Was schätzt ihr an einem Mercedes und warum sind die so teuer?
Hallo,
Ich habe leider wenig Ahnung von Autos und mein intersse an Autos war noch nie wirklich vorhanden.
Gefühlt hat man die erste Jahre Ruhe und danach geht's los.
Meine Frage ist ganz banal... Ich sehe die Hersteller BMW, Audi und Mercedes und von allen diesen Herstellern macht Mercedes mir den besten und seriösesten Eindruck. Woher das kommt? Das weiß ich nicht.
Ich habe es schon erlebt das ich mit meinem Opel in die Werkstatt fahre "er hat Motoraussetzer, geht manchmal aus" - wir haben nichts gefunden kommen sie wenn das Problem wieder Auftritt. Auf dem weg zur Arbeit ist mir der Wagen dann liegen geblieben - genau das sind solche Geschichten auf die ich keine Lust habe.
Ich schaue mir nun den Preis eines Mercedes E Klasse T Model an und vergleiche das mit einem Kia ceed Kombi... Kia liefert mir 7 Jahre Garantie, Mercedes nicht.
Ich Frage mich was genau ist an diesem Stern dran? In meiner Vorstellung ist es guter Service, problemlosigkeit, Zuverlässigkeit. Auf der anderen Seite befürchte ich dass man einfach nur für den Markennamen zahlt.
Ich wüsste gerne von euch, warum Fahrt ihr Mercedes? Was gefällt euch an ihm? Was war der ausschlaggebende Punkt einen Mercedes zu kaufen anstatt was anderem und habt ihr euren Kauf bereut?
76 Antworten
Zitat:
@Perfe11 schrieb am 30. August 2021 um 11:24:01 Uhr:
Also ein Mercedes macht noch immer ohne Probleme 300000. Die machten mal 5-600000 ohne Probleme aber die Zeiten ändern sich. Es sind halt Teile die wegen CO2/Gewicht einfach aus Kurstoff gemacht werden und die deren Ablaufzeit haben aber ist keine Katastrophe.Was AUDI angeht da kaufen nur neu auf Leasing und max 3 Jahre und 100000km. Das Problem ist da alles die sch..se von VW da rein kommt und momentan gibt es wahrscheinlich niemanden die schlechtere Motoren/getriebe hat - von der Haltbarkeit. Deren VW Motoren und Getriebe halte fastn nichts aus. Da sind einige die nicht mal 100000 schaffen und 200000 ist sehr oft nicht möglich ohne das man sehr grosse kosten hat.
BMW hält sich auch noch sehr gut und 200000km sind da auch nicht das grosse Problem.
Das ist genau der Grund warum ich nach 25 Jahren von Audi zu MB gewechselt habe. Mein letzter, ein A6 4G Allroad mit 272 PS hatte nur Probleme, die zu 70% der Vorbesitzer auch schon hatte. Insgesamt hatte 14.400€ Reparaturen in 2 1/4 Jahren. Viel schlimmer ist dann noch das ewige diskutieren mit Audi wer die Kosten trägt. Gott sei Dank hatte ich eine CarGaratie, so dass ich nicht alles zahlen musste. Ärgerlich war dann auch immer die Ausfallzeit der Werkstatttermine.
Jetzt probiere ich es mal mit MB. Und ich hatte immer die Audi Brille auf. Das ich mal zu MB Wechsel hätte ich mir nie träumen lassen. Audi hat aber mit Nachdruck daran gearbeitet.
Der C300 T gefällt mir ganz gut, muss aber auch sagen das ich erst mit dem MB warm werden muss. Es gibt einige Dinge die mir bei Audi besser gefallen haben. Aber das ist Klagen auf hohem Niveau.
Meine ersten 1.000 km habe ich mit dem C300 hinter mir. Einige Sachen werde ich mir noch codieren lassen.
Gruß
Marco
Zitat:
@giorgospontiak schrieb am 30. August 2021 um 12:54:42 Uhr:
In meinen Augen ist der Vergleich den die meisten Leute fast immer machen mit falschen Kriterien gesetzt.Man sollte nicht nur die Fahrzeuge unterschiedlicher Hersteller gegenüberstellen und die Preise nach gleicher Ausstattung vergleichen , sondern
immer bedenken wie sich der Preis für ein Fahrzeug zusammensetzt. Also nicht nur Materialkosten, Lohnkosten, Produktionskosten Gewinn und Entwicklungskosten. Zu den Kosten gehören auch Forschungskosten für neue Technologien der Zukunft.Und in diesem Bereich ist nun Mal Mercedes allen anderen Herstellern weit voraus.
