Warum Sind Alfa Romeos so billig???
Hallo erstmal
Ich bin hier neu im Forum und kenne mich deshalb nicht so gut aus.
Ich bin Fahranfänger, aber ich will kein kleines Auto fahren, dass jeder hat: also bin ich auf den Alfa Romeo 156 gestoßen. Ist wiklich ein sehr schönes Auto und wie ihr sagt, auch besser als sein Ruf. Jetzt aber zu meiner Frage: Warum sind Alfa Romeos so billig? Nur, weil sie einen schlechten Ruf haben und sie deshalb wenige haben wollen?
Bitte um Antwort, hat aber Zeit. Ich musste leider diesen Thread öffnen, weil ich durch die Suchfunktion nicht dass gefunden habe, was ich gesucht habe.
Im Vorraus schon mal danke für die Antworten.
26 Antworten
Naja, so billig....
.....nimm halt vglw. von mir aus einen E46 320i Touring aus 2004, GRUNDpreis waren knapp 30 Mille. Der 156 2,0 JTS SW Distinctive kostete auf dem Papier (real einiges darunter) 28,5 Mille. Hat man nun den Bimmer auf das Ausstattungsniveau des Disti gebracht... lagen zwischen den beiden summa sogar schnell 10 Kiloeuro und mehr 😉
So mittelprächtig angeranzte Bimmer bekommst zwischen 900 bis 1500 Taler, den 156er ebenfalls - und siehe da, welcher hat eigentlich wirklich den größeren Wertverlust bzw. insofern ist der Alfa relativ betrachtet gar nimmer so billig? 😉
Summa bewegen wir uns da schlicht in dem Tal, wo fast jede Karre, so sie noch fährt etc,, um die 1500 +- kostet. Weniger geht nicht, mehr gibts nicht. Nur dass beim Alfa die Chancen rel. gut stehen, bei kerngesunden Exemplaren, dass diese um Längen früher "rar" (weils halt neu auch schon "seltener" waren) werden und ihr Wert sich wieder steigert, nicht selten prozentual betrachtet mit Traumrenditen (sooo lange ist es nicht her, da wollte keine alte Sau einen 3,0V6 916er Spider, gabs oft für 1000 Tacken... und heute?). 😁 😉
Die laufenden Kosten... das verhält sich wie bei jedem Auto (sind doch zu 95% Schauergeschichten bzgl. Alfa)
Fährt man in die Markenwerkstatt, wirds teuer, beim kundigen Freien erträglich und kauft man seine Teile selbst und schraubt kundig... is halt richtig günstig gar 🙂
Musst dir im Fall der Teile halt unter Umständen zu helfen wissen.
Hab für meinen MiTo im Mai letzten Jahres einen Endschalldämpfer bei FIAT bestellt. Das Teil brauchte geschlagene sechs Wochen nach Deutschland. Geht ohne Corona sicherlich schneller, aber die Recherchen zeigen doch, dass die Ersatzteilversorgung bei FIAT nicht besonders hoch angesiedelt ist...
Die gängigen Modelle wie z.B. Alfa 147, Alfa 159 1.9 Diesel oder Giulietta sind günstig aber beim 159 TBI gibts viele Teile garnicht im Nachbau. Die muss man original kaufen. Phasenwandler z.B. Der Auslassphasenwandler kostet knappe 700€. Das findet man bei Herstellern von Audi-Mercedes so nicht. Die sind deutlich günstiger. Oder die Kraftstoffpumpe am Tank. 530€ obwohl nur ein Plastikteil (auch nur Original). Kostet bei anderen Herstellern im www ab 35€. Ferner kosten die Reparaturen im Bereich der Kupplung beim 159er wegen dem Hilfsrahmen deutlich mehr. Da muss das Komplette vordere Fahrwerk, Servolenkung, Stabi etc demontiert werden, um an die Kupplung ran zu kommen oder das Getriebe zu wechseln. An den Zahnriemen kommt man hingegen leicht ran. Also ein vergleichbares deutsches Massenprodukt ist im Unterhalt bestimmt günstiger. Zusätzlich kanns bei Alfa auch passieren, dass man mal Wochen bis Monate auf ein Teil wartet. 6 Wochen auf die Servolenkung beim Alfa 164. 3,5 Monate auf den Auslassphasenwandler beim TBI. In Summe sind einige Alfa Modelle im Unterhalt teurer als die vergleichbare Konkurrenz aus Deutschland. Alfa liebt man oder hasst man. Irgendwas dazwischen findet man selten.
