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W124 mit H-Kennzeichen als Alltagsauto "Daily Driver"

Mercedes E-Klasse W124
Themenstarteram 19. April 2020 um 18:49

Hallo zusammen,

ich bin momentan auf der Suche nach einem W124 mit einem H-Kennzeichen. Zu einem vernünftigen Preis. Alternativ w201.

Ich bin ein grosser Fan vom W124 (hatte bis jetzt allerdings noch keinen).

Ich möchte das Auto gerne im Alltag nutzen.

Was meint ihr kann man den ohne weiteres im Alltag nutzen z. B. in Sachen Zuverlässigkeit usw.

Welche Motorisierung wäre Sinnvoll???

Ich persönlich möchte jetzt nicht den grössten Motor eher der auch "sparsam" (unter 10l) zu fahren wäre.

Diesel/Benzin?

Muss ich auf was bestimmtes achten?

Was mir natürlich klar ist:

- Rost

Gibt es Baujahre die besonders zu empfehlen wären???

 

Danke und bleibt gesund.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Ratoncita schrieb am 19. April 2020 um 19:19:05 Uhr:

Ein wenig problemloser (kein Gardena-Geraffel, Gluehkerzen gehen leichter raus) ist m.E. der 250 D VorMopf, also bis Bj. 1989.

Da kann dann auch das H-Kennzeichen dran sein.

Etwas mehr Holz und die Sacco-Bretter (ab 1989) sind Geschmackssache.

Ciao

Ratoncita

Gardena-Geraffel, die langen GK und sonstige Probleme gab es erst ab Mopf2 mit den "neuen" Motoren OM 605/606... Mopf0 und Mopf1 haben die gleichen Motoren (OM 601, 602, 603).

Die Motoren im Mopf1 haben sogar diverese Verbesserungen (Schrägeinspritzung, etc). Ideal wäre also Bj. 1990.

Ich würde einen 250D/300D oder 230E suchen Je nach dem wieviel km/jahr gefahren werden sollen und ob die Vorliebe eher auf Diesel oder Benzin liegt. Die 230E gibt es mehr, weswegen wrs. einfacher da gute Exemplare zu finden. Außerdem hat ein 230E rel. agile Fahreigenschaften gegenüber den Saugdieseln...wie gesagt aber auch Geschmackssache.

Alltagstauglich sind die Autos allemal wenn man zu beginn mal einen großen Rundumschlag macht (ALLE Flüssigkeiten+Filter wechseln, neue Batterie+Regler, Verschleißteile am Fahrwerk, div. Buchsen/Lager, Keilriemen, Zünd-/Glühkerzen, Sicherungen/Birnen rundum neu und vorallem die Karosserie gut konservieren). Anschließend hat man mit dem ganzen "Kleinsch***" der im Alltag nerven könnte erstmal Ruhe und ein rel. zuverlässig Auto.

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Also ich persönlich kann dir Modellpflege 1 auch MOPF 1 genannt empfehlen. Sprich Baujahr ende 89 - anfang 93. Erkennbar an der beplankung an den Türen, den sogenannten saccobrettern. Die Modellpflege 2 ist ja am geänderten Grill usw erkennbar. Wenn du einen guten findest würde ich dir einen 250D empfehlen. Relativ sparsamer und kräftiger Motor. Und unkaputtbar.

Modellpflege 1 war vom Lack her am besten und nicht so rostanfällig.

Ich hoffe du kannst damit schonmal was anfangen

Ein wenig problemloser (kein Gardena-Geraffel, Gluehkerzen gehen leichter raus) ist m.E. der 250 D VorMopf, also bis Bj. 1989.

Da kann dann auch das H-Kennzeichen dran sein.

Etwas mehr Holz und die Sacco-Bretter (ab 1989) sind Geschmackssache.

Ciao

Ratoncita

Hallo

Beratungen findest du unter der Suchfunktion sehr viel hier im Forum.

Das will ich nicht alles noch mal schreiben ;)

Aber was ich sagen will, ist dass das Auto sehr gut als Daily funktioniert!

Es macht bei jeder Fahrt Freude, das hatte ich bei keinem anderen Auto!