Entwicklung für neue noch nicht existierende Technologien sind immer teurer als ein fertiges System nachzubauen.Schaut euch mal die letzten 60 Jahre des Automobils an. Fast alle wichtigen und nennenswerte Systeme die im Fahrzeug verbaut worden sind stammen aus der Entwicklung von Daimler.
Das sind nun mal Kosten die mit umgeschlagen werden in den Verkaufspreis.
Fast jedes Auto ist heute mit ABS, ESP ASR, Airbag, Tempomat, Distronic uvm. unterwegs.
Alles Technologien die Daimler erforscht und entwickelt bzw. mitentwickelt hat.
Forschungskosten? Warum sollte das für mich als Endverbraucher irgendeine Rolle spielen? Außerdem hat sich die deutsche Autoindustrie inkl. Daimler in den letzten 10 Jahren bzgl. Forschung/Innovation nicht mit Ruhm bekleckert (E-Mobilität, autonomes Fahren etc.) -> Schuss nicht/sehr spät gehört...
Zur Frage des TE: Willst Du den Kopf entscheiden lassen bzw. langfristig auf der sicheren Seite sein: Kia (7 Jahre Garantie), soll der Bauch entscheiden: Audi, MB, BMW nach Gusto und jeweils ein WE probefahren. Dann merkst Du, was Dir auf den Sack geht und was nicht. Die drei sind qualitativ einigermaßen auf Augenhöhe (bin die letzten 20 Jahre alle drei gefahren)
Die Autos egal welcher Hersteller tun sich alle nicht viel untereinander.
Entscheide nach dem Geldbeutel und nach dem Bauch.
Bitte die markenbrille absetzen das bringt nichts.
Das gleiche gilt bei der Partei Auswahl und bei dem Geschmack.
Ich fahre meine c-klasse weil es das Auto ist, in dem ich mich auf Anhieb 'zuhause' gefühlt habe und das mir morgens immernoch gefällt wenn aus der Haustüre komme.
Wenn man automatik und Diesel als Pflicht ansieht bleibt auch kaum eine günstigere Alternative übrig.
Ja, ein Golf hat den größeren Kofferraum und der Astra wäre auch günstiger gewesen, aber ich habe das Auto gekauft um täglich 2,5h / 180km darin zu verbringen und da zählt für mich der wohlfühlfaktor.
Der Diesel mit Wandler ist da in meinen Augen einfach das bequemste. Mit distronic im Stau ein großer Komfortgewinn.
Heute fahre ich viel weniger und habe überlegt ihn abzugeben, aber eigentlich hänge ich zu sehr an ihm und genieße auch die 26km zur arbeit.
Mercedes ist etwas teurer im Unterhalt, vor allem gegenüber einem zweijährigen service intervall, aber das trifft hauptsächlich wenigfahrer und dafür ist die c-klasse eben einfach das falsche Auto.
Aber auch bei Kia kann man 600, 700€ für eine Inspektion in der Werkstatt lassen.
Preislich geben sich die hersteller in den jeweiligen Klassen nicht viel.
In der Qualität und Haltbarkeit auch nicht. BMW ist nicht besser und nicht schlechter, die Autos sehen anders aus, legen andere Schwerpunkte. Die Zufriedenheit mit der Werkstatt hängt sicher mehr von der Werkstatt als von der Marke ab. Und kaputt gehen kann bei jedem etwas, da stecken doch oft die gleichen Lieferanten dahinter und es unterliegen alle dem gleichen kostendiktat.
Meiner hat jetzt 140tkm. Ich habe derzeit keine Bedenken den noch auf weit über 200tkm zu fahren, bis ihn der Staat entgültig unwirtschaftlich macht.
