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Welche 13cm Koaxiallautsprecher bis 100€

Themenstarteram 2. Januar 2016 um 19:19

Hallo

Ich habe mir letztens einen alten Audi 100 Typ 44 gekauft und möchte nun neue Lautsprecher und ein neues Radio einbauen.

Als Radio würde ich das Blaupunkt Stockholm 230 nehmen, da es alles an Funktionen hat was ich brauche und dabei noch recht schlicht aussieht, da das Fahrzeug Mittlerweile schon ein Oldtimer ist und ich die Optik nicht komplett zerstören möchte. Ich bin aber natürlich für andere Vorschläge offen.

Da ich mich im Car Audio Bereich nicht sehr gut auskenne, weiß ich nicht worauf ich bei der Lautsprecherwahl achten muss. Die Lautsprecher werden in das Armaturenbrett eingebaut und dürfen nicht größer als 13cm im Durchmesser sein. Sie sollten nicht mehr viel als 100€ kosten und einen guten Klang haben.

Ich habe mir schon mal ein Lautsprecherpaar herausgesucht und würde gerne Wissen, was ihr davon haltet: ETON PRX 140.2

Für Tipps und Vorschläge würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen Typ44.

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22 Antworten

Also ich habe in meinem Oldtimer selbst auch Breitbänder drin, habe auch schon welche in einem Astra verbaut und auch in einem alten Corolla und Golf 2.... Beim Astra und Golf waren vorher Koaxdrin - beim Astra waren das Blaupunkt.

In jedem Fall waren die Breitbänder wesentlich besser - in allen Belangen- mir kann niemand erzählen, dass ein 13cm- Koax mehr Bass bringt als ein 13cm Breitbänder.... und in den übrigen Frequenzbereichen haben Koaxe in der Preislage einfache enorme Nachteile die sich langlich auswirken.

Insbesondere bei Fahrzeugen die nur kleine Lautsprecher auf dem Amaturenbrett unterbringen sind Breitbänder weit besser geeignet als irgendeine 2- Wege-Lösung. Kann man Hoch- und Tieftöner in den Türen nah beieinander unterbringen und kann der Tieftöner 16cm oder größer sein, macht ein 2- Wege-System durchaus Sinn!

Es sei denn man nimmt sich den Platz für einen Hochtöner auch auf dem Amaturenbrett- aber auch da würde ich keine Ferros nehmen- man braucht somit auch ordentlich Platz...

Das die Scheiben die Höhen reflektieren kann man meistens sehr gut mit dem Klangregler ausgleichen... anderen Falls kann man auch einen Teil der Innenseite des Lautsprechergitters mit selbstklebenden Schaumstoffstreifen abdecken, um die Höhen Richtung Scheibe etwas zu dämpfen...

Es gibt hier im Forum viele Theoretiker, die vielleicht 1-2 Anlagen eingebaut haben und gern die "Fach"zeitschriften lesen...

In den letzten Jahren habe ich insbesondere einige Astra-J und Insignia- Fahrer beim Umbau unterstützt- teils direkt am Fahrzeug, teils mit Tipps und auch mit Hilfe beim Umprogrammieren der Werksradios.... Und ich habe es weder für Geld, noch für Provision eines Händlers gemacht sondern einfach aus Lust am Schrauben und gutem Klang...

Bisher war jeder mehr als zufrieden mit dem was da im Auto gelandet ist...

Zitat:

@mark29 schrieb am 4. Januar 2016 um 20:20:21 Uhr:

mir kann niemand erzählen, dass ein 13cm- Koax mehr Bass bringt als ein 13cm Breitbänder.... und in den übrigen Frequenzbereichen haben Koaxe in der Preislage einfache enorme Nachteile die sich langlich auswirken.

Das hab ich nicht angezweifelt...

Zitat:

@mark29 schrieb am 4. Januar 2016 um 20:20:21 Uhr:

Insbesondere bei Fahrzeugen die nur kleine Lautsprecher auf dem Amaturenbrett unterbringen sind Breitbänder weit besser geeignet als irgendeine 2- Wege-Lösung.

...das auch nicht.

Wer aber im Fußraum was Größeres unterbringen kann als im Armaturenbrett und das zudem stabiler eingebaut, der sollte in dem Fall nicht unbedingt zu Breitbändern greifen.

@_RGTech: ne, auf dich war das auch nicht bezogen.... deine Meinung weiß ich zu schätzen- auch in anderen Beiträgen kann ich das was du schreibst nachvollziehen, auch wenn es nicht immer meiner Meinung entspricht.... Du akzeptierst ja auch andere Meinungen... so soll es ein...

Mal als Beispiel wie es aussieht wenn ich versuche bei einem Einbau, bzw. anderen Forumnutzern beim Einbau zu helfen:

http://www.motor-talk.de/.../...ieren-lautsprecher-umbau-t2615534.html

Zitat:

Breitbänder sind auch nur ein Kompromiss, aber jeder hat einen anderen Geschmack.

