem halben jahr komplett neu gemacht. ich finde nach 290.000 km hat das soweit gut gehalten.
aber wie die vorschreiber schon richtig erkannt haben. für 6500 € einen wagen mit deinen kriterien zu finden ist nicht drin.
w210 brauchen auf jeden fall viel liebe ...zum in der rostbekämpfung :-)
der rest ist sehr solide. ich hatte noch nie probleme sonst.
Zitat:
Original geschrieben von The Comander
...
Gab es denn irgendein Modell dass mehr vom Rost betroffen war als der W123?
...
W114
Meine Meinung: Die BR 201 / 124 / 129 haben von Allen am wenigsten gerostet. Bei den Neuen muss sich das noch zeigen.
grüße
Nun stellt mal den 124er nicht auf einen so hohen Sockel...
Meiner rostete seitlich zwischen vorderer Tür und Kotflügel von innen durch und rund um die Wagenheberaufnahmen. Dort sogar ziemlich heftig.
Natürlich war sein Lack noch besser und es gab keinen Kantenrost, dafür hatte er aber jede Menge anderer Schwächen.
Zu seiner Zeit war es ein super Auto, aber mein 210er ist mir allemal lieber.
Zum Glück sind nicht alle vom Rost befallen. Und mit etwas Sorgfalt, Sprühwachs und regelmäßiger Kontrolle des Unterbodens hat der Rost bei meinem keine Chance.
Wer natürlich viel im Salz herumfährt und sich anschließend nicht um Reinigung und Konservierung kümmert, der sollte sich nicht wundern. Aber dann rosten auch andere Fabrikate.
.
Zitat:
Original geschrieben von Austro-Diesel
Wo isser denn, der TE?Hamma ihn schon verjagt?
😁
Bei solch teilweise dummen Antworten würd's mich nicht wundern.
...oder er ist vernünftig geworden 😉
Meine Emfpehlung GEGEN den 210er hat übrigens (ich wiederhole mich) nichts mit dem 210er zu tun. Auch den 211er würde ich ihm ausreden wollen (rein hypothetisch - bei dem Budget sowieso keine Frage) - mir geht es um die Unterhaltskosten eines solchen Fahrzeuges generell, die sich jemand, der den oben genannten Betrag nicht bar zur Verfügung hat, niemals leisten könnte.
Das ist jetzt nicht hochnäsig oder herablassend gemeint - ich bin einfach Realist.
Ohne Geld kann der TE so ein Fahrzeug, wenn er es noch gerade so abzahlen kann, niemals 300 000 km am Laufen halten - das kann mir kein Mensch erzählen.
...und falls sich das mit den dummen Antworten u.a. auch auf meine Beiträge bezieht - was ist an meinem Ratschlag denn dumm?
Ich kann es einfach nicht verstehen, dass man auf Krampf über seine Verhältnisse leben muss. Den Mercedes kann man doch später auch noch fahren, wenn sich die "wirtschafltiche Lage" wieder gebessert hat. Ansonsten wird die Situation dadurch nicht besser 😉.
Gruß
Heiko
Zitat TE
Da der wagen finanziert werden muß, dank Wirtschaftslage Budget kleiner als beim letzten Merser. Die Fakten:
Preis max. 6500,-
muß auf jeden Fall noch 8 Jahre und 300.000 KM möglichst problemlos laufen, und dann noch ein wenig wieder einbringen.
ES ist völlig egal, welches Auto Du für maximal 6500 Euro finanzieren willst.
Aber die Erwartung, 8 Jahre lang respektive 300.000 möglichst nichts zu investieren ( problemlos laufen) ist beim einem Neuwagen schon sehr naiv, bei einer gebrauchten E Klasse, der bei 6500 Euro schon ca. 200.000 km gelaufen hat, einfach nur ??!%&/( no way.
Alleine ein defektes Getriebe bei der E-Klasse bricht Dir finanziell das Genick.
Aber Deine Entscheidung. Du hast diese Frage hier eingestellt. Antworten gab es genug.
so long
Michael
Also ich kann dir nur den 290er ans Herz legen fahre selbst einen und bin bis auf Rost, den ich habe beseitigen lassen höchst zufrieden.