Bei alten Autos gibt es halt immer wieder mal eine Kleinigkeit da oder dort zu reparieren,

das muss dir bewusst sein, aber meist kostet das nicht viel, man findet fast alle Teile

noch beim Hersteller oder im Nachbau oder sonst halt gebraucht und - ganz wichtig -

man findet für fast alle Reparaturen die Anleitungen dazu im Internet und kann viel selber machen.

Außerdem verliert das Auto auch nicht mehr an Wert. Ich fahre einen 220iger Benziner auch in einem MOPF1,

der hat unter 10L Verbrauch und mit 150PS ordentlich Leistung um gut mithalten zu können.

Bei den W124 nach 92 kann es sein, dass der Kabelbaum getauscht werden muss, das ist zwar lästig, aber kein Totalschaden und die Reparatur kommt dann auch erst wieder in 25 Jahren.

Das Wichtigste ist, dass du keinen Rost am Auto findest, der Rest ist leicht in den Griff zu bekommen.

Die Diesel sind alle ziemlich robust und gefragt und auch unter 10 Liter zu bewegen. Auch mit den Benzin Motoren geht das, die 6 Zylinder schaffen auf der Autobahn bei entsprechender Fahrweise locker 8,xx sonst meistens aber über 10 Liter. Wieviel KM machst du den im Jahr ?

Zitat:

@Ratoncita schrieb am 19. April 2020 um 19:19:05 Uhr:

Ein wenig problemloser (kein Gardena-Geraffel, Gluehkerzen gehen leichter raus) ist m.E. der 250 D VorMopf, also bis Bj. 1989.

Da kann dann auch das H-Kennzeichen dran sein.

Etwas mehr Holz und die Sacco-Bretter (ab 1989) sind Geschmackssache.

Ciao

Ratoncita

Gardena-Geraffel, die langen GK und sonstige Probleme gab es erst ab Mopf2 mit den "neuen" Motoren OM 605/606... Mopf0 und Mopf1 haben die gleichen Motoren (OM 601, 602, 603).

Die Motoren im Mopf1 haben sogar diverese Verbesserungen (Schrägeinspritzung, etc). Ideal wäre also Bj. 1990.

Ich würde einen 250D/300D oder 230E suchen Je nach dem wieviel km/jahr gefahren werden sollen und ob die Vorliebe eher auf Diesel oder Benzin liegt. Die 230E gibt es mehr, weswegen wrs. einfacher da gute Exemplare zu finden. Außerdem hat ein 230E rel. agile Fahreigenschaften gegenüber den Saugdieseln...wie gesagt aber auch Geschmackssache.

Alltagstauglich sind die Autos allemal wenn man zu beginn mal einen großen Rundumschlag macht (ALLE Flüssigkeiten+Filter wechseln, neue Batterie+Regler, Verschleißteile am Fahrwerk, div. Buchsen/Lager, Keilriemen, Zünd-/Glühkerzen, Sicherungen/Birnen rundum neu und vorallem die Karosserie gut konservieren). Anschließend hat man mit dem ganzen "Kleinsch***" der im Alltag nerven könnte erstmal Ruhe und ein rel. zuverlässig Auto.

Themenstarteram 19. April 2020 um 20:19

Zitat:

@Passi-Driver schrieb am 19. April 2020 um 19:30:21 Uhr:

Die Diesel sind alle ziemlich robust und gefragt und auch unter 10 Liter zu bewegen. Auch mit den Benzin Motoren geht das, die 6 Zylinder schaffen auf der Autobahn bei entsprechender Fahrweise locker 8,xx sonst meistens aber über 10 Liter. Wieviel KM machst du den im Jahr ?

Ich denke ca. 15T km.

Themenstarteram 19. April 2020 um 20:20

Wow erstmal Danke. Kann also die Antwort für mich dann definitiv mit Ja beantworten :)

Wäre das das einzige Auto in der Familie oder gibt es noch einen Alltagswagen?

Da viele Versicherungen einen Alltagswagen voraussetzen, wenn es um Young- oder Oltimer zu versichern gilt.

Vorher also auch mal mit der Versicherung reden, wegen der optimalen Versicherung.

Zitat:

@wakasashraf schrieb am 19. April 2020 um 18:49:35 Uhr:

 

...W124 mit einem H-Kennzeichen. Zu einem vernünftigen Preis...