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MB ist die happigen Preise längst nicht mehr wert, aber trotzdem gehöre ich zu denen, die privat ein kleines Vermögen versenken. Wenn man besondere Ausstattungsmerkmale haben möchte, dann wird der Markt immer kleiner. Speziell bei Komfort und Sicherheit. Wenn man eine exzellente Massage haben möchte, bleiben nicht viele Autos übrig, auch kein W205. Ob es einem das Wert ist, muss man selbst wissen. Ich bin noch bereit, aber nur weil ich eine sehr gute Werkstatt habe und mir die Autos gefallen. Preislich sind sie mir zu teuer geworden, für das was qualitativ geboten wird. Speziell der W206 ist eine Frechheit.
Hallo ..ich hab auch 20 Jahre Audi gefahren war auch zufrieden da mit.. wollten jetzt aus gesundheitlichen Gründen was höheres ( Kien Probleme) der q5 von Audi gefiel mir nicht vom Fahrverhalten.. fahre jetzt denn Mercedes glc 250d mit guter Ausstattung gekauft mit 90.000 km und drei Jahre alt ... bin in 9 Monate 20.000 km gefahren.. und muss sagen ein super toller wagen überhaupt keine Probleme nichts .. würde mir denn immer wieder kaufen.. Für mich ist er das Geld Wert muss auch jeder selber wissen... Gruß Hans..
Zitat:
@Hans.E schrieb am 30. August 2021 um 19:49:11 Uhr:
Hallo ..ich hab auch 20 Jahre Audi gefahren war auch zufrieden da mit.. wollten jetzt aus gesundheitlichen Gründen was höheres ( Kien Probleme) der q5 von Audi gefiel mir nicht vom Fahrverhalten.. fahre jetzt denn Mercedes glc 250d mit guter Ausstattung gekauft mit 90.000 km und drei Jahre alt ... bin in 9 Monate 20.000 km gefahren.. und muss sagen ein super toller wagen überhaupt keine Probleme nichts .. würde mir denn immer wieder kaufen.. Für mich ist er das Geld Wert muss auch jeder selber wissen... Gruß Hans..
Solche Beiträge liest man hier selten.
Es schreiben oft nur die, die meckern.
Weiterhin viel Spaß mit deinem Auto.
Hallo zusammen,
ich fahre seit einem halben Jahr den S205 als 220d, bin nach 15 Jahren Passat (insg. 5 in Folge, auschl.
Diesel) umgestiegen. Warum? Ich wollt mal was anderes, und der Platz wie beim Passat (der ist super,
daher hat der für mich das beste P/L in der Klasse) war jetzt wo die Kinder erwachsen sind, nicht mehr entscheidend.
Was gefällt mir, warum schätze ich ihn:
-Das mit Abstand schönste Interieur im Innenraum. Kaum zu glauben, dass das Mercedes beim S206 "weggegeben hat"
-Die Sportlichkeit (Fahrwerk, Lenkung, habe beide Advantgarde Pakete) hat mich positiv überrascht.
-Die bessere, spontanere Automatik.
-Die sehr bequemen Sitze, habe "Taxi-leder" Artico
-Die sehr schön funktionierende Heckklappe (war beim Passat nicht so doll)
-Die sehr schöne, sportliche Optik mit der langen Motorhaube. Ich sag immer Sportkombi.
Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Auch wenn mein Mercedes Händler schon 3x nachbessern musste.
Das ist nicht schlimm, wenn die Werkstatt gut ist und einem wirklich hilft.
Ob die Autos die hohen preise wert sind? Tja. Ich weiß nur, dass andere auch nur mit Wasser kochen.
VW/ BMW/ Audi haben auch Ihre Vorzüge, mögen ein wenig günstiger sein, aber in dieser Klasse nicht entscheident.
Im leasing ist bei uns der Mercedes auch der günstigste, ein weiteres Argument. Jedoch nicht absolut entscheident.
Privat würde ich niemals 60K ausgeben, wenn dann als Junge Sterne Wagen.
Insgesamt über alles kriegt er eine 2+ für das erste halbe Jahr.
Grüße
Ich hatte 7 Jahre und 170.000km einen I30CRDI als Importauto, weil es weder den stärksten Motor noch den Rest in Deutschland gab. Standheizung wurde vom Boschdienst reingepfuscht, AHK vom Händel mit schief ausgesägtem Wagenboden und falsch angebrachte Steuergerät, das dann in der Reseveradmulde abgesoffen ist. Bei 20.000km war das 2 Massen Schwundrad am quietschen und hat mich damit 150.000km genervt, keine Garantie ist ja Kupplung. Im 7ten Jahr waren alle Türen an der Oberkante rostig, und das Auto eigentlich nahezu am Ende.
