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Wassereinbrüche im Kofferraum

Themenstarteram 23. Dezember 2009 um 9:36

Bei meinem SL 350 Bj. 2004 mussten jetzt schon zum 2. Male Dichtungen am Kofferraum ausgetauscht werden, da trotz guter Pflege/Reinigung der Dichtungen immer wieder nicht unerhebliche Wassermengen den Weg in den Kofferraum fanden ( .. Frage des KD-Meisters bei Mercedes :

wie hoch steht denn das Wasser .. wir hatten schon Fälle, da stand es bis zur Batterie .. )

Trotz solcher und weiterer Hinweise auf Konstruktionsmängel ist Daimler nicht zu angemessener Kulanz zu bewegen. Jedesmal waren rd. 400 € zu löhnen.

Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht, bzw. welche Lösungsmöglich- keiten gibt es ??

Beste Antwort im Thema

War da nicht was mit Garantie auf Instandsetzungen ? Frage doch mal einen Rechtsgelehrten.

Jedenfalls entfernt sich MB immer schneller von seinen Premiumgedanken.

peso

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War da nicht was mit Garantie auf Instandsetzungen ? Frage doch mal einen Rechtsgelehrten.

Jedenfalls entfernt sich MB immer schneller von seinen Premiumgedanken.

peso

Themenstarteram 23. Dezember 2009 um 16:52

Ja, ja, da ist etwas mit Gewährleistungsansprüchen auf Reparaturen ...

aber beim zweiten Mal hat nun leider eine andere Dichtung den Geist aufgegeben .... also ist ein neuer Schaden eingetreten, für den Mercedes natürlich bei einem soooo alten Fahrzeug nicht mehr eintreten kann !

Von Premiumqualität bei Daimler kann wohl nicht mehr ernsthaft die Rede sein. Ich darf das so sagen, denn ich fahre seit mehr als 20 Jahren diese Marke und wohl mehr als 1/2-Dutzend Fahrzeuge ... aber das interessiert bei Daimler auch kein Schwein !

hi grüsse aus köln habe das selbe problem es wurde behoben dachte ich muss nochmal zur werkstatt habe aber noch keine rechnung

schreibe dir sofort wie hoch sie ist wir können ja zusammen gegen mercedes angehen ? halte dich auf dem laufenden

Eine Dichtung gibt nicht ohne mechan. Einwirkung ihren Geist auf.Weder die erste noch die zweite Dichtung.

Ich würde mir die defekten Dichtungen zeigen lassen.

mfg ortler

Themenstarteram 12. Febuar 2010 um 9:38

Das ist es ja gerade : die Dichtungen sind mechanisch nicht beschädigt! Das Problem ist eigentlich bekannt; es handelt sich offenbar um ein Konstruktionsproblem. Mercedes hat - nach Aussage eines Ingenieurs, der die Fertigungslinie für den R230 eingerichtet hat, von Anfang an Probleme gehabt, das Fahrzeug mit dieser hochkomplexen Dachmechanik dicht zu bekommen. Nicht umsonst kommen jetzt weiter- entwickelte Dichtungen zum Einsatz. Die Sauerei ist, das Mercedes nach wie vor auf einem so hohen Roß sitzt und die Konstruktionsmängel auf den Rücken der betroffenen Kunden austrägt.

Leider wäre der für einen Prozess erforderliche Aufwand mit erheblichen Recherchen und Gutachten verbunden, so daß mein Rechtsanwalt schon abgewunken hat. Das Risiko steht in keinem vernünftigen Verhältnis zum möglichen Erfolg. Dafür müsste sich eine erhebliche Zahl Geschädigter zusammentun.

Es gibt nur eine konsequente Lösung : das nächste Fahrzeug ist Jaguar oder Maserati. Die sollen an Qualität ja deutlich zugelegt haben ...

