Vorbereitung auf ein Beratungsgespräch wg. Gasumbau
Hallo Motor-Talkler,
habe in den nächsten Tagen ein Beratungsgespräch wegen Umbau meines Audi A4 Cabrio 1.8T auf LPG. Möchte erstmal auf von Euch wissen, was man so als normaler Kunde wissen muss. Wie ich aus einigen Preislisten entnehmen kann, gibt es kleine Dinge die man extra bezahlen muss. Daher möchte ich wissen, worauf man nicht verzichten sollte. So möchte ich beispielsweise den größt-möglichen Radmulden-Tank, ohne an Kofferraumvolumen zu verlieren. In einem Vorabgespräch sagte der Verkäufer, beim A4 würden ca. 55 Liter brutto in die Radmulde passen.
Mit Begriffe wie "Flash-Lube" kann ich noch nichts anfangen. Vielleicht kann mir jemdand die Notwendigkeit erklären. Ist dieser Ventilschutz motorabhängig oder kann man diesen zu jedem Motor ordern und hat dann eine bessere Schmierung der Ventile?
Preislich würde ich mit allem pi-pa-po gerne unter 2.000.- Euro bleiben wollen. Klappt das? Mein Audi ist ein Jahreswagen und hat knapp 10.000km auf der Uhr. Habe eine erweiterte Garantie für das 3. und 4. Jahr. Kann ich diese abschreiben?
Evtl. kann jemand eine kleine Zusammenfassung erstellen mit den "must haves" bzw. welche Fehler man nicht machen sollte. Sonst dreht mir der Händler Sachen an die ich gar nicht brauche.
Vielen Dank schon mal für Eure Beiträge.
Gruß
Consignatia
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von consignatia
Das mit dem Tank hat mich auch gewundert. Werde auf jeden Fall nachfragen, ob auch ein 70 Liter Tank möglich ist (auch wenn dieser das über steht).
Es ist definitiv möglich! Ich habe ihn ja selber im A4 Cabrio drin. Sollte dein Umrüster sagen das geht nicht, dann würde ich direkt woanders hinfahren. Würde an deiner Stelle auch auf einen erfahrenen Umrüster zurückgreifen, statt irgendwo 400-500 Euro zu sparen. Das macht sich früher oder später bemerkbar.
Mit 2400-2500 Euro musst du bei einem seriösen Umrüster rechnen. Alles andere geht u Lasten der Qualität.
96 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von consignatia
Habe dann auch auf meine Verbrauchsanzeige im Bordcomputer hingewiesen, die seit dem Gasumbau geringere Werte anzeigt als davor. So hatte ich beispielsweise vor der Umrüstung auf der Hinfahrt zum Umrüstbetrieb einen Durchschnittsverbrauch von 7,5l/100km. Heute war er um 0,7l niedriger, also 6,8l/100km, was für einen Benziner mit 1,5 Tionnen sehr wenig ist. Das hat aber folgende Ursache: Gas hat weit über 100 Oktan, Super ja nur 95. Daher der geringere Anzeigewert.Was ich außerdem nicht wusste: der BC rechnet auch auf Gas den "Benzinverbrauch", jedoch wird nur der errechnete Wert angezeigt, nicht der tatsächliche.
Gruß
Consignatia
Das mit dem fiktiven Verbrauch stimmt, nur ist es so das das Benzinsteuergerät versucht runter zuregeln wenn die Gasanlage zu Fett eingestellt ist. Dadurch sinkt dein fiktiver Benzinverbrauch im BC. Mit Oktan hat das meines Wissens nach überhaupt nichts zu tun.
Da das Steuergerät über die Lambdasonden gesteuert wird melden die zu Fett an das Steuergerät und schon versucht es gegen zu steuern.
Wenn der Verbrauch im BC höher wäre als vor der Umrüstung würde die Gasanlage zu mager laufen.
Bei dir läuft sie eher wie gesagt zu fett.
Danke für die Erläuterung. Ich denke, es ist besser es erstmal so zu belassen, auch wenn das Gemisch etwas zu fett läuft. Bei einem zu magerem Gemisch soll es ja eher zu Motorschäden kommen können (wenn ich da richtig verstanden habe).
Zitat:
Original geschrieben von drago2
Das mit dem fiktiven Verbrauch stimmt, nur ist es so das das Benzinsteuergerät versucht runter zuregeln wenn die Gasanlage zu Fett eingestellt ist. Dadurch sinkt dein fiktiver Benzinverbrauch im BC. Mit Oktan hat das meines Wissens nach überhaupt nichts zu tun.
Da das Steuergerät über die Lambdasonden gesteuert wird melden die zu Fett an das Steuergerät und schon versucht es gegen zu steuern.
Wenn der Verbrauch im BC höher wäre als vor der Umrüstung würde die Gasanlage zu mager laufen.
Bei dir läuft sie eher wie gesagt zu fett.
Hallo Drago2, hallo zusammen,
habe heute meine 2. Betankung hinter mir und Fakten in Bezug auf Gasverbrauch. Da ich nun dank Standheizung ohne jegliches Startbenzin auskomme, konnte ich den tatsächlichen/reinen Gasverbrauch ermitteln. Dieser liegt bei 10,1 Liter/100km. Mein BC zeigte mir seit der letzten Betankung 6,8 Liter/100km an. Dies entspricht einem Mehrverbrauch von ca. 33%. Ich weiß aber, dass die BC-Anzeige seit dem Gasumbau ca. 10% günstiger "rechnet".
Ist dieser theoretischer Mehrverbrauch i.H.v. 33% ein Grund die Anlage anders (magerer) einstellen zu lassen (Gemisch evtl. zu fett?) oder ist er in Ordnung, da der BC ja mittlerweise geschönte Werte anzeigt und auch kein Startbenzin benötigt wird?
Viele Grüße
Consignatia
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Keine Ahnung, denn diese Strecke bin ich so noch nie auf Benzin gefahren. Habe nur die BC-Angaben und den tatsächlichen Gasverbrauch.
Deutet auf eine moderat zu fette Abstimmung hin. Dein Steuergerät magert ab und damit sinkt der angebliche Benzinverbrauch nach BC. Beobachte es mal im Sommer, schädlich ist das bisher nicht.
Du solltest eine kleine "fette" Reserve haben, da im Winter mehr Propan gefahren wird und damit bei gleicher Luftmenge mehr gasförmiges LPG dosiert werden muss. Wenn sich die Lücke zwischen BC plus 25% Brennwertkorrektur und realem Verbrauch im Sommer noch weiter öffnet, dann kannst und solltest du etwas abmagern lassen. Genaues kann dein Umrüster den Long Term Fuel Trims entnehmen.