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W211 E 220 CDI Probleme beim Starten

Mercedes E-Klasse W211
Themenstarteram 17. Februar 2019 um 11:19

Hallo liebe Community,

da ich mit meinem hier angelesenen Wissen nicht mehr weiterkomme, wende ich mich an euch in der Hoffnung, dass jmd. schon mein Problem hatte und dafür auch eine Lösung gefunden hat, mit der er mir weiterhelfen könnte!

Kurz zu meiner Vorstellung.

Ich hatte, wie ihr an meinem Benutzernamen sehen könnt, zuerst einen W210 E200 als Schalter, Bj. 12.98 mit dem ich 360tkm geschafft habe, bevor ich sie abgeben musste, weil mir jmd draufgefahren war. Technische Probleme: null. Rost: ein paar Bläschen an den Radläufen, kaum der Rede wert. Nur Verschleißteile ersetzt. Ich verfluche den Auffahrer bis heute.

Mein anschließendes, jetziges, Auto ist ein W211 E220Cdi Automatik, Bj. 12.2008. Aktuell Gelaufen 250tkm.

So, nun zu meinem Problem.

Aktuell, seit 10tkm, startet die E-Klasse unabhängig von der Außentemperatur egal ob es warm oder kalt ist erst nach ca. zehnmaligem Startversuch. Also zehn mal den Schlüssel drehen, den Starter drehen lassen, wieder Schlüssel drehen, usw...

Wenn der Motor schon warmgefahren wurde UND mindestens 20km Strecke zurückgelegt worden ist, Startet er innerhalb einer Sekunde ohne jegliche Verzögerung. Also ganz normal. Ist man weniger als ca. 20km gefahren braucht er ein ein - zweimaliges Schlüsseldrehen zum Anspringen.

Läuft mal gut, also Leistung und Verbrauch wie vorher in nicht kaputtem Zustand, mal mit 1,5 Liter Mehrverbrauch und Leistungsloch, kein Kickdown. Der Mehrverbrauch wurde natürlich auf der selben Strecke mit den selben Bedingungen gemessen.

Der DPF wurde vor einem Jahr mal gemessen, wohl zu 60% mit Asche voll.

Getauscht wurden seit dem Auftritt des Fehlerbildes: die Hochdruckpumpe, alle Injektoren gegen überholte getauscht (ein Injektor war undicht), Glühstifte und Glühstufe getauscht (2 Glühstifte defekt), Thermostat (war defekt, Temperatur war immer bei 60), beide Sensoren vom Railrohr (einer war defekt), Nockenwellensensor, Batterie.

Kurbelwellensensor wurde im Juni 2018 getauscht, vor dieser ganzen Geschichte.

Die Teile wurden nicht alle auf einmal getauscht, sondern nach und nach innerhalb der letzten 10tkm.

Wie ich mir durch das Lesen der diversen Forumseinträge bisher zusammengereimt habe, hat es wohl mit dem Thermostat angefangen. Der ist wohl als erstet verreckt, was zur Folge hatte, dass der Motor nicht mehr richtig warm wurde (nur 60 Grad). Daraufhin müssen wohl die Glühkerzen überwiegend in Betrieb gewesen sein und dementsprechend vorzeitig verreckt. Auch wird wohl durch den defekten Thermostat der Motor ein fettigeres Gemisch dauerhaft gespritzt haben, was die verreckten Injektoren und den Mehrverbrauch von 0,7-1,0 Liter erklärt, den das Auto damals hatte.

Nach dem Austausch der ganzen Teile, lag der Verbrauch bei meinen üblichen 6,7 Autobahn und 7,8-8,4 in der Stadt, je nach Verkehrsaufkommen. Auto sprang immer noch nur besch...eiden an.

Letzte Woche wurde die Batterie ersetzt. Seitdem springt er besch....eiden an und säuft 1.0-2.0 Liter mehr als die obigen Angaben.

Ab und zu Motorkontrolleuchte an, Fehlerauslesen mit Star-Diagnose: Geschwindigkeitsignal sporadischer Fehler.

