W205 C63 AMG Unterhaltskosten - ungeschönt!

Mercedes

Hallo,

vielleicht kann sich der ein oder andere sich noch daran erinnern wie es mit Anfang 20 war. Das erste Geld war auf dem Konto und am Besten sollte ein M5, Audi RS oder sonstwas her. 10 Jahre später kann ich mir den Spaß leisten. Was mich damals genervt hat, war das es kaum aussagekräftige Kalkulationen zu den Unterhaltskosten solcher Autos gibt. Entweder gibt es auf Nachfragen Kommentare wie: "Wer bei der Karre rechnen muss kann sie sich nicht leisten!" oder man bekommt einen Brocken hingeworfen wie: "Ein Bremsscheibe kostet 1000€". Na toll, da weiss man ja richtig gut Bescheid.
Ich fahre seit ca. 5 Wochen einen C63 AMG und möchte den Interessierten unter euch gerne mal die genauen Unterhaltskosten des Wagens vorrechen. Dannach kann ja gerne jeder selbst entscheiden was finanziell drin ist und war nicht. Dazu muss ich noch sagen, dass ich in den Genuss der 18 Monate AMG Leasing Aktion gekommen bin und deshalb wie viele andere sehr gute Konditionen in der Leasingrate bekommen habe.

Kalkulation Unterhaltskosten W205 C63 no S

Kalkulation auf 12 Monate

Sämtliche Angaben in brutto- Privatleasing!

BLP: 95.000€
Kilometer p. Jahr 30.000
Leasingrate p. Monat: 777€

Leasingrate 12 Monate (777x12) = 9324€
Versicherung 12 Monate VK = 850€ (sehr günstig, normal sind ca. 1300€)
Steuer 12 Monate = 280€
1 Satz Sommerreifen pro Jahr = 1.000€
1,5 Inspektionen im Jahr bei 30K Km = 700€ (Ich wohnen auf dem Land, hier ist die Niederlassung noch günstig)
Benzin 30K Km p. Jahr bei 10Litern SP - Ja, ich verbrauche nicht so viel. 😁
(10L*1,45€*10*30=4350€) =4.350€ für Benzin

Summe: =16.504€ Gesamtkosten pro Jahr
/12
Kosten pro Monat: =1.375€ bei 30.000 Km pro Jahr

20170616-125625-0
20170616-125635
20170616-125653
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vielleicht kann sich der ein oder andere sich noch daran erinnern wie es mit Anfang 20 war. Das erste Geld war auf dem Konto und am Besten sollte ein M5, Audi RS oder sonstwas her. 10 Jahre später kann ich mir den Spaß leisten. Was mich damals genervt hat, war das es kaum aussagekräftige Kalkulationen zu den Unterhaltskosten solcher Autos gibt. Entweder gibt es auf Nachfragen Kommentare wie: "Wer bei der Karre rechnen muss kann sie sich nicht leisten!" oder man bekommt einen Brocken hingeworfen wie: "Ein Bremsscheibe kostet 1000€". Na toll, da weiss man ja richtig gut Bescheid.
Ich fahre seit ca. 5 Wochen einen C63 AMG und möchte den Interessierten unter euch gerne mal die genauen Unterhaltskosten des Wagens vorrechen. Dannach kann ja gerne jeder selbst entscheiden was finanziell drin ist und war nicht. Dazu muss ich noch sagen, dass ich in den Genuss der 18 Monate AMG Leasing Aktion gekommen bin und deshalb wie viele andere sehr gute Konditionen in der Leasingrate bekommen habe.

Kalkulation Unterhaltskosten W205 C63 no S

Kalkulation auf 12 Monate

Sämtliche Angaben in brutto- Privatleasing!

