Warum gibt es Bäume an Landstraßen?
Ja, warum? Mehr als optische Abschirmung und keine nennenswerte Luftreinigung bringen sie nicht. Dafür gibt es aber oft jede Menge Tote...Gäbe es keine Bäume an Landstraßen (oder sagen wir der Einfachheit halber in gewissem Abstand so 20-30 m, stärkere Waldbewachsung wird per Leitplanke abgeschirmt), hätten wir bestimmt weniger Tote....wie denkt ihr darüber?
243 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von ubc
Doch, kann man --- denn die Alleebäume haben heute schlichtweg keine Existenzberechtigung mehr.
Genauso wie du!
Zitat:
Original geschrieben von razor23
Wie hier immer versucht wird, mit Übertreibungen alles ins Lächerliche zu ziehen.
Also, die Diskussion dreht sich im Kreis, die Argumente wiederholen sich... Ich hätte nichts dagegen, den Thread zu schließen, bringt ja doch nichts.
Warum Übertreibung ? Wenn ihr absolute Sicherheit wollt ist dies doch die einzige Alternative !
Gefährliche Alleeabschnitte mit erhöter Unfallhäufigkeit sind doch mit zum Teil sehr drastischen Geschwindigkeitsbeschränkungen belegt, wenn man sich an diese auch nur in etwa hält dann passiert auch in der Regel nichts.
Jeder Fußgänger/Radfahrer auf ner Landstraße könnte ein Baum sein, wollt ihr die auch verbannen?
Was ist mit den Kanälen an Ostfriesischen Straßen? Alle zuschütten ?
Serpentinenstrecken ? Auch ein Unfallschwerpunkt.
Nein Leute wenn ich das so weiterspinne dann dürften wir nur noch schnurgerade Strecken nach amerikanischem Vorbild haben.
Natürlich ist jeder Unfall mit Toten und Verletzten ein Unfall zuviel. Das bestreite ich ja garnicht. Aber hier muß der Gestzgeber härter durchgreifen mit einer schärferen Ausbildung, beschränkungen für Fahranfänger, mehr Kontrollen an Unfallschwerpunkten, mehr Aufklärung. Hier muß aber auch jeder Kraftfahrer mehr (wesentlich mehr) Eigenverantwortung entwickeln und wesesentlich weniger Egoismus an den Tag legen.
Aber es war schon immer in der Natur des Menschen wenn ihm etwas nicht passt, dann wirds halt passend gemacht.
Ich finds zum Kotz...
@razor
wenn dir dieser Tread nicht passt, es zwingt dich keiner dazu hier mitzudiskutieren.
Es gibt keine absolute Sicherheit.
An alle Alleefeinde die nächsten Betätigungsfelder:
Schleift die Alpen und alle Mitelgebirge nieder!
Autofahrer müssen nicht in Schluchten stürzen.
Schüttet die Flüsse und Kanäle zu!
Autofahrer müssen nicht ertrinken.
P.S.:
Es gibt Leute, die in ESP keinen Nutzen sehen,
aber Bäume fällen wollen ....
Zitat:
Original geschrieben von madcruiser
P.S.:
Es gibt Leute, die in ESP keinen Nutzen sehen,
aber Bäume fällen wollen ....
hehe, der war gut 😁
Gruß Meik
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Zitat:
Original geschrieben von ubc
Und um den Bogen wieder zur Gegenwart zu spannen: Napoleon kannte noch keine Autos, und die alten Preußen auch nicht.
Noch Fragen?
Nein! *kopfschüttelndstaune*
Zitat:
Original geschrieben von moetho
Gefährliche Alleeabschnitte mit erhöter Unfallhäufigkeit sind doch mit zum Teil sehr drastischen Geschwindigkeitsbeschränkungen belegt, wenn man sich an diese auch nur in etwa hält dann passiert auch in der Regel nichts.
Genau.
Und wenn man Geschwindigkeitsübertretungen in diesen Abschnitten auch konsequent verfolgt und sanktioniert, kann man mit den eingenommenen Geldern auch noch Leitplanken finanzieren, die das Ganze noch etwas sicherer machen.
Zitat:
Original geschrieben von madcruiser
Schleift die Alpen und alle Mitelgebirge nieder!
Autofahrer müssen nicht in Schluchten stürzen.
Vor allem die Alpen stören,ich will freie Sicht aufs Mittelmeer.
Spass beiseite,die die im Prinzip Strassen wollen die wie Rennstrecken abgesichert sind sollten mal ihren Fahrstil überdenken.In ganz Deutschland gibt es Bäume direkt an der Strasse,ist ja egal ob Allee oder Wald,und nur in kleinen Regionen fahren die Leute verstärkt dagegen.Das spricht eher für die Unvernunft der Fahrer als für die Gefährlichkeit der Bäume.
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
...die die im Prinzip Strassen wollen die wie Rennstrecken abgesichert sind sollten mal ihren Fahrstil überdenken.
Da stimme ich dir 100%ig zu.
