Was kostet ein Jaguar XF Diesel im Unterhalt?
Ich liebäugle schon sehr lange mit einem XF. Alternativ steht die C-Klasse auf dem Plan.
Nur bei Jaguar habe ich echt Angst das ich mich da in extreme Unkosten stürze.
Was kostet so ein Fahrzeug im Service, Reifen, Steuer...?
Welcher Diesel bietet das beste Preis/Leistungs-Verhältnis?
Beste Antwort im Thema
Zitat aus
http://www.jaguar.de/.../neufahrzeuge.html
"Jeder neue Jaguar ist durch eine dreijährige Garantie geschützt, die ab dem Tag der Übergabe des Fahrzeuges an seinen Erstbesitzer gültig ist. Wenn ein Jaguar Originalteil während der Garantielaufzeit aufgrund eines Herstellungsfehlers repariert oder ausgetauscht werden muss, werden diese Arbeiten kostenlos von einem Jaguar Vertragspartner durchgeführt, und zwar unter Einsatz von Jaguar Originalteilen, ungeachtet eines etwaigen Besitzerwechsels."
---> es gibt dabei in Europa kein km - Limit !
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Mehr Garantieoptionen:
http://www.jaguar.de/.../teile-zubehoer.html
http://www.jaguar.de/.../lack-korrosion.html
http://www.jaguar.de/.../premium-plus.html
21 Antworten
Richtig, so ist es in meinem XJ auch.
Die Frage ist aber, wieso das Auto den kleinen Diesel nicht mit unter 1.600 U/min laufen lassen will. Ich vermute weil der Motor dann zu brummig und träge wirkt. Für den Verbrauch ist das natürlich nicht hilfreich - und den kleinen Diesel kauft man imho nur aus dem Grund.
Wahrscheinlich weil der Verbrauch sonst zu hoch wäre. Bei meinem Ex-Alfa GT V6 wäre der Verbrauch vll um einen Liter gestiegen. Bei kleinen 4 Zylindern sieht's anders aus. Wenn ich den Golf Plus 1.9 TDI meines Cousins im 5. Gang bei 1200 UpM halte, fließen da schon mal 9-10 Liter durch - das doppelte als wenn ich die selbe Geschwindigkeit im 4. Gang fahre.
Es ist mir gerade eingefallen - Könnte es sein, dass, als Du den 4 Zylinder hattest, dieser seinen Partikelfilter reinigen wollte? Dies würde das etwas unnatürliche Verhalten erklären.
Grüße von Timmi
Eine gute Idee. Da sich der Motor aber bei jedem Halt mittels Start/Stop abgestellt hat, kann ich das ausschließen. Zumindest macht das mein Passat dann nicht.
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Hallo renegade.
Ich habe nach einem xf 3.0 nun einen 2.2 l gekauft. Diesen habe ich jetzt 5.000 km quer durch die Republik gefahren.
Da Du mehrere Verbrauchsmessungen im Bordcomputer abrufen kannst, habe ich die 5000 km nahezu komplett gemessen: 6,5 l. Da ist alles dabei. Autobahn, Landstraße, Stadt, schnell und rumgurken. Wenn ich z.B. In der Schweiz regelkonform unterwegs bin (120) habe ich zeitweilig eine 4 vor dem Komma. Wenn ich auf der A81 den Wagen ausfahre, bekomme ich nach einiger Zeit auch eine 8. Deine Schaltprobleme kann ich so nicht ganz nachvollziehen, allerdings habe ich auch eine kurze Phase der Eingewöhnung benötigt um den Wagen, der sich komplett anders fährt als mein xf 3.0 (Bj 2011), zu verstehen. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass ich ein tolles Fahrzeug habe, der es mit dem Vorgänger in Sachen Motor zwar nicht aufnehmen kann, es aber auch nicht muss. Ein 2.2 l muss anders sein, sonst hätte er keine Daseinsberechtigung. Und ja, er ist rauher, vor allem dann, wenn man ihn versucht wie einen 3.0l zu fahren. Was Blödsinn ist. Der 2.2 l war eine reine Vernunftsentscheidung, die dem Umstand geschuldet ist, dass ich die Katze zu selten von der Leine lassen konnte und ich mich ständig beim "heizen" auf kurzen Strecken ertappt habe. Das will der 2.2 gar nicht. Er ist defensiv und dass ist verbunden mit Jaguar-Emblem vor der Nase reine Provokation. Man muss Jaguar auch im Kopf neu lernen und begreifen. Dann klappt es.
Der neue ist eine souveräne Reisemaschine und macht Dich in der Stadt nicht arm. Denn da war der 3.0l eine denkbar schlechte Wahl. 9.0 l und ständig den Wunsch noch schneller von der Ampel wegzukommen.
Also ersteinmal das 2.2 l Konzept verstehen und dann danach auch (wieder) fahren lernen. Sonst kommt keine Freude auf.
Zur Ausstattung:
Auch hier habe ich einfach mal die Eier zuhause gelassen. ;D
Außen Lunar Grey, 19" Caravela, BiXenon mit Adaptiven Kurvenlicht
Innen Leder/Velours (Wunsch meiner Frau, die es hasst sich auf kaltes Leder zu setzen) Sitzheizung, Navigation, Spiegelpaket, Rückbank teilbar, dunkles Palisander matt, Blutooth, Einparkhilfe mit Rückfahrkamera.
Alles in allem für 50K. Händlerpreis.
Ich bin mit meiner Entscheidung nach wie vor sehr sehr glücklich und habe ein Auto, von dem Leute sogar Fotos machen.; D Grüsse!
Freut mich, dass Dich der 2.2 Liter Diesel glücklich macht und wenn er bei Dir für eine ruhigere Fahrweise sorgt - umso besser. 🙂
Ich hatte zwischenzeitlich einen zweiten XF 2.2D als Ersatzwagen und auch der wollte den Motor nicht unter 1.600 U/min laufen lassen. Er reagierte allerdings auf die manuellen Schaltbefehle und ließ dann auch geringe Drehzahlen zu. Dies führte zu einer stark dröhnigen Geräuschkulisse beim Sanften beschleunigen zwischen 1.200 und 1.500 U/min, die man typischerweise von kleinen Dieseln kennt. Meinem Passat 2.0 TDI sind solche Geräusche völlig fremd, aber gut - wie viele 2.0 TDI verkauft der VW-Konzern pro Jahr und wie viele 2.2D Jaguar. Sicherlich lag auch im Entwicklungsbudget ein entsprechend großer Unterschied...
Will sagen: Die Automatik scheint das untertourige Fahren aus Komfortgründen und auf Kosten des Verbrauchs bewusst zu meiden. Lässt man die einfach ihr Ding machen (und das macht sie davon abgesehen sehr gut!), ist der kleine Diesel ein sehr entspannter Cruiser mit ausreichend Power.
Die von Dir genannten Vebrräuche erreiche ich übrigens auch mit meinem XJ 3.0D. Und der rollt hinten auf 275er 20 Zöllern und hat noch die ältere 6-Gang-Automatik. Alles nur eine Frage der Fahrweise - und die ist bei mir stets entspannt. Anbei ein Foto nach 230 km A8 von Stuttgart nach München bei max 110 km/h. Im Schnitt über alles liege ich bei 6 - 6,5 Litern/100km. 9 Liter/100km schaffe ich nur bei 200++.