Und Mittlerweile verlangen sie für den Giulia signifikant mehr als Audi für den A4 oder BMW für den 3er. Was FCA damit langfristig bezwecken entzieht sich meiner Kenntnis.
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Zitat:
@Alfa147_TS schrieb am 25. Apr. 2021 um 21:59:24 Uhr:
Und Mittlerweile verlangen sie für den Giulia signifikant mehr als Audi für den A4 oder BMW für den 3er. Was FCA damit langfristig bezwecken entzieht sich meiner Kenntnis.
Aussage von einem FCA Verkäufer in Berlin:
O-Ton: Wenn die Deutschen für ihren Mist so viel Geld verlangen können, dann machen wir es eben auch.
Hat mich schockiert...
Aber der Aktionär will wahrscheinlich Gewinne sehen.
Es sind dann leider nur kurzfristige Gewinne und keine Nachhaltigen, da der Marktanteil durch den zu hohen Preis sinkt und man dadurch wieder weniger Gleichteile in der Produktion hat. Somit steigen wieder die Entwicklungs und Produktionskosten pro verkauftem Fahrzeug, die Ersatzteilkosten detto und die Todesspirale für den Fahrzeughersteller dreht sich munter weiter. Sehr schade um die tolle Marke. Hoffen wir dass mit Stellantis etwas gelingt. Daraus könnte aber auch ein Atlantis für Alfa Romeo werden... Schau ma mal...
Ich fahr den TBI aber noch weiter bis es keine Ersatzteile mehr zu kaufen gibt. Ich mag den Wagen sehr. Ob ich aber in Zukunft wieder einen Alfa kaufe muss ich mir noch gut überlegen. Bis dahin wird aber noch einiges an Zeit vergehen.
Zitat:
@Alfa147_TS schrieb am 25. April 2021 um 21:37:43 Uhr:
Ferner kosten die Reparaturen im Bereich der Kupplung beim 159er wegen dem Hilfsrahmen deutlich mehr. Da muss das Komplette vordere Fahrwerk, Servolenkung, Stabi etc demontiert werden, um an die Kupplung ran zu kommen oder das Getriebe zu wechseln.
Und du glaubst das ist ein Alfa exclusives Problem ? Frag mal bei z.B. Opel Astra Fahrern nach. Waw viel mehr nervt als der aufwändige Ausbau ist eher die Tatsache, dass der Hilfsrahmen extrem rostanfällig ist und das Getriebe oft kurzleberiger als die Kupplung selbst ist. Und die Kupplung für das M32 Getriebe ist auch erheblich teurer als z.B. Eine für VW
Die Ersatzteilversorgung des TBI stellt allerdings auch eher ein kleineres Problem dar, da dieser Motor, wenn auch leicht geändert, u.a. In Giulietta noch länger gebaut wurde. Da passt einiges bzw fast alles.
Nachdem ich den TBI im Spider jetzt 3 Jahre fahre, kann ich nur ssgen, dass es von der Zuverlässigkeit bzw Anfälligkeit eher die schlechteste Wahl ist. Wenn auch so etwas wie die Benzinpumpe oder der Phasenversteller keine Probleme machen. Aber diverse Ölundichtigkeiten von der Ventildeckeldichtung oben bis zur Ölwanne unten, nerven ungemein.
Zitat:
@tec-doc schrieb am 25. April 2021 um 12:55:53 Uhr:
Naja, so billig.........nimm halt vglw. von mir aus einen E46 320i Touring aus 2004, GRUNDpreis waren knapp 30 Mille. Der 156 2,0 JTS SW Distinctive kostete auf dem Papier (real einiges darunter) 28,5 Mille. Hat man nun den Bimmer auf das Ausstattungsniveau des Disti gebracht... lagen zwischen den beiden summa sogar schnell 10 Kiloeuro und mehr 😉
So mittelprächtig angeranzte Bimmer bekommst zwischen 900 bis 1500 Taler, den 156er ebenfalls - und siehe da, welcher hat eigentlich wirklich den größeren Wertverlust bzw. insofern ist der Alfa relativ betrachtet gar nimmer so billig? 😉
Summa bewegen wir uns da schlicht in dem Tal, wo fast jede Karre, so sie noch fährt etc,, um die 1500 +- kostet. Weniger geht nicht, mehr gibts nicht. Nur dass beim Alfa die Chancen rel. gut stehen, bei kerngesunden Exemplaren, dass diese um Längen früher "rar" (weils halt neu auch schon "seltener" waren) werden und ihr Wert sich wieder steigert, nicht selten prozentual betrachtet mit Traumrenditen (sooo lange ist es nicht her, da wollte keine alte Sau einen 3,0V6 916er Spider, gabs oft für 1000 Tacken... und heute?). 😁 😉Die laufenden Kosten... das verhält sich wie bei jedem Auto (sind doch zu 95% Schauergeschichten bzgl. Alfa)
Fährt man in die Markenwerkstatt, wirds teuer, beim kundigen Freien erträglich und kauft man seine Teile selbst und schraubt kundig... is halt richtig günstig gar 🙂
Der Vergleich hingt aber extrem. Der BMW, Bimmer ist kein Markenname, ist bei den Dir genannten Preisen zwar runtergeranzt, hat aber bei ähnlichem Pflegezustand wie ein 156 meist das fache an Kilometer wie der Alfa. Gleichzeitig aber trotzalledem eine bessere Eratzteilversorgung. Mal unabhängig vom persönlichen Geschmack kann qualitativ der 156 mit dem E46 so garnicht mithalten. Und im Gegensatz zum 156 gibt es bei BMW auch noch Modelle neben dem M3 oder Cabrio, was preislich wiet über jedem 156 steht.
