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Welche Art von MOTORRAD ist für Langstrecke am besten geeignet

Themenstarteram 17. Juli 2019 um 23:11

Hallo liebe Gemeinde

 

Sind es tourer oder super Tourer die für lange Strecke am besten geeignet sind

?

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63 Antworten

um mal wieder BTT zu werden die K hat eine enorme Zuladung von 220kg -

nimmt man noch die 10% dazu ist man bei 242kg und somit ziemlich gut unterwegs!

Für Reisen

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 22. Juli 2019 um 08:29:18 Uhr:

Ich würde schon mal grundsätzlich anders rum fahren. Zuerst in die Pyrenäen und durchs Kantabrische Gebirge, dann durch Portugal runter in den Süden. Wenn man dann irgendwann feststellt, dass einem die Zeit oder die Lust ausgeht, ist man mit einer Übernachtung zu Hause.

Aber das ist auch eine Frage der Zielsetzung. Ist Andalusien das Ziel und der Rest nur Weg oder ist alles Weg.

Ja, entgegen dem Uhrzeiger. Da ich aus Berlin komme, würde ich über Orléans, Bordeaux, Arcachon nach Bayonne fahren und von dort die Pyrenäen beginnen. Dort würde ich auf der überwiegend französischen Seite Richtung Perpignan fahren und dann auf der spanischen Seite wieder Richtung Westen, Pamplona oder San Sebastian.

Mitnehmen würde ich auch die Sierra de Cebollera und die Picos de Europa.

Santiago de Compostella und Faro de Fistella müssen wohl sein, aber ich würde mich im weiteren Verlauf Richtung Süden nicht so sehr an der Küste orientieren. Entlang der spanisch/portugiesischen Grenze gibt es viele Nationalparks, deren Strecken auf StreetView vielversprechend aussehen.

Die Südwestspitze Europas bei Sagres muss aber wohl sein. Nächstes Ziel wäre dann wahrscheinlich Gibraltar, wobei ich darauf verzichten könnte. Marbella brauche ich auch nicht. Was ich aber machen würde, ist die Sierra Nevada und Sierra de Cazorla. Die Kurven auf der AL-3102 sehen schon geil aus.

Nun Richtung Norden nach Barcelona. Ist ja nicht so, dass es nichts mehr gibt was sehenswert ist, aber je kleinteiliger man fährt, desto länger dauert das – das zieht sich. Von Denia oder Valencia könnte man übrigens nach Ibiza übersetzen. Das würde mich auch reizen und wäre sicher eine Gelegenheit, die nicht so schnell wieder kommt. Zumal ich auf Ibiza Freunde kenne, die ein Hotel haben. Das sind Schwaben und die machen Spätzle. Falls da jemand eine Adresse braucht …

Man kann sich von Ibiza auch nach Malle oder gleich nach Barcelona übersetzen lassen, aber das hat dann mit Motorrad fahren nichts zu tun.

Zurück in Frankreich könnte man zum Strand bei Agde, wobei die Strecke öde ist und die Autobahn Maut kostet. Muss man wissen, was man will.

Jetzt noch Vercors und Westalpen ranhängen, kann ich mir anstrengend vorstellen. Das ist eine Frage von noch verbleibender Zeit. Entweder über Gap und Briancon nach Italien zurück Richtung Brenner oder die Küstenstraße Nizza, Genua. Da die Küstenstraße erfahrungsgemäß scheiße voll ist, geht’s dann wahrscheinlich doch durch die Berge. Alternative ist der Comer See und dann über den Splügen zurück.

So weit, so grob. Werden an die 10T km sein, wenn man Nebenstraßen fährt. Bei durchschnittlichen Tagesetappen von 400 km sind das 25 Tage. Aber ich hab ja runde 1.500 km mehr, weil ich aus Berlin starte.

Ach ja, BTT. Africa Twin, SD06. Zuladung 215 kg. Aber da ich auf mein Gewicht achte und ohne Sozia fahre, spielen diese Werte für mich keine Rolle.

Ich denke, dass eine GSX-R 1000 gut geeignet wäre.

Der Knackpunkt an der Tour ist, dass man in den Pyrenäen und dem Kantabrischen Gebirge einigermaßen flexibel sein sollte, da im Wechsel entweder im Süden oder im Norden der Berge Kackwetter sein kann.

Aber grundsätzlich erschlagen einen die Möglichkeiten auf der Strecke und man muss da irgendwie auch Dinge einfach auslassen. Ich bin schon sehr gespannt, wie ich die Aufgabe von 12 Fahrtagen netto (+ 2 Reservetage) von Nazaré nach Hause lösen werde. Das werden interessante Planungen im Winterhalbjahr.

Wenn man da alleine unterwegs ist, sollte man eh sorgfältig planen. Nicht die ganz einsamen Strecken fahren. Und da gibt es wirklich viele einsame Strecken, auf denen man stundenlang alleine sein kann, wenn mal was ist.