Auslesen beim Freundlichen ohne die MKL hat keine Fehler zu Tage gefördert.

Ich vermute, allerdings ins Blaue hinein, dass er vielleicht eine Art Kompressionsverlust hat?!

Ich bin mit meinem Latein am Ende. Hat jemand eine Idee für mich?

Ich bitte ausdrücklich nur um konstruktive Vorschläge und auf Ratschläge à la "weg damit" zu verzichten, wobei jedem seine Meinung gegönnt ist.

 

Besten Dank

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13 Antworten

Kurbelwellensensor?

Themenstarteram 17. Februar 2019 um 11:36

Danke für den Gedanken!

Habe vergessen zu erwähnen, dass ein neuer im 06.18 eingebaut wurde. Werde es ergänzen.

Hm, habe hier im Forum schon gelesen, dass nur die Sensoren von Bosch etwas taugen. Was wurde in deinem Fall verwendet? Der Nockenwellensensor ist auch neu?

Und diese überholten Injektoren ... da liest man auch mal so mal so.

Das Fahren mit kaputtem Thermostat macht nichts kaputt, steigert nur den Verbrauch (wegen des akiven elektr. Zuheizers). Dass nun mit der neuen Batterie der Verbrauch wieder sprunghaft gestiegen ist wundert mich sehr. Muss ein zufälliges Zusammentreffen mit einer anderen Sache sein.

Bei Kompressionsverlust hättest du dauernd dieselben Probleme und nicht mal Notlauf, mal nicht.

Luft im Kraftstoffsystem ist beim OM646 und OM646 EVO eigentlich kein Thema. Raildruck, Injektoren, HD-Pumpe ... vielleicht ist dort doch der Wurm drin. Auch "überholte Ware" ist nicht immer einwandfrei.

Es gibt in der SD eine geführte Prüfung über Symptome die könnte zielführende sein

Themenstarteram 17. Februar 2019 um 15:19

Danke für die Anregungen!

Ich habe insgeheim gehofft, dass es doch an so einer Kleinigkeit wie den O-Ringen, oder ähnlichem liegen könnte.

Nockenwellensensor, Kurbelwellensensor sind beide neu. Bei Mercedes erneuert. Alter raus, nach der internen Mercedes Teilenummer gegen identischen Neuen ersetzt.

Ich habe hier in einem Beitrag gelesen, dass wenn der Thermostat kaputt ist und die erforderliche Betriebstemperatur im Motor nicht erreicht wird, das Dieselgemisch ständig angefettet wird, so dass dies sich in Defekten bei den Injektoren niederschlagen kann. Deswegen meine oben geschilderte Vermutung. Kann natürlcih auch reiner Verschleiß sein bei der Laufleistung.

In den Notlauf geht er nicht! Auch wenn er nicht richtig zieht und keinen Kickdown macht, kriege ich ihn auf über 4000 U/min auch wenn es unverhältnismäßig langen Anlauf braucht. Fahre normalerweise sehr defensiv, so dass ich kaum jemals über 2500 U/min komme. Ich weiß aber wie er im Notlauf fährt. Das wie er jetzt fährt ist noch eine ganze Ecke vom Notlauf Fahrverhalten weg.

@Austro-Diesel schrieb am 17. Februar 2019 um 13:14:09 Uhr:

Luft im Kraftstoffsystem ist beim OM646 und OM646 EVO eigentlich kein Thema. Raildruck, Injektoren, HD-Pumpe ... vielleicht ist dort doch der Wurm drin. Auch "überholte Ware" ist nicht immer einwandfrei.

 

Das wäre auch der nächste Ansatzpunkt meiner Werkstatt.

Aber:

Die Hochdruckpumpe wurde gegen eine generalüberholte getauscht. Nachdem das nichts brachte, wurde probeweise eine neue eingebaut, die nur abgenommen und bezahlt werden sollte, wenn das Problem damit beseitigt wäre. Das Problem blieb, neue flog wieder raus, überholte wurde wieder eingesetzt.