Und egal wie selten ein Alfa ist, außer vielleicht dem Spider, oder dem GT, wird es da eher wenig Wertsteigerung geben
Zitat:
@BJ Hunnicutt schrieb am 27. April 2021 um 20:30:15 Uhr:
Zitat:
@Alfa147_TS schrieb am 25. April 2021 um 21:37:43 Uhr:
Ferner kosten die Reparaturen im Bereich der Kupplung beim 159er wegen dem Hilfsrahmen deutlich mehr. Da muss das Komplette vordere Fahrwerk, Servolenkung, Stabi etc demontiert werden, um an die Kupplung ran zu kommen oder das Getriebe zu wechseln.Und du glaubst das ist ein Alfa exclusives Problem ? Frag mal bei z.B. Opel Astra Fahrern nach. Waw viel mehr nervt als der aufwändige Ausbau ist eher die Tatsache, dass der Hilfsrahmen extrem rostanfällig ist und das Getriebe oft kurzleberiger als die Kupplung selbst ist. Und die Kupplung für das M32 Getriebe ist auch erheblich teurer als z.B. Eine für VW
Die Ersatzteilversorgung des TBI stellt allerdings auch eher ein kleineres Problem dar, da dieser Motor, wenn auch leicht geändert, u.a. In Giulietta noch länger gebaut wurde. Da passt einiges bzw fast alles.
Nachdem ich den TBI im Spider jetzt 3 Jahre fahre, kann ich nur ssgen, dass es von der Zuverlässigkeit bzw Anfälligkeit eher die schlechteste Wahl ist. Wenn auch so etwas wie die Benzinpumpe oder der Phasenversteller keine Probleme machen. Aber diverse Ölundichtigkeiten von der Ventildeckeldichtung oben bis zur Ölwanne unten, nerven ungemein.
Wenn man den Hilfsrahmen beim Reifen umstecken von Sommer auf Winter und Winter auf Sommer an den angerosteten Stellen mit Seilfett behandelt ist der auch nach 11 Jahren top. Als ich 3,5 Monate auf den Phasenwandler gewartet hab haben wir einen 4 Jahre alten Audi A3 gekauft mit dem wir sehr zufrieden sind. Der ist vom Hilfsrahmen und Rostansatz auf Giuliettaniveau. Mein 159er hatte nach 4 Jahren weniger Flugrostansatz. Es hängt aber auch sehr von den Autobahn (Streusatzkilometern) ab. Den Audi hab ich folglich auch brav mit Seilfett imprägniert. Hat beim 147er meiner Tochter 14 Jahre perfekt funktioniert. Interessanterweise hat ihr Mini One (5 Jahre alt) NULL Rostansatz an Hilfsrahmen und Fahrwerksteilen. Den hab ich noch nicht eingesprüht.
Mann kann mit der Investition von wenigen € und 2 mal/Jahr Seilfettapplikation sehr viel Reparaturkosten in Bezug auf Hilfsrahmenrost sparen. Hier mein 11 Jahre alter Hilfsrahmen. Hab ja den Kurbelwellendichtring ersetzen müssen und bei der Gelegenheit hab ich ihn nach dem Ausbau entfettet. Leider bekommt man das Seilfett sehr schwer runter und es ist ne heiden Arbeit. Hab ihn dann noch an den angerosteten Stellen mit Rostumwandler angepinselt und dann wieder gereinigt und im Anschluß mit Rostschutzfarbe bepinselt. Durchrosten ist mit regelmäßiger Seilfettapplikation unmöglich. Der wird wie man am Foto sieht auch die nächsten 10 Jahre überleben.