BLP: 95.000€
Kilometer p. Jahr 30.000
Leasingrate p. Monat: 777€

Leasingrate 12 Monate (777x12) = 9324€
Versicherung 12 Monate VK = 850€ (sehr günstig, normal sind ca. 1300€)
Steuer 12 Monate = 280€
1 Satz Sommerreifen pro Jahr = 1.000€
1,5 Inspektionen im Jahr bei 30K Km = 700€ (Ich wohnen auf dem Land, hier ist die Niederlassung noch günstig)
Benzin 30K Km p. Jahr bei 10Litern SP - Ja, ich verbrauche nicht so viel. 😁
(10L*1,45€*10*30=4350€) =4.350€ für Benzin

Summe: =16.504€ Gesamtkosten pro Jahr
/12
Kosten pro Monat: =1.375€ bei 30.000 Km pro Jahr

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Ist das Risiko eines Motorschadens denn so groß?
Motoren Zimmer sagt selbst, dass die Motoren eigentlich gut sind und wenig Schäden bekannt sind.

Zitat:

@GolfFreakGTI schrieb am 13. September 2021 um 20:38:38 Uhr:


Ist das Risiko eines Motorschadens denn so groß?
Motoren Zimmer sagt selbst, dass die Motoren eigentlich gut sind und wenig Schäden bekannt sind.

Was meinst du was eine Inspektion mit bremsbelägen Scheiben und getriebeöl Wechsel kostet.
Prost Mahlzeit

Scheiben und Beläge Wechsel ich selbst. Kosten beim NON S sind lächerlich, da kostet eine Bremsscheibe unter 100€ von ZF TRW zum Beispiel. Bitte nicht mit den teueren Bremsen vom C63S verwechseln.

Die Inspektion mit Wechsel der Öle wird dann denke ich unter 2k€ liegen.

Zitat:

@GolfFreakGTI schrieb am 13. September 2021 um 20:38:38 Uhr:


Ist das Risiko eines Motorschadens denn so groß?

Wohl nicht. Aber von einem Sportmotor der bis 7000/min dreht erwarte ich auch keine garantierten 200tkm ohne Revision. Hängt imho alles von der persönlichen Erwartung ab…..

Munter bleiben: Jan Henning

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Naja am Ende ist es ein Großserienfahrzeug und entsprechend validiert worden.
Das wird am Ende in der Haltbarkeit keinen Unterschied machen ob es ein C300 oder ein C63 ist.
Die 476 PS kann man ja auch nicht dauerhaft abrufen. Die absolut meiste Zeit wird sich der Motor einfach langweilen.

Ich habe einen in Aussicht:

EZ 02/2016
69.000 KM
JS Garantie bis 12/2022

Scheckheftgepflegt bei Daimler wie folgt:
Servicehistorie:
02/2017 bei 13.028 km
02/2018 bei 28.696 km (inkl. Bremsbeläge hinten)
02/2019 bei 41.764 km (inkl. Hinterachsöl, Zündkerzen, Getriebeöl)
02/2020 bei 53.755 km
11/2020 bei 58.223 km

Wann wäre da der nächste Service fällig und in welchem Umfang?
Bei BMW wäre bei 60.000 die erste große mit Zündkerzen fällig gewesen.

Geht mir um die Preisverhandlung, wenn da jetzt im November direkt ein großer Service ansteht, würde ich das gerne im Preis berücksichtigen.

Zitat:

@GolfFreakGTI schrieb am 13. September 2021 um 21:08:08 Uhr:


Naja am Ende ist es ein Großserienfahrzeug und entsprechend validiert worden.
Das wird am Ende in der Haltbarkeit keinen Unterschied machen ob es ein C300 oder ein C63 ist.
Die 476 PS kann man ja auch nicht dauerhaft abrufen. Die absolut meiste Zeit wird sich der Motor einfach langweilen.

Ich habe einen in Aussicht:

EZ 02/2016
69.000 KM
JS Garantie bis 12/2022

Scheckheftgepflegt bei Daimler wie folgt:
Servicehistorie:
02/2017 bei 13.028 km
02/2018 bei 28.696 km (inkl. Bremsbeläge hinten)
02/2019 bei 41.764 km (inkl. Hinterachsöl, Zündkerzen, Getriebeöl)
02/2020 bei 53.755 km
11/2020 bei 58.223 km

Wann wäre da der nächste Service fällig und in welchem Umfang?
Bei BMW wäre bei 60.000 die erste große mit Zündkerzen fällig gewesen.

Geht mir um die Preisverhandlung, wenn da jetzt im November direkt ein großer Service ansteht, würde ich das gerne im Preis berücksichtigen.

