Wagen seit Wochen zugelassen, wird jedoch nicht ausgeliefert

So jetzt sind 5 Wochen rum seit mein neuer Wagen Wagen in Bremerhaven angekommen ist. Seit 4 Wochen ist er auf mich zugelassen. 1 Monat KFZ Versicherungsbeitrag für komplett nix bisher. Händler kann/will keine Auskunft geben und geht bis nächstes Jahr in den Weihnachtsurlaub. Also werden mal mindestens 6-7 Wochen vergehen nach Ankunft des Wagens in Bremerhafen bis ich es in Empfang nehmen kann (Wenn ich ihn überhaupt jemals kriege).

Da wird die nächste Versicherungsrechnung mal direkt an den Händler weitergegeben 😉. Überlege auch hier mal den Namen des Händlers zu nennen, einfach damit andere gewarnt sind.

Was sind noch meine Optionen?

505 Antworten

Hm... ich finde die ANsichten des TE irgendwie seltsam.

Warum wartet man mit der Kommunikationsaufnahme, bzw mit Druckmitteln bis der Betrieb in Weihnachtsurlaub ist? Mir kommt es schon komisch vor, dass der TE weiß, wann der Wagen im Hafen eingelaufen ist. Normalerweise machen sich die Händler mit solchen Informationsweitergaben keinen zusätzlichen Druck. Unglücklich.

Dann: das Auto wird entladen und auf Halde gestellt. Zollformalitäten. Dann geht das Auto zu 99% zu einem Nachrüsten, der i.d.R. auf dem Hafengelände ansässig ist. In dem angesprochenen Beirag handelte es sich damals um die Fa. BLG Logistik. Häufig ist der Nachrüster auch der Spediteur.
Also wieder Wartezeit und vermutlich hat der Dienstleister auch "Fachkräftemangel"... im Mechanikerbereich und sicherlich noch mehr im Transportbereich. Dann kommt noch Weihnachten und dann frage ich mich: ist der TE ein kleiner Nörgler der jetzt mal irgendjemandem einen reindrücken möchte, weil er das sonst im Leben nicht darf oder kann.

Wenn man mal 5e grade sein lässt, dann ist das alles nicht schlimm und der Händler wird wissen, warum er a) keinen verbindlichen LT genannt hat und b) warum er jetzt ignoriert, bis der TE handfeste Argumente bringt.

Ich würde auf keinen Fall schon jetzt das Tischtuch zwischen mir und dem Händler zerschneiden wollen. Und von der Thematik Bezahlung sprechen wir ja mal gar nicht. Das Auto gehört dem TE schlicht weg nicht und da es sich um eine Mietsache handelt ist und bleibt es eh Eigentum einer Bank.

*schüttelt den Kopf* und drückt auf "Antwort absenden"

Kleine Anekdote von 1987/8: Der Subaru meines Vaters kommt Anfang Dezember 87 in BHV an, soll zum 13.01.88 beim Händler sein, Geburtstag des alten Herren wo er sich selbst damit beschenkt.
Händler sitzt in D'dorf, für Formalitäten/Überführung sind 3 Wochen eingeplant.
Wagen wird letztendlich am 25.01.88 übergeben da der Zoll so lange gebraucht hat.
Also lieber TE, Ball flach halten und sich auf den neuen Wagen freuen oder dem Händler Druck machen, die Karre nicht abnehmen und Rad fahren.

Gruß
Andre

Zitat:

@keksemann schrieb am 27. Dezember 2022 um 12:25:30 Uhr:


Hm... ich finde die ANsichten des TE irgendwie seltsam.

*schüttelt den Kopf* und drückt auf "Antwort absenden"

Wenn man die FIN weiß kann man auch sehen wann das Fahrzeug im Hafen angekommen ist. Dafür muss man kein Händler sein.

Erstmal ist eine Dauer von 5+ Wochen nach Zulassung bis Auslieferung keine Normalität. Und wenn das abzusehen war dann erwarte ich von einem Händler das das dem Kunden mitgeteilt wird zeitgleich mit dem Angebot der frühzeitigen Zulassung.
Wirklich Mitleid habe ich nicht mit dem Händler oder der Logistikfirma. Krankheit/Urlaub hin oder her. Das juckt bei Rückgabe des Fahrzeugs an den Leasinggeber auch niemanden.

Klar ist der Wagen "mietsache" und Eigentum des Herstellers. Der Kunde zahlt aber schon dafür......