Zitat:
@the_WarLord schrieb am 25. April 2021 um 13:40:27 Uhr:
Musst dir im Fall der Teile halt unter Umständen zu helfen wissen.
Das ist genau der Punkt, auch an solchen Gesprächen wie hier - viele Blickwinkel treffen aufeinander?
Der profunde Schrauber mit Fachwissen, Erfahrung usw. usf. lacht sicher öfter mal, der interessierte Liebhaber mit freier Werke und Netzkenntnissen lächelt dabei und der Markenwerkstatt(Originalteile auch von dort reine "Fahrer" weint eben öfter auch mal? 😉
Warum sollte man auf ein orig. Teil ewig warten?
Da muss man sich eben umschauen, nicht nur an der Theke vor Ort weinen... genug haben den orig. Auspuff (oder was auch immer) garantiert sogar im Lager, vom Zubehörhandel gar nicht zu reden? Dto. Phasensteller (wir reden vom NW Rad, richtig?)... haben zig am Lager liegen, wurde identisch auch bei anderen Herstellern verbaut (wie schön, wenn man eine Crossreference Software sein Eigen nennt 😁 ) und "trara"... doch, die gibts auch als Nachbau (keine 150 für beide... naja, jedenfalls gibt es sie eben doch) oder (oft ein Zaubertrick 😁 ) gebraucht. Bzgl. "richtige Quelle" gilt das übrigens auch für die OEM Kupplungskits... 😉
M32... also, Generation 1 war relative Grütze, man hat dann modifiziert (größere/andere Lager usw.), das wahre "Problem" aber... es gibt deutlich bessere Lager und die Fertigungstoleranzen sind bei GM einfach zu groß. Was sich aber durchaus beheben lässt - ob nun entsprechende Präzisionslager, perfekte Lagervorspannung wie Montage auf den Punkt perfekt. Das ist nicht mal sooo teuer, wenn man es VOR dem Totalschaden macht 🙂
Und wenn man schon mehr Pfeffer in den Sack packt... sollte (muss) man nicht selten für die Peripherie noch deutlich mehr Taler draufpacken - nur Chipi hier und Pedali dort etc. usw. usf.... bringt Profis mindestens zum Schmunzeln, wenn´s dann irgendwas drum rum zerreisst, oh Wunder 😉
Bzgl. Achsträger, naja... entweder er hat noch (was er in aller Regel hat) Substanz (ausbauen, strahlen, (Phosphor-)Säurebad, Neutralisierung, Pulvern/Zinken/Phosphatieren und Hohlräume mit Dinol.... fertig für die nächsten 500 Jahre 😁 😉 Naja, nagelneu gibt´s denn halt auch unter 400 Tacken... und "Flug"rost... Wayne?
Der 156/E46 Vergleich hinkt? Hm... dass BMW einen M3 Bimmer bzw. ein Cabrio auch hat, wusste ich - aber war das die Frage? Lesen, verstehen, denken, dann reden 😁 Ich habe zwei direkte Wettbewerber genannt (und auf die Ausstattungsbereinigung hingewiesen) ... keinen "die haben aber auch nen M3" Schwurbel 😉
Denn die TE Frage war doch (oder?), warum Alfas sooo billig sind - sind sie eben nicht wirklich, wenn man nicht Äpfel mit Birnen vergleicht.
Nebenthema hier:
Was Alfa bezweckt.. wo geht (ging) der Weg hin? Ne gute Frage... 🙂
Dazu muss man den ganzen Zyklus um FCA betrachten... die Ziele usw.... versus das, was Alfa ausgemacht hat? Letzteres passt nicht wirklich, zumindest nicht der Nimbus etc., in das knallharte Planspiel von FCA (incl. E-Car etc.)? Nischenmarken sind eigentlich allgemein fast tot. Davon ab, dass Giulia und Stelvio viel früher "fertig" waren, als kaufbar waren - beiden fehlt ein Bullendiesel und natürlich der Kombi (in Kombination DAS Zugpferd am dt. Markt!).. den fertigen Giulia Prototypen SW hat übrigens ein dt. Manager beerdigt, a la "pfeif auf den dt. Markt - wir sind global" 😉 Ferner... durch dieses ewige Gehampel, hat Alfa einen guten Teil der Händler verloren... und jedes Auto ist nur so gut, wie sein Werkstattnetz.
