von 0-100 wer ist schneller, diesel oder benziner?

BMW 5er E60

von 0-100 wer ist schneller, diesel oder benziner?
z.B. 530i oder 530d?
hat da jemand den vergleich mal gemacht?

Beste Antwort im Thema

Ja, die Hersteller haben den Vergleich mal gemacht! 😁
Schaue dazu einfach mal bei den Werksangaben nach!

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... und um beim Thema zu bleiben:

Objektiv ist der "veraltete" 545i auch schneller als ein 535d:

Sportauto-Messwerte:
0 - 180 km/h
535dA 19,3 s
545iA 18,6 s

Der Abstand dürfte aufgrund der Leistungsdifferenzen mit zunehmender Geschwindigkeit noch größer werden.

Zitat:

Original geschrieben von EffDee



Zitat:

Original geschrieben von Emmet Br0wn



Vereinfacht (ohne Übersetzung) gerechnet müsste der 545i mit 450 Nm u. 6500 Rpm gegenüber dem 535d mit 560 Nm u. 5000 Rpm deutlich mehr maximales Drehmoment am Rad haben!
Vor solch einer Weisheit kann man sich nur demütig verbeugen 😁

Hast du denn wenigstens verstanden, was ich da geschrieben habe?

Weil sonst nominierst du dich gerade für den Nm-Award 😁

Zitat:

Original geschrieben von Emmet Br0wn


Hast du denn wenigstens verstanden, was ich da geschrieben habe?

Die Frage ist eher, ob Du überhaupt verstehst, was hier diskutiert wird 😁

und: wie oft hast Du die Wahl zum Kandidaten des Tages bei www.hans-wurst.de schon gewonnen? 😛

Nach dem, was du oben fett markiert hast, zu urteilen, hast du es wirklich nicht verstanden. Ok.

Herzlichen Glückwunsch. 🙂

Du hast dir den Nm-Award der Woche wirklich verdient 😛

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Zitat:

Original geschrieben von Emmet Br0wn


... und um beim Thema zu bleiben:

Objektiv ist der "veraltete" 545i auch schneller als ein 535d:

Sportauto-Messwerte:
0 - 180 km/h
535dA 19,3 s
545iA 18,6 s

Der Abstand dürfte aufgrund der Leistungsdifferenzen mit zunehmender Geschwindigkeit noch größer werden.

Das der 545i schneller ist, sieht man auch in diesem Video.

545i vs 535d

Bei 4:50 kommt der 545i in den Test und dann gehen beide auf die Rennstrecke.

Ich zitiere mal: The 545i has so much more power coming out of the corner even if the 535d has all the torque.

Uebersetzung: Der 545i hat so viel mehr Leistung am Kurvenausgang, auch wenn der 535d viel mehr Drehmoment hat.

Viel Spass beim anschauen,

Empaler

Zitat:

Original geschrieben von EffDee



Zitat:

Original geschrieben von Emmet Br0wn


Dir ist aber klar, dass sein maximales Drehmoment am Rad wahrscheinlich größer ist als beim 535d?

Nö, der 535d Biturbo drückt auch am Ende des Antriebsstrangs erheblich mehr ans Antriebsrad als der V8 Saugbollerofen aus dem letzten Jahrhundert. Nicht nur wahrscheinlich, sondern absolut sicher! Der aufgrund des mechanischen Wirkunsgrades zwischen Motorausgang bzw. Getriebeeingang und Antriebsrad resultierende Leistungsverlust gilt %ual für beide, den modernen Turbo Diesel und den alten Saugbenziner. Was bleibt, ist der Drehmomentvorteil für den Diesel, und zwar in allen Lebenslagen 😎

Oh je...

Du scheinst nicht verstanden zu haben dass der Dieselmotor immer was Leistung, Gewicht und Laufkultur angeht dem Benziner unterlegen ist. Deswegen werden auch immer nur Dieselmotoren mit Turbolader mit Saugbenzinern verglichen. Der Diesel ist ohne Turbo garnicht erst konkurrenzfähig, ganz zu schweigen im Vergleich mit einem Turbobenziner.

Der Diesel braucht mehr Drehmoment um überhaupt an den Benziner anzuschliessen, so gesehen ist das Drehmoment garkien Vorteil sondern zwingend notwendig über den Drehzahlnachteil zu kompensieren. Und selbst das schafft der Diesel nur mit Turbo.