Wenn ein Breitbänder NICHT auf den Fahrer ausgerichtet ist, kann er unmöglich Besseres leisten als ein Koax. Die Rundum-Abstrahlung von Höhen leistet ein gescheiter 20-mm-Hochtöner eines Koax besser als ein Breitband-LS.

Zudem, wenn das Ding für den vollen Musikbereich genutzt werden soll, dann ist ein Breitband-LS mit seinem leichten Schwingsystem vielleicht noch eher anfällig für Bässe, zumindest tendenziell

Hier geht es ja um den Einbau in eine eher nach oben gerichtete Original-Einbauöffnung, oder ?

Koax-Chassis mit ordentlichem Hochtöner, keine so mickrige Quäke

www.caraudio24.de/.../...sprecher-mit-280-Watt-RMS-60-Watt::16860.html

Klar, ein Kompo-System ist noch besser, aber man muß den HT separat platzieren, eine Aufwandsfrage, weniger eine Preisfrage

www.ars24.com/lautsprecher/helix/6448/helix-b-52-c

Zitat:

haben Koaxe in der Preislage einfache enorme Nachteile die sich klanglich auswirken

Ja, ganz einfache Modelle sind stark schwächenbehaftet, soweit richtig. Aber ein Breitband-LS ist eben auch oft auf eine Frequenzgangkorrektur angewiesen und MUSS ausgerichtet werden, sonst können die tonalen Schwächen vergleichsweise genauso gravierend sein.

Koax gehören zwar auch ausgerichtet, sind aber diesbezüglich weniger empfindlich, das müßtest du ja wissen ?

 

Habe übrigens auch Breitband-LS, 20-cm-Fostex, aber zuhause. Ich bin KEIN pauschaler Breitband-Feind !!

www.motor-talk.de/attachment/563704/IMGP2348.JPG

Ohne Saugkreis zur Mittenabsenkung geht aber auch dort nix, sonst hab ich die ultimative Mitteltonmaschine. Zudem sind Heimboxen ja meist recht leicht auf die Hörposition ausrichtbar.

Klar haben Kalotten ein besseres Rundstrahlverhalten als ein Konus.. Insbesondere beim Einbau auf der Amaturentafel sind Breitbänder unkompliziert, da die Höhen sehr gut von der Frontscheibe auch noch im passenden Winkel reflektiert werden.

Gute Breitbänder haben einen vergleichbaren Frequenzgang wie Mehrwege-Systeme. Davon abgesehen wird man in einem Fahrzeug einen halbwegs linearen Frequenzgang nur mit einem DSP hinbekommen- egal wie.

Ein linearer Frequenzgang wird aber auch etwas überbewertet- zum einen nimmt das menschliche Ohr nicht linear wahr, zum anderen gleicht das Gehirn Unterschiede sehr gut aus.

Unangenehmer wirken sich beim Klang das Ausschwingverhalten/ der Klirr aus....

Bei hohen Einbaupositionen und wenig Platz würde ich nahezu immer einen Breitbänder einsetzen und den wenn möglich im Bass unterstützen.

Wenn man nur in den Türen Platz hat, da aber für eine 2- Wege- System würde ich das als Alternative sehen, die dann auch einen Subwoofer überflüßig macht....

Wobei ich dann in dem Fall Hochtöner nehmen würde, die ein tieferes und flacheres Trennen erlauben- was dann eher 25mm oder größer wird.

Kleinere Hochtöner würde ich dann wieder mit einem Tiefmitteltöner verwenden- idealerweise einem Breitbandtauglichen um auch da möglichst flach trennen zu können und das ganze dann nach unten mit einem Subwoofer unterstützen...

Wenn man passiv trennt würde ich immer versuchen mit 6dB zu trennen- je weniger Teile im Signalweg hängen um so besser ( darum klingt auch so mancher Breitbänder pur besser, als mit der Frequenzgangkorrektur die Unebenheiten ausbügelt).

Kann man aktiv trennen würde ich steiler trennen- da sitzten die Teile ja nicht im Signalweg- da wird einfach umrissen nur der Arbeitspunkt der Verstärkerschaltung (OPV) verändert... In der Elektor war vor ca. 2 Jahren mal eine schöne Bauanleitung für einen DSP zum selbst löten- mit schöner Beschreibung der Funktion im Detail... falls sich jemand etwas mehr dafür interessiert...

Zitat:

Unangenehmer wirken sich beim Klang das Ausschwingverhalten/ der Klirr aus....

Jetzt überlegst du mal noch brav, was im Hochtonbereich einen besseres Ausschwingverhalten hat, ein 13er Breitband oder eine Hochtonkalotte.

Klar, man KANN es auch so machen, wie du es sagst, aber ich würde zum halbwegs ordentlichen 13er Koax tendieren. Daß die Unterschiede nicht riesig sind, das sollte man ggf. dazusagen..........Ich wollte eigentlich auch NICHT sagen, daß du in DIESEM FALL ganz unrecht hast, auch wenn du es so aufgefasst hast.

