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VW: Idee des Jahres

Themenstarteram 25. Januar 2013 um 13:17

Lese hier gerade in der Wolfsburger Tageszeitung, dass VW einen Vorschlag eines Wolfsburger Dipl.Ings. zur Idee des Jahres gekürt hat.

Zur Dichtheitsprüfung der VW-Modell wird im Fahrgastraum Unterdruck erzeugt, die Lüftung auf Umluft gestellt und die klassischen Fahrzeugpartien wie Frontscheibe, Spritzwand im Motorraum etc. werden trockenem Kunstnebel besprüht.

Die undichte Stelle zeigt sich dann dort, wo der Nebel in den Innenraum eindringt.

Im Vergleich zu anderen Analysemethoden mittels Ultraschall oder Sprühwasser hat sich das Rohjahn´sche Nebelverfahren als präziser, schneller und kostengünstiger erwiesen.

Die Zeit für die Prüfung eines Fahrzeugs wurde um 1/5 verringert.

VW spart mit dem Nebelverfahren jährlich rund € 350.000,- ein.

Na, da will ich mal hoffen, dass man künftig von wirklich wasserdichten VWs ausgehen darf, denn in der Vergangenheit, ich muss es als Wolfsburger VW-Fan leider sagen, war das nicht immer der Fall!

Beste Antwort im Thema

warum so aufwendig?

geht doch viel einfacher....;)

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am 25. Januar 2013 um 14:25

Wird da jeder Wagen so getestet, oder immer nur Stichproben?

Beim Hausbau nennt sich das ganz einfach "Blower-Door-Test"

Zitat:

Original geschrieben von viktor12v

Beim Hausbau nennt sich das ganz einfach "Blower-Door-Test"

Das dachte ich mir grade auch.... wird doch schon ewig für wohnräume so benutzt.... da war VW ja wieder innovativ

Zitat:

Original geschrieben von snooopy365

Zitat:

Original geschrieben von viktor12v

Beim Hausbau nennt sich das ganz einfach "Blower-Door-Test"

Das dachte ich mir grade auch.... wird doch schon ewig für wohnräume so benutzt.... da war VW ja wieder innovativ

Moin,

 

also ein Plagiat vom WOB Ing. Vermutlich kassiert er dafür noch eine stattliche Summe :confused:

warum so aufwendig?

geht doch viel einfacher....;)

am 25. Januar 2013 um 18:12

Dichtheitsprüfung? Wusste garnicht das sowas überhaupt gemacht wird. Bezieht sich ja auf Neuwagen denke ich mal? Mir ist noch kein undichter VW begegnet, mal von denen mit Schiebedach oder vergammelten Dichtungen abgesehen. Man sollte meinen das die Montage heutzutage so ausgereift ist das zumindest so elementare Dinge wie die dichtigkeit gegeben sind. Davon abgesehen sind 350.000€ im Jahr für einen Konzern wie VW doch nur Peanuts. Aber immer schön wenn etwas optimiert werden kann.

das geld hätten die mal besser in die steuerketten investiert:D

am 25. Januar 2013 um 18:26

Die sind doch nicht ganz Dicht :D

Zitat:

Original geschrieben von diegohnx

Die sind doch nicht ganz Dicht :D

kann man so nicht sagen:

wenn die karre liegenbleibt, weil die steuerkette futsch ist, dann kannst du wenigstens sicher sein nicht naß zu werden:D:D:D

Das sind eben die Eigenschaften eines Verbesserungsvorschlages: einfacher, schneller, billiger.

Wer sich im VV-wesen etwas auskennt wird bestätigen das die Besten Vorschläge immer die waren, wo alle hinterher sagten, da hätte ja jeder drauf kommen können, ist ja einfach. Hinterher...

Nur... es hat vorher keiner daran gedacht.

 

Und bevor Neider auftauchen, der Dipl.Ing bekommt, wenn es eh' zu seinem Aufgabenbereich gehörte nur ein paar tausend € als Bonus, wenn er nicht gerade mit dieser Geschichte überhaupt nichts zu tun hatte. Dann etwas mehr.

 

Im Marketing war VW ja schon immer gut - und wieder ist einer darauf hereingefallen. :D

Zitat:

Original geschrieben von viktor12v

Beim Hausbau nennt sich das ganz einfach "Blower-Door-Test"

Dann müsste es bei VW ja "Sucker-Door-Test" heissen :D

Zitat:

Original geschrieben von Marsupilami72

Zitat:

Original geschrieben von viktor12v

Beim Hausbau nennt sich das ganz einfach "Blower-Door-Test"

Dann müsste es bei VW ja "Sucker-Door-Test" heissen :D

nun ja, fälschlicherweiße wird oft saugen als blasen bezeichnet....:p

Themenstarteram 25. Januar 2013 um 20:32

Mir ging es eher darum, dass ich im Ggs. zu einigen hier offenbar recht viele inkontinente VWs kenne.

Gerüchteweise soll es sogar schon neue Golf VI, up oder Polo V mit Wassereinbruch gegeben haben (Laserschweißnaht nicht o.k., Dichtmasse vergessen oder nicht ausreichend aufgetragen etc.), daher meine Hoffnung, dass sowas demnächst wirklich der Vergangenheit angehört!

Denke nicht, dass sie das bei jedem Fahrzeug machen, sondern nur in zufällig ausgewählten Stichproben.

Allerdings: Wenn der Nebel dann irgendwo erscheint, fängt der Aufwand an, nämlich der der erneuten Demontage des ganzen Geraffels.

Aber wenigstens gibt es dann eine feed-back-Schleife, die hoffentlich dazu beiträgt, dass das Problem erkannt und final abgestellt wird.

Wasser im Auto ist nämlich eklig, noch ekliger ist das Auffinden der Ursache!

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