@Emmet Br0wn

Zitat:

Vereinfacht (ohne Übersetzung) gerechnet müsste der 545i mit 450 Nm u. 6500 Rpm gegenüber dem 535d mit 560 Nm u. 5000 Rpm deutlich mehr maximales Drehmoment am Rad haben!

Sorry, wenn ich Frage. Was meinst Du damit? Ohne Übersetzung? Die hast du mit dem Getriebe und der Hinterachsübersetzung automatisch.

@EffDee:

Mit der folgenden von Dir kommenden Bemerkung:

Zitat:

Nö, der 535d Biturbo drückt auch am Ende des Antriebsstrangs erheblich mehr ans Antriebsrad als der V8 Saugbollerofen aus dem letzten Jahrhundert. Nicht nur wahrscheinlich, sondern absolut sicher! Der aufgrund des mechanischen Wirkunsgrades zwischen Motorausgang bzw. Getriebeeingang und Antriebsrad resultierende Leistungsverlust gilt %ual für beide, den modernen Turbo Diesel und den alten Saugbenziner. Was bleibt, ist der Drehmomentvorteil für den Diesel, und zwar in allen Lebenslagen.

ist Dir leider auch nicht zu helfen.

Nochmal:
Bedingt durch das geringere Drehvermögen eines Diesels sind die Übersetzungen länger gewählt als beim Benziner. Der Drehmomentvorteil eines Diesels am Motor (Angaben im Prospekt) verpufft hierdurch am Rad. Durch die längere Übersetzung reduziert sich die Radzugkraft gegenüber einem R6/V8 Benziner erheblich. ganz objektiv und sachlich.

Wenn ich Dein Theorem folge und das Drehmoment alleinig als Heilsbringer ansetze, müßte M5_LCI heulen. Denn als M5 Fahrer hat er ja ein Automobil gekauft, das dem 535d Deinen Worten nach hoffnungslos unterlegen ist, weil er eben ein geringeres Drehmoment besitzt als ein 535d. Wenn Du die Berechnung korrekt anstellen würdest, könntest Du feststellen, daß die Frage nach dem Motor für den Rest nur eine Geringe Aussagefähigkeit besitzt.

Zitat:

Original geschrieben von Arikus83


der 535d hat doch den riesen Vorteil, dass es zwischen 1000 und 4900 rpm kein Turboloch gibt ;-)

Achja, hat schonmal wer bedacht, dass mir ein Kleinsthubraummotor mit 200 PS bei 11.000 rpm nichts bringt, wenn ich über 2t Gewicht, wohlmöglich plus mit Anhänger, bewegen muss?

Das ist auch der Grund, wieso sich ein Formel 1 Renner mit nur 350 NM nicht mehr bewegt, wenn ich ihm einen 5t Anhänger anbinde, ein Trecker mit 1700 NM aber kaum etwas vom Anhänger merkt 😉

*Diskussion weiter anstachel, damit ich morgen auf der Arbeit wieder etwas zu lesen hab*

Ein Turboloch gibt es grundsätzlich immer bei einem Turbomotor, da die Luft immer erst verdichtet werden muss wenn man Gas gibt. man kann nur versuchen (registerturbo z.b.) es möglichst klein zu halten.

Zum Thema PS: Es ist völlig egal ob du aus 2L Hubraum und wenig NM bei hohen Drehzahlen 200ps gewinnst oder aus 5L mit 500nm und wenig Drehzahl 200ps. Es spielt absolut keine Rollen. Beides zieht einen einen Anhänger gleichermassen.

Die Formel 1 heute haben sogar weniger als 300nm, werden aber mit angepasster übersetzung 5 mal soviele Anhänger ziehen wie ein Trecker mit 2000nm aber nur 200ps. Die Leistung ist entscheidend. NM mal Drehzahl ergibt die Leistung und da der Benziner bauartbedingt den NM Nachteil durch die Drehazhal überkompensiert ist er immer im Vorteil. Jetzt verstanden?

Mir kommt grade der Gedanke dass dein post ironisch gemient war, lieg ich da richtig?

@gurusami

korrigier mal im unteren Absatz *Benziner anstatt *Diesel ganz rechts

Zitat:

Original geschrieben von gurusmi


@Emmet Br0wn

Zitat:

Original geschrieben von gurusmi



Zitat:

Vereinfacht (ohne Übersetzung) gerechnet müsste der 545i mit 450 Nm u. 6500 Rpm gegenüber dem 535d mit 560 Nm u. 5000 Rpm deutlich mehr maximales Drehmoment am Rad haben!