Alfa.. war immer ein Technikpionier, hatte längst, was andere bestenfalls angestrebt haben, halt mit etwas italiensicher Gelassenheit gewürzt. Leiden...schafft eben.. 😉
FCA versucht imho halbherzig diesen Nimbus zu monetarisieren, was bei den Topausführungen auch rational aufgehen mag... aber welcher Alfista, diese Zielgruppen... wollen am Ende eine 1000ccm Trippleturbohybridsolardach Giulia? Eben... 😉
Denn sie wissen nicht... was sie mit dem Zauberstab in ihrem Wigwam anfangen sollen...
Nicht umsonst, hat der VW Konzern sein Interesse an Alfa mehr als nur bekundet - aber nachdem die es ja sogar geschafft haben, Lamborghini´s Nimbus zu killen... was machen die dann erst aus Alfa? 😁
So widersprüchlich das jetzt klingen mag - für mich wäre Alfa perfekt bei BMW untergebracht, denn DIE können das (so ein Alfa ist ja bisserl wie ein ital. BMW... wie die Bayern ja auch ziemlich viel Römer waren und sind... und ne Kawasaki auch nur die japanische Variante einer Duc die bei Bimota bei Besuch war... 😁 😉 )
BMW... kann das perfekt.
Die Geschichte wird gepflegt, die Fans alter Meilensteine bis zum 315er herzlichst gepflegt usw. usf... man setzt nicht zu 5000% auf E Cars, nein... selbst die Politik sagt nur noch "Brückentechnologie" dazu und BMW weiß um seine Lichtjahre Vorsprung bei Wasserstoff?
BMW hat gute Leute... die wissen, dass Legenden in der Vergangenheit aufbauen und für die eigene Zukunft ist nichts besserer Dünger, als alte Legenden auf der Strasse?
BMW kann Kundenbindung, kann Neuland wie Tradition bis Exotik.. und Nischen bedienen wie keiner sonst auf der Welt. Ich habe hier auf MT im round about E-mobil Startzeitraum mal ne Marketing Session Idee für BMW rausgehauen... ein ziemlich cooles Event zum Thema E kann auch Fun und wie verkaufe ich das... Reaktion kam sehr schnell, "ob ich das umsetzen könnte"....
Die können das... und das wäre für die Legende um Alfa ein guter Boden - und perfekte Ergänzung für BMW. Gut, man tritt sich vermeintlich selbst auf die Pfotschen, wenn eine QV nen M Bimmer am Ring verbläst.... aber das macht nicht wirklich was, denn der Bimmer bleibt der perfekte Adel in Frack by Rockmodus, die QV... das Heissblut mit Leiden...schafft. Und diesmal an der Seite - ars vivendi gelebt, bayerisch halt 😉
Na, ihr da bei BMW... reden wir mal wieder bei einem Schneider über solche Ideen (die "alte" ist übrigens nicht überholt, im Gegenteil - machen wir´s?) ? Ich bin sicher ( 😉 ), FCA ist über Alfa nicht nur glücklich und hat keine Strategie, wie sich das ändern könnte. Ich schon... und BMW den Boden dafür, imho 😉
Warum z.B. die Giulia Veloce (zumindest auf den ersten Blick) keinen Rabatt zum round about adäquaten 330i gewährt?
Nun, warum sollte sie? 😉
Beide Wägen bedienen unterschiedliche Emotionen und Begehrlichkeiten.. beide auf ihre Art jeweils auf Augenhöhe, imho. Die Giulia verleugnet sich halt nie, während *jm2c* der Bimmer, so man ihn nicht fordert, der Beliebigkeit eines A4 verfällt? Weiß nicht, mein subjektiver Eindruck nur...
Komisch, diese olle Denke.... wie in den 70ern "Nippon ist billig" - die Frage ist doch eher was ist (seinen) "Preis-WERT"?
Giulia und Bimmer bedienen schlicht zwei verschiedene Zielgruppen mit unterschiedlichen Begehrlichkeiten und Gewichtungen - und das machen beide ziemlich gut, imho.
Was hat der TE eigentlich gleich nochmal gefragt? 😁
Warum Alfas so "billig" sind...?
Nun... rational sind sie das nun mal nicht wirklich und doch wieder, je nach Fokus - denn an irgendeinem Punkt kosten 95% aller Autos, wen sie noch irgendwie fahren... um die 1500 +-x Euro. So einfach ist das... was man dafür bekommt oder bekommen, haben WILL... eine andere Frage? Den einen oder anderen Ärger, den gibts immer für lau dazu...😉