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Wasserhärte Kühlwasser

Themenstarteram 19. Juli 2017 um 2:04

Hallo, ich bin heute Nacht etwas schlaflos und da kommt man auf wichtige Gedanken wie z.B. geeignetem Wasser für den Autokühler. Man möchte natürlich möglichst wenige Feststoffe/Mineralien im Kühlkreislauf haben. Es scheiden sich die Geister daran, ob man Leitungswasser, abgekochtes Leitungswasser oder destilliertes Wasser verwenden sollte.

In Foren wird oft abgeraten destilliertes Wasser zu verwenden. Dieses Wasser neigt angeblich dazu, entzogene Bestandteile aus dem Metall "zurückzuholen". Es gibt wohl auch manche Autofahrer, die auf Volvic schwören. Tatsächlich ist Volvic wenn man die Werte mit Trinkwasseranalysen vergleicht relativ mineralarm.

Ich habe nun ein stilles Mineralwasser gefunden, welches extrem weich ist:

http://www.lauretana.de/index/de/eigenschaften/quellanalyse/

Zum Vergleich Leitungswasser aus Göttingen, welches als weich gilt:

https://www.stadtwerke-goettingen.de/.../swgoe_wasseranalyse_2016.pdf

Für alle die zu faul sind, die wichtigsten Werte im Anhang. Links Lauretana und rechts das Leitungswasser aus Göttingen. Weil ich demnächst einen Kühlwasserwechsel mache, werde ich beim Tegut nachschauen, ob ich das Wasser dort bekomme :D

Vergleich
Beste Antwort im Thema
am 19. Juli 2017 um 9:44

Zitat:

@Golfschlosser schrieb am 19. Juli 2017 um 08:52:43 Uhr:

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 19. Juli 2017 um 02:48:20 Uhr:

Nimm Regenwasser.

Absolut, nehme ich auch, zwei Kaffeefilter in einander stecken und Regenwasser abfiltern, fertig.

Du musst das aber unbedingt bei Vollmond machen und dabei einen Anti-Kalk-Tanz aufführen …

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Ist dein Beitrag eine Info oder eine Frage ?

Welches Wasser verwendet ein Autofahrer, der nicht in Göttingen wohnt ?

10-11-13!

Themenstarteram 19. Juli 2017 um 2:29

Eine Info. Nachtrag: Das Lauretana-Wasser werde ich doch nicht verwenden, weil es laut Stiftung Warentest mit einem pH-Wert von knapp unter 6 leicht sauer ist. Es wird also doch unser mittelhartes Leitungswasser.

Nimm Regenwasser.

Saurer Regen - Glaskorrosion - Waldsterben...nur Probleme ! :cool:

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 19. Juli 2017 um 02:48:20 Uhr:

Nimm Regenwasser.

Absolut, nehme ich auch, zwei Kaffeefilter in einander stecken und Regenwasser abfiltern, fertig.

Nimm Leitungswasser und Frostschutz.

Kann ich als einer bei dem Flüssigkalk aus der Leitung kommt und dessen Auto seit 320Tkm damit läuft, ganz beruhigt sagen. :D

Gruß Metalhead

am 19. Juli 2017 um 9:44

Zitat:

@Golfschlosser schrieb am 19. Juli 2017 um 08:52:43 Uhr:

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 19. Juli 2017 um 02:48:20 Uhr:

Nimm Regenwasser.

Absolut, nehme ich auch, zwei Kaffeefilter in einander stecken und Regenwasser abfiltern, fertig.

Du musst das aber unbedingt bei Vollmond machen und dabei einen Anti-Kalk-Tanz aufführen …

...unbedingt und zwei Tassen destilliertes Wasser gebe ich dann auch noch dazu. :rolleyes: :rolleyes:

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 19. Juli 2017 um 02:48:20 Uhr:

Nimm Regenwasser.

Zitat:

@beppy schrieb am 19. Juli 2017 um 10:01:26 Uhr:

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 19. Juli 2017 um 02:48:20 Uhr:

Nimm Regenwasser.

Ich würde auch Regenwasser nehmen.

Bitte nicht so einen Unsinn schreiben!

Ich nutze aus meiner Erfahrung heraus nur abgekochtes und filtriertes Leitungswasser. Das Abkochen entfernt Keime, die zu "Glibberklumpen" führen können, stabilisiert den Ph-Wert und bindet den gelösten Kalk ab, indem gelöste Kohlensäure ausgetrieben wird. Nach einer Filtration (des wieder abgekühlten Wassers) durch einen Kaffeefilter ist das Wasser relativ steril und die Wasserhärte wird reduziert um den Teil, der sich als Kalkablagerung absetzen kann.

Wenn man relative Hartes Wasser hat (so wie bei mir), kann man das Wasser durch abkochen für viele Zwecke nutzbar machen, wo man sonst dest. Wasser kaufen müsste. Die Wasserhärte beträgt bei uns um die 14-16°dH und lässt sich auf die beschriebene Weise auf unter 7°dH reduzieren.

Regenwasser nutze ich prinzipiell nicht für kritische Anwendungen. Regenwasser kann relativ sauer sein. Bei uns im Regen kann man sogar Schwefel nachweisen. Dies kann zu Korrosionsschäden führen.

Keime in Regenwasser oder Leitungswasser können mit der Zeit zu gelartigen Verklumpungen führen. Ich koche z.B. das Wasser für die Scheibenwaschanlage ebenfalls ab und fülle es erst dann ein. Nutzt man direkt Leitungswasser, kann dies zu Vermehrung von Mikroorganismen führen und das Wasser "schmiert" nach einiger Zeit auf der Scheibe. (Auch mit Scheibenreiniger im Wasser, kann sich das Wasser verändern.)

Destilliertes Wasser hat eine geringe Pufferkapazität und kann daher schnell kippen. Der Ph-Wert kann stark schwanken.

MfG

ich finde das Wasser abkochen relativ sinnlos, zumindest was das Abtöten von Keimen betrifft....

Sobald man das Auto das erste Mal eine längere Strecke fährt, wird das Wasser automatisch "abgekocht" und das, bei höherer Motorlast sogar wesentlich intensiver, da die Temperatur wegen des erhöhten Drucks deutlich über 100 Grad gehen kann.

Zum Abtöten von Keimen sollten zudem auch Temperaturen von etwas unter 100Grad in der Lage sein.

Zitat:

@birscherl schrieb am 19. Juli 2017 um 09:44:04 Uhr:

Du musst das aber unbedingt bei Vollmond machen und dabei einen Anti-Kalk-Tanz aufführen …

Man möge mir den OT mal verzeihen. Aber da musste ich eben laut lachen.... :D

Lass dir auf den Tanz ein Patent geben...damit kannst du reich werden...vielseitig anwendbar ;)

Gibt's doch schon extra Magnete dafür. ;)

Gruß Metalhead

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