Die Injektoren kamen alle mit einem Prüfprotokoll. Kann mir aber einfach nicht vorstellen, dass da trotzdem etwas dran sein sollte.

 

@pejot90: "Es gibt in der SD eine geführte Prüfung über Symptome die könnte zielführende sein"

Stehe gerade auf dem Schlauch, was ist die "SD"? SystemDiagnose? Wo kann ich diese machen (lassen)?

SD = Star-Diagnose, die originale Mercedes-Diagnosesoftware.

Zum Thermostat: Beim Diesel gibt es grundsätzlich kein angefettetes Gemisch, ist ja kein Otto-Motor. Was es gibt das ist Ölverdünnung bei zu häufigem Regenerieren des DPF auch kritisch wegen der schleichenden Verringerung der Schmierwirkung.

Injektoren halten sehr unterschiedlich lang. An sich gilt der OM646 EVO als unkompliziert, aber unser 200 CDI verlangte bei 100.000 km die ersten beiden neuen Injektoren (recht deutliches Kaltlaufschütteln) und bei 220.000 km ließ ich wegen derselben Symptome alle Injektoren beim hier im Forum ab und an empfohlenen Betrieb "Dieseltechnik Biberach" überholen. Tatsächlich lief der Motor auch danach genauso unrund und mit irgendeiner "Kalibrierung 800 bar" o.ä. wurde das dann in meiner Mercedes-Werkstatt hingebogen. Sprang aber immer sofort an.

Die Vorglühanlage ist beim Vierzylinder auch unkompliziert und für einen Motorstart bei normalen Temperaturen kaum erforderlich (beim OM642 geht ohne Vorglühen nix).

Bei uns hat mal ein Temperatursensor zu so einem Leistungsverlust geführt, war aber für die Werkstatt schnell zu finden.

Interessant wäre die istwertmaske aller motorparameter da zeigt er auch automatisch was fehlt damit er anspringt

Gibt es einen Kurztest Ausdruck den man sich anschauen kann?

Fährt es sich evtl als wenn der Turbo nicht geht?

Zufall und anderer Motor, aber neulich ist mir bei meinem 220CDI OM611 ein Unterdruckschlauch abgegangen und auch meiner war nicht im Notlauf, aber ohne Kraft.

Ja nur Blöd das es den beim 646 nicht mehr gibt.

Okay... Das wusste ich natürlich nicht

Habe bei meinem W211 220Cdi (MOPF, 170 PS) auch so ein seltsames Problem mit Leistungsverlust.

Vorgeschichte: Die alte (Original-)Batterie hat nach 12 Jahren nun auch angefangen zu schwächeln, so dass ich sie vor gut einer Woche selber gegen eine (auch hier im Forum von mehreren empfohlene) Varta G14 (95 Ah, 850 A Startstrom) ausgetauscht habe.

Gleich auf der ersten Fahrt nach Batteriewechsel sind mir nach einigen km plötzlich diverse Ausfallmeldungen im Kombiinstrument angezeigt worden: Speed-/Distronic ohne Funktion, ESP ohne Funktion, PRE-SAFE ohen Funktion, und, und, und...

Zu allem Überfluss scheint auch die Getriebe- und Motorsteuerung nun nicht mehr richtig zu funktionieren:

Ab und zu bleibt die Drehzahl bei ca. 3000 hängen und er schaltet einfach nicht weiter rauf - nur durch kurzes Gas-Wegnehmen kommt der nächste Schaltvorgang. Neulich auf der Autobahn nach anfänglich normaler Funktion plötzlich Leistungsabfall, kaum noch Zug, konnte ihn mit viel Mühe bei max. 140 halten und bin dann rechts mit 120 dahingeschlichen....

Bei meiner SD weiß ich allerdings nicht, wie ich dort ein komplettes Fehlerprotokoll in eine (am besten pdf-)Datei speichern kann.

Wer will kann auch die Bildschirme ab Fotografieren.

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