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
... und nur in kleinen Regionen fahren die Leute verstärkt dagegen.Das spricht eher für die Unvernunft der Fahrer als für die Gefährlichkeit der Bäume.
Ist tatsächlich so.
Dort wo keine ausreichende Autobahnstruktur vorhanden ist fahren sich die Leute auf dem flachen Land mit 180 tot.
Wir haben hier auch nicht viele Autobahnen,um auf eine zu kommen muß ich wenigstens 30km fahren,ausser man zählt eine vierspurige Bundesstrasse dazu.Die ist nur 10km weg.Ansonsten haben wir viel Wald,auch eine Allee und trotzdem hängt nicht ständig jemand am Baum.180 auf der Landstrasse kommt sicher auch mal vor.Vielleicht weiss man hier nur besser wann man den Fuß vom Gas nehmen muß??Liegt also nicht nur an der Infrastruktur sondern auch noch an der Mentalität.
Schade, dass einige Leute (anstatt zu argumentieren) versuchen, den Thread ins Lächerliche zu ziehen.
Wie auch immer, ich habe meinen Beiträgen nichts hinzuzufügen.
also ich bin in ner feuerwehr die über 25km autobahn betreut (a3/a48)... auf diesen 25 km kracht es im jahr weniger als auf dem 1km hauptstraße hier im ort...und hier ist viel wald (westerwald 😉 ) da krachen mehr leute auf offenem gelände in die leitplanke als in bäume...
ALso hier bei uns sind es schon ab und zu Bäume, aber in den letzen Jahren ist es stark zurückgegangen.
Es gibt hier auch Bundesstraßen, wo ich mit einem 60 PS Wagen 170 fahren könnte und dass auch viele machen, wobei ich mich nicht auschließen will, weil manchmal , wenn ich alleine auf er ganzen STraße bin, ich einfach nicht ander skann. Aber Unfälle geschehen äußerst selten.
Alle gefährlichen Straßen wurden schön ausgebaut, dort muss man nciht mehr rasen, dort machts sogar das langsamfahrn spass :-D das letzte, das ein bekannter von mir gegen einen Baum gefahren ist, ist über 1 Jahr her, das war damals mit 130 km/h ohne Bremsspuren ich war selbst and er Unfallstelle, egal was für ein Auto keine ÜBerlebenschance..... der Motor etliche Meter weit weg, Baum genau an der Fahrerseite eingeschlagen. Darüber braucht man nicht zu diskutieren, sowas passiert einfach mal alle paar Jahre
Also ich kann hier eigentlich nichts gegen Bäume sagen :-)
Die Zufahrtsstraße von Bad Homburg zur Autobahnauffahrt ist hier ein Paradebeispiel dafür, wie man es falsch macht mit den Bäumen an der Straße.
Irgendwann in den 50ern wurde eine Doppelreihe Pappeln an die Straßenränder gepflanzt, natürlich viel zu eng.
Als man das dann bemerkte, insbesondere an einer Stelle, wo eine weitere Zufahrt zu einem Stadtteil angeschlossen werden sollte, ging man nach der ADAC-Anregung zur "Alleenbaumrettung" vor. Die war zwar damals für die Alleen in den neuen Ländern gedacht, aber egal:
Zweite Fahrspur nebendran gebaut, die eine Pappelreihe also in die Mitte genommen, in der einen Fahrtrichtung geht die alte Straße gerade durch, in der anderen ein kleiner Schwenk nach außen auf die neue Spur.
Man hätte aber vorher vielleicht prüfen sollen, wie es denn um den Zustand der Pappeln bestellt ist.
da war nämlich schon so der Wurm drin, daß sie, kaum daß diese ach so tolle Parallelspur-Verschwenkungslösung fertig war, gefällt werden mußten.
Jetzt fragen sich die Leute, die nach Bad Humbug äh Homburg kommen, warum die Straße da ohne ersichtlichen Grund auf einer Spur einen Schwenk um... -ja um was denn eigentlich?- macht.
Na ja, Bad Humbug vor der Höhe aber nicht auf der Höhe, genauso wie der Schwachsinn mit der Tiefgarage für die Lehrerparkplätze an meiner alten Schule.
Die war angesichts der Sanierung und Vergrößerung eines Gebäudeflügels angedacht, wurde dann jedoch aus Kostengründen nicht gebaut. Für die TG selber wäre zwar das Geld dagewesen, nicht aber für die umfangreichen Erdaushubarbeiten.
Während der Sanierungsarbeiten stellte sich dann heraus, daß das Fundament des Altbaus weitaus mehr vergammelt war als ursprünglich angenommen, und um da überhaupt erst einmal ranzukommen, mußte man dann doch dort nicht nur ziemlich tief, sondern auch in erheblicher Breite buddeln.
Gegenüber dem für die Tiefgarage benötigten Loch haben da dann gerade mal knappe 4 Meter in der Breite gefehlt.