Mein C180DT ist jetzt fast drei mal so teuer, aber jeden Cent wert. Nach drei Jahren und jetzt nur 27000km Dank Corona liebe den Diesel und fahre ihn immer noch gern, auch wenn ich noch vier E-Autos besitze die ich auch fast alle fahre - wenn meine Frau mich lässt.
Ich schätze an meinem Mercedes drei Dinge, die eine C-Klasse insbesondere von einem 3er abheben, auch wenn dieser andere Dinge sicherlich besser kann:
1. der sehr hohe Federungskomfort, welcher Langstrecken zum Erholungsurlaub werden lässt,
2. die vergleichsweise (auf die Fahrzeugklasse bezogen) gute Geräuschdämmung des Innenraums - das man hier und da auch mal ein Knarzen und Knistern hört, liegt ja auch daran, dass der Motor/Auspuff nicht alles übertönt
3. das geschlossene Design des Innenraums mit vergleichsweise viel Platz (auch im Fond) - ist Euch mal aufgefallen, wie zerklüftet und divers designt Schalter und Bedienelemente bei BMW aussehen? Da scheint es für jeden Schalter, jede Taste und jeden Hebel einen eigenen Designer zu geben und dann noch jemanden, der das Armaturenbrett entwirft, aber mit den anderen nicht spricht - und dann wird alles zusammengeklatscht - mit Mut zu breiten Spalten.
Aber wie bereits gesagt, wer ein wirklich sportliches Auto sucht, ist bei BMW sicherlich besser aufgehoben.
Worin unterscheiden sich dann die Premiummodelle von den günstigeren Anbietern: vor allem in der Technik: Wandlerautomatik, längs eingebaute Motoren und Heckantrieb, Raumlenker-Hinterachse...(all das bietet Audi nicht - ohje...und das für den gleichen Preis...)...das alles hat seinen Preis, weil komplexer, aber z.T. überraschender Weise langlebiger.
Speziell bei Mercedes bin ich erstaunt von der Haltbarkeit elektronischer Komponenten - auch Steuergeräte machen eher weniger Probleme. Man fühlt sich als Kunde nicht als Testpilot.
Ach ja - für's Ego darf natürlich auch der Stern auf der Haube (nicht im Grill!) nicht fehlen, der wie eine Zielvorrichtung stolz vor sich hergetragen wird, immer präsent im Blickfeld.
Meinen hab ich nicht als Neuwagen gekauft, sondern als JS-Fahrzeug mit sehr wenig km (7000) und 1 1/2 Jahre „alt“.
Teuer fand ich ihn nicht. Jetzt, 4 Jahre und 100 Tkm später kann ich sagen: praktisch keine Defekte, bequem, guter Innenraum. Jährliche Inspektionen sind sehr teuer, ok, aber da sonst keine Teile gewechselt werden mussten, finde ich das alles ok. Und das schätze ich sehr. Ich bin mit dem Wagen sehr zufrieden und hoffe, ihn noch ganz lange zu fahren.
Wenn du in 4 Jahren 93tkm fährst wärst du auch durch die 25tkm service-Intervalle bei einem jährlichen Service ??
Das ist in meinen Augen die fahrleistung die es braucht damit sich das Auto "lohnt".
Beim Mercedes ist es so wie mit gutem Wein oder teuren Parfüm,man muss es (ihn) sich leisten wollen . Mercedes ist bei der Sicherheit und den Assistenten führend. Neuerdings auch bei Bedienung von Mbux.
Zitat:
@mercedes-cabrio schrieb am 30. August 2021 um 14:30:09 Uhr:
Die Autos egal welcher Hersteller tun sich alle nicht viel untereinander.
Entscheide nach dem Geldbeutel und nach dem Bauch.
Bitte die markenbrille absetzen das bringt nichts.
Das gleiche gilt bei der Partei Auswahl und bei dem Geschmack.
Mach doch nicht alle Illusionen kaputt....wir haben doch gerade erst von User Perfe11 gelernt, dass ein Mercedes 300.000, ein BMW 200.000 und ein Audi 100.000 km hält.😁