Sorry, wenn ich Frage. Was meinst Du damit? Ohne Übersetzung? Die hast du mit dem Getriebe und der Hinterachsübersetzung automatisch.

Ohne die Übersetzungsverhältnisse zu kennen, können wir die maximale

Radzugkraft

(= das, was Durchzug, Elastizität, Beschleunigung allgemein ermöglicht) nicht errechnen.

Der Benziner hat aber ein um ca. 30% größeres Drehzahlband und wird dementsprechend kürzer übersetzt sein. Die maximale Radzugkraft müsste dann bei 450 Nm und einem Drehzahlbereich von 6500 U/min etwas größer sein als beim 535d.

Im Prinzip hast du das ja hiermit schon sehr gut zusammengefasst:

Zitat:

Nochmal:
Bedingt durch das geringere Drehvermögen eines Diesels sind die Übersetzungen länger gewählt als beim Diesel. Der Drehmomentvorteil eines Diesels am Motor (Angaben im Prospekt) verpufft hierdurch am Rad. Durch die längere Übersetzung reduziert sich die Radzugkraft gegenüber einem R6/V8 Benziner erheblich. ganz objektiv und sachlich.

EffDee empfehle ich mal diese kleine Abhandlung zu lesen, besonders ab Seite 6:

http://www.juergen-tiegs.de/up/fachbeitrag_u.pdf

😉

Zitat:

Original geschrieben von Emmet Br0wn


Ohne die Übersetzungsverhältnisse zu kennen, können wir die maximale Radzugkraft (= das, was Durchzug, Elastizität, Beschleunigung allgemein ermöglicht) nicht errechnen.

Wer googlet hat mehr vom Leben. 😁😁😁

Aber klar habe ich die Übersetzungsverhältnisse.

Als PDF angehängt und im folgenden auch als Link.

http://www.7-forum.com/news/2007/bmw_5er/technische_daten.php?id1=139

Dort die kompletten Versionen Motoren, Antrieb, Getriebe.

Sodele, jetzt bin ich mal gespannt auf die Rechnungen... 😉

Holla, es geht nur eine Datei. Also hier die zweite mit den Benzinern...

Im Fachbeitrag von Jürgen auf (Seite 7) wurden die Radzukraftdiagramme von E46 M3 (343 PS, 365 NM, ca. 7000 Rpm) und 535d (272 PS, 560 Nm, ca. 5000 Rpm) ausgerechnet.

Was Leute wie Effdee nie glauben würden:

Der E46 M3 hat trotz des immensen Drehmomentnachteils (365 Nm vs 560 Nm) in weiten Bereichen einen Radzugkraft-Vorteil. Selbst im 6. Gang liegt die Radzugkraft konstant über der des 535d, man kann also den 365 Nm-Wagen im 6.Gang eigentlich "schaltfauler" fahren als den 560 Nm-Wagen.

Die Radzugkraft ist dann doch eigentlich nur von der Übersetzung und dem Drehmoment abhängig und nicht von der Drehzahl, oder? Dann wäre die Leistung ja für die Beschleunigung egal?!

Zitat:

Original geschrieben von stef9580


Die Radzugkraft ist dann doch eigentlich nur von der Übersetzung und dem Drehmoment abhängig und nicht von der Drehzahl, oder? Dann wäre die Leistung ja für die Beschleunigung egal?!

Bei

optimaler Getriebeübersetzung!!

ist nur die Motor

leistung

entscheident.

Das Drehmoment wird ja durch das Getriebe gewandelt, d.h. vor allem in den unteren Gängen wird bei einem Motor mit hoher Leistung (bei z.B. hoher Drehzahl und relativ niedrigem Drehmoment) eine höhere Radzugkraft erzeugt als bei einem leistungsschwächeren Motor (mit hohem Drehmoment bei niedriger Drehzahl).

Mit einem entsprechend ausgelegten Getriebe kann man also mit einem extrem drehmomentschwachen Motor ein extrem hohes Raddrehmoment erzeugen.

Diese Betrachtung gilt aber nur für einen bestimmten Betriebspunkt, in der Praxis ist der Leistungs- bzw. Drehmomentverlauf (Leistungskurve) im nutzbaren Drehzahlbereich von großer Bedeutung.

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