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VW Abgasskandal: Auswirkung auf Gebrauchtwagenpreise?

Themenstarteram 7. Oktober 2015 um 21:46

glaubt Ihr das sich der, zumindest von der Presse angepriesene, Imageschaden auf die Preise für die Gebrauchten VW auswirken kann? Ich denke da nicht nur an die betroffenen Diesel

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43 Antworten

Bei Fahrzeugen mit dem EA189 wird sich der Skandal definitiv auf deren Gebrauchtwagenpreise auswirken. Wie sich diese in Zukunft bei den anderen Modellen entwickeln, bleibt abzuwarten.

Da der Normalkunde den Unterschied der Motoren nicht kennt, wird sich im Markt die Ansicht " VW TDI ist böse!" Etablieren und auf die Gebrauchtpreise drücken. Zumindest in den nächsten 2Jahren.

Da wird sich einfach 0,00% ändern.

Moin,

Sobald VW nachgebessert hat war es das mit dem Thema. Ein Problem gäbe es doch nur, wenn die Autos nicht fahren dürften. Dafür ist dieser Faktor beim Autokauf in der Masse nicht wichtig genug.

MfG Kester

Sehe ich auch so , der brave Deutsche kauft seinen VW hat er schon immer getan. In einem Jahr redet niemand davon . Das hätte mal Fiat oder Renault oder sonst wem passieren müssen.

wenn es sich hier nicht um heilige Kühe handeln würde, wäre die Betriebserlaubnis vom KBA schon längst entzogen worden.

Teilweise werden wohl weitere Katalysatoren angeflanscht werden müssen, wobei mit schnellerer Zusetzung des Kat und Leistungsverlust zu rechnen ist.

Ich hoffe, dass VW viele Klagen von Privat-Besitzern an die Backe bekommt.

Zitat:

@new-rio-ub schrieb am 8. Oktober 2015 um 08:04:11 Uhr:

wenn es sich hier nicht um heilige Kühe handeln würde, wäre die Betriebserlaubnis vom KBA schon längst entzogen worden.

Teilweise werden wohl weitere Katalysatoren angeflanscht werden müssen, wobei mit schnellerer Zusetzung des Kat und Leistungsverlust zu rechnen ist.

Ich hoffe, dass VW viele Klagen von Privat-Besitzern an die Backe bekommt.

Das ist zu einfach gedacht und gesagt. Ob VW, Fiat, Opel oder sonst wer diesen Skandal hätte ist egal. Man muss viel mehr den drohenden Schaden für einen nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung bzw. Wirtschaft sehen und entsprechend das Ermessen richtig auslegen. Die Forderung der Nachbesserung ist aus meiner Sicht genau der richtige Weg.

Die Entziehung einer Betriebserlaubnis kann in erster Linie bei Fahrzeugen durchgeführt werden, die einen Mangel in der Sicherheit haben. Hier ist aber die Sicherheit des Fahrzeuges weiterhin gegeben. Somit würde ein Entzug eine unverhältnismäßigen Eingriff in die gewährten Rechte (Teilnahme am Straßenverkehr) darlegen.

Sofern eine Nachbesserung keinen Erfolg hat kann man über drastische Maßnahmen nachdenken.

Außerdem würde keine Regierung es zulassen, es sich mit so vielen Wählerstimmen zu verscherzen :D

VW ist zu groß und wichtig für die deutsche Wirtschaft, als das der Staat drakonische Maßnahmen umsetzt, die den Bestand von VW gefährden. Wenn die neuen EURO 6-Diesel die Umweltvorgaben einhalten, kann den Kunden ja ein Wechsel auf ein neues Modell recht schmackhaft gemacht werden.

Die Änderungen an den bestehenden EURO 5-Dieseln ziehen ja technische Änderungen nach sich, die in welcher Form auch immer, auf den Motor einwirken. Wenn das alles so einfach wäre, hätte man diese Änderungen ja von Anfang an aufnehmen können und nicht schummeln müssen.

Ein Arbeitskollege erzählte mir, dass sein 2.0 TDI nur eine Softwareänderung benötige. Ich habe ihm schon mal angedroht, dass vermutlich Leistungseinbußen die Folge sein werden, was er aber nicht wahrhaben wollte. Aber ohne gravierende Änderungen im Motormanagement (z. B. Leistungsreduzierung) werden die Abgasnormen wohl nicht einzuhalten sein.

Wenn dann der 2.0 TDI anstatt 140 PS nur noch 120 PS hat, dann wird das sicherlich Auswirkungen auf die Gebrauchtwagenpreise haben. Alles andere würde mich stark wundern.