Also ich habe beispielsweise NICHT deswegen Breitband-LS zuhause, weil die Höhen sehr gut abgebildet werden, sondern weil mein (recht teurer) Breitband-LS (300 DM/Stück) in eine entsprechende riesige Basshorn-Box (50x40x117cm) passt und dadurch insgesamt trotz recht überschaubarer Verstärkerleistung eine wahnsinnig hohe Gesamtlautstärke bei sehr guter Dynamik abliefert. Und ich brauche keine weiteren Komponenten, jedenfalls nicht unbedingt.

Würde man aber einen kleinen Ringradiator ankoppeln, wie z.B den FT96H von Fostex.

www.ebay.de/itm/290910901837

Dann wäre die Höhenauflösung nochmals besser, das ist sicher, nur daß die gesamte Box dann für mich recht teuer gewesen wäre, aufgrund des teuren Hochtöner über das Doppelte. Meine Ansprüche verlangen nur nicht danach, das ist alles, aber besser wäre es auf jeden Fall.

Ein Hochtöner ist bei halbwegs brauchbarer Qualität der Höhenwiedergabe eines Breitband-LS immer überlegen.

Zitat:

In der Elektor war vor ca. 2 Jahren mal eine schöne Bauanleitung für einen DSP zum selbst löten- mit schöner Beschreibung der Funktion im Detail... falls sich jemand etwas mehr dafür interessiert...

Im Moment nicht, danke. ich nehme aus Bequemlichkeit das Werksradio. Aber falls ich ein DSP brauche : NOCH habe ich mein Clarion 788RUSB, das hat DSP mit Laufzeitkorrektur, verschiedenen Flankensteilheiten und param. EQ.

Bevor ich löte, baue ich mir das wieder ein, auch wenn es ins neue Auto nur mit einigen Umständen passt. Bis auf die fummeligen Mini-Knöpfe war das Ding nämlich in JEDER Hinsicht sehr gut.

:p:p

Was die Home-Anlage angeht hatte ich ursprünglich einfache Polypropylen- Hochtöner von Mainhattan Akustic, später die Seidenvariante (damals noch mit selbst aufgebohrten und bedampften Polkern für eine bessere Anbindung nach unten), nach Hochtöner von Seas hatte ich dann auch die Keramikhochtöner von TangBand...

Irgendwann habe ich mal für Schlafzimmer 2 kleine Betonboxen mit dem Titan- Breitbänder gebaut und war gerade vom sehr fein auflösenden Hochton sehr angetant, so dass die dann auch ins Wohnzimmer gewandert sind... in Kombi mit 2 Tieftöner als F.A.S.T. .. Und gerade die feine Auflösung und das sehr klare Klangbild macht bei den Teilen so viel Spaß!

Ich habe meinem Sohn auch 2 Aktivboxen mit Breitbändern mit Papiermembran gebaut, meiner Tochter ein kleines Radio mit Breitbänder mit Papiermembran- diese beiden Varianten sind deutlich zu schwach im Hochton- man kann die Aussagen zum Klang kaum pauschalisieren.... Bei Papiermembran geht es wahrscheinlich kaum ohne Schwirrkonus um da ausreichend Hochton zu bekommen, Alu finde ich zu blechern- bei Titan sieht es anders aus...

Die Empfehlung zum Artikel war auch nur mal zum Einlesen in die Technik gedacht... generell kann man beim selbst bauen aber mit wenig Aufwand und Kosten viel erreichen- ich hab zu Hause auch eine selbst gelötete Aktivweiche im Einsatz, mit sehr rauscharmen OPVs- die in den Großserienteilen selten zum Einsatz kommen... Auch einen DAC (als Bausatz von Uwe Beiss) hab ich selbst gelötet im Einsatz... was vergleichbares fertiges kostet gut und gern das 5-fache... Für einen DSP hätte ich keine Anwendung... daher denke ich da auch nicht über einen Selbstbau nach....

Zitat:

Was die Home-Anlage angeht hatte ich ursprünglich einfache Polypropylen- Hochtöner von Mainhattan Akustic

Das würde MIR jetzt NICHTS helfen, denn diese hörst du nicht mehr, wenn mein Breitband-LS in Aktion tritt. Ein normaler HT ist zu LEISE, da hilft nur hoch was mit Hornvorsatz ! Ringstrahler z.B

Zitat:

bei Titan sieht es anders aus

Aber Titan kannst du auch nur bei ganz kleinen Chassis nehmen ! Das hört sich vielleicht nach Wundermaterial an, aber bei großen Fullrange ist Papier nicht nur besser, sondern es ist auch nur ausnahmslos erhältlich. Zeig mir mal ein 20er Fullrange mit Titan, ich kanns dir sagen : das gibts gar nicht. Aber nicht, weil es so teuer wäre, sondern weil nix dabei rauskäme als nur gräßlicher Klang

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