Wer so ein Auto fährt, darf sich keine Gedanken um die Inspektion machen.
So ein Auto darf finanziell nicht weh tun.
Aber vielleicht bin ich zu alt dafür.

Hä? Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Ich kaufe jetzt ein Auto wo evtl ein Service ansteht, da kenne ich mich bei Mercedes leider nicht mit aus. Bei BMW könnte ich dir das aus dem Stehgreif sagen.

Wenn bei dem Auto jetzt eine Inspektion ansteht, sollte man das mit dem Händler entsprechend verhandeln oder zahlen “richtige” AMG Fahrer einfach alles ohne es zu hinterfragen?

Zitat:

@GolfFreakGTI schrieb am 13. September 2021 um 21:08:08 Uhr:


Naja am Ende ist es ein Großserienfahrzeug und entsprechend validiert worden.
Das wird am Ende in der Haltbarkeit keinen Unterschied machen ob es ein C300 oder ein C63 ist.
Die 476 PS kann man ja auch nicht dauerhaft abrufen. Die absolut meiste Zeit wird sich der Motor einfach langweilen.

Ich habe einen in Aussicht:

EZ 02/2016
69.000 KM
JS Garantie bis 12/2022

Scheckheftgepflegt bei Daimler wie folgt:
Servicehistorie:
02/2017 bei 13.028 km
02/2018 bei 28.696 km (inkl. Bremsbeläge hinten)
02/2019 bei 41.764 km (inkl. Hinterachsöl, Zündkerzen, Getriebeöl)
02/2020 bei 53.755 km
11/2020 bei 58.223 km

Wann wäre da der nächste Service fällig und in welchem Umfang?
Bei BMW wäre bei 60.000 die erste große mit Zündkerzen fällig gewesen.

Geht mir um die Preisverhandlung, wenn da jetzt im November direkt ein großer Service ansteht, würde ich das gerne im Preis berücksichtigen.

Habe mal den Serviceplan mit allen relevanten Arbeiten für die 63er angehängt.

Btw, bei Mercedes kostet ein M177 ohne Anbauteile etwa 60k, kapitale Motorschäden sind mir aber nicht bekannt.

Danke für den Seviceplan. Demnach müssten ja die großen Service mit Getriebeölwechsel da bei um die 50TKM gemacht worden sein.

Der wurde korrekt nach 3 Jahren durchgeführt wie du schon geschrieben hast.

Wenn ich das richtig aus den Servicedaten rauslese hat der erste Besitzer den Wagen im November 2020 abgeben. Der zweite Besitzer und zugleich Verkäufer hat den Wagen dann im Dezember 2020 gekauft. Würde am ehesten mal nachhaken warum der nach so kurzer Zeit wieder verkauft werden soll.

Zitat:

@mercedes-cabrio schrieb am 13. September 2021 um 21:19:58 Uhr:



Zitat:

@GolfFreakGTI schrieb am 13. September 2021 um 21:08:08 Uhr:


Naja am Ende ist es ein Großserienfahrzeug und entsprechend validiert worden.
Das wird am Ende in der Haltbarkeit keinen Unterschied machen ob es ein C300 oder ein C63 ist.
Die 476 PS kann man ja auch nicht dauerhaft abrufen. Die absolut meiste Zeit wird sich der Motor einfach langweilen.

Ich habe einen in Aussicht:

EZ 02/2016
69.000 KM
JS Garantie bis 12/2022

Scheckheftgepflegt bei Daimler wie folgt:
Servicehistorie:
02/2017 bei 13.028 km
02/2018 bei 28.696 km (inkl. Bremsbeläge hinten)
02/2019 bei 41.764 km (inkl. Hinterachsöl, Zündkerzen, Getriebeöl)
02/2020 bei 53.755 km
11/2020 bei 58.223 km

Wann wäre da der nächste Service fällig und in welchem Umfang?
Bei BMW wäre bei 60.000 die erste große mit Zündkerzen fällig gewesen.

Geht mir um die Preisverhandlung, wenn da jetzt im November direkt ein großer Service ansteht, würde ich das gerne im Preis berücksichtigen.