Moin,

Mit welcher Grundlage sollte das KBA bitte defakto Bürger enteignen und deren Vermögen derartig beschädigen? Dafür gibt es tatsächlich keine wirkliche Grundlage - die Autos explodieren ja schließlich nicht. Selbst in den USA sagt die EPA - dass es keinen Grund für eine Zwangsstillegung gibt. Auch wenn die Motoren die Grenzwerte reißen stellen sie keine akute Gefahr dar, die soetwas rechtfertigen würde. Gäbe es diese Gefahr würde da auch vor VW nicht Stop gemacht werden, weil es da recht einschlägige Anforderungen auch seitens der EU gibt (und die bestehen ja schon).

Das angesprochene Abgasreinigung, Leistung usw. ist der Knackpunkt - alles zugesicherte Eigenschaften d.h. die Nachbesserung darf eben nicht dazu führen, dass der Motor auf einmal nur noch 120 PS hat usw.

Ich vermute, dass die Umsetzung der Norm tatsächlich irgendwo an den Budgets gescheitert ist und nicht an etwas Grundsätzlichem. Wahrscheinlich war der DeNox Kat in passender Größe 50 Euro teurer und hätte nicht mehr in die Kalkulation gepasst - wogegen einige Codezeilen einmalig vielleicht so 20.000 € gekostet haben ...

Aber die Köpfe werden rauchen ... ist ja auch ein Witz.

Im übrigen gab es so einen Zwangsrückruf bisher nur einmal - und zwar bei einem Mitsubishi Galant,bei dem die Vorderachsstabilisatoren aus der Karosserielagerung rausbrechen konnten - was zuvor bereits zu mehreren schweren Unfälle u.am auch mit Todesfällen führte. Wenn man sich mal daran erinnert welche Rückrufe es sonst noch so gab ... weiß man auch warum die VW Modelle noch fahren dürfen.

MfG Kester

Zitat:

@gochtel schrieb am 7. Oktober 2015 um 21:46:06 Uhr:

 

glaubt Ihr das sich der, zumindest von der Presse angepriesene, Imageschaden auf die Preise für die Gebrauchten VW auswirken kann? Ich denke da nicht nur an die betroffenen Diesel

Darauf kann es nur EINE richtige Antwort geben:

Ja/nein/vielleicht.

 

Alles andere wäre Kaffeesatzleserei.

 

Grüße

Udo

Mann sollte sich bewußt machen das die US norm die nicht eingehalten wird Euro 6 entspricht. Der grenzwert in Euro 5 ist erheblch höher (ca Faktor 10). Das heist das die Nachbesserung auf Euro 5 moderater ausfallen kann und wird.

Am einfachsten ist die Nachbesserung bei den Modellen mit addblue. Da kann einfach die einspritzmenge erhöht werden.

Das hat aber zur Folge das lange vor 30.000 km Nachgefüllt werden muss. Bei den Speicherkats der meisten VW TDI

stellt sich das ganze schwieriger dar. Soweit ich gelesen habe wird die Leisung sinkern und der Verbrauch steigen wenn die Abgaswerte eingehalten werden sollen.

P:S: Nach den ADAC Tests ist VW nicht der einzige Konzern der die Abgaswerte in der Praxis erheblich verfehlt. Mal sehen wie lange es dauert bis weitere Rückrufe kommen.

Eine etwas grundsätzlichere Frage wäre doch erlaubt. Warum um alles in der Welt hat es ein Konzern wie VW überhaupt nötig zu bescheissen? Haben die ganzen Ingenieure keinen Schmalz in der Birne, oder sind die einfach nur gelangweilt von ihrem Job und verblöden? Ein hochbezahltes Heer von Leuten, denen ausser Schummeln nix anderes einfällt.

Ehrlich ich wünsche den anderen VW Fahrern alles Gute das sie heil aus dieser Krise rauskommen, dem VW Konzern natürlich auch, hängen ja auch Arbeitsplätze ab dem ganzen System.

Ich hoffe das die Krise zufriedenstellend gelöst werden kann, denn ich wollte mir nächstes Jahr einen neuen VW mit Diesel kaufen...

Darf man dann seinen gerade neu gekauften VW Diesel dann einfach zurückgeben, wandeln lassen oder wie ist das in dem Fall?

Zitat:

@Versengold schrieb am 8. Oktober 2015 um 16:58:59 Uhr:

Darf man dann seinen gerade neu gekauften VW Diesel dann einfach zurückgeben, wandeln lassen oder wie ist das in dem Fall?

Neuwagen oder ein betroffener Diesel mit dem Motor EA 189?

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