Doch statt jetzt Nägel mit Köpfen zu machen, und gleich so breit zu buddeln, daß die Tiefgarage hätte gebaut werden können, wurde der Aushub während der Bauarbeiten teuer irgendwo deponiert und anschließend das Loch wieder fein säüberlich zugeschüttet.
Und nur gerade 100 Meter weiter hat währenddessen das städtische Hallenbad sein Parkhaus wegen chronischer Unterbelegung zur Hälfte geschlossen , d.h. die Zufahrt zum Oberdeck wurde mit Blumenkübeln zugestellt.
Sowas läßt einen dann in der Tat an der offiziellen Aussage zur Nichtübertragbarkeit von Rinderwahn auf den Menschen zweifeln... und in der Kantine der Stadtverwaltung wird SEHR viel Rindfleisch verarbeitet!
also erstma an alexh67: netter Beitrag, hab viel gegrinst
ansonsten denke ich, dass man das Verkehrssystem in einigen Punkten reformieren muesste. Gebt ma eurem 50-jaehrigen Vater einen Fuehrerscheintest. Der faellt mit Pauken und Trompeten durch. Ok, die haben Erfahrung, die brauchen nicht genau zu wissen, wie die Pruefer das "heutzutage" haben wollen. Aber es kann doch nicht sein, dass ich Probleme hatte, den Sehtest zu bestehen, und geschaetzte 70% (mindestens) auf Deutschlands Strassen koennen noch nichtmal den Tacho klar sehen. Im Klartext: Fuehrerschein auf Lebenszeit einschraenken. Vielleicht alle 3 bis 10 Jahre ne Nachpruefung, ab dem 50. Lebensjahr ein kuerzerer Intervall. Diese ganzen alten Menschen wuerden doch zehnmal durchfallen! Und glaubt ihr, jemand weiss noch nach 5 Jahren, wie genau er einen Menschen wiederbeleben muss? Ich habe ja schon vergessen, wie genau (mit welchen Drehungen) ich die Person in die stabile Seitenlage bringen muss!
Wenn man damit nicht oefters was zu tun hat, steht man doch hilflos vor dem leblosen Koerper, und aergert sich ueber den mal wieder leeren Handyakku.
Auch wichtig faende ich, wenn Sicherheitstrainings in aehnlichen oder gleichen Abstaenden Pflicht wuerden. Warum muessen die Autos ausserdem so oft zum Tuev, aber die Fahrer duerfen fahrtechnisch total verfallen? Ich finde, dass die Fahrer noch groessere Gefahrenquellen darstellen.
Ok, jetzt kann man sagen, dass das natuerlich alles kostet. Aber was meint ihr, was so ein Einsatz von Polizei, Feuerwehr und nicht zuletzt Krankenwagen und Versicherung kostet.
Und beschaeftigt euch mal mit Familien von Unfallopfern, ob verschuldet oder unverschuldet. Danach denkt ihr vielleicht nicht mehr, dass das soo teuer ist.
Damit haetten wir die Fahrer schonmal auf einem hoeheren Niveau. Natuerlich kann man damit nicht die Fahrer stoppen, die wegen des Spasses rasen.
Dagegen gibt es nur ein Mittel: Viel hoehere Strafen und mehr Kontrollen.
Dann ist es eben so: Ich fahre auf der Landstrasse 130.
Blitz.
Strafe: Nachpruefung (schon aus der Probezeit rausgewesen, aber die Nachpruefung gibbet bei Selbstverschulden ab jetzt immer), und, sagen wir mal, 500€ Strafe.
Ok, totaal viel. Uebertrieben. Die Autofahrer werden mal wieder geschroepft. Wisst ihr eigendlich, dass die Polizei so gut wie immer bei ihren Kontrollen kraeftig draufzahlen muss?
Dann muss ich halt mein Auto verkaufen. Und wenn ich wieder eins habe, werde ich es mir 4mal ueberlegen, ob ich es soo eilig habe. Ausreden wie "Ich hatte keine Zeit" finde ich absolut flach. ES GEHT UM MENSCHENLEBEN, vor Allem die Leben Anderer! Wenn sich einer selbst totfaehrt, ist das schade, aber er wusste (nach unseren wiederkehrenden Pruefungen und Sicherheitstrainings), worauf er sich einliess.
Diese "ueberhoeten" Strafen wuerden nur dazu fuehren, dass die Begrenzungen besser eingehalten werden. Wer hat was dagegen? Und wer zu einem wichtigen Termin/Arbeit muss, faehrt halt etwas frueher los.
Und Alleen sind wunderschoen, um aufs Thema zurueckzukommen. Sie sind eine wahre Landschaftsbereicherung. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 o.Ae., die auch noch sehr streng kontrolliert wuerde (mit den o.g. Strafen), wuerde sicherlich Wunder wirken.
Und lasst die Baeume da, wo sie sind. Die abzuholzen, ist hohler als nen hohler Baumstamm.
Gruesse aus dem sonnigen Bolivien
Robert