Wer so ein Auto fährt, darf sich keine Gedanken um die Inspektion machen.
So ein Auto darf finanziell nicht weh tun.
Aber vielleicht bin ich zu alt dafür.

Nein, bist du nicht. Aber das ist ein Enthusiasten-Forum. Als ich mal gesagt habe, dass man locker den KFZ-Kaufpreis nochmals auf der hohen Kante haben muss, wurde ich hier fast gekreuzigt. Wenn ich so drauf wäre wie manch andere hier, hätte ich einen Ferrari in der Garage (und damit übertreibe ich nicht mal).

Zitat:

@prony85 schrieb am 13. September 2021 um 22:24:08 Uhr:



Zitat:

@mercedes-cabrio schrieb am 13. September 2021 um 21:19:58 Uhr:


Wer so ein Auto fährt, darf sich keine Gedanken um die Inspektion machen.
So ein Auto darf finanziell nicht weh tun.
Aber vielleicht bin ich zu alt dafür.

Nein, bist du nicht. Aber das ist ein Enthusiasten-Forum. Als ich mal gesagt habe, dass man locker den KFZ-Kaufpreis nochmals auf der hohen Kante haben muss, wurde ich hier fast gekreuzigt. Wenn ich so drauf wäre wie manch andere hier, hätte ich einen Ferrari in der Garage (und damit übertreibe ich nicht mal).

Na dann sind wir Seelen Verwandte.
Aus diesem Grunde kauf ich nie Neuwagen, sondern nur jahreswagen.
Für die Ersparnisse kann ich jahrelang in Urlaub fahren.

Das Argument verstehe ich nicht. Wenn man eine aktuelle C-Klasse fährt, dann dürfte so oder so immer Geld für Urlaub da sein.

Ich wüsste allerdings wirklich nicht ab welchem Monatsverdienst ich einen Service für 3000-4000€ (großer Service und eine Achse Bremse) NICHT teuer fände. Vermutlich so ab 10-15k€ Nettogehalt.

Es geht mir doch nicht mal darum ob das Auto im November für 3-4K€ in den Service muss oder nicht.
Aber wenn es im November in eine große Inspektion muss, dann würde ich das gerne wissen, weil der Händler das Auto dann entweder noch selbst zum Service bringen kann oder mir einen entsprechenden Nachlass einräumt.

Der Vorbesitzer hat das Auto im Dezember 20 bei einem Mercedes Händler mit 24 Monaten Junge Sterne Garantie gekauft. Der freie Händler hat es dann in Zahlung genommen, weil das Fahrzeug dem Käufer im Unterhalt zu teuer war (Verbrauch, Wartung) etc.

Mich schreckt das nicht ab, da ich so eine Möglichkeit habe ein Auto zu kaufen mit relativ langer Junge Sterne Garantie.

Wenn was dran sein sollte, was ich nicht glaube, wird es der Händler vor Ort zur Not richten?

Ich fahre aktuell einen BMW M2, weiß also was die Spitzenmodelle eines Herstellers im Unterhalt kosten 🙂

Zitat:

@asphyx89 schrieb am 13. September 2021 um 22:39:51 Uhr:


Das Argument verstehe ich nicht. Wenn man eine aktuelle C-Klasse fährt, dann dürfte so oder so immer Geld für Urlaub da sein.

Ich wüsste allerdings wirklich nicht ab welchem Monatsverdienst ich einen Service für 3000-4000€ (großer Service und eine Achse Bremse) NICHT teuer fände. Vermutlich so ab 10-15k€ Nettogehalt.

Ich denke unter 6-7K ist das Auto (in Relation zur Arbeitszeit eines Vollzeitbeschäftigten) über den Verhältnissen, wenn man bedenkt, dass man im Schnitt 1,5K pro Monat an Kosten kalkulieren muss.

Wenn du das bei 7,5K Netto im Monat runter rechnest, gehst du 1 Tag pro Woche nur für das Auto arbeiten, obwohl die Kiste zu 99% der Zeit nur rumsteht. Wie ich sagte, Enthusiasten-Forum.

Entsprechend finde ich Tesla immer sympathischer. Die haben die Pflichtservices abgeschafft...

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