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 22. Juli 2019 um 08:29:18 Uhr:

Ich würde schon mal grundsätzlich anders rum fahren. Zuerst in die Pyrenäen und durchs Kantabrische Gebirge, dann durch Portugal runter in den Süden. Wenn man dann irgendwann feststellt, dass einem die Zeit oder die Lust ausgeht, ist man mit einer Übernachtung zu Hause.

Aber das ist auch eine Frage der Zielsetzung. Ist Andalusien das Ziel und der Rest nur Weg oder ist alles Weg.

Eigentlich ist alles nur Weg.

Wobei ich mir konkret weder über die genaue Strecke einen Kopf gemacht habe, noch, ob ich es im Uhrzeigersinn oder entgegen angehe.

Und ich sitze ein wenig zwischen den Stühlen. Zum Einen fahre ich gerne alleine, weil ich dann auf niemanden Rücksicht nehmen muss und fahren kann wie ich will. Zum Anderen ist es dann abends langweilig und dann packt mich schnell das Heimweh.

Außerdem weiß ich von meinen zahlreichen Touren mit Enduros im Hochgebirge, dass man da nicht alleine fahren sollte, wo keiner kommt, wenn man auf die Nase fällt oder auch nur eine Reifenpanne hat. Zwar kann ich einen Reifen oder Schlauch auch selbst wechseln, oft muss man aber schon zu zweit drauf stehen, um den Gummi von der Felge zu lösen.

Und genau diese einsamen, gerne unasphaltierten Pisten mag ich besonders. Deshalb will ich auch mit der großen GS und nicht mit dem Tourendampfer K1100LT fahren. Der Klotz macht auch nur halb soviel Spaß wie die Reiseenduro.

Ich denke aus meinen bisherigen Kilometern mit der R1200GS, dass die das dafür am Besten geeignete Motorrad ist. Mit Variokoffern, TC und Bagster TRS habe ich ordentlich Platz, Campingzeugs nehme ich nicht mit. Die Zeiten sind vorbei. Das Leergewicht liegt jetzt bei 215 Kilo, zGM sind 425. Ich kann also auch 210 Kilo draufpacken. Tankreichweite 350 km, die R1200GS ist ein perfektes Langstreckenmotorrad.

Die Alternative 2 wäre, bis 2020 zu warten und im Frühjahr zu fahren. Über Winter sind wir ohnehin viel in warmen Gefilden und einer meiner Tourkumpels geht ebenfalls im Januar in den Ruhestand. Ich denke, der wäre sofort dabei. Fährt eine Honda Transalp aus dem Hause "moppedsammler"

Zudem ist er hart im Nehmen. Das müssen Leute, die mit mir auf Tour gehen, auch sein. 500 Tageskilometer und 8 Stunden im Sattel sind eher die Regel als die Ausnahme.

Ja, mit dem alleine unterwegs muss man sich überlegen.

Im Frühjahr ist der spanische Norden nicht sehr wettersicher. Da kann man durchaus auch Pech haben und viel Regen oder sogar Scbnee haben. Als wir in der ersten Junihälfte 2016 nach Finisterre gefahren sind, hatten wir Regen und Sturm bei unter 10 Grad und da waren wir gerade mal bei Max. 1200m unterwegs.

Da ist es schon tröstlich, wenigstens nicht alleine unterwegs zu sein.

Auf jeden Fal ist der spanische Norden ein unglaublich tolles Fahrgebiet mit tausenden Kilometern legalem Schotterr aller Kategorien. Das wird auf jeden Fall in den nächsten Jahren in meinen Focus rutschen. Eine Tour pro Jahr dahin.

Mal gucken, ob ich das hinbekomme.

Zitat:

@Roadrunner2018 schrieb am 19. Juli 2019 um 08:49:48 Uhr:

Zitat:

@tomS schrieb am 19. Juli 2019 um 08:22:47 Uhr:

Komisch, ich habe das Schwestermodell Strada.

G = 187kg, F1/2 = 372kg, also 25kg mehr Zuladung.

...

Also ich habe vergessen zu erwähnen dass mein Stand der Transalp von meiner damaligen Zeit als Käufer der Yamaha XJ600 war.... - damals war die Transe die zweite Wahl und aussortiert als ich von der "Zuladung" oder sollte ich Zumutung sprechen erfuhr!

auch 185 kg sind für Sozius Betrieb in meinen Augen - lächerlich!-

Wenn du mit 2 Personen und der Kreditkarte fährst ist das Okay!

Ich aber würde schon gerne die Zahnbürste mitnehmen!

Verflixt ….wo war da nochmal die Zahnbürste ??? :-) :-)

Verflixt...wo war -

Zitat:

@muddymoose schrieb am 28. Juli 2019 um 12:25:27 Uhr:

Zitat:

@Roadrunner2018 schrieb am 19. Juli 2019 um 08:49:48 Uhr:

 

Ich aber würde schon gerne die Zahnbürste mitnehmen!

Verflixt ….wo war da nochmal die Zahnbürste ??? :-) :-)

:D:D:D

Geil.

Die Transe kann was.