@mcalpine2003,

Dein Interesse an Maserati und Jaguar zeugt von Geschmack , aber ob Du damit Qualitätsprobleme ausschliesst ,ist ungewiss. Ich denke , bei allem Respekt , Du kämst vom Regen in die Traufe. Wiederum , welche Diva ist schon perfekt?

mfg ortler

@ ortler bzw. mcalpine2003:

Na ja, Jaguar hat sich immens verbessert.....

Früher standen die Jaguars öfter bei dem Werkstatt als auf der Straße .....

....Aber seit die Jaguars ziemlich viel Ford-Technik drin haben sind sie zuverlässiger :p.....wenn auch der Mythos Jaguar ziemlich weg ist... (daher auch die Verkaufsproblemen von Jaguar in UK)......und jetzt wurde Jaguar an Tata verkauft.....eine englische Marke wird von einer ehem. Kolonie gekauft....Tjaa, der Mythos Jaguar verabschiedet etwas mehr.....

Maserati hat - soweit ich weiss (bin ich richtig?) - nicht viel Fiat-Technik drin......ist es gut oder schlecht ??? ich kann nur meine indirekte Erfahrung mit Maserati/ Ferrari/ Lamborghini (vor Audi) wieder geben, es sind auch Divas, die keinen Alltagsfahrzeuge sind und oft in der Werkstatt stehen......na ja, zumindest ist der Mythos aber da.....

Ich kann ortler nur Recht geben, eine Diva erzeugt Faszination......perfekt muß sie sogar nicht sein...vielleicht trägt es sogar dazu.....

Hallo,

in meinem R230 BJ 2002 hat sich bis jetzt 2 mal der Tümpel im Kofferraum gebildet. Blöd war das erste Mal weil ich für den Toskanaurlaub jeden sich bietenden Hohlraum nutze....

Das spannende an der Geschichte, ich kann das nicht reproduzieren - ich denke eine Dichtung ist entweder hinüber oder sie dichtet aber einen Wert dazwischen??

Wie auch immer, in die Mulde kommt nichts Heikles mehr ;-)

Qualität und Premiumanspruch in Verbindung mit Mercedes??? und dann bin ich als Österreicher auch noch auf eine Firma festgenagelt (soviel zur freien Marktwirtschaft)

Ja, ich fahre den SL500 weil ich das Auto mag und nehme den Qualitätslevel, bei dem sich jeder erwachsene Koreaner oder Japaner in das nächste Messer stürzen würde, hin. Und sei noch erwähnt, dass ich keine wirklichen Alternativen am Markt sehe (und wenn bewegen sich die Dinger ausserhalb meiner Börse *ggg) Bei Jaguar ist einmal abzuwarten was die Chinesen für die Zukunft planen - bisher ist es halt ein teurer Ford. Bei Maserati stellt sich die Frage, wieviel "Italien" da drinnen steckt...

Wenn ich an die Ausfahrten mit einer lieben Bekannten und deren Ferrari denke (1x fahren = 2x schrauben) ja, dann ist doch der von uns geliebte Benz ein Qualitätswunder - oder?

lg, bmot

Themenstarteram 15. Febuar 2010 um 16:28

Sehe ich genau so - eine wirkliche Alternative zum SL gibt es nicht. Ist für mich eines der schönsten jemals gebauten Autos.

Das Qualitätsniveau von Mercedes hat sich in den letzten 10 Jahren dramatisch verschlechtert; merkwürdiger Weise auch bei den richtig teuren Typen. Da (gefühlt) sowieso alles schlechter wird, wäre das ja noch hinnehmbar. Was mich wirklich aufbringt, ist die Ignoranz des Herstellers, der das als ganz normal hinstellt und das offensichtlich vorhandene Konstruktionsproblem verleugnet, anstatt es stillschweigend (auf Kulanz) in Ordnung zu bringen.

Was sagt den deine Werkstatt bzw. die Werksniederlassung zu dem Problem ?? Alles normal ??