Vielleicht geht es Händlern momentan zu gut aber ich erwarte von einem seriösen Händler hier schon einige Dinge.

- Hinweis das trotz Zulassung die Auslieferung dauern kann
- Erstattung der laufenden Kosten die der Kunde für das Auto hat ohne das Auto selbst zu haben

Ab wann man anfangen soll zu eskalieren.....darüber kann man streiten. Wäre es kein e Auto könnte man dem Händler noch ganz andere Dinge in Rechnung stellen. Z.b 1 Monat Garantie weg ohne das Auto zu haben, Steuer, TÜV beginnt schon etc.

Zitat:

@keksemann schrieb am 27. Dezember 2022 um 12:25:30 Uhr:


Hm... ich finde die ANsichten des TE irgendwie seltsam.

Warum wartet man mit der Kommunikationsaufnahme, bzw mit Druckmitteln bis der Betrieb in Weihnachtsurlaub ist? Mir kommt es schon komisch vor, dass der TE weiß, wann der Wagen im Hafen eingelaufen ist. Normalerweise machen sich die Händler mit solchen Informationsweitergaben keinen zusätzlichen Druck. Unglücklich.

Dann: das Auto wird entladen und auf Halde gestellt.

*schüttelt den Kopf* und drückt auf "Antwort absenden"

Das mag alles richtig sein, den Druck hat sich der Händler selber gemacht, indem er das Fahrzeug auf seinen Kunden angemeldet hat.
Wenn er mehr Schlafenszeit benötigt,dann hätte es ihm freigestanden das Fahrzeug erst im Januar oder Februar anzumelden.
Warum er das nicht will,ist sein eigenes Interesse,denn sonst müsste er oder der Hersteller die Prämie aus eigener Tasche zahlen, denn damit haben sie ihr Fahrzeug beworben,dass es die Prämie in jedem Fall gibt, auch bei nichtlieferung in 22.

Fahrzeug anmelden und dann in den Weihnachtsurlaub gehen, geht für mich mal gar nicht.

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Zitat:

@halelujafcb schrieb am 27. Dezember 2022 um 12:45:22 Uhr:


Vielleicht geht es Händlern momentan zu gut

Das dürfte im Augenblick das Hauptproblem sein.

Was glaubt ihr hat der Händler für einen Einfluss auf die Lieferkette ?

BLG is ein riesen Laden mit Tausenden von Autos die geliefert werden.
WEnn da etwas in der Logistik schiefläuft verschiebt sich unter Umständen alles.

Zitat:

@SuedschwedeV70 schrieb am 27. Dezember 2022 um 14:09:17 Uhr:


Was glaubt ihr hat der Händler für einen Einfluss auf die Lieferkette ?
...

...der kleine Händler, der bei jedem der 3 Neuwägen, die er im Jahr verkauft noch ne Pulle Champus aufmacht hat da mit Sicherheit nix zu melden und kann froh sein, wenn er irgendwelche (automatisierten) Statusmeldungen bekommt.

Wenn da der Herr ... vom Autohaus ... anruft, bei dem jedes Jahr zig Autotransporter leer werden... ja, da kann es schon sein, dass der der das Telefonat entgegen nimmt plötzlich stramm steht, die Hacken zusammenschlägt und "jawohl Herr... machen wir sofort" ins Telefon brüllt.

Aber das ist überall so... ist mir selbst auch nicht anders gegangen, wenn der "kleine" Fuhrparkleiter bei einer unserer Kranfirmen wegen einer Kranmontage an einem bestimmten Termin angerufen hat... und wie groß das Staunen war, was plötzlich alles möglich ist, wenn da der oberste Chef mal eben persönlich anruft... da ziehen dann alle möglichen anderen Kunden & Aufträge plötzlich den Kürzeren - der Ober sticht nun einmal den Unter und wenn der Unter klever ist und sich mitm Ober versteht, dann... 😁

Zitat:

@SuedschwedeV70 schrieb am 27. Dezember 2022 um 14:09:17 Uhr:


Was glaubt ihr hat der Händler für einen Einfluss auf die Lieferkette ?

Das Fahrzeug anzumelden hat er aber noch geschafft. Ziemlich einseitiges Geschäftsgebaren.

Ab wann will die Leasing Gesellschaft eigentlich ihr Geld? Ab Zulassung oder Übergabe.