Ein Kumpel hat mir vor einer halben Stunde dieses Bild geschickt (Anhang):

Ist jetzt in Kappadokien. In seinen Augen ist die Honda Transalp, hier allerdings als 650er, das für Langstrecken am Besten geeignete Motorrad. Es geht weiter nach Kirgisistan...

Die Zuladung (176 kg) dürfte dem trainierten Radsportler keine Probleme machen. Kann er noch 100 Kilo draufpacken. :cool:

Kappa

Wow, das Foto hat was unirdisches. Geil. Wo zum Teufel ist Kappadokien? :)

Wie gesagt, jedes Möpp ist für Langstrecke geeignet, aber nicht jedes Möpp für jede Langstrecke.

Kappadokien?

Zentraltürkei. Bekannt für seine "Feenkamine" und die Heißluftballon-Massenstarts. Luis hat vor ein paar Jahren ähnliche Bilder gemacht, als er auf dem Weg in den Iran durch die Türkei und auch durch Kappadokien gefahren ist.

Luis ist genau da seinerzeit mit der Africa Twin in ein riesiges Loch hinter einer Kuppe geplumpst.

Hier sind zwei Bilder von Nic in meiner Werkstatt, als wir der Transalp den letzten Schliff für die Reise gegeben haben:

http://www.moppedsammler.de/

Mittlerweile ist er 4500 km gefahren und nach wie vor mit seiner/unserer Auswahl zufrieden. Als Nic sich wegen dem passenden Motorrad an mich wandte, hatte er von Motorrädern keine Ahnung und auch keinen Führerschein.

Allerdings wusste er schon, dass es eine XL650V wird.

Wir haben die Transalp dann zusammen ausgesucht und ich bin froh, dass meine Expertise wohl die Richtige war.

Hier kann man die Reise von Nic miterleben und hier in bewegten Bildern anschauen.

"AOG" (09:25) heißt übrigens "aircraft on ground" Netter gag. Die Fliege ist (bruch-)gelandet.

Bzgl. deinem Link: Die Scrambler hat was. Es gibt so viele hässliche Scrambler und Café Umbauten, da freut man sich, wenn eine gelungen ist. :)

http://www.moppedsammler.de/attachments/Image/klIMAG9963.jpg

Nur für Langstrecke (um beim Thema zu bleiben) fehlt wiederum der Gepäcktrager, Sturzbügel, Koffer...man kann eben nicht alles haben, ist immer ein Kompromiss.

Danke Jo.

Dieser scrambler ist nicht nur nicht langstreckentauglich, er ist auch noch ein Folterinstrument. Obwohl ich am Fahrwerk nichts verändert habe, auch das 21" Vorderrad habe ich bewusst beibehalten, ist der Hobel knüppelhart, dank der Sitzbank, die das Wort "cushion" nicht verdient hat.

Aber die Fahrt ist ein Ritt auf einer Kanonenkugel. Wiegt noch knapp über 150 Kilo und der Motor ist von einer 89er Domi, noch ohne SLS. Der hat richtig Dampf. Idealerweise würde ich noch eine 25mm-Lenkererhöhung verbauen, habe ich noch eine da, dann kann man mit der NX perfekt im Stehen durchs Gemüse pflügen.

Ich wollte zusammen mit unserem gemeinsamen Freund twinspark2000, ohne den ich das nicht realisiert hätte, mal sowas bauen, einfach auch um zu sehen, ob ich das kann.

Aktuell arbeiten wir wieder an einem neuen Projekt, das auf jeden Fall Langstrecken- und vor allem Adventure-Touren tauglich wird. Eine Suzuki DR800BIG, genannt Dr. Black habe ich auf der Bühne stehen.

Mit großem Tank und Zusatzkanistern (je 3l) hinter den Aluboxen ist sie langstreckentauglich, die Sitzposition ist bequem (falls man nicht zu kurz geraten ist) und zusätzliches Licht (Halogen und Xenon) macht die Nacht zum Tag.

Halterungen für Navi-Equipment und el. Roadbook sehe ich vor.

Bei den Reifen werde ich wohl zu den Mitas MT09 Grobstollern greifen, die haben sich auf der F650GS Dakar bewährt.

Zitat:

@TDIBIKER schrieb am 28. Juli 2019 um 21:12:55 Uhr:

Wow, das Foto hat was unirdisches. Geil. Wo zum Teufel ist Kappadokien? :)

Neues Video von Nic. Genial. Transalp auf Langstrecke.

https://www.youtube.com/watch?v=ZZWCHCfu-KA

Zitat:

@Waqsaqws schrieb am 17. Juli 2019 um 23:11:10 Uhr:

Hallo liebe Gemeinde

Sind es tourer oder super Tourer die für lange Strecke am besten geeignet sind?

Hallo, kommt drauf an was Du damit vor hast...

Nur Straße oder auch mal unbefestigt etc.

3000km

auf 2 Wochen

Österreich

Slowenien

Kroatien

Bosnien

Montenegro

Griechenland

Italien

130 kg überladen (ich weiß wo anders waren es 120....)

und - ?

wieder back at home!

 

PS Fahrzeug - bmw k100RS

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