Zitat:

Original geschrieben von mcalpine2003

 

Das Qualitätsniveau von Mercedes hat sich in den letzten 10 Jahren dramatisch verschlechtert; merkwürdiger Weise auch bei den richtig teuren Typen. Da (gefühlt) sowieso alles schlechter wird, wäre das ja noch hinnehmbar. Was mich wirklich aufbringt, ist die Ignoranz des Herstellers, der das als ganz normal hinstellt und das offensichtlich vorhandene Konstruktionsproblem verleugnet, anstatt es stillschweigend (auf Kulanz) in Ordnung zu bringen.

Was sagt den deine Werkstatt bzw. die Werksniederlassung zu dem Problem ?? Alles normal ??

Kurze Einleitung:

Habe nach herben Enttäuschungen bei VW, aus einer gewissen "Trotzreaktion" heraus, einen SLK170 gebraucht gekauft. Mit dem Ding war ich schwer zufrieden. Auch eine Kopfdichtung ging fast gänzlich auf Kulanz (ein Leiden beim 200K). Na und dann wollte ich unbedingt den SLK171....

Eine Fülle an Konstruktionsmängel - zugegebener Massen Kleinigkeiten, aber für einen "Autofreak" ärgerlich, brachten mich in die Rolle des Spielballs zwischen dem Freundlichen und Mercedes Österreich.

Die haben es tatsächlich geschafft die Dinge so zu verschleppen, dass A) ein Garantieende in Sicht war und B) der Ärger die Freude am Fahrzeug bei jedem Einsteigen überwog.

Zu dieser Zeit hab' ich mich sehr ausgiebig in den Schauräumen von BMW, Audi und auch Alfa herumgetrieben ;-) Ein Freund, damals von BMW zu Mercedes (Vertriebsleiter od. so ähnlich) gewechselt, ist dann mit dem SL - also eine Fahrzeugkategorie hinauf - angetanzt und ich war von dem Auto begeistert. Ja, zugegeben, mit fast kindlicher Naivität nahm ich an, dass ein Fahrzeug im Wert eines Einfamilienhauses weit über dem QualitätsLevel bisher gefahrener Autos liegt...

Freundliche Inkompetenz bis schamlose Abzocke in unterschiedlichen Niederlassungen des monopolistischen Benz Unternehmens im Osten von Österreich (die Story sprengt den Rahmen hier ein wenig).... und ich fahre den SL noch immer, trotzdem *ggg

Ich bin aber überzeugt, dass Hilfestellungen weder vom Freundlichen noch von der Werksvertretung im Problemfall zu erwarten sind.

lg, bmot

Zitat:

Original geschrieben von TonyMM

@ ortler bzw. mcalpine2003:

Na ja, Jaguar hat sich immens verbessert.....

Früher standen die Jaguars öfter bei dem Werkstatt als auf der Straße .....

....Aber seit die Jaguars ziemlich viel Ford-Technik drin haben sind sie zuverlässiger :p.....wenn auch der Mythos Jaguar ziemlich weg ist... (daher auch die Verkaufsproblemen von Jaguar in UK)......und jetzt wurde Jaguar an Tata verkauft.....eine englische Marke wird von einer ehem. Kolonie gekauft....Tjaa, der Mythos Jaguar verabschiedet etwas mehr.....

Maserati hat - soweit ich weiss (bin ich richtig?) - nicht viel Fiat-Technik drin......ist es gut oder schlecht ??? ich kann nur meine indirekte Erfahrung mit Maserati/ Ferrari/ Lamborghini (vor Audi) wieder geben, es sind auch Divas, die keinen Alltagsfahrzeuge sind und oft in der Werkstatt stehen......na ja, zumindest ist der Mythos aber da.....

Ich kann ortler nur Recht geben, eine Diva erzeugt Faszination......perfekt muß sie sogar nicht sein...vielleicht trägt es sogar dazu.....

Perfekt wird wahrscheinlich keine Luxuskarosse sein , aber eine gewisse Zuverlässigkeit sollte für den täglichen Gebrauch schon selbstverständlich sein .

gwra

Hallo,

ich habe meinen SL 500 (R 230) nun fast 6 Jahre und bin immer noch sehr zufrieden. Vorher hatte ich 6 Porsches (alles Cabrios) alles vom SC bis zum 996. Ab dem 993 (Dachspriegel gebochen, ABS-Steuergerät defekt) war es mit der Qualität auch nicht mehr so wie früher. Einige außerplanmäßige Werkstattaufenthalte.