Ich möchte das Auto gerne im Alltag nutzen.

...der auch "sparsam" (unter 10l) zu fahren wäre.

Ich denke ca. 15T km.

das ist eigentlich genau das was der Gesetzgeber verhindern will.

Das historische Auto ganzjährig billig fahren, die Feinstaubzonen zu "überlisten" - das war so nicht unbedingt vorgesehen.

Daher gibts die Auflage mit Alltagsfahrzeug was manche H-Nutzer natürlich auch auf diverse Weisen umgehen.

Also wirklich ein Liebhaberfahrzeug mit Drang zum Erhalt?

Vor dem Winter Korrsionsschutzmaßnahmen und nach dem Winter diverse Rostschäden abarbeiten?

Die erste große Kostenwelle wegen Motor oder Blecharbeiten und das Ding ist tot...

Oder nach ein paar Jahren Rostarbeit (weil der von aussen ja noch gut aussieht) hat man schwups plötzlich ein wirtschaftlich nicht mehr erhaltungsfähiges Fahrzeug-

Ich fahre seit urzeiten einen 230TE Bj 1990. Ich verzichte auf H-Kennzeichen, weil ich mit KLR nur 142,- EUR Steuern bezahle. An Versicherung zahle ich an Vollkasko, Teilkasko und Haftpflicht 300,- EUR im Jahr.

Allerdings habe ich schon viel Geld für die Aufarbeitung der Vorder- und Hinterachse bezahlt, reiner Verschleiß und mittlerweile muß ich hinter Roststellen her sein.

Also ohne Aufmerksamkeit und einem Minimum an Pflege wird das nichts.

@300SDTurbo, möchtest Du Deine KFZ Versicherung verraten, gerne auch per PM, 300€ ist schon ziemlich günstig.

Läuft sicher in einer Young oder Oldtimer Versicherung

Im Angebot ebay , mobile und co. finden sich so einige u.a. 124er, die zwar Tüv und H bekamen.... doch völlig unerwartet zuletzt nicht mehr. Wer den "Daily-Driver" nicht aussergewöhnlich gut pflegt, konserviert und dies beibehält..... der hat nicht lang Freude dran.

Hab mir schon 201er angesehen mit ganz frisch Tüv und erstmalig erteiltem H..... die ich dann hab stehen lassen.... wegen zu viel Rost. ( so viel, dass ich mir sicher war: ohne sehr aufwändige Arbeiten kriegt der nie wieder neuen Tüv )

Dass ein H sich steuerlich für so mache Benziner nicht rechnet.... ist doch klar.

Versicherung:

Ein echter Oldtimer-Tarif rechnet sich auch nicht für jedes Fahrzeug bzw. müssen ja die Bedingungen erfüllt werden... ggfs.Wertgutachten, befriedetes Grundstück, minimalistische Jahres-KM.

Die Alternative "normal" versichern. Preis hängt dann stark ab von Typklassen, Jahres-KM und eigenen schadenfreien Jahren.... die ergeben den %-Satz.

Übrigens: bei sehr vielen Fahrzeugen älteren Datums sind VK und TK billiger .... als nur TK ( also OHNE VK )

.... hängt von der jeweiligen Typklasse ab. Und ist nunmal so.

Auch bei meinem 201er 2.5L Diesel war das Angebot, das mir meine bisherige Versicherung machte, günstiger als Oldtimertarife. ( hatte zumindest mehrere Beiträge erfragt bei gleichen Eckdaten. Meine Versicherung (HUK) bietet keine spez. Oldtimertarife an )

Themenstarteram 20. April 2020 um 18:14

Zitat:

@p2m schrieb am 19. April 2020 um 21:30:00 Uhr:

Wäre das das einzige Auto in der Familie oder gibt es noch einen Alltagswagen?

Da viele Versicherungen einen Alltagswagen voraussetzen, wenn es um Young- oder Oltimer zu versichern gilt.

Vorher also auch mal mit der Versicherung reden, wegen der optimalen Versicherung.

Das soll natürlich schon dann ein Auto sein mit dem ich evtl. mal kleine Touren machen will usw.

Als Erstfahrzeug habe ich einen S205.

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