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VW Finanzierungsbeteiligung?

VW
Themenstarteram 18. Dezember 2020 um 9:41

Hallo,

ich habe folgendes Problem:

Ich habe vor ca. 3 Monaten einen neuen VW Caddy gekauft und einen Teil davon finanziert.

Nun kam gestern eine Rechnung vom Autohaus über fast 500 Euro für eine Finanzierungsbeteiligung.

Ich habe nun schon rausgefunden, dass das wohl der Betrag ist, den der Händler für die Kreditvermittlung oder so bezahlen muss.

Allerdings war davon meines Erachtens beim Kauf keine Rede und auch in meinen Vertragsunterlagen taucht weder das Wort "Finanzierungsbeteiligung" noch der Betrag irgendwo auf.

Meine Frage nun: Hat jemand auch einen VW gekauft und stand das dann irgendwo im Kaufvertrag? Sonst könnte ja jeder ein paar Wochen später kommen und einfach Rechnungen schreiben. Ich bin eigentlich nicht bereit, das noch zu zahlen.

Liebe Grüße und Danke schonmal

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42 Antworten

Moin moin,

gekauft hab ich nicht, jedoch lass dir detailliert zeigen, vom Händler, wo das drin steht im Kaufvertrag.

Meines Wissens nach ist dies, wie in deinem Fall NICHT zulässig.

Themenstarteram 18. Dezember 2020 um 9:54

Zitat:

@Pacman1982 schrieb am 18. Dezember 2020 um 09:50:36 Uhr:

Moin moin,

gekauft hab ich nicht, jedoch lass dir detailliert zeigen, vom Händler, wo das drin steht im Kaufvertrag.

Meines Wissens nach ist dies, wie in deinem Fall NICHT zulässig.

Danke,

mit kommt es halt auch komisch vor, dass das nirgends aufgeführt ist.

Ein Vertrag muss grundsätzlich so gestaltet sein, dass der, der ihn nicht aufgesetzt hat keine Nachteile erleidet.

Und die 500€ sind definitiv ein Nachteil.

Also drauf bestehen, wo das festgehalten sein soll.

Für das vermitteln eines Kredit muss das Autohaus nix zahlen, ganz im Gegenteil dafür gibt es in Allgemeinen eine Prämie der Bank. Darum sind Kreditkäufe den Autohäusern inzwischen lieber als Barkäufer.

@Trinitro1991

war der Finanzierung ein Kreditschutzbrief angeheftet und hast den widerrufen?

Themenstarteram 18. Dezember 2020 um 13:03

Zitat:

@Lukas_2014 schrieb am 18. Dezember 2020 um 12:58:07 Uhr:

@Trinitro1991

war der Finanzierung ein Kreditschutzbrief angeheftet und hast den widerrufen?

Nicht widerrufen, aber ich habe eine Verzichtserklärung dafür unterschrieben

Das ist ein Fall für @Lattementa

 

Könntest die Rechnung online stellen?

ALLE SENSIBLEN DATEN SCHWÄRZEN!!

Ja, klingt nach dem üblichen Trick und ist natürlich nicht rechtens. Was mir Sorgen bereitet ist die „Verzichtserklärung“. Was steht denn da genau drin? Wer verzichtet auf was?

Themenstarteram 18. Dezember 2020 um 14:01

Zitat:

@Lattementa schrieb am 18. Dezember 2020 um 13:55:03 Uhr:

Ja, klingt nach dem üblichen Trick und ist natürlich nicht rechtens. Was mir Sorgen bereitet ist die „Verzichtserklärung“. Was steht denn da genau drin? Wer verzichtet auf was?

Da steht nur drin, dass ich auf den KSB verzichte.

Themenstarteram 18. Dezember 2020 um 14:10

Zitat:

@Lukas_2014 schrieb am 18. Dezember 2020 um 13:11:25 Uhr:

Das ist ein Fall für @Lattementa

Könntest die Rechnung online stellen?

ALLE SENSIBLEN DATEN SCHWÄRZEN!!

ich habe den Briefkopf usw. weggeschnitten.

Die Rechnung ist nicht wichtig sondern der Darlehensvertrag. Man kann zudem nicht einseitig auf einen Vertrag „verzichten“, man kann einseitig kündigen oder widerrufen oder gemeinsam einen Aufhebungsvertrag abschließen. Welche Reaktion kam denn von Bank und Versicherung auf den „Verzicht“?

Dann sind die 500 Euro vermutlich die entgangene Prämie des AH für den Widerruf des KSB. Das ist aber nicht dein Problem, daher das AH schriftlich auffordern, die Rechnung zu stornieren, da es dafür keine vertragliche Grundlage geben dürfte.

Themenstarteram 18. Dezember 2020 um 14:28

Zitat:

@Lattementa schrieb am 18. Dezember 2020 um 14:24:31 Uhr:

Die Rechnung ist nicht wichtig sondern der Darlehensvertrag. Man kann zudem nicht einseitig auf einen Vertrag „verzichten“, man kann einseitig kündigen oder widerrufen oder gemeinsam einen Aufhebungsvertrag abschließen. Welche Reaktion kam denn von Bank und Versicherung auf den „Verzicht“?

Da habt ihr mich wohl falsch verstanden: Der AH hat mit von Beginn an diesen Zettel zum Verzicht mit in meine Unterlagen gelegt, war also bei der Vertragsunterzeichnung direkt dabei. Die VW-Bank hat uns ein paar Tage später angerufen und gesagt, dass das ja unüblich sei, hat es aber dann auch dabei belassen.

Im Darlehensvertrag steht auch nichts von so einer "Gebühr" und die Bank an sich konnte dazu auch keine Auskunft geben (die hatte ich schon angerufen). Die sagen, dass ist dann eine Rechnung vom Autohaus direkt.

Dein AH hat versucht zu tricksen. Bei Widerruf des KSB verlieren sie ihre Prämie. Da versuchen sie es nicht Widerruf sondern „Verzicht“ zu nennen und hoffen dann ihre Prämie behalten zu dürfen. Hat natürlich nicht geklappt. Jetzt versuchen sie das Geld von dir zu holen. Darauf haben sie aber keinen Anspruch. Wichtig ist, dass Du dieser Rechnung schriftlich widersprichst, sonst kommt irgendwann eine Mahnung. Nicht anrufen, nicht diskutieren, einfach ein Schreiben:

 

„Ich widerspreche Ihrer Rechnung vom... Für diese Rechnung existiert keine Vertragsgrundlage. Ich sende Ihnen Ihre Rechnung anbei zu meiner Entlassung zurück.“

 

Wenn dann noch was kommt, Anwalt einschalten.

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