Wenn's Fahrzeug auf mich zugelassen ist,will ich es auch vor der Tür haben und nutzen. Bezahle ja schließlich dafür

Zitat:

@Magouman schrieb am 27. Dezember 2022 um 14:18:17 Uhr:



Wenn da der Herr ... vom Autohaus ... anruft, bei dem jedes Jahr zig Autotransporter leer werden... ja, da kann es schon sein, dass der der das Telefonat entgegen nimmt plötzlich stramm steht, die Hacken zusammenschlägt und "jawohl Herr... machen wir sofort" ins Telefon brüllt.

Nö, Vertragspartner der Spedition ist der Hersteller bzw. Impoteur. Als Händler hast Du gar nichts zu melden, egal wie groß du bist.

...das ist genau ndas was viele Junge auch nicht verstehen... und sich mit irgendwelchem dummen Gerede das Leben schwer machen.

Der bzw. ein guter Geschäftsführer alter Schule, der nimmt auch seine gesellschaftlichen Verpflichtungen war, wodurch man ein entsprechendes Netz nach Beziehungen & Bekanntschaften aufbaut... und wenn so jemand da abgewiesen wird, nix zu sagen hat, dann kennt der Leute die was zu sagen haben und einem "Rotzlöffel" in einer der unteren Ebenen, der nicht "funktioniert" / spurt Beine macht.

Solche Beziehungen hat zwar -wie ich schon schrieb- nicht der kleine Händler, aber einer der mehrere hunderte oder gar tausende Autos im Jahr verkauft hat da schon was zu melden... wenn er denn will.

Zitat:

@Magouman schrieb am 27. Dezember 2022 um 14:37:29 Uhr:



.... wenn er denn will.

Das dürfte beim TE der springende Punkt sein!
Sein Händler hat keinen Bock.
Geld bekommt er von der Leasing, als was soll man sich mit dem Kunden noch beschäftigen.

Jetzt nehmen wir mal aktuelles Beispiel. Impoteur von Hyundai ist die Emil Frey Gruppe mit Sitz in der Nähe von Frankfurt am Main. Da allerdings Emil Frey ein Internationales Unternehmen und Impoteur vieler Hersteller in Europa ist, wird gerade sowas wie der Rahmenvertrag für die Einfuhr und Logistik aller Hersteller vom Mutterkonzern, der Emil Frey Holding AG mit Sitz in Zürich ausgehandelt.

So war es bei mir in meiner aktiven Zeit bei der AVAG Holding AG genauso. Ist zwar schön wenn du bei der einen Ebene ganz oben angekommen bist, allerdings (etwas überspitzt gesagt) hat die Klofrau der Holding mehr zu sagen als der Oberste des regionalen Vertriebs.

Die ganzen Strukturen nach oben interessieren den Erwerber/ Leasingnehmer nicht wirklich. Den sein Ansprechpartner ist doch nur der Verkäufer im AH. Und dieser ist nun mal so gar nicht bemüht, dem TE sein bereits auf ihn angemeldetes Kfz zu übergeben.

@windelexpress

Was soll der Verkäufer jetzt machen? Das die Anmeldung höflich formuliert nicht intelligent war sind wir uns einig. Aber in die Prozessstrukturen hat man als Händler keinen Einfluss.

Mich hat mein Händler Mitte September angerufen das mein Ateca in den Status "in Produktion" gewechselt ist und es ab dem Zeitpunk erfahrungsgemäß 6 bis 8 Wochen bis zur Auslieferung dauern wird. Deswegen hatte ich dann meinen GTI verkauft, allerdings steht mein Auto Stand 16.12. immernoch im Status "in Produktion". Wann ich ihn bekomme? Keine Ahnung.

Ich vermute dem Händler des TE wird es genauso ergangen sein. Der wird die Nachricht bekommen haben Fahrzeug ist im Hafen angekommen und seine Erfahrung sagt ihm wie lange es dauert bis der Wagen ausgeliefert wird. Jetzt kann es sein, dass beim Fahrzeug vom TE noch Ausstattungen hinzugefügt werden müssen und diese vielleicht nicht lieferbar sind.

Alles richtig.
Dann lasse ich den Wagen aber erst zu,wenn er auf dem Hof steht.
Da ich von ausgehe,dass die ZB2 erst ausgefüllt wird,wenn das Fahrzeug komplett ist,muss der Verkäufer sich hier kümmern,so er denn will.

Was ist denn,wenn mit dem Fahrzeug jetzt ein Hafenarbeiter angefahren wird?
Da der Wagen zugelassen und versichert ist,dürfte die Versicherung des TE der Ansprechpartner für die Regulierung sein.

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