Die Nase hatte ich voll, als beim letzten 996 ( 3 Jahre alt) nach dem zügigen Überfahren einer größeren Bodenwelle die Verkleidung des

Zentralverschlusses vom Verdeck am Rahmen der Windschutzscheibe mit einigen Metallteilen herunterfiel. Von da an schloß das Dach nichtmehr richtig. Es war die Halterung des Verdeckverschlusses ausgerissen.

Das Porschezentrum sagte keine Kulanz, weil unsachgemäßer Gebrauch. Reparatur ca. 3500 €, weil der Scheibenrahmen aufgetrennt werden muß mit allen Folgearbeiten.

Beim SL tropfte es kurz vor Ende der Garantie hinter der Fahrerkopfstütze massiv rein. Reparatur durch Mercedeswerkstatt, was sie gemacht haben weiß ich nicht, aber seitdem dicht. Ein Jahr später hatte ich Wassereintritt im Kofferraum, der sehr kompetente Meister sagte, dass es wahrscheinlich nur eine Kleinigkeit ist, wenn nicht geht was mit Kulanz. Es war die Dichtung an linken hinteren Dachholm unten nicht richtig verklebt. das Wasser suchte sich den Weg zwischen C-Holm und Gummi. Nach Verklebung ist auch hier alles dicht.

Gruß

Bernd

Ich kann mir vorstellen, daß dieses Forum die Sicht

ein wenig verzerrt - naturgegebenermassen, denn

wer zufrieden ist, verspürt weniger Lust, sich zu

äußern, als jemand, der einen Mangel feststellt.

Mein SL macht jedenfalls nach über 40.000 km

einen überaus standfesten Eindruck..

VG Herbert

Ui, da hat sich der Wassereinbruch plötzlich ganz in den Hintergrund geschoben und wir diskutieren wirklich essentielle Themen, die aber naturgemäss *ggg (Mann und Auto) schon emotional geprägt sind.

Jeder von Uns der die Kohle für den SL hinübergeschoben hat, tat das mit hoher Wahrscheinlichkeit ohne Berücksichtigung rationeller Grundgedanken sondern war beherrscht vom Gefül, Gedanken, etc. "HABEN WOLLEN"

OK, ich gestehe, ich habe das gute Stück 1.5 Jahre als "Altagsauto" mit Freude und plus 50.000KM auf der Uhr bewegt. Freude und Spass beim Arbeitfahren.... Jetzt stehen bald 100.000 im KM-Zähler und das gute Stück wird ab sofort nur mehr bei Sonne und am WE bewegt.

Aber trotz aller Freude muss die rosarote Brille nicht immer aufgesetzt sein - bin ja nicht mit einem Stern auf der Stirne auf die Welt gekommen ;-) Also da haben wir ein lt. Benz Definition "Sportauto" das (pfui und illegal) nach Aufhebung der KM/H Beschränkung knapp 300 bringt und ruhig einmal am Ring bewegt werden könnte. Und dann kämpfe ich mit dem Freundlichen (erfolglos) um Dreieckslenker, nicht einstellbarem Sturz - weil nur mit Austausch der Lager auf exzentrische durch Verdrehen ein hinbasteln möglich ist, selbstverständlich auf meine Kosten...

Sie, Herr meister, das Differential rinnt.

In der Garantie: "Das ist so, kein Problem...."

Nach der Garantie: "Oh, das Differental, das muss gemacht werden - wegen dem "Pickerl" (== die jährliche Überprüfung)

Ganz ehrlich, bei einem Klein od. Mittelklassewagen aus Japan oder Korea um 25 - 35.000,- denks't heute über so etwas 200.000KM nicht wirklich nach